Beiträge von microcommerce

    Ich muss immer irgendwie (positiv!) grinsen, wenn ich Dein fröhlich lachendes Gesicht mit Sonnenbrille vor dem Meer (Nordsee?) sehe und darunter als Kennung so "dunkle" Begriffe wie "MONSTER" und "MANIA", monstermania....das macht Laune (positive!) :)

    Aber auch beim "Übungsinvestment" sollte man sich doch nicht "mal eben so für's Wochenende 'nen ETF schießen" oder? ;)

    Ich habe mir mal aus den Empfehlungsseiten zwei ETFs rausgesuch: Einen Grünen und einen Grauen:

    Grün: UBS ETF (LU) MSCI World Socially Responsible UCITS ETF (USD) A-acc

    Grau: iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)

    Und dann mache ich mal mein umweltbewusstes Auge zu und gucke mir Beide ETFs an.

    Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ersterer besser abschneidet.

    Ich habe mir auf justETF die Performancekurven angesehen und durch Tab-HinUndHerklicken verglichen. Mal losgelöst vom absoluten Wert (der hier für den

    grünen ETF besser ist) ist auch die Amplitude (also die Ausschlagsweite des Graphen) beim grünen ETF geringen: Er reagiert auf Einschläge "gelassener" - besonders gut zu sehen beim "Durchgreifen" der Corona-Krise.

    Oder anders ausgedrückt: Der Graph des grünen ETF liegt als absoluter Wert oft über dem grauen ETF UND schlägt nicht so stark nach oben und unten aus.

    Jetzt schalte ich mein grünes Auge wieder an und freue mich darüber, dass der grüne ETF auch unter rein monitären Aspekten der Bessere zu sein scheint.

    TER liegt bei Beiden bei 0.2x% - beide sind in Luxembourg angesiedelt - leider nicht Irland.

    Noch schnell die ISINs:

    Grün: LU0950674332

    Grau: IE00B4L5Y983


    Oder übersehe ich hier etwas, was ein Profi oder eine Profin sofort sieht?


    Das Interview hat mich jetzt nicht so da fehlte mir einwenig das Vollkorn im Beton... ;)

    Vielen Dank für die Buchempfehlung. Da ich auf YouTube über eine etwas seltsame Reszension des Buches fiel: Kennt jemand solide Reszensionen des Buches?

    Kurze Zwischenfrage:

    Zitat aus den Finanztip-Seiten:

    Finanztip-Empfehlungen: Unter den günstigen und vielseitigen Depots haben am besten abgeschnitten: ING, Comdirect und Consorsbank und DKB. Die günstigsten Anbieter sind: Smartbroker, Scalable Capital (Free Broker) und Trade Republic.

    Oft finde ich einen Passus wie den aus dem Zitat oben, bei dem alle Broker/Banken mittels Hyperlink gleich verlinkt werden - mit Ausnahme der der DKB. Hat das einen anderen als nur einen technischen Grund? Was steckt dahinter?

    Auch wenn eventuell längere Pausen enstehen sollten, werde ich hier weiterschreiben und mitteilen, was ich so finde und es zu Diskussion stellen. Die Pause entstehen durch meine eigene Recherche und ich muss zwischenzeitlich ja auch arbeiten.... ;)

    Hallo Tobias,

    vielen Dank für Deine interessanten Fragen! :)

    Da gibt es m.E. bessere nachhaltige ETF, auch die beiden anderen Finanztip-Empfehlungen:

    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf…ge-geldanlagen/

    Den von mir genannten ETF habe ich aus der Liste der empfohlenen ETFs. Er steht an dritter Stelle der Liste und ist der erste "grüne" der Liste.

    (Irgendwie bekomme ich das mit dem Zitieren nicht mehr hin...)

    Zitat von Tobias:

    Teilst Du persönlich die Einschätzung, dass Microsoft und Nvidia nachhaltig sind? Siehst Du das auch bei Tesla und Nestle so? Sind Apple, Facebook und Amazon wirklich so viel schlimmer? Willst Du eine einfache weltweite Streuung mit etwas gutem Gewissen, eine etwas schärfere Auswahl oder sogar einen aktiv gemanagten Fonds mit harten Kriterien? Vielleicht eine Kombination?

    Das sind teilweise die Art von Fragen, die mir jedesmal gestellt werden, wenn ich einen "grünen" ETF anfrage/wähle/etc.

    Schlussendlich kann man den grünsten ETF schwarz uminterpretieren. Kommen die Angestellten von Tesla mit Verbrenner oder E-Auto zur Arbeit? Unterstützt Microsoft Kinderarbeit? Dealt Heckler&Koch mit Drogen? Hat die Firma, die für Greta Thunberg den Segel-Einmanner/Einfrauer baute, dies C02-neutral getan? Und so weiter...

    Bitte verstehe mich hier nicht falsch, Tobias, ich übertreibe hier lediglich zur Verdeutlichung und nicht, um Dich anzugiften - ganz im Gegentum! :)

    Was ich sagen möchte: Auf dem genannten ETF stehen zwei Stempel: "Grün" und "Empfohlen". An irgendeinem Punkt muss ich anfangen, mich auf Angaben zu verlassen. Oder ich hinterfrage, was mir an Tips und Empfehlungen gegeben wird und zweifele es an, bis genügend "Gegenwissen" angeeignet habe, um das Gegenteil zu beweisen. Damit habe ich dann aber den Sinn dieses Forums nicht wirklich verstanden.

    Also: Wenn der genannte ETF "von FT empfohlen" ist und den Stempel "grün" trägt - und dann die von Dir genannten, zweifelnden Fragen aufwirft: Taugt die Empfehlung dann etwas?
    Halten die "besseren ETFs" ähnlich gebauten Fragen stand?

    Sichere Einkommensströme:

    Zur Zeit mein Gehalt. Um diese Ströme zu erweitern, bin ich hier. Ob mein Arbeitsplatz als "sicher" gelten kann, weiß ich nicht zu beurteilen. Gibt es noch soetwas, wie eine sicheren Arbeitsplatz? Meine persönliche Erfahrung sagt mir: Nein.

    Wenn mir in der Zeit der Rente etwas mehr zur Verfügung stehen würde als jetzt, würde mir das entgegenkommen - das jahrelange Sparen mit 30%-40% des Nettos lässt mir nach unten (also mehr Sparen) keinen Platz mehr...ich bin schon relativ weit "unten" - was nicht heisst: superkleine Sozialwohnung in furchterregender Gegend. Aber was andere Leute für selbstverständlich halten, verkneife ich mir. Ich habe es so gar nicht mit Luxus, Bling-Bling (im übertragenen SInne) und so. Alles was "den Schein erweckt", ist mir zuwieder. Was den Zweck erfüllt (und sei es den Zweck, mir eine Freude zu machen), ist ok...aber das sind halt andere Dinge als die Langläufigen.

    Ich würde mich freuen, zu Deinen Fragen ein paar sinnvolle Antworten gesellt zu haben.

    Hallo monstermania,

    vielen Dank für dein Posting!

    Mir geht es in erster Linie darum, halbwegs sicher (finanziell) und nicht gezwungenermaßen totalfrugal bis zu meinem Tod durchzukommen. Luxus, Reisen, eigenes Auto, Bling-Bling und andere Dinge dieser Kategorie waren noch nie so mein Ding. Ich lebe alleine. Zur Zeit lebe ich von 200EUR/Monat an "laufenden Kosten". Darin nicht enthalten sind Energie, Miete, Ausgaben mit einem längeren "Haltbarkeitsdatum" ale eben einem Monat (also Kleidung z.B.), wobei ich mich auch da eher am unteren Ende der Ausgaben bewege. Zwischen 30% und 40% meines Nettos werden gespart. Bei "finanzen-erklaert" habe ich schon "gespickt", so zum Beispiel den Artikel über SORR inhaliert. Was mir unter den Nägeln brennt, sind die Preisentwicklung/Inflation und da ich Mieter bin die Entwicklung der Mietpreise. Ich werde gezwungen sein, "irgendwann" die Wohnung zu wechseln, da ich Bedenken habe, mit zunehmenden Alter nicht mehr die Stockwerke zu meiner Wohnung zu schaffen (zur Zeit ist das keinerlei Problem). Bauchgefühlmäßig tendiere ich zu der Annahme, ein Wohnungswechsel bereits jetzt anzustreben, wenn nach der Wahl klarer (<hust>) werden wird, wie mit den Mietpreisen umgegangen werden wird. Denn Mietpreise werden in Richtung "später" eher höher werden, befürchte ich.

    Moin JDS,

    vielen Dank für Deine Erklärungen! Diese haben mir sehr geholfen, zu verstehen, was gemeint ist! :thumbup:

    Frage:

    Angenommen, du investierst "jetzt" 350k in einen Aktien-ETF (MSCI world o.ä.), durchaus auch in den von dir erwähnten "hellgünen" ETF, wenn du dir der Besonderheiten bewusst bist,

    Magst Du mir kurz in Form eines Stichworts, Schlüsselbegriffs o.Ä. sagen, was Du mit den angesprochenen "Besonderheiten" dieser Art von Fonds meints, damit ich einen "Begrifssanker" habe, anhand dessen ich dann das Forum (u.a.) durchsuchen kann?

    Gerne würde ich ETFs nutzen, die zumindest etwas der Verantwortung Rechnung tragen (Doppeldeutig der Wortwahl eher unbeabsichtigt), die mit Besitzt von Kapital einhergeht. Oben genannter Fond gehört zu den Empfohlenen und hat in Irland sein Domizil. Allerdings sind 0.6% TER eher im oberen Bereich. Er repliziert physikalisch.

    Da wir hier von Beträgen reden, die oberhalb der Grenze der Einlagensichrung liegen: Ist Folgendes korrekt von mir verstanden? :

    Ausgangspunkt: Verrechnungskonto und Depot kostenlos, Gesamtbetrag größer 100k

    Einlageversicherung "fasst" hier nicht, da ETFs = Sondervermögen. Beim Konkurs meines Brokers wird das Fondsvermögen nicht mit "weggerissen" sondern kann einfach einem anderen Broker übertragen werden. "Verwahrentgelte" (lies: Strafzinsen) werden bisher nur mit Geldern auf Konten, nicht aber auf Fondsvermögen verrechnet. Ergo: Auch bei größeren Fondsbeträgen reicht - auch in Hinblick auf Verzinsung - ein Broker und ein Depot aus. Übersehe ich hier etwas Entscheidendes oder habe ich hier etwas unvollständig/falsch verstanden?

    Ich habe bisher von drei Formen des Fondsaufbaus gehört: Sparplan (passt hier im ersten Schritt nicht), echte Einmalanlage und "Macrosparplan" (meine Worte...) - also die Stückelung des Gesamtbetrages in größere Blöcke. In einem Video wurde darauf hingewiesen, dass letztere Taktik ein psyhologisches Risiko berge: Hält man die Investitionssequenz durch, wenn die Kurse gerade durch die Decke gehen? Wie denkst Du darüber?

    Eine eher "technische" Frage:

    Gibt es rein rechtlich etwas zu beachten (Stichwort: Geldwäschegesetzt, Steuern), wenn größere Beträge von "A" nach "B" wandern?

    Moin JD,

    bitte entschuldige, wenn ich gerade quer oder pampig rübergekommen sein sollte. Nichts von dem, was ich schrieb meinte ich als Kritik in irgendeine Richtung und sollte lediglich meine eigene "Gefühlslage" beschreiben - ich bin ja gerade mit Fragen in dieses Forum gekommen, weil ich denke, hier an der richtigen Adresse angekommen zu sein (oder an einer der richtigen Adressen). Kurze Frage: "gRV" == gemeinnütziger Rentenverein?

    Du schriebst vorhin:

    "

    Darüber hinaus solltest du dir das Thema Entnahmeplan (moderne Version) draufschaffen... ganz grob... 3 bis 5 Jahre vor Rentenbeginn die gewünschte/machbare/benötigte "private Zusatzrente" cash aufbauen und vorhalten, und etwa ein Jahr nach Rentenbeginn bei günstigen Kursen das Cash-Polster auffüllen (3 bis 5 Jahresrenten) etc."

    ...ich habe das Gefühl, den Absatz nicht verstanden zu haben..."draufschaffen"?...(sorry, bin Norddeutscher...;)) Magst Du mir diesen Absatz einmal anders formuliert erklären?

    Moin,

    vielen Dank ersteinmal für Eure rege Reaktion auf meine "Probleme". Ich war wegen einer Finanzberatung bereits bei der Verbraucherznetrale, die mir keinerlei Hilfe bezüglich der Aufteilung des Kapitals gaben, wohl aber den Tip, einen Anteil in "VW-Anteile" (das ist jetzt grob der falsche Ausdruck - kann den Begriff erst später nachschlagen) als risikoarme Absicherung gegen Inflation zu investieren. Diese Geld könnte im frühesten Fall 1 Jahr, im spätesten Fall 2 Jahre nach Beantragung wieder entnommen werden (hängt von den Vollversammlungen ab). Generell zu Beratungen: Aufgrund meines Schiffbruchs im Anfang meines Berufslebens (siehe oben) werde ich keinerlei Beratung mehr in Anspruch nehmen, bei der auch nur der Geringsten Verdacht bestehen könnte, diese könnte in eigenem Interesse handeln (aka Banken etc. oder Finanzberater mit "eigenen" oder im Auftrag verkauften Produkten. Soweit reicht mein Vertrauen auch jetzt noch nicht. Ich habe bereits so einige der Videos angesehen und bin ein wenig in der Vielfalt "abgesoffen" ... was in keinster Weise eine Kritik in Richtung von Finanztip sein soll...ganz im Gegentum. Darum mein Beitrag hier, um quasi eine Art "Informationsfilter" zu bekommen - z.B. in der Art "Riester kannste in deinem Alter voll vergessen, Alder!" ;) - wie gesagt, dies ist nur ein Beispiel! Mit diesem Filter wäre dann eine Vorauswahl an Videos besser möglich.

    Noch eine weitere Information zu meiner Situation: Ich wohne zur Miete und werde gezwungener Maßen "irgendwann" umziehen müssen, da ich annehmen muss, im Alter die Treppen nicht mehr in dem Maße bewältigen zu können, wie jetzt.

    Ein finanzielles Polster von im Moment (summa summarum) 370000 Eur ist durch hartes Sparen vorhanden. Ich lebe alleine. Ich bin in der Anfangszeiot meines Berufsleben an einen Finanzbetrueger geraten und habe da einige Federn gelassen und habe erst jetzt wieder Vertrauen (kind of) in Investitionen erhalten, da ich von ETFs erfuhr, die ich weitgehends "selbst in der Hand" haben kann. Zu dem bestehenden Kapital gesellen sich noch Einkünfte aus weitere 8 Jahren Beruf.

    Ein Sofortentnahme bei Rentenbeginn ist nicht geplant.