Das müsste man sich halt selber mal durchrechnen und vorher alle für einen persönlich relevanten Rahmenbedingungen festlegen. Sowas schafft aber in D niemand ohne Aufwand, da es 1994 noch keine ETFs gab, den Index gibt es aber seit 1986.
Naja, die individuellen Unterschiede sollten aber doch beim genannten Vorgehen überschaubar und die Aussagen entsprechend verallgemeinerbar sein, zumindest bei grundlegend gleichen Annahmen...
Die Entnahme findet wohl monatlich statt. Aber wie finden die Ausschüttungen statt? Wurde ein Acc oder ein Dist ETF als Grundlage gewählt.
Ziemlich sicher Dist, aber selbst wenn man den Acc mit der entsprechenden jährlichen Ausschüttungsquote rechnet, sollte man fast beim gleichen Ergebnis rauskommen...
Dist ETFs schütten meist nur alle 3 Monate aus. Wurde in den 3 Monaten danach diese erhaltene Ausschüttung entnommen (zinslos vom Verrechnungskonto oder mit Zinsen)?
Das dürfte einen (ganz) geringen Unterschied machen, aber die gewaltigen Unterschiede in der Gesamtrendite nicht wirklich erklären...
Auf welcher Basis geschieht die dynamische Berechnung? Ausschüttungsrendite des gesamten Vorjahres, erwartete Jahresrendite oder werden von den aktuellen Dividenden jeden Monat 1/3 entnommen (bei Acc ETF als aktiv verkauft)?
Bei der Tagesgeldentnahme kann man genauso spekulieren. Ist das ein TG, das monatlich die Zinsen gutschreibt (dann ist es einfach und transparent). Oder fundet die Gtuschrift nur alle 3 oder gar 12 Monate statt? Oder war es ein Geldmarkt-ETF, der nahezu täglich "verzinst" wird.
Beim ersten Punkt würde ich vermuten: Schlicht die Ausschüttungen des jeweiligen Jahres als Gesamtausschüttungsrendite definiert und als Entnahme deklariert. Auch der Zeitpunkt der Zinsgutschrift dürfte einen ganz geringen Unterschied machen, aber: Das erklärt doch die gewaltigen Abweichungen bei der Gesamtrendite über den Zeitraum nicht.
Ich poste gleich nochmal die Zahlen für nur (also 100% MSCI-Word), da wird meine Frage noch deutlicher...