Beiträge von FinanztipUser

    Wenn dich ein ESG-/SRI-Filter nicht abschreckt gibt es für 1-3 Jahre A3DM2C und für 1-5 Jahre A3DLDK, beide mit IG-Ratings.

    Was mich da eher massiv abschrecken würde ist die Währung (USD) und der jeweils höchste US-Anteil an den Fonds! Den hab ich ja fast zwangsläufig schon im Aktien-Teil des Portfolios und dieses Klumpenrisiko will ich im Sicherheitsbaustein jetzt nicht unbedingt noch ausbauen… ;)

    Mag sein, der TE hat es aber nicht weiter spezifiziert, daher bekommt er von mir Vorschläge, die ich für „kurzlaufende“ Staatsanleihen halte und von dir eben etwas anderes 😉

    Ist Definitionssache mit den Laufzeiten, meine Perspektive darauf:

    1 Jahr und darunter: Geldmarkt

    1-3 Jahre: kurzlaufend

    3-5 / 3-7 Jahre: mittelfristig

    7-10 / 10+: langlaufend

    Viel spannender für ein längerfristiges Investment find ich insb. aus Gründen der Ausfallsicherheit ja die Frage nach der Zusammensetzung der Staatsanleihe-ETF. Also die nach den Emittenten und dem Emittentenrisiko. Und da wird es dann schnell dünn mit den Angeboten bzw. der Auswahl an ETF…

    Wenn man da nämlich a) streuen möchte über mehrere Länder und b) trotzdem die „Wackelkandidaten“ wie Italien nicht drin haben möchte, also man auf große Ausfallsicherheit (bzw. Top-Ratings) setzen möchte, dann kommt m.E. eigentlich nur der hier in Betracht:

    Amundi Euro Highest Rated Macro-Weighted Government Bond 1-3Y UCITS ETF Acc | LYX0Z6 | LU1829219556
    Alle wichtigen Informationen und Vergleiche zum Amundi Euro Highest Rated Macro-Weighted Government Bond 1-3Y UCITS ETF Acc (LYX0Z6 | LU1829219556) ➤ justETF –…
    www.justetf.com

    Aber um da was zu sagen zu können, müsste der TO mal aus dem Quark kommen. Wir sind hier im Forum glaube ich einfach zu hilfreich… 8)

    Es muss doch gar nicht auf ein Übervorteilen rauslaufen. Es reicht doch schon, wenn jeder der Beteiligen seinen Vorteil sucht, womit ich immer rechnen würde! ;)

    Ich mein, sind wir doch mal nicht naiv und machen es nochmal an einem konkreten Beispiel deutlich:

    Was ist das Interesse der Bank bezüglich des Kreditzinses? Ein möglichst hoher Nominalzins! Was ist mein Interesse als Kreditnehmer? Ein möglichst niedriger Nominalzins, also das diametrale Gegenteil des Interesses meiner Bank bzw. meines Bankers! Viel mehr Interessengegensatz ist doch kaum denkbar! Glaubt irgend jemand, Banken haben etwas zu verschenken?!

    Wer da nicht der von Prof. Dr. Hartmut Walz (Verbraucherschützer, Banker, Wirtschaftswissenschaftler) bekannte „Leo“, also das „leicht zu erreichende Opfer“, sein möchte, um mit möglichst wenig Reibungswiderstand über den Tisch gezogen zu werden, der sollte Interessen und Angebote hinterfragen, vergleichen und verhandeln! :)

    LeO - leicht erreichbares Opfer - Prof. Dr. Hartmut Walz
    Sind Sie Opfer? Schlecht oder falsch beraten? Dann müssen Sie einen Retter suchen oder direkt mit dem „Täter“ in Kontakt treten. Hier lesen Sie, wie.
    hartmutwalz.de

    Ein Immobiliengeschäft ist ein klassischer Handel mit der Besonderheit, daß oft sowohl Verkäufer, als auch Käufer unerfahren sind. Jeder Verkäufer möchte immer den maximalen Preis erzielen. Jeder Käufer möchte für einen Artikel stets möglichst wenig bezahlen. Klassischer Interessenkonflikt.


    Ich bin kein Freund der Maklerbranche, und doch können Makler als Vermittler manchmal hilfreich sein.

    Ich habe nie etwas anderes behauptet! Alle Beteiligten können hilfreich und nötig für die Abwicklung des Verkaufs sein! Nur haben natürlich auch alle Beteiligten ihre eigenen Interessen, wollen am Verkauf eben möglichst viel verdienen und die Interessen der jeweils anderen sind natürlich nicht deckungsgleich mit dem Interesse desjenigen, der eine Immobilie kaufen möchte! :)

    Um mal vom Glauben zum Wissen zu transzendieren:

    Natürlich ist es möglich, zuerst eine BU-Versicherung abzuschließen, die finanzielle Angemessenheit teilweise oder voll auszuschöpfen, und danach eine zweite BU abzuschließen, wobei *immer* die bestehende BU bei der finanziellen Angemessenheit berücksichtigt werden *muss*.

    Man kann also nicht bei einem Bruttoeinkommen von 5000€ bei zwei BU-Versicherern, die beide bis 70% des Bruttolöhne absichern, parallel je eine BU in Höhe von 5000€*0,7=3500€ abschließen, also bei einem monatlichen Brutto von 5000€ insgesamt 7000€ BU-Rente versichern.

    Rein technisch kann man das zwar machen, man verletzt damit allerdings die vorvertragliche Anzeigepflicht, spätestens bei der Leistungsprüfung wird das auffliegen und der Versicherer kann wegen arglistiger Täuschung vom Vertrag zurücktreten.

    Falls das so gemeint war, kann ich davor nur dringend warnen, weil man seinen Versicherungsschutz gefährdet.

    Dann transzendieren wir doch mal wirklich zum konkreten Fall:

    Das von dir vorgeschlagene Vorgehen lässt sich doch im konkreten Moment des Abschlusses eben doch dadurch aushebeln, dass man bei Versicherung A und B wahrheitsgemäß angibt noch keine weitere Police zu besitzen und ggf. auch noch keine beantragt zu haben und dann zeitgleich oder eben geringfügig versetzt beide Anträge einreicht. Sofern die genauen Formulierungen der Versicherungen nur nach bestehenden (!) Versicherungen (und nicht nach eingereichten Anträgen) fragen, würde das sowieso funktionieren. Und Anfechtungsgründe müssen sich dann eben nicht zwangsläufig daraus ergeben!

    Es gibt sicher noch viele weitere Tricks, mit denen man die Summen hochschrauben könnte. Auch und gerade über die von dir genannten Grenzen hinaus... Du bist mit deiner Aussage um einmal den hier bestimmt noch mitdiskutierenden Dr. Schlemann zu zitieren auf dem "Holzweg" ;):

    "Fast alle Gesellschaften fragen im Antrag nach anderen bestehenden oder innerhalb der letzten X Jahre beantragten BU-Versicherungen. So soll verhindert werden, dass jemand sich besonders umfassend gegen BU versichert und dann mit höherer Motivation berufsunfähig wird. Maßgeblich hierfür sind interne Annahmerichtlinien und Vorgaben vom Rückversicherer. Diese sind für Kunden allerdings nicht verbindlich.

    Wird die Frage nach anderen beantragten BU-Versicherungen gestellt, ist diese nur mit „Ja“ zu beantworten, wenn vorher ein (weiterer) Antrag gestellt wurde. Wird erst danach ein weiterer Antrag gestellt, kann diese Frage mit „Nein“ beantwortet werden.

    Man darf sogar mehr BU versichern als das Nettoeinkommen, sofern alle Angaben im Antrag korrekt sind! Es gibt bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kein „Bereicherungsverbot“.

    Maklerkollegen, die das in ihrem Blog anders darstellen, sind insoweit leider auf dem Holzweg."

    Quelle: https://schlemann.com/berufsunfaehig…ehigkeitsrente/

    Einzige Ausnahme ist FinanztipUser mit seiner viel zu extrem krititschen Meinung gegenüber Maklern, Bauträgern, Verkäufer oder Finanzierungsberatern.

    Da scheint mir der Haushund nach dem Verputzen des Nackensteaks zu bellen! ;) Der Kommentar bzw. die Einschätzung sei mir als gelerntem "Finanzierungsberater" bzw. Bänker mit einiger Berufserfahrung erlaubt: Die Interessenkonflike liegen doch auf der Hand! Bei vielen anderen Tipps/Ratschlägen, wie z.B. erstmal zu ermitteln, "wie viel Immobilie" man sich leisten kann, oder den Tipps zum Vorgehen, gehen wir hier glaube ich alle mit... :thumbup:

    D.h. die Aussage von FinanztipUser ist gut gemeint funktioniert aber nicht.

    Ohne Makler oder Banken oder Bauträger gibt es viel zu wenig Angebote.

    Natürlich ist man bei einem Hauskauf auf viele Beteilige (ggf. Makler/Bauträger, Finanzierungsberater, (Haus-)Bänker, ggf. Gutachter/Handwerker, usw.) angewiesen. Aber was sind denn gerade beim Immobilienkauf die Interessen der jeweiligen Seiten? Ein Makler ist tendenziell an einem schnellen Abschluss und hoher Provision interessiert. Ein Verkäufer an einem möglichst hohen Verkaufspreis und wenig Arbeit. Ein Finanzierungsvermittler verdient linear mehr, je mehr Kreditvolumen er verkauft und er bekommt eine Provision von Banken, die im Vorfeld für Kreditnehmer völlig intransparent ist. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht gerade gering, dass der Makler zu einem schnellen Abschluss drängt, der Verkäufer einen (zu) hohen Kaufpreis durchsetzen will, der Finanzierungsvermittler oder die Bank eine grenzwertig hohe Kreditsumme mit unnötig hohen Zinsen verkaufen möchte u.s.w.!

    Was sind die Interessen der Käufer? Er/sie sucht eine Immobilie, die wirklich zur eigenen Lebenssituation und zum angepeiten Zweck passt. Allein das ist so individuell, dass es eine Beratung von außen wenn überhaupt nur anteilig geben kann und man sich für die konkrete Enscheidung selbst (!) notgedrungen sehr viel Gedanken machen sollte. Von einem Makler sollte man sich zeitlich genauso wenig unter Druck setzen lassen, wie vom Verkäufer bezüglich des Kaufpreises. Bei der Kreditvermittlung sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass der angebotene Kredit eben nicht der günstigste am Markt für einen selbst sein könnte (in Bezug auf den Zinssatz, die Laufzeit bzw. die Aufteilung der Summe in mehrere Bausteine, die Sondertilgungsoptionen, etc.). Sondern eben schlicht und ergreifend das Angebot sein könnte, bei dem der Vermittler die höchste Provision erhält.

    Deshalb mein Credo: Informieren, vergleichen, vergleichen, vergleichen und verhandeln! Und eben keine Verantwortung dafür an irgendwen abgeben!

    Alle diese Interessenkonflikte führen eben systematisch niemals zu neutraler bzw. unabhängiger "Beratung" im Sinne der Kunden und sind wirklich die Pest der deutschen Finanzbranche. Indirekt zahlt man als Kunde den Preis dafür ja dann durch überhöhte Finanzierungsbedingungen, bei der Geldanlage zum Beispiel durch zu hohe Gebühren für die empfohlenen aktiven Fonds oder bei Immobilien durch einen Kauf einer Immobilie zu suboptimalen Konditionen.

    Ist in Deutschland so eingespielte Praxis und auch kein Weltuntergang. Man sollte halt nur den Unterschied zwischen "Beratung" und "Verkauf" kennen und berücksichtigen und dann am besten mit maximal vielen Informationen eine für sich möglichst informierte und gute Entscheidung treffen, gerade bei einem größeren Immobilieninvestment. Und das eben in Bezug auf das Objekt (Lage, Größe, Verwendung), die Finanzierung (Zinssatz, Laufzeit, die oft nicht gern gesehene Aufteilung des Kredits in Bausteine), die Abwicklung und Nutzung u.s.w.

    Das alles zumindest für den Fall, dass man bei all den Entscheidungen eben für sich möglichst gute Entscheidungen treffen möchte. Und eben nicht Entscheidungen, die unnötig stark die Taschen der anderen Beteiligten füllen! 8)

    Was ich als völlig legalen "Trick" bei mir sehr zielführend fand, insb. wenn man noch weitere Einkünfte hat, die einen im BU-Fall über Wasser halten: Kombination aus einer BU, die z.B. 60% des Bruttoeinkommens versichert und einer, die 75% des Netto(!)einkommens versichert. Im Fall von Hochzeit/Kindergeburten etc. kann man dann in der Partnerschaft mit Elternzeit/Elterngeld und den Steuerklassen so spielen, dass sich das Nettoeinkommen (Steuerklasse 3) dann eben zeitweise massiv erhöht. Ggf. muss man bei der Versicherung, die sich aufs Brutto bezieht, dann einige Zeit die Erhöhungen aussetzen. Die Versicherungshöhe basierend auf dem Nettoeinkommen kann man dann aber deutlich über die 75% des üblichen Nettoeinkommens anheben.

    Die üblichen Tricks sind ansonsten glaube ich primär Parallelabschlüsse, also im ersten Vertrag den zweiten noch nicht abgeschlossenen nicht zu erwähnen und umgekehrt. Sodass dann im Grunde zwei Policen zu fast dem selben Zeitpunkt erhöht bzw. abschließt. Problematisch erscheinen mir dann halt die zunehmend in den Verträgen stehenden Regelungen, dass man bei so einer "Überversicherung" dann eben die Beitragsdynamik aussetzen muss, womit die weitergehende Steigerung der Vertragssumme eingeschränkt wird...

    Ein Übertrag ins eigene Wallet ist kein steuerpflichtiger Vorgang!

    Schon klar. Ich meinte, dass die Auszahloption der ETNs das ist, was die steuerliche Behandlung der Anlage gleichstellt mit einem Direktinvestment in Bitcoin! Und diese ist steuerlich extrem wichtig in meinen Augen…

    Aus steuerlichen und Sicherheitsgründen (wie bereits erwähnt, sind Gewinne aus Bitcoin-Spekulationen nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, wenn man diese selber besitzt) kommt für mich nur eine Option infrage: den direkten Kauf von Bitcoin auf einer Börse und die anschließende Übertragung in die eigene Wallet.

    Genau das ist doch bei den ETNs mit Auszahloption genauso! Und nur deshalb ziehe ich sie überhaupt in Betracht, auch trotz der hohen Kosten…

    Die historischen Werte finde ich bei BTC nur extrem eingeschränkt aussagekräftig. Ich würde (sehr wahrscheinlich im Sinne eines FOMO s.o.) nur dabei sein wollen, wenn BTC langfristig tatsächlich eine Art Währung würde und gewissermaßen Gold als Währungsalternative ablöst. Daher ja auch die Idee, den Gold-Anteil zur Hälfte durch BTC zu ersetzen…

    Bei allen anderen ETNs, ETCs, Zertifikaten und wie sie sonst noch heissen ist es aber eigentlich auch immer so, dass meine seine Einlagen verliert, wenn da jemand pleite geht.

    Das wäre genau die Frage: Die ETNs sind meinem Verständnis nach erstmal Zertifikate und damit im Pleitefall ziemlich unsicher, wie viele bei Lehman gelernt haben. Aber sind die BTC dann nicht ähnlich wie Immobilien bei Immobilienfonds die zu Grunde liegenden Sicherheiten? :/

    Mit dem Unterschied, dass man meistens sich die Kryptos nicht vorher auf die eigene Wallet holen kann.

    Genau deshalb würde ich wenn dann überhaupt nur in einen der ETC/ETN investieren, bei dem ich im Nachgang die BTC in ein eigenes Wallet übertragen könnte. Genau wie ich bei Gold auf den Euwax II setze: Auch nicht ganz billig auf Grund der Spreads, aber attraktiv für mich durch die spätere Lieferoption!

    Zumal: Beides hat ja massive Steuerauswirkungen, denn nur durch die Auszahloptionen (bei Gold wie bei Bitcoin!) ist das ganze nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Wie man für langfristige Anlagen daher auf Zertifikate ohne diese Option setzen kann, erschließt sich mir überhaupt nicht, der Steuernachteil wird dabei doch riesig! :/

    Ich würde es aber auch ins Verhältnis zur Portfoliogröße sehen.

    Da ich aktuell in der Aufbauphase des Depots bin, scheint mir der Ansatz einfacher und daher ggf. attraktiver als ein Direktinvestment in Bitcoin. Angenommen ich müsste 1Mio € jetzt investieren, dann würde ich einen Anteil von 5% also 50K sicher direkt investieren. Aber in der Aufbauphase mit kleineren monatlichen Raten scheint mir der Dauerauftrag fürs Depot einfacher und übersichtlicher eben als Wertpapiersparplan direkt bei meiner Depotbank.

    Zumal ja auch trotz/wegen der hohen Kosten eine Auszahlungsoption besteht, sodass ich am langen und wirklich teuren Ende des Portfolioaufbaus mit größeren Summen dann auf eine Auszahlung und Aufbewahrung im eigenen Wallet umschwenken könnte…

    Da gebe ich dir Recht.
    Ich würde es aber auch ins Verhältnis zur Portfoliogröße sehen. Auch wenn natürlich die Schwankung trotz eine Schwankung bleibt.

    Was ich mich in Anbetracht dieser extremen Schwankungen frage: Wie sollte man sowas sinnvoll in ein Re-Balancing einbeziehen?

    Man läuft da ja praktisch ständig allen Kursentwicklungen hinterher: Wenn man (wie ich bei Aktien/Anleihen) nur einmal im Jahr ein Re-Balancing macht, wäre es reines Glücksspiel, welchen Kurs man da erwischt. Quartalsweise etc. wäre mir gerade für so einen kleinen Teil zu aufwendig.

    Ich würde glaube ich dazu tendieren, so einen BTC-Anteil dann nur gegen den Goldanteil auszugleichen, also das Re-Balancing nur zwischen Aktien-ETF und Anleihe-ETF zu machen und BTC/Gold als eigenen „Wertanker“ zu sehen, der stark aber gegenläufig schwankt. Vll. würde in Anbetracht der Vola ein Re-Balancing zwischen Gold und BTC halbjährlich Sinn machen, aber das wäre für so einen Baustein halt relativ viel Arbeit und mit hohen Transaktionskosten verbunden…

    Wahrscheinlich würde ich daher die beiden Bausteine (Gold/BTC) als eine Art „Versicherung“ gegen völlige Aktienmark-Crashs einfach liegen bzw. laufen lassen, auch wenn sie dann sehr wahrscheinlich sehr stark auseinanderlaufen werden… :/

    Die BTC kannst du da ja auch erst liegen lassen und dir auch irgendwann später auf deine eigene Wallet auszahlen lassen.

    Technische Frage: Wo liegen sie denn dann wenn nicht im eigenen Wallet und wie sicher sind sie dann? Also zum Beispiel im Fall einer Pleite von Bison?

    Was erhoffst du dir bei einer Bemeischun von 5 Prozent?


    Das soll kein Aufruf sein zur Erhöhung des Anteils. Nur stelle ich mir die Frage ob dies überhaupt Auswirkungen auf dein Portfolio hat ? Spürbare Auswirkungen oder nur homöopathische Auswirkungen?

    Genau das klassische Argument bei Portfolios („alles unter 10% hat kaum Auswirkungen“) zieht hier nicht so wirklich: Hast du dir mal die Vola von BTC angeschaut? Ein Anteil von 5% am Depot schwankt an einem Tag stärker als ein MSCI-World mit einem Portfolioanteil von 50% gerechnet in absoluten Zahlen! Sprich: Auch eine kleine Beimischung hat erhebliche Effekte.

    Meine Idee wäre, einen (bisherigen) Goldanteil von 10% des Portfolios hälftig durch Bitcoin zu ersetzen…

    Hallo zusammen,

    auch wenn ich kein Fan von Bitcoin bin und auch wenn ich vermutlich eher direkt in Bitcoin investieren würde: Angenommen man würde ein Bitcoin ETC/ETN in sein Depot aufnehmen wollen, auf welchen würdet ihr setzen?

    Mir scheint der im Betreff genannte mit 2% Gebühren p.a. zwar sehr teuer, aber für so ein Vorhaben ggf. trotzdem ganz passend, da eine spätere Auszahlung ins Wallet möglich ist und die Gebühr so nur anfänglich in der Vermögensaufbauphase getragen werden müsste. Einfach und unkompliziert ins Depot integrieren ließe sich das Teil…

    Einen ersten Überblick bieten diese Seiten:

    Bitcoin-ETFs und -ETNs: Welche sind die besten? | justETF
    Welche Bitcoin-ETFs und -ETNs sind die besten? Die jährliche Kostenquote, die Wertentwicklung und alle weiteren Infos zu Bitcoin-ETFs und -ETNs.
    www.justetf.com
    Bitcoin- und Ethereum-ETNs: In Kryptowährungen investieren wie in ETFs
    Die einen sehen Bitcoin als moderne Alternative zu Gold. Die anderen können der volatilen Asset-Klasse nichts abgewinnen. Ob sich ein Investment lohnt und was…
    www.justetf.com

    Fragen:

    - Welche Lösung fürs Depot ist aktuell aus eurer Sicht am besten?

    - Wo seht ihr die wesentlichen Unterschiede der ETCs/ETNs?

    - Wie bewertet ihr die Emittenten Rechtskonstrukte (Zertifikate?) in Hinblick auf Ausfallsicherheit etc.?

    - Würdet ihr so einen Baustein ins Re-Balancing der anderen Komponenten (primär Aktien, Anleihen) mit einbeziehen und wenn ja wie genau bei der massiven Volatilität?

    - Hat sich jemand konkret für die Beimischung von z.B. 5% z.B. neben 5% Gold (Euwax II) entschieden? Das wäre wenn dann so ein Szenario, das ich mir vorstellen könnte. Das auch, um ggf. mir auf lange Sicht beides (Gold uns Bitcoin) auszahlen zu lassen, wenn mir die Gebühren zu hoch werden, ich aber jetzt noch keinen Bock habe, mich um beides extra neben dem Depot zu kümmern…

    Danke und Gruß!

    FT_User

    Damit meine ich nicht allgemeine Punkte wie "Sich über den Ort gedanken machen" etc., sonder wie es tatsächlich geschieht.

    Ich würde mich parallel weiter über das Thema schlau machen! Gar nicht schlecht sind aus meiner Sicht gerade für den praktischen Einstieg bzw. die konkrete Umsetzung neben den Finanztip-Artikeln solche Bücher/Hefte von unabhängiger und neutraler Seite (Stiftung Warentest):

    Immobilienfinanzierung. Das Set: Ab in die eigenen vier Wände
    Finden Sie heraus, wie viel Immobilie Sie sich leisten können. Das Set begleitet Sie bei der Vorbereitung und dem Finanzierungsplan bis zum Kreditabschluss.
    www.test.de

    Ansonsten ggf.:

    Handbuch Hauskauf: Gebrauchte Immobilien analysieren, bewerten, finanzieren
    Möchten Sie ein Haus kaufen? Diese Tipps und Checklisten helfen Ihnen von der Besichtigung bis zur Bewertung, vom Kredit bis zur Modernisierung der...
    www.test.de
    Handbuch Eigentumswohnung: Die eigene Immobilie finden, finanzieren, pflegen, verwalten
    Der perfekte Fahrplan für Kaufwillige: Suchen, kaufen, finanzieren, vermieten, verwalten und sanieren.
    www.test.de

    Sprich, soll ich einfach bei meiner Bank gehen und die bitten, dass diese es für mich erledigen sollen? Soll ich einen Makler aufsuchen (und wenn ja, wie findet man einen erlichen? sind alle vertrauenswert?)

    Grundsätzlich würde ich niemals einem Makler, einem Banker, einem Kreditvermittler oder irgendjemand anderem Vertrauen, der an mir verdient und nicht ausschließlich und transparent von mir bezahlt wird und folglich ausschließlich auf meiner Seite steht. ;) Daher ist „Abgeben der Thematik“ an einen Makler oder die Bank zu bitten „möglichst viel für dich zu übernehmen“ eine ganz, ganz schlechte Idee. Angewiesen ist man leider trotzdem auf viele dieser Leute. Daher: Wirklich reinarbeiten ins Thema, wenn man nicht über dem Tisch gezogen und verarscht werden möchte! Immer und überall Fragen stellen, ggf. einen Bausachverständigen mit einbeziehen, Angebote vergleichen, etc. und ggf. auch hier im Forum Fragen stellen, bis man wirklich den Eindruck hat, die Dinge (und vor allem Risiken!) weitestgehend verstanden zu haben… :)

    Ist alles kein Hexenwerk, aber sich von einem Makler/Banker „Beratung“ zu erhoffen ist, als würde man sich vom Haushund versprechen, dass er im Sommer stundenlang aufs Grillfleisch aufpasst! ;) Kann im Einzelfall sogar gut gehen, in der Regel schaut man danach aber eher blöd aus der Wäsche. Sprich man hat die Wohnung zu teuer gekauft, Mängel übersehen, den Kreditzins unnötig hoch oder die Finanzierungsbedingungen unpassend festgelegt und letztlich einen eher nachteiligen Deal für einen selbst gemacht.

    Wohl aber an Aussagen und Artikel von z.B. Herrn Dr. Schlemann , dass man eigentlich mindestens das Bruttoeinkommen absichern sollte und dass dies auch möglich wäre.

    Glaube du verwechselst an der Stelle Nettoeinkommen (sollte abgesichert werden!) und Bruttoeinkommen…

    Das gesamte Bruttoeinkommen oder sogar mehr abzusichern ist nicht einfach, da die meisten Versicherer eben nur bis z.B 60%, 70% etc. vom Brutto (!) versichern. Das entspricht dann aber je nach Situation oft dem Netto. Wer mehr absichern möchte ist auf die von f0x genannten oder andere Klimmzüge angewiesen… ;)

    Wenn Nießbrauch ein Thema ist, reden wir nicht mehr von einem kleinen Depot, da schlägt die schlechte Steuereffizienz in den Jahren vor der Schenkung richtig rein.

    Das Argument verstehe ich nur halb: Wieso ist die Depotgröße entscheidend? Ich würde wenn dann eher argumentieren bzw. davon ausgehen, dass die lange Anlagedauer für den Steuerstundungseffekt ausschlaggebender bzw. relevanter ist. Aber warum dann primär in den Jahren vor der Schenkung?

    Meinem Verständnis nach ist der Übertrag der ETF-Anteile gemindert um den diskontierten Ausschüttungswert je nach Lebensalter ohne Liquidation der ETFs möglich. Warum sich dann um die Steuereffizienz kurz vor der Schenkung Gedanken machen? Das würde ich wenn dann über die gesamte Laufzeit betrachten und klar, der Steuerstundungseffekt wirkt am langen Ende stärker. Das würde aber doch mit den 5% Kurssteigerungen weiterhin gut klappen. Ich verzichte über die gesamte Laufzeit eben auf den geringfügigen (aber aufkummulierenden) Effekt der runden 2%, die dann eben früher versteuert würden…

    Genau gerechnet habe ich es nicht, weil wie gesagt die Ausschüttungsoption erhalten bleiben soll. Kennst du umgekehrt gefragt Nießbrauchkonzepte, die das Finanzamt akzeptiert mit Teilverkaufsregelungen statt Ausschüttungen? Meines Erachtens müsste man in die Steuerbetrachtung dann eben noch den Erbschaftssteuervorteil der Nießbrauchlösung einrechnen und gegen den verlorenen Steuerstundungseffekt gegenrechnen. Und dabei dürfte meiner Einschätzung nach die Nießbrauchlösung deutlich besser abschneiden, insb. wenn noch Immobilien zu übertragen und die Freibeträge eben auch da beschränkt sind…