Beiträge von LebenimSueden

    Hinten raus flacht die Sache natürlich ab, da jedes Auto sich irgendwann dem Restwert 0€ annähert. Ich kann trotzdem sagen, dass es bei mir etwa 12 Jahre und 225tkm gedauert hat (je nach eingesetztem Restwert), bis der Wertverlust pro Kilometer unter die Spritkosten ist. Bei einem Vernunftauto...mit viel Klimbim ist der Wertverlust nochmal höher.

    Die ganze Diskussion um ÖV-Preise krankt eben daran, dass die Leute nicht ehrlich rechnen. 5€ für ein Einzelticket von Konstanz nach Radolfzell mag viel erscheinen, aber das sind halt Vollkosten. Mit dem Auto bräuchte man auf der Strecke Vollkosten unter 25c/km, kostenlosen Parkplatz angenommen. Was meistens nicht der Fall ist und bei ehrlicher Betrachtung übersteigen die Kosten für den Parkplatz schnell das ÖV-Ticket. Dazu wird in solchen Diskussionen immer nur die Einzelfahrt genannt. Der ÖV hat mit dem DT aber einen Preisdeckel bei 63€ und wenn ich z.B. zweimal die Woche von Konstanz nach Radolfzell in die Kletterhalle fahre, hat sich das alleine dadurch locker amortisiert

    Und wie sieht es bei fehlendem Balkon mit Montage an der Hauswand aus? Ist das überhaupt genehmigungsfähig und umsetzbar?

    Umsetzbar ja. Fassadenmontage gibt es auch bei größeren Anlagen öfters. Das Problem ist, dass die Fassade in MFH Gemeinschaftseigentum ist, der Vermieter da also auch nicht viel zu entscheiden hat. Und dann kommt noch die ganz praktische Problematik, wie du das im 5. Stock an der Fassade montierst, ohne dabei abzustürzen und ohne das Risiko, dass das Modul während der Montage runterfällt. Geht ohne Gerüst kaum


    Ein BKW lohnt sich fast immer. Aufpassen muss man, wenn man das zusätzlich zu einer Dachanlage installiert und ordnungsgemäß anmeldet. Der Betrieb hinter dem gleichen Stromzähler ist erlaubt, allerdings bekommt man dann pauschal von der Einspeisung abgezogen und die Sache rentiert sich nicht

    ja die aussage ist so korrekt das ensprricht bei einem verbrauch von 5,5-7Liter treibstoff pro 100km. in dieser range liegen viele fahrzeuge.

    Aber die Folgerung ist Käse. Und es ist ja nicht nur diese Aussage...Hinata hat gleich nochmal nachgelegt, mit "das Auto hat man eh". Nur den Sprit zu rechnen ist Selbstbetrug, denn echte Fixkosten gibt es beim Auto kaum.

    Stimmt Eltern von Schulkinder werden ja schon lange übervorteilt.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst. Aber hier zahlen die Eltern für Schulkinder eine Monatskarte und wenn ich es recht im Kopf habe, liegt die mittlerweile bei um die 30€. Für den Weg zu einer Schule im nächsten Ort. Vergleicht man das damit, dass ein Erwachsener für das Doppelte durch die ganze Republik fahren kann...

    Die einzigen, die tatsächlich "kostenlos" fahren, sind bei uns die Kindergartenkinder. Da übernimmt das die Gemeinde. Aber der Kindergarten mit Betreuungszeiten wie vor 30 Jahren kostet schlappe 158€...

    ich schalge vor LebenimSueden dass du bevor du andere belehren möchtest und ihnen falsche rechnung vorwirfst deine eigenen von dir genutzten zahlen prüfst. ob diese die tatsächlichen mehrkosten wiederspiegelt, denn hinanta hat nirgends behauptet dass dies VOLL kosten sind sondern es sich dabei ledeglich um MEHR kosten handelt, also kosten die auf etwas was man sowieso hat OBEN DRAUF kommt, da musst du wie von Hinata verlangt die fixkosten abziehn. kannst oder willst du das nicht, dann ist das eben so, deine argumentation über die kosten bleibt dann eben falsch und milchmädchen haft also genauso nichtig und falsch wie die auf sprikosten fokusierte sichtweise von Hinata.

    Ich weiß nicht auf was du dich genau beziehst. Hinata hat gesagt, für die 60€ eines DT gibt es 28l Benzin und damit könnte man 400-500km fahren. Das vergleicht die Vollkosten des ÖV mit den Benzinkosten des Autos. In der Praxis ist aber fast immer der Wertverlust der allergrößte Brocken bei der TCO und der ist halt nicht fix. Fahre ich jeden Monat 500km mehr, macht das im Jahr 6000km extra. Und das macht sich definitiv im Restwert bemerkbar.

    Echte Fixkosten gibt es beim Auto übrigens nur sehr wenige. KfZ-Steuer und der Parkplatz zu Hause sind eigentlich die einzigen. Versicherung hängt von den Kilometern ab. Wartung im Sinn von Ölwechsel, Bremsflüssigkeit, etc. hat neben der zeitlichen immer auch eine Kilometerkomponente. Gleiches Spiel bei Reifen

    Mit Kindern ist es natürlich nochmal etwas anderes.

    Würde ich nichtmal unbedingt sagen, zumindest nicht bis 2 Kinder. Die Frage nach dem Auto hängt eher von der allgemeinen Lebensgestaltung und den sich daraus ergebenden Fahrstrecken ab als von Kindern. Wer ohne Kinder autofrei (oder autoreduziert) lebt, schafft das auch mit Kind.

    Es ist viel einfacher, mit dem schlafenden Kind im Kinderwagen in den Bus zu steigen als das in einen Autositz umzubetten und 5 Minuten später wieder raus. Wacht dabei garantiert auf. Sobald die im Anhänger sitzen können, kann man mit dem Rad alles machen, was vorher auch ging. Mehrgewicht regelt der Motor. Später gibts Follow-Me und Schleppseile, dann können die Kinder teilweise selbst radeln.

    Ich finde ja bei der ÖPNV Diskussion wird immer vergessen, dass man damit zwar zur Arbeit gelangen kann, aber was ist mit anderen Dingen wie Einkaufen?

    Überhaupt kein Problem. Es gibt so kleine Wägelchen, die man hinter sich herziehen kann. Großer Rucksack hilft auch viel...als wir noch in KN gewohnt haben, war ich nur alle 2-3 Wochen mit dem Auto und sonst mit dem Fahrrad und Rucksack. Alternativ natürlich Fahrradanhänger, dann schafft man auch 5 Kisten Bier. Oder Carsharing für die schweren und haltbaren Sachen alle paar Wochen. Gibt genug Haushalte ohne eigenes Auto, die bekommen das alle irgendwie hin.

    Es geht in der Diskussion ja auch absolut nicht darum, dass jeder sein Auto abschaffen soll und nur noch mit ÖV fahren. Als wir in KN gewohnt haben, Stand das Auto unter der Woche auch mal mehrere Tage am Stück. Aber mich stört dieses stupide "ÖV ist zu teuer", wo nach den Vollkosten eines Autos ein DT mit 120-200km pro Monat amortisiert ist. Das ist nicht viel. Das Problem beim ÖV ist selten der Preis und viel mehr das schlechte Netz und Taktung. Und ÖV ist ja nicht die einzige Möglichkeit, sich ohne Auto fortzubewegen. Das Fahrrad wird in der Diskussion gerne ignoriert...dabei ist es günstig, hochgradig flexibel und in der Stadt auch nicht langsamer als ein Auto. Abhängig von der Parksituation oft auch Tür zu Tür schneller.

    Es gibt clevere Lösungen in kleinen Orten in Angeln (SH).

    Die Tramperbank mit klappbaren Schildern mit Zielen. Das gewünschte ausklappen.

    Das rabattierte Sammeltaxi als Teil des ÖPNV, wenn sich 3-4 finden, die das bestellen.

    In näherer Zukunft der Robobus.

    Die Tramperbank bringt mich weder um 18 Uhr zur Kletterhalle, noch Abends zurück. Zumindest nicht zuverlässig. Und auf dem Heimweg noch schnell einkaufen gehen...

    Woher bekomme ich die anderen 2-3 damit sich das Sammeltaxi rentiert? Das ist die Mitfahrbank reloaded, nur teurer. Sammeltaxen sind kaum skalierbar und dass das mit Roboter wirklich wirtschaftlich wird, bezweifle ich. Zuerst wird man mit Robotaxis ohnehin nicht das Land versorgen, sondern die Städte. Die grundsätzlichen Standortbedingungen sind für ÖV und Robotaxi nämlich die gleichen. Wir brauchen uns da gar keine Illusionen machen. Die logische Folge von Robotaxis ist nicht günstiger ÖV auf dem Land, sondern eher kaputter ÖV in der Stadt.


    Wie überall, realistische Ideen haben und umsetzen.

    fixed that for you

    Das Auto ist unschlagbar, wenn es darum geht, zu einer beliebigen Zeit von einem beliebigen Ort A zu einem beliebigen Ort B zu kommen und diese in einer gewissen Entfernung zueinander sind. Um ein Auto zu ersetzen, muss der ÖV gut sein. Denn wenn das Ding schon vor dem Haus steht, ist es immer bequemer, das Auto zu nehmen. Es hilft natürlich nicht, wenn man solche Rechenkünstler wie hinata hat, aber selbst kostenloser ÖV bringt nichts, wenn er die Mobilitätsbedürfnisse nicht vernünftig befriedigt. Sieht man ja sehr schön daran, dass das DT trotz Spottpreis kaum Neukunden gewonnen hat.

    Man könnte auch wie schon teilweise versucht wurde den öffentlichen Nahverkehr kostenlos stellen. Der trägt sich ja eh nicht und wird an allen Ecken und ende bezuschusst.

    Können wir machen unter der Bedingung, dass die Städte und Gemeinden mit "kostenlosem" ÖV diesen selbst zahlen. Solange der Bus hier nur in die Schule fährt, will ich das nicht mit subventionieren. Wir können natürlich gerne einen ÖV-Soli erheben, der den ÖV auf dem Land konkurrenzfähig macht. Und damit meine ich nicht alle 2h von 8-18 Uhr einen Bus in die Kreisstadt, sondern so guten ÖV, dass man hier auch auf ein Auto verzichten könnte

    Wir haben mit der Ampel eine Regierung im Bund gehabt, die begonnen hat, mit Reformen zu gestalten.

    Welche denn? Die Ampel hat überhaupt nichts gemacht. Man hat bei Protest entweder zurückgerudert (Agrardiesel) oder das Thema auf die nächste Regierung verschoben (Wärmeplanung beim Heizungsgesetz). Mir fällt keine Reform der Ampel ein, die an der wirtschaftlichen Situation im Land grundlegend was verbessern würde.

    Funktioniert hat die Ampel nur, wenn die notwendigen Schritte 100% klar waren, wie bei den LNG-Terminals. Nicht so berauschend dagegen ist das Ergebnis bei den Strom- und Gaspreisbremsen, wo man im Endeffekt den Verbrauch der Leute subventioniert hat, die zu faul waren, ihren Anbieter zu wechseln. Die 40c/kWh Strom waren zum Inkrafttreten der Bremse nämlich schon wieder deutlich über Normalpreis. Sollte allen als warnendes Beispiel gelten, die der Meinung sind, dass der Staat jetzt dringend eingreifen und Preise bremsen oder festlegen müsste.

    Merz und Reiche tun nichts. Das ist zuwenig. Klingbeil macht wenigstens Vorschläge wie sie in Brüssel diskutiert werden, von Wirtschaftsweisen kommen oder in Nachbarländern funktionieren.

    Wenn Klingbeil was tun will, dann sollte die SPD endlich mal die Blockadehaltung aufgeben und sich für grundlegende Reformen öffnen. Vom Koalitionsvertrag wurden alle Herzensprojekte der SPD umgesetzt, die Bürokratie erhöht und die Arbeitskosten ebenso. Nachdem die eigenen Projekte durch sind, mauert die SPD. Und jetzt inszeniert man sich mit billigem Populismus...

    Ich verstehe auch das Problem nicht so recht. Seit Jahrzehnten herrscht über alle Parteien bis auf die AfD und das BSW ein Konsens, dass weniger fossile Energie verbraucht werden soll und die dafür teurer werden müssen. Und während man vordergründig davon redet, in gerade einmal 20 Jahren Klimaneutralität zu erreichen, tut man nichts dafür. 20 Jahre sind in dem Kontext quasi übermorgen und es sollte jedem klar sein, dass das nicht billig wird. Was jetzt in 2 Wochen passiert ist, wäre mittelfristig ohnehin gekommen.

    Der SPD-Chef hatte zuletzt angeregt, Bürgerinnen und Bürger gezielt, zum Beispiel über eine Mobilitätsprämie, zu entlasten und das über eine Übergewinnsteuer quasi von den Energiekonzernen finanzieren zu lassen. Außerdem wirbt er für einen flexiblen Preisdeckel für Sprit. (focus.online)

    Und alle Punkte hier sind einfach Quatsch. Eine Übergewinnsteuer ist der feuchte Traum aller Linken, genau wie Preisdeckel. Warum man bei einem Preisdeckel noch eine Übergewinnsteuer braucht, verstehen wohl auch nur die. Und wie der Staat "den richtigen Preis" festlegt, auch. Ein Preisdeckel wird übrigens nur dazu führen, dass der Sprit knapp wird, weil die Lenkungsfunktion der Preise entfällt. Wenn es x% weniger Öl auf dem Weltmarkt gibt, muss irgendwer auf der Welt drauf verzichten.

    Die Entlastung durch eine Mobilitätsprämie...kommt dann irgendwann im Herbst, falls überhaupt. Kurzfristig entlastet da nichts. Wie wäre es, wenn man als Regierung einfach mal ehrlich ist und sagt, dass man den Bürger nicht entlasten kann, weil man dazu die Steuern anderweitig erhöhen müsste? Wenn man jemand entlastet, dann sinnvollerweise die Transportbranche. Wer auf der Langstrecke bei papierdünnen Margen den ganzen Tag einen LKW bewegt, kann die Aufschläge beim Diesel nicht verkraften. Und hier hätte man die Chance, mögliche Zweitrundeneffekte im Kern zu verringern. Aber viel lieber betreibt man Populismus für 50 Millionen Autofahrer...

    Da gibt es auch andere Szenarien. In der Großstadt umfahre ich Staus in der Rush Hour

    Meine Erfahrung ist, dass das nicht gut funktioniert. Die anderen haben ja auch das Navi und dann sind bald alle Strecken dicht. Genau wie bei Stau auf der Autobahn.

    bei Fernfahrten habe ich die Ladeorganisation in Maps mit meinen Ladefavoriten integriert

    Wir reden hier von einem typischen Zweitwagen, der fährt garantiert nicht nach Kroatien in den Urlaub.

    Finde es etwas kleinlich, solche Details allgemeingültig definieren zu wollen. Verschiedene Menschen, verschiedene Situationen ...

    Und genau deshalb macht es eben wenig Sinn, bei einem Auto, das als günstiger Zweitwagen positioniert ist, am fehlenden Navi rumzumäkeln.

    Alle Welt beklagt sich darüber, dass Autos so teuer geworden sind. Wenn aber mal ein Auto auf den teuren Klimbim verzichtet und eine pragmatische Lösung wählt, greift sofort der Reflex, dass das Auto ja unzumutbar schlecht ausgestattet wäre.

    An die Personen mit Verbrenner: nutzt ihr Spritpreis-Apps ? Wenn ja, welche könnt ihr empfehlen.

    Für DE nutze ich die Tanken App. In AT die ÖAMTC-App, da sind zwar nicht alle Tankstellen drin, aber die günstigen schon. Für die Schweiz hatte ich bisher gar nicht geschaut, aber da die Preise aktuell doch stark auseinandergehen, habe ich mir mal https://www.comparis.ch/benzin-preise rausgesucht. Das hängt von Nutzermeldungen ab, also Vorsicht bei Preisen, die schon ein paar Tage alt sind

    Finde ich grundsätzlich auch nicht sooo schlimm. Aber Navi und alles andere übers Smartphone AUF DESSEN BILDSCHIRM finde ich heutzutage nicht mehr sooo komfortabel. Das habe ich ja in unserem alten Zweitwagen auch.

    Aber mal ehrlich...wie oft braucht man das Navi? Den Großteil fährt man auf bekannten Strecken, erst recht beim Zweitwagen. Und selbst bei meinem Erstwagen mit größerem Langstreckenanteil läuft das Navi meist nur wegen den Verkehrsmeldungen mit. Wirklich draufschauen muss man recht selten. Und langfristig hat man keinen Ärger mit veralteten Karten und die Handyhalterung klaut auch keiner.

    Ich finde es immer wieder interessant, wie dann an so Kleinkram rumgemäkelt wird. Auch wenn der Bedarf für ein großes Infotainment bei dem Auto kaum besteht. Die Folge davon ist halt das:

    Es gibt so viel Schnickschnack, den man eigentlich nicht braucht und auch nicht haben möchte, aber trotzdem bezahlen muss, weil es halt standardmäßig drin ist.

    Wenn selbst beim Zweitwagen im Reflex das fehlende Infotainment kritisiert wird, bekommt man das halt überall verbaut. Ist für den Hersteller eh bequemer als physische Knöpfe. Und gerade beim Elektroauto hat sich das Thema Ausstattung auch ziemlich verselbstständigt. Die großen Akkus bekommt man nur mit jeder Menge anderer Zwangsbeglückung, die dann den Preis treibt und mittelfristig garantiert kaputt geht.

    Kein Infotainment, sondern nur eine Halterung fürs Smartphone mal so als Beispiel :)

    Wäre für mich ein wünschenswertes Feature auch in anderen Autos. Ein Auto hält um die 20 Jahre, bis dahin kümmert sich kein Mensch mehr um das Infotainment.


    Man fährt sinnloserweise meist auch ein paar überflüssige Sitze durch die Gegend. 😉 Es geht um ca. 7% Mehrgewicht.

    Trotzdem. Der Akku kostet ja auch ein paar Euro. Wenn man das Auto nie weiter als 100km Rundtrip fährt und zu Hause laden kann, macht es einfach keinen Sinn, die Reichweite mit dem großen Akku zu erhöhen.

    Neupreis 21190,-€ abzüglich 12.000 € Förderung = 9190,€. Für den Polo würde ich gut 3000 € bekommen, so dass 6000,-€ als Investition übrig bleiben.

    Da würde ich tendenziell zugreifen. Für einen günstigen Zweitwagen ist der e-C3 perfekt. Die Kurzstrecken steckt ein Elektromotor deutlich besser weg als ein Benziner und sparsamer ist er dabei auch noch. Alternativ kann man natürlich darauf setzen, dass in 3-4 Jahren solche Autos als Gebrauchte auf den Markt kommen. Gibt ja gerade einige Leasingangebote mit vermeintlich niedrigen Monatsraten. Ob die dann aber nennenswert billiger sind als die 9000€ für einen Neuwagen heute, bezweifle ich aber.

    Grundsätzlich würde ich bei 3000-4000km pro Jahr aber die Frage stellen, ob es wirklich einen Zweitwagen braucht oder ob sich das nicht mit E-Bike und ggf. Carsharing regeln lässt. Spart dann doch nochmal einen Batzen Geld.

    Mir wären aber der größere Akku und 7,4-kW-AC-Lademöglichkeit, also auch die erforderliche Wallbox, wichtig

    Der große Akku macht für mich bei einem Zweitwagen mit Kurzstrecken überhaupt keinen Sinn. Wenn man eine Lademöglichkeit zu Hause einrichten kann, fährt man nur den Akku unnötig durch die Gegend. Für so ein Fahrzeug ist meiner Ansicht nach selbst der 30er Akku eigentlich noch viel zu groß. Selbst mit 20-80% Nutzungsfenster reden wir dann von über 100km Reichweite, die bei der Fahrleistung allerhöchstens in der Woche verfahren wird.

    Quelle/Beleg?

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…-200708352.html

    Leider mittlerweile hinter der Paywall, hier der entsprechende Abschnitt

    Im Westen fuhr in der Stadt Jashore der 50 Jahre alte Lkw-Fahrer Sujat Ali in der Nacht zum Sonntag den Tankstellenbesitzer Nahid Sardar tot, nachdem es nach acht Stunden Wartens kein Diesel mehr gab. Auch im benachbarten Indien und Pakistan sind Tankstellenmitarbeiter aus Wut über Mangel und hohe Preise von aufgebrachten Kunden umgebracht worden.