Verkehrsweise ? Autos ÖPNV? Mobilität?

  • Dieses Thema lässt sich (weitgehend) nicht sachlich diskutieren, das geht bei vielen schon in Richtung pseudoreligiöser Fanatismus.

    Ich war kürzlich in den Niederlanden, in Zeeland. Die Vermieter des Ferienhauses leben außerhalb, 10 Autominuten vom nächsten Supermarkt entfernt, 5 Autominuten vom nächsten Haus entfernt, 30 Minuten von der nächsten größeren Stadt entfernt.

    Denen hilft es unglaublich, wenn jemand sagt (vermutlich völlig richtig), dass man in Utrecht nicht unbedingt ein Auto braucht. Die Vermieter des Ferienhauses brauchen definitiv ein Auto.

    Gleiches gilt in Deutschland. Und daher sollte man es einfach lassen, einen Weg als den einzig wahren und für alle anwendbaren zu propagieren. Das funktioniert einfach nicht.

  • wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil

    Vielen Dank für den guten Hinweis.

    Bei dem Stadtnamen "Pontevedra" hatte ich aufgehört zu lesen, weil ich mich, wie schon geschrieben (siehe Nr. 87), an den Artikel in der SZ gut erinnern konnte und den besagten "Fall" schon kenne. Die danach im Text von Dir genannte Einwohnerzahl habe ich daher nicht mehr gelesen.

    eindeutig im Vorteil

    wird jedenfalls eine städtische Verkehrspolitik sein, die ein kohärentes Gesamtkonzept für alle Einwohner, Geschäftsinhaber, Gewerbetreibende und auch für alle Verkehrsteilnehmer bietet (Spazierende, Fußgänger, Radfahrer, Krafträder, PKWs, Busse/ÖPNV, Lieferverkehr usw. - mit Lösungen auch für behinderte bzw. in der Mobilität eingeschränkte Menschen). Solche Konzepte werden auch auf die überwiegende Akzeptanz der Beteiligten stoßen.

    Eine simple dem isolierten Mantra "Autos aus der Stadt verdrängen" folgende Vorgehensweise ohne ein solches stimmiges Gesamtkonzept wird auf den zunehmenden Widerstand der Bürger stoßen (kann man beispielsweise in meiner Geburtsstadt "bewundern" - inklusive dem damit verbundenen Niedergang der Innenstadt (samt den dortigen "Waffenverbotszonen"); siehe schon Nr. 40 und Nr. 87).

    Das gehört bei dem Thema im Sinne

    hier von mir zur Versachlichung

    auf jeden Fall dazu.

  • [...]

    Und daher sollte man es einfach lassen, einen Weg als den einzig wahren und für alle anwendbaren zu propagieren. Das funktioniert einfach nicht.

    Da stimme ich zu 100% zu: Lebenssituationen von Menschen ändern sich und damit auch das gesamte Umfeld.

    Als etwa 2008 unsere jüngste Tochter die Schule wechseln sollte und wir das Schulgeld nicht zusätzlich aufbringen konnten, habe ich meinen Kleinwagen verkauft und bin dann jahrelang täglich mit dem Fahrrad gependelt, bei Regen, Eis und Schnee. Die eingesparten Kosten wurden dann für das Schulgeld verwendet.

    2016 dann bin ich wieder auf einen Kleinwagen umgestiegen nachdem in den Jahren zuvor der Autoverkehr zunehmend rücksichtsloser wurde: schnelles Überholen in morgendlicher Dunkelheit bei 30 cm Abstand war mir zu bedrohlich geworden.

  • An meiner nächstgelegenen Bushaltestelle, der einzigen hier im Dorf, ist das Angebot von Freitagspätnachmittag bis Montagmorgen = 0. Gut, eigentlich stehen am Wochenende noch 4 Fahrten als "Anruf-Bus" drin, aber die Anrufe, die tatsächlich zu einer Fahrgastbeförderung führen, sind praktisch auch 0, weil Fahrermangel, gewisse Nachfrage vorausgesetzt... Die Woche über kann man Busse nutzen, die notgedrungen wegen der Schülerbeförderung eingesetzt sind, aber am Wochenende siehts ganz mau aus. Was den Verkehrsbetreiber nicht davon abgehalten hat, uns an der Bushaltestelle getrennt einen Fahrplan für Wochentage, und einen (leeren) fürs Wochenende anzubringen. Man diskutiert im Kreis nun darüber, die Haltestellen digitaler zu machen, konkret sollen Bildschirme die Papierpläne/Schilder ersetzen. Das wäre eine Qualitätssteigerung. Aber auf welchem Medium ich hier erkennen kann, dass der ÖPNV schlicht Mist ist und gar kein Bus kommt, ist eigentlich nachrangig.

    Jetzt könnte man sagen, das ist das Problem des Lebens in der Prärie, und das stimmt auch ein Stückweit. Andererseits bin ich in ca. 15min mit dem Auto in einer Stadt, die lt. Raumplanung ein Oberzentrum darstellt, damit also eigentlich auch Funktionen und Angebote für die umliegende "Landbevölkerung" bieten muss. Da hat man die Fahrradstraße für sich entdeckt, Bushaltestellen die keinen halben Kilometer auseinanderliegen, Buslinienverkehr im 5min-Takt... Da hat man verkehrsplanerisch für den ÖPNV einiges getan, was man schon so sehen könnte, man möchte die Autos aus dieser Stadt weitestgehend heraushalten. Alles gut und schön, aber dann muss das im Kontext der Raumplanung so aufeinander abgestimmt sein, dass ich aus einem (Ortsteil eines) Unterzentrums mit dem Bus mind. ein Mittelzentrum täglich in vernünftigem Rhytmus erreichen kann, und spätestens von dort mit Bus oder Bahn auch ins nächste Oberzentrum gelange. Klar würde das mehr Fahrzeit erfordern, als heute mit dem Auto, das wäre mir dann aber eigentlich noch egal - wenn es denn das entsprechende Angebot überhaupt gäbe, und ein Auto damit verzichtbar wäre.

    Das ÖPNV-Angebot und die Verkehrs(wege)planung sollte sich viel stärker an der Raumordnung bzw. -planung orientieren. Nicht daran, was Kommunen/Kreise für sich gerade sinnvoll finden. Denn die Raumplanung gibt letztlich auch vor, was für (und wieviele) Leute für welche Aktivitäten (Dienstleistungen, Konsummöglichkeiten, Kultur, Behörden... und auch Arbeitsplätze!) von wo nach wo gelangen müssen.

  • Wenn du nicht einmal verstehen kannst, dass dies nicht meine Rechnungen sind, sondern anerkannte des ADACs, dann fehlt glaube ich jegliche weitere Diskussionsgrundlage.

    Zudem gibst du ja selber indirekt zu, dass zumindest für die Versicherung und Verschleiß für die "Mehrkilometer" doch zu Buche schlagen. Aber auch Inspektionsintervalle sind häufig von der Fahrleistung abhängig, ebenso wie natürlich alle Verschleißteile (inkl. Reifen). Und natürlich macht es für den Wertverlust vom Fahrzeug auch einen Unterschied, ob es 5000 oder 25000 km pro Jahr gefahren wird.

    du fährst in deiner frezeit 20 000km? sportlich, da komme selbst ich nicht die regelmäßig am wochende an die nordsse oder in die berge fährt ran. ich fahre aber ohnhin bereits beruflich bedingt erheblich mehr als 5000km(wo kommt diese zahl überhaupt jetzt wieder her?, dass passt nichtmal mit den durchschnitlichen arbeitstagen bei vollzeit mit den durchschnitlichen pendel entfernungen zusammen, dass wären nämlich mehr als 5000)

    bei freizeit kilomtern im nahbereich öpnv steht steckt das wort nah bereits drin, wird man sicherlich die ~300km im monat nicht überschreiten.

    dass meinte ich vorhin in meinem beitrag übrigens dass du mit deiner zahl, bzw. zahlen die du aus dem adac bericht herausliest, oder eben einfach so nennst, auch milchmädchen rechnungen aufstellst.


    und da kann ich Hinata durchaus verstehen dass sie dir kontra gibt.

    ich schalge vor LebenimSueden dass du bevor du andere belehren möchtest und ihnen falsche rechnung vorwirfst deine eigenen von dir genutzten zahlen prüfst. ob diese die tatsächlichen mehrkosten wiederspiegelt, denn hinanta hat nirgends behauptet dass dies VOLL kosten sind sondern es sich dabei ledeglich um MEHR kosten handelt, also kosten die auf etwas was man sowieso hat OBEN DRAUF kommt, da musst du wie von Hinata verlangt die fixkosten abziehn. kannst oder willst du das nicht, dann ist das eben so, deine argumentation über die kosten bleibt dann eben falsch und milchmädchen haft also genauso nichtig und falsch wie die auf sprikosten fokusierte sichtweise von Hinata.


    laut dat. werden in deutschland 2022,

    7.600 km im schnitt privat zurückgelegt, insgesamt werden pkws im schnitt 12600km bewegt, das liegt im regelfall in den jährlichen intervallen der inspektionen, somit statstisch keine mehr kosten bei einer jährlichen insepktion, die zahlen geben nicht wieder wie viele km im nah bereich und somit im wirkbereich eines etwaigen öpnv anschluses stattfinden.

    https://www.dat.de/news/jahresfah…on%201.400%20km.

  • du fährst in deiner frezeit 20 000km?

    Nein. Das habe ich auch nirgendwo behauptet. Du solltest meine Beiträge sorgfältiger lesen. Es war eine Replik auf Hinata der/die behauptet, dass die Fahrleistung für die Kostenbetrachtung, abgesehen von den Treibstoffkosten, keinerlei Rolle spielen würde. Was definitiv nicht stimmt.

    Zitat

    dass meinte ich vorhin in meinem beitrag übrigens dass du mit deiner zahl, bzw. zahlen die du aus dem adac bericht herausliest, oder eben einfach so nennst, auch milchmädchen rechnungen aufstellst.

    Dann erzähl' doch mal, welche Milchmädchenrechnungen ich aufstelle.

  • Dann erzähl' doch mal, welche Milchmädchenrechnungen ich aufstelle.

    du hast behautpet6 dass die zahl vom adac das wiedergibt was hinata ausdrücken wollte.

    dass dem gerrade NICHT so ist, entspricht den tatsachen.

    also bitte korrigere somit deine Milchmädchenrechnungen die du in diesem fall verlinkt hast von 3. mit den richtigen werten. immerhin hast du ja behautpet dass der ADAC die mehrkosten ausweist, was dieser nachweislich nicht tut.


    auch hast du nicht genannt auch auf meine frage nicht wo deine annahem der 25000/5000km herkommt. ich habe weiter oben in meinem beitrag hierzu zuminest mal statistische daten bemüht. die dieser km aufstellung von dir klar wiedersprechen.

    die beiden zahlen stammen aus DEINEM posting, von niemanden sonst. also auch hier irgendwelche milchmädchen zahlen von dir aus der luft gegriffen? wenn da mehr dahinter steckt bitte nennen woher diese aufteilung kommt und wie du zu dieser annahme gekommen bist.

  • immerhin hast du ja behautpet dass der ADAC die mehrkosten ausweist, was dieser nachweislich nicht tut.

    Das habe ich nicht behauptet. Anstatt mit Schaum vor dem Mund und voller Rechtschreibfehler zu antworten, solltest du in Ruhe lesen, was geschrieben wird und dann versuchen das zu verstehen.
    Der Hinweis auf die Kostenberechnungen vom ADAC ist deswegen erfolgt, weil man dort sehr gut sieht, dass pro Kilometer die Kosten für den Treibstoff nur einen überschaubaren Anteil ausmachen bei den Gesamtkosten ausmachen.

    Den Dreisatz, was dann an effektiven Mehrkosten pro km bedeutet, muss jeder für sich machen.

    Zitat

    auch hast du nicht genannt auch auf meine frage nicht wo deine annahem der 25000/5000km herkommt. x

    Es ging einfach um ein simples, plakatives Beispiel, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob man 5000 oder 25000 km pro Jahr fährt. Die Zahlen sind natürlich willkürlich, aber nicht komplett aus der Luft gegriffen und ich erläutere sie gerne:
    Annahme 5000 km: Nur Freizeitfahrten, Urlaube, kein Weg zur Abeit.
    Annahme 25000 km: Wie erste Annahme, aber diesmal Wege zur Arbeit inklusive, 45 km pro Strecke.

    Zitat

    also auch hier irgendwelche milchmädchen zahlen von dir aus der luft gegriffen

    Naja, hier erzählen einem ja diverse Personen, dass das Leben in den Städten unbezahlbar sei und man deshalb gezwungen sei, auf dem Land zu wohnen und dann mit dem Auto zu pendeln. Und dann kommt man schnell zu dem, was ich als auch Milchmädchenrechnung bezeichnet habe: Die Mietkosten bzw. deren Unterschied nimmt man deutlich wahr, die wahren Kosten für's Auto jedoch nicht bzw. verschleiert sie.
    Dabei wäre bei ehrlicher Rechnung das Bild ein ganz anderes. Man erkauft sich das günstige Leben auf dem Land mit extrem hohen Mobilitätskosten. Dabei könnte man in der Stadt je nach Umstand sogar auf ein eigenes Auto verzichten und somit noch mehr Geld sparen.

    Wenn du auf meine Einwürfe antwortest: Bitte vorher die Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen - vielen Dank.

  • Naja, hier erzählen einem ja diverse Personen

    Hinata die du hier angehst mit DEINEN Michmädchen Rechnungen & Milchmädchen luft zahlen hat dies nie behauptet.

    Wenn du auf meine Einwürfe antwortest: Bitte vorher die Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen - vielen Dank.


    Wenn du auf meine Einwürfe antwortest: Bitte vorher tatsächliche fakten liefern ansttatt zahle aus dem Luftleeren raum zu posten, Behauptungen ohne fakten aufzustellen sowie falsche zahlen inklusive falscher Rechnungen. aufzumachen

    DEINE aufgestellten km und damit zahlen, sind faktenlos

    DEINE eingebrachte ADAC rechnung ist unvollständig.

    bitte daher faktenbaiserte zahlen hinlegen und eine korrigierte Rechnung. ansonsten bleibt wohl doch hinatas aussage gültig dass es auser treibstoff und etwas reifen tatsächlich kaum tatsächliche mehr kosten, nach abzug der eh da kosten gibt.

    ->du bist am zug nachvollziehbare plausible zahlen zu liefern.


    vorher brauchen ma gar nich weitermache, denn du hast viel geschrieben ohne selbst irgendetwas Handfestes zu liefern, verlangst aber im Gegenzug dass es andere für dich tun.

    -> was du von anderen verlangst mache erstmal selber.

    Zitat

    Dabei könnte man in der Stadt je nach Umstand sogar auf ein eigenes Auto verzichten und somit noch mehr Geld sparen.

    Dass ist nicht teil der merhkosten Rechnung. Wir gehen beim fall Hinata davon aus dass das auto erhebliche Lebenszeit im alltag sparrt, trotz leben in einer größere stadt und wohnung in der nähe eines öpnv anschluses. Denn genau so hat sie es geschribeen, der öpnbv braucht mehr als eine halbe stunde pro weg länger, und ist somit erheblich einschränkend und er bindet ihre sonstigen altagsziele regelmäßig ebenfalls nicht ausreichend an.


    ich bin gespannt auf deine Kostenaufstellung. Die ich gerne analysiere, denn Zahlen & fakten nach Recherchieren kann ich sehr gut, im gegensatz zur Rechtschreibung. Deutsch war schon immer das schlechteste fach bei mir, hat mich im tatsächlcihen Real Life auch nie behindert, denn dort kommt es auf die tatsächlcihen fähigkeiten an, nicht ob ein wort richtig oder falsch geschrieben ist


    Dabei wäre bei ehrlicher Rechnung

    die du selbst nicht liefern kannst und willst. anstat mit schuam vorm mund schutz Behauptungen zu schreiben solltest DU mal erstmal bei dir selbst anfangen und deine eignen Hausaufgaben machen.


    im thread nebenan, wurde auch nirgends erwähnt dass das "leben in der stadt unbezhalbar" wäre, es gibt stätte in deutschland, übrigens sind das etwas mehr als 2000 stück, in denen zahlt man weniger als 10€ miete pro m² eine dieser städte kann ich sogar aus dem gedächtnis nennen dass ist nämlich chemnitz welche schlappe 250 000Einwohner hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Asna (10. April 2026 um 21:13)

  • ich schalge vor LebenimSueden dass du bevor du andere belehren möchtest und ihnen falsche rechnung vorwirfst deine eigenen von dir genutzten zahlen prüfst. ob diese die tatsächlichen mehrkosten wiederspiegelt, denn hinanta hat nirgends behauptet dass dies VOLL kosten sind sondern es sich dabei ledeglich um MEHR kosten handelt, also kosten die auf etwas was man sowieso hat OBEN DRAUF kommt, da musst du wie von Hinata verlangt die fixkosten abziehn. kannst oder willst du das nicht, dann ist das eben so, deine argumentation über die kosten bleibt dann eben falsch und milchmädchen haft also genauso nichtig und falsch wie die auf sprikosten fokusierte sichtweise von Hinata.

    Ich weiß nicht auf was du dich genau beziehst. Hinata hat gesagt, für die 60€ eines DT gibt es 28l Benzin und damit könnte man 400-500km fahren. Das vergleicht die Vollkosten des ÖV mit den Benzinkosten des Autos. In der Praxis ist aber fast immer der Wertverlust der allergrößte Brocken bei der TCO und der ist halt nicht fix. Fahre ich jeden Monat 500km mehr, macht das im Jahr 6000km extra. Und das macht sich definitiv im Restwert bemerkbar.

    Echte Fixkosten gibt es beim Auto übrigens nur sehr wenige. KfZ-Steuer und der Parkplatz zu Hause sind eigentlich die einzigen. Versicherung hängt von den Kilometern ab. Wartung im Sinn von Ölwechsel, Bremsflüssigkeit, etc. hat neben der zeitlichen immer auch eine Kilometerkomponente. Gleiches Spiel bei Reifen

  • ja die aussage ist so korrekt das ensprricht bei einem verbrauch von 5,5-7Liter treibstoff pro 100km. in dieser range liegen viele fahrzeuge.

    Aber die Folgerung ist Käse. Und es ist ja nicht nur diese Aussage...Hinata hat gleich nochmal nachgelegt, mit "das Auto hat man eh". Nur den Sprit zu rechnen ist Selbstbetrug, denn echte Fixkosten gibt es beim Auto kaum.

  • In der Praxis ist aber fast immer der Wertverlust der allergrößte Brocken bei der TCO und der ist halt nicht fix.

    er ist in den letzten jahren deutlich verlangsamt, die KM leistung ist nicht mehr so stark im fokus wie noch vor 10 jahren.

    ich nehme mal VWs beliebten tiguan (eines der meist verkauften modelle in Deutschland, über alle varianten)

    2.0TDI COMFORTLINE*LED*VC*NAVI*PDC

    132 000km

    19 000€

    https://www.autoscout24.de/angebote/volks…ing_product=mia


    108 500km

    20 200€

    https://www.autoscout24.de/angebote/volks…ing_product=mia


    Zahlen geg gerundet für eine Leichtere rechnung.


    beide wägen wurde 2019 zugelassen somit 7 Jahre alt.

    der eine wagen kostet 2800€/jahr

    der andere 2714€/jahr

    der wertverlust für die 4300 MEHR km betrug in diesem einzelfall also gerade mal 100€ pro jahr, weniger als 10€ pro monat, eine sehr überschaubare summe.


    und ja wenn man weiter schaut gibts dass modell auch für 23 000€ mit 110 100km. ich war aber jetzt tatsächlich zu faul eine größere erhebung aufzustellen und habe die beiden günstigsten angebote genommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Asna (10. April 2026 um 22:14)

  • Hinten raus flacht die Sache natürlich ab, da jedes Auto sich irgendwann dem Restwert 0€ annähert. Ich kann trotzdem sagen, dass es bei mir etwa 12 Jahre und 225tkm gedauert hat (je nach eingesetztem Restwert), bis der Wertverlust pro Kilometer unter die Spritkosten ist. Bei einem Vernunftauto...mit viel Klimbim ist der Wertverlust nochmal höher.

    Die ganze Diskussion um ÖV-Preise krankt eben daran, dass die Leute nicht ehrlich rechnen. 5€ für ein Einzelticket von Konstanz nach Radolfzell mag viel erscheinen, aber das sind halt Vollkosten. Mit dem Auto bräuchte man auf der Strecke Vollkosten unter 25c/km, kostenlosen Parkplatz angenommen. Was meistens nicht der Fall ist und bei ehrlicher Betrachtung übersteigen die Kosten für den Parkplatz schnell das ÖV-Ticket. Dazu wird in solchen Diskussionen immer nur die Einzelfahrt genannt. Der ÖV hat mit dem DT aber einen Preisdeckel bei 63€ und wenn ich z.B. zweimal die Woche von Konstanz nach Radolfzell in die Kletterhalle fahre, hat sich das alleine dadurch locker amortisiert

  • Zur Nächsten klettern Halle vom meinem Standort


    Sry der öpnv ist der letzte scheiß, lebnszeit wird hon leuten wie dir nicht beachteter

    Du möchtest also 1 stunde am tag länger pendeln und 1 stunde am tag länger zum Hobby unterwegs sein kann man machen.


    Db eigene aber auch mal aus wie viel Lebenszeit dass ist. Du hast einfach so überhaupt von gar nix eine Ahnung rexhnest völlig falsch ä, lpgst und drückst herum faaa sich die balken brechen, und lobt dir den öpnv schön, ohne aich nur den blassesten schhimmer zu haben was öpmb wege überhaupt in der brutalen echten realität insbesondere im altag kosten.

    Ubd das obwohl man in einer großen stadt wohnt.

    Ich warte übrigens immernoch auf zahlen die du nicht liefern kannst, aber da wartet man wohl vergebens, weder knnast noch willst du du welche liefern, offensichtlich weil du diese nicht hast, und nicht geben willst, ignornate öpnv huldige,ohne Wissen ohne Fakten, einfsch nur andere bloß Stellen wollen und beleidigend was anderes kommt von die nicht. Aber nicht mit mir.


    Der Weg zur arbeit sieht übrigens so aus

    Also jetzt mal zahlen her und zwar etwas flott, bislang hast du nämlich so zurnloch nix lifern können, ich warte!


    Die Mehrheit der Menschen wohnt nicht im Hauptbahnhof oder im zob mwrkt dir dass einfach


    Auch große stättw haben einen öpnv für den Mülleimer, merk die das


    Du musst ganz gabz dringend deine Fakten und damit deib weltbild, zahlen und den Ausbau stand des öpnv überprüfen.

    Ansonsten brauchen wir gar nicht weiter drüber reden. Wenn du ständig wichtige Dinge einfsch weglässt, weil diese absichtlich aus ibgorbaz und mittlerweile wahrscheinlich sogar boshaftigkeit einfach weglässt.


    Da mein Arbeitgeber, wie die allermeisten in meiner Gegend eigene Parkplätze hat zahlt man 0€ Parkgebühr.

    Die kletterhalle hat ebenfals eigene stellfächen, wenn man beim hinausgehen sein Ticket entwertet als mitglied des Vereins zahlt man 0€ für diesen.

    Einmal editiert, zuletzt von Hinata (11. April 2026 um 09:16)

  • Die ganze Diskussion um ÖV-Preise krankt eben daran, dass die Leute nicht ehrlich rechnen. 5€ für ein Einzelticket von Konstanz nach Radolfzell mag viel erscheinen, aber das sind halt Vollkosten. Mit dem Auto bräuchte man auf der Strecke Vollkosten unter 25c/km, kostenlosen Parkplatz angenommen. Was meistens nicht der Fall ist und bei ehrlicher Betrachtung übersteigen die Kosten für den Parkplatz schnell das ÖV-Ticket. Dazu wird in solchen Diskussionen immer nur die Einzelfahrt genannt. Der ÖV hat mit dem DT aber einen Preisdeckel bei 63€ und wenn ich z.B. zweimal die Woche von Konstanz nach Radolfzell in die Kletterhalle fahre, hat sich das alleine dadurch locker amortisiert

    Man müsste mal durchrechnen, ob der Autofahrer oder der ÖPNV-Nutzer mehr von Steuergeldern profitiert. Da die ÖPNV-Finanzierung in D allerdings so verstrickt und auf alle staatlichen Ebenen verteilt ist, ist das zugegebenermaßen schwierig. Beim Ticketpreis einfach von Vollkosten zu sprechen halte ich aber für falsch. Früher hat man mal gesagt, zu jedem Busticket zahlt der Staat (= Steuerzahler) das gleiche nochmal dazu. Das wird in Zeiten des Deutschlandtickets vermutlich anders, tendenziell nochmal deutlich höher sein. Und die Verkehrsunternehmen werfen bei den (aus ihrer Sicht natürlich) notwendigen Kosten auch mit stolzen Zahlen um sich:

    https://www.vdv.de/oepnv2040.aspx

  • Man müsste mal durchrechnen, ob der Autofahrer oder der ÖPNV-Nutzer mehr von Steuergeldern profitiert.

    Die Rechnung ist schwierig da keiner mit den richtigen Zahlen rechnet.


    Beim ÖPNV wird immer nur der Betrieb selbst eingerechnet.

    Beim pkw wird alles eingerechnet was man habhaft werden kann „Gesellschafts kosten“

    Dass beide Verkehrsmittel z.b. die selbe Infrastruktur nutzen, und der öffne in vielen Gebieten gar nicht Konkurrent fähig, und somit nicht ausgebaut ist, wird schlichtweg nicht eingerechnet.


    Beide Seiten rechnen somit grundlegend falsch. Da wichtige Aspekte fehlen.

  • Die ganze Diskussion um ÖV-Preise krankt eben daran, dass die Leute nicht ehrlich rechnen.

    Dich inklusive.


    Ich musste dir erst beweisen dass der Wertverlust gar nicht so dramatisch ist, und jetzt ruderst du wieder rum, anstatt eine ehrliche Rechnung vorzubringen.

    Also fass dir bitte erstmal selbst an die eigene Nase. Du bist in dieser Beziehung keinen deut besser.


    Im Übrigen an allen meinen Zielen in meinem Alltag zahle ich ziemlich exakt 0€ Parkgebühren.

    Zu Hause sowieso nicht.

    Bei Kunden auch auch nicht.

    Bei Camping Plätzen auch nicht.

    Supermarkt Nö!

    Einkaufscenter? Nö

    Poststation? Nö

    Kiosk, Bäcker, bankautomat? Nö

    Ausflugsziele, und Verein (kendo) auch nicht.


    In den Innenstädten von Essen, Köln, Wuppertal, Dortmund um die nächsten großen Stätte zu nennen, war ich schon seit Jahren nicht mehr.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen