Er hat die Wahrheit gesagt, strategisch war es leider Unklug da er wieder eine riesen Angriffsfläche für den Koalitions "Partner" gegeben hat
Beiträge von Schopenhauer
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Dem Spiegel würde ich nicht einmal die Tageszeit glauben. Die haben so eine Meinungs Schieflage, das Blättchen könnte als Satire Heft durchgehen
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langsam macht Geldanlage keinen Spaß mehr
Vorsicht, nachher fühlt sich unser Sonnenkanzler noch beleidigt und zeigt dich an. Ich hoffe, du hast deinen Morgenmantel griffbereit

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Hey Community,
in unserem heutigen Newsletter (vom 21.07.23) dreht sich's um das Thema Sparbuch – denn immerhin haben 33% der Menschen in Deutschland noch eins. Das Problem daran: Es ist oft überhaupt nicht oder nur minimal verzinst, und Dir entgeht eine Menge Geld, wenn Du das nicht änderst.
Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Thema – hast Du noch ein Sparbuch? Lass es uns in der Umfrage wissen.
Und hast Du noch Fragen oder eine Meinung zum Text? In diesem Thread hast Du Platz für Diskussionen
Marcel Fratzscher gefällt das

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Ja, wäre toll für die Leute, die es sich leisten können. Nur die sparen jetzt häufig auch schon Privat an. Mich würde so ein Modell z.B. kaum noch interessieren.
Und wie sähe Dein Senf für die Leute aus, die jetzt schon kaum genug Geld zum Leben haben?
Soll es auch weiterhin eine staatliche Förderung geben?
Ich sehe das sehr kritisch. Ja, für einen jungen Menschen ist die Beitragsgarantie pures (Rendite)Gift. Aber was ist mit Menschen ~50, die einen Riester am laufen haben? Dort komplett auf die Beitragsgarantie zu verzichten könnte u.U. in einigen Jahren zu langen Gesichtern führen.
Ich finde Saidi hat es in seinem Podcast zur Aktienrente auf den Punkt gebracht. Eine Auswirkung dürfte eh erst die nächste Generation spüren.
Gerne gebe ich auch noch hierzu meinen Senf ab:
Lebenshaltungskosten:
Energiekosten senken durch EEG Abschaffung. Als Sofortmaßnahme wäre vorübergehendes Aussetzen sämtlicher Abgaben auf Energie denkbar.
Für Solarenergie sollte die Einspeisung in das Stromnetz durch smarte Stromzähler mittels Saldierung mit dem Verbrauch vergütet werden, damit die Haushalte davon profitieren, und nicht die Konzerne (Die Niederländer machen das schon lange erfolgreich..)
Soziales:
Wiedereinführung Wehr-, Zivildienst.
Die Abgabenlast senken, indem eine Karenzzeit bei AU bzw. Krankengeld wieder eingeführt wird.
Arbeit:
Tarifverträge in jeder Branche für allgemeingültig erklären, damit Arbeitgeber keine Möglichkeit der Tarifflucht mehr haben, um Dumpinglöhne zu zahlen.
Abstandsgebot bei Zeitarbeit einführen, d.h. ein Leiharbeiter bekommt Prozent X mehr an Stundenlohn ggü. Stammbelegschaft, da er flexibler sein muss und weniger planen kann. Somit werden Anreize zur Übernahme geschaffen.
Steuern:
Bekämpfung der kalten Progression
Für kleine Einkommen eine "negative Einkommenssteuer" einführen, d.h. bis zu einer bestimmten Grenze an Einkommen zahlt der Fiskus einen Zuschuss an den Arbeitnehmer. Das ganze könnte auch degressiv gestaltet werden, um den Übergang zu erleichtern.
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Wobei gerade der Wertpapierhandel in den USA sehr viel bürokratischer reguliert ist als in Deutschland. Da ist bis ins Detail vorgegeben, wer welche Wertpapiere unter welchen Voraussetzungen überhaupt an US-Bürger verkaufen darf. Passive Instrumente wie ETFs sind streng reglementiert, aktiv gemanagte Fonds dürfen nur erworben werden, wenn sie eine US-Zulassung haben, Aktien ausländischer Unternehmen ohne primäre Zulassung in den USA dürfen nicht an Amerikaner veräußert werden, ADRs auf ausländische Aktien unterliegen so aufwendigen Regularien, dass sich das immer weniger Unternehmen antun wollen, usw. usw. Gerade in dem Bereich geht es ziemlich an der Realität vorbei, ausgerechnet die USA als Hort der bürokratiefreien Selbstverwirklichung anzupreisen.
Die für uns geltenden UCITS Standards sind ja auch nicht ganz ohne. Die USA sind finanziell auch eine Hegemonialmacht.
Ich bezog mich bei der Bürokratie auf jene, welche auf Ebene der Anbieter existiert. Die Gebäude der Banken und Versicherer sind voll mit "Bullshitjobs" welche keine echte Wertschöpfung generieren.
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Mein Senf zu dem Thema:
Führt wie die Amis endlich ein Pendant 401k Plan ein.
D.h. bis zu einer bestimmten Höchstgrenze kann jeder aus seinem Brutto ein Wertpapiersparplan abschließen und die Allokation zwischen Aktien und Anleihen selber nach eigenem Risikoprofil wählen. Entnahmen sind dann erst ab Alter X möglich.
Das ganze ohne teuren Vertrieb direkt beim Anbieter.
Keine Provision, niedrige Kosten und keine Bürokratie.
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Das Produkt erinnert mich an Salvatore den Hütchen Spieler, kennt den noch jemand?
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Wir driften zwar etwas ab, aber dieser langfristige Riesterfrust muss ja irgendwo raus...
Ich möchte noch einen Aspekt in die Debatte werfen: Bei der sagenhaften Rendite des Hausmannes mit 60 EUR jährlicher Minimaleinzahlung wird vergessen, dass er nur "mittelbar förderberechtigt" ist. Damit sein Vertrag Gutschriften bekommt, muss seine alleinverdienende und "unmittelbar förderberechtigte" Gattin ebenfalls einen Vertrag abschließen über 4% des Vorjahresbrutto. Und wenn ihr Gehalt recht hoch ist, zahlen die beiden 2.100 EUR inkl. Zulagen ein, die dann insgesamt wieder eine schlechte Rendite abwerfen. Die lokale Optimierung des Nicht-Verdieners bringt den beiden nix.
Gibt aber Ausnahmen, die lokale Optimierung funktioniert wunderbar, wenn die Hausfrau als Pflegeperson (mind. Pflegegrad 2) eines Pflegebedürftigen eingetragen ist, und hierdurch Rentenpunkte gesammelt werden. Diese Art der Rentenversicherung stellt die Pflegeperson unmittelbar zulagenberechtigt, demnach kann sie einen "Sockel-Vertrag" abschließen, volle Zulagen kassieren und dann, frei nach Montana Black, gilt das Sprichwort "rein in die Olga!"
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Das alte Dilemma: Frag 3 Experten- bekomm 3 Antworten. Tja über die HUK wird an vielen Stellen geschimpft aber ich schlafe dennoch gut.
Danke für Ihre Hinweise!Ich kann als Versicherter nichts schlechtes über die HUK sagen, als Geschädigter eines HUK Versicherten Verursachers schon.
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2021 ..... die 9 ist ein Tippfehler.
Nein, dem Tarif fehlt kein Geld und nein der Bedarf Beiträge zu erhöhen steigt nicht.Na, Herr Müller, da haben Sie sich extra ein Zweitprofil zugelegt. War es schon vorher klar, dass das alte Profil gesperrt wird?
@Moderation: Bitte sperren Sie den Herren, danke.
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Hat sich der unfassbar "wissenschaftliche" Gründer Jens Jennissen zu dem Desaster geäußert, oder hat der seinen Flieger in Richtung Bermudas schon in Startposition gestellt? Frage für einen Bekannten..
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Hallo Gast,
bitte seien Sie sich zunächst im Klaren darüber, dass der Arbeitgeber ein Interesse hat, Ihr Arbeitsverhältnis per Aufhebungsvertrag zu beenden. Niemand handelt ohne Grund. Die Abfindung bietet er i.d.R. an, damit der Arbeitnehmer möglichst schnell unterschreibt und anschließend keine bzw. wenige Rechtsmittel in der Hand hat, um gegen die Lösung des Beschäftigungsverhältnis rechtlich vorzugehen.
Ich setzte einfach voraus, dass der Betrieb regelmäßig mehr als 10 Mitarbeiter hat und die Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes zur Anwendung kommen.
Da ich Ihre Erwerbsgeschichte nicht kenne, und auch nicht für mich von Bedeutung ist, hier meine ganz persönliche Meinung:
1. Der AG hat ein Interesse das Arbeitsverhältnis aufzulösen ohne einen möglicherweise kostenträchtigen Kündigungsschutzprozess zu führen. Unabhängig vom Ausgang hätte jede Seite ihre Hälfte der Kosten am Verfahren zu tragen. Die gilt für die erste Instanz. Sollte das Verfahren in Revision gehen, zahlt die Unterlegene Partei (das ist meistens der Arbeitgeber) alles.
2. Die angebotene Abfindung ist, wie meine Vorredner schon sagten, eher als dürftig anzusehen. Sollten Sie sich vor Gericht wieder sehen, und es zu einer vergleichsweisen Lösung des Beschäftigungsverhältnisses kommen, ist der Faktor 0,5 ohnehin gegeben. Ich kenne Aufhebungsverträge von Mitarbeitern von DAX Konzernen (kein Führungspersonal) da war durchaus Faktor 2,0 > drin. Wie gesagt, die Höhe des Faktors ist vor allem abhängig vom Betrieb, der Betriebsgröße, der wirtschaftlichen Lage und vor allem auch dem Verhandlungsgeschick.
3. Falls Sie sich keine Verhandlungen mit dem AG selber zu trauen, würde ich mit dem Betriebsrat sprechen (sofern es in dem Unternehmen einen gibt, und dieser nicht im Arbeitgeberlager steht) und diesen als Beistand bei einem Verhandlungsgespräch dabei haben.
4. Sollten die Verhandlungen mit dem AG fruchtlos für Sie verlaufen (zu wenig Abfindung), würde ich erst mal gar nichts machen und die Kündigung erwarten, Sie können sich preiswerten Arbeitsrechtschutz OHNE Wartezeiten über eine Gewerkschaftsmitgliedschaft verschaffen. Damit fällt eine Kündigungsschutzklage direkt leichter.
5. Falls Sie außergerichtlich einen Aufhebungsvertrag in Betracht ziehen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass die tarifvertragliche bzw. arbeitsvertragliche (d.h. für Sie günstigste) Kündigungsfrist gewahrt bleibt. Der Eintritt einer Sperrzeit könnte (u.a.) somit abgewendet werden. Günstig wäre natürlich auch, wenn die Aufhebung beinhaltet, dass die Aufhebung z.B. zur Abwendung einer betriebsbedingten Kündigung dient.
6. Bevor Sie unterschreiben informieren Sie sich bitte noch über die Möglichkeit des Dispositionsjahres. Sie können unter legaler Ausnutzung der Regelungen des SGB die für Sie vorteilhaftesten Regelungen über Arbeitslosengeld I ausnutzen. Einen lesenswerten Beitrag finden Sie hier: http://der-privatier.com/kap-9-3-2-das-dispositionsjahr/
Bitte beachten Sie, dass mein Beitrag keine Rechtsberatung darstellt, sondern lediglich meine Gedanken zu meinem Verhalten, innerhalb einer hypothetischen Situation meine Person betreffend, widerspiegelt. Daher meine Bitte, dass Sie im Zweifel bitte einen Anwalt konsultieren, um alle Unklarheiten zu beseitigen.
VG
Schopenhauer
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Das mit der RSV kündigen bei der Santander kann man vergessen, habe über meine Rechtsschutz mich von einem Fachanwalt für Versicherungsrecht beraten lassen.

Die Regelung über die Laufzeit von 3 Vertragsjahren entsprechen wohl den gesetzlichen Regelungen. Es gab neulich ein Urteil vom Bundesgerichtshof darüber, dort wurde dies auch noch bestätigt..
Hoffe ich konnte helfen.