Beiträge von K. Fee

    Nachtrag: Wenn du deine Arbeitszeit signifikant reduzierst bitte bedenken, dass du dann auch weniger in die GRV einzahlst, was deine Rentenlücke vergrößert.

    Da muss man mal für sich nachrechnen wieviel Teilzeit mam sich wirklich leisten kann.

    Du könntest deine Arbeitszeit reduzieren und (mehr) ehrenamtlich arbeiten. Das erhöht die Zufriedenheit (meist) deutlich.

    Wollte ich auch vorschlagen!

    Wenn du zuviel Geld hast (also Rentenlücke bereits geschlossen und kein höherer Lifestyle angestrebt), dann ist vielleicht das nächste Ziel deine Lebenszeit zu optimieren :)

    Wenn deine Arbeit auch deine Berufung ist, dann hast du wirklich Glück, dann spende einfach das 'überflüssige' Geld für Dinge, die dir am Herzen liegen!

    Ansonsten könntest du deine Arbeitszeit so reduzieren, dass dein Gehalt nicht höher ist als was du wirklich brauchst und die gewonnene Freizeit in Dinge investieren, die dir wichtig sind. Das kann ein Ehrenamt sein, aber auch z.B. sportliche Ziele oder einfach mehr Zeit mit der Familie :)

    Denn sparen ist kein Selbstzweck und Geld immer nur ein Mittel um andere Ziele zu erreichen.

    Ob man lieber auf Tagesgeld oder Geldmarkt ETF anspart hängt meiner Meinung nach primär davon ab wieviel Bock man auf Tagesgeldhopping hat und wie teuer die Spar/Ordergebühren für den Geldmarkt ETF beim jeweiligen Broker sind. Evtl. noch ob man Probleme mit der Einlagensicherung bekommt bzw. Geld auf mehrere Banken aufteilen muss.

    Wie andere bereits geschrieben haben, kann man in so einem Fall auch gut mit Festgeld arbeiten und versuchen dort noch einen höheren Zins als den EZB Einlagenzins zu bekommen.

    Boah ey... Wenn mit ETF bei einem Crash 50% Buchverluste im Depot stehen wird NATÜRLICH NICHT verkauft, sondern weiter gespart.

    Passende Immos finden sich immer wieder, no FOMO.

    Ist doch nicht so, dass du an Tag X dringend ne eigene Immobilie brauchst, koste es was es wolle. Ich würde nur in ETF sparen und allenfalls bei Erreichen der Zielsumme rausgehen. Außerdem kann beim ETF Sparen trotz Kursverfall die erreichte Summe immer noch höher sein als beim Sparbuch.

    Und wenn man z.B. eine eigene Immobilie sucht weil die Kinder langsam jeder ein eigenes Kinderzimmer brauchen und die Kurse halt mal JAHRE lang weit in Minus sind, dann warte ich mit der Immo halt bis die Kinder ausm Haus sind, oder wie? No FOMO

    Sorry, aber der Ansatz ist doch einfach Quatsch!

    Also mir geben Ausschüttungen ja gar nichts...

    Aber entscheidend ist doch wirklich, dass man die Sparrate richtig wählt. Wenn ich von dem was auf dem Konto übrig bleibt bequem leben kann, ist es mir erstmal ziemlich egal was im Depot passiert. Das Depot ist ja für die Rente und da ist noch Zeit ;)

    Sorry, aber irgendwie passt das was nicht.
    Bei Fixkosten von 1.450€ und 3.000€ netto komme ich auf 1.550€ die jeden Monat über sein müssten. Warum willst Du davon 'nur' 600€ bzw. demnächst 800€ langfristig in einen ETF investieren?
    Gerade, wenn Du solche Überlegungen wie hier unten anstellst, wäre es wesentlich effektiver in den nächsten Jahren so viel viel wie möglich in den ETF zu stecken (Stichwort Zinseszins). :/
    JustMy2Cent

    Vermutlich weil 600€ die oft empfohlenen 20% von 3000€ sind

    Falls das der Grund ist sollte man noch anmerken, dass die 20% bei einem ca. 30 Jährigen ohne Ersparnisse in der Regel ausreichen um in etwa die Rentenlücke zu schließen. Bei einem bereits 40 Jährigen ohne Ersparnisse muss man monatlich prozentual schon deutlich mehr investieren um die 'verlorenen' Jahre noch aufzuholen.

    Ich würde immer zuerst den Notgroschen aufbauen:

    Einerseits hat man ja einen Notgroschen nicht zum Spaß sondern eben für Notfälle und so ein Notfall kann ja auch früher als später kommen, also dafür lieber zuerst vorsorgen

    Andererseits hast du ja schon selbst ausgerechnet, dass du den Notgroschen viel früher voll hast, wenn du erstmal nur darauf sparst. Psychologisch ist es auch oft sinnvoll sich erstmal auf ein Ziel zu fokussieren, denn dann hast du früher ein Erfolgserlebnis, wenn du dieses Ziel erfolgreich abschließen kannst

    Das mit dem 1 Jahr mehr Zinseszins und entsprechenden Opportunitätskosten stimmt halt so nur, wenn du von einer konstanten jährlichen Rendite ausgehst. Wenn jetzt die Börse das nächste Jahr z.B. +-0% läuft, verpasst du gar nichts und ob das passiert kann dir jetzt keiner sagen

    Es hat wohl eher mit Datensparsamkeit als mit Datenschutz zu tun, aber dass Hinz und Kunz meine IBAN sehen können, sobald sie meine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse kennen, ist für mich ein Ausschlusskriterium.

    Einfach mal einen Cent für "Koks und N*tten" oder "waffenfähiges Plutonium" überweisen und dann war's das mit der Bankverbindung bei der kostengünstigen Direktbank, siehe auch Beitrag in der comdirect community (längerer Text).

    Die E-Mail können von mir aus viele Leute kennen. Bei der IBAN sehe ich das anders.

    Jetzt muss ich glatt mein wero Konto nochmal überdenken :(

    Ohoh... Lass das aber bloß nicht den Friedrich erfahren 😆. (Ich find's gut.)

    Der Friedrich denkt da meines Erachtens auch viel zu kurz...

    Wenn alle Vollzeit arbeiten, wer engagiert sich denn dann noch ehrenamtlich?

    Sportverein und VHS bieten viele Kurse tagsüber an, ebenso haben viele Behörden und Geschäfte tagsüber geöffnet. Wer geht dann da noch hin, wenn da alle in der Arbeit sind? Sollen die alle von 9-17 Uhr zusperren?

    Sorry für's off topic...

    Ich habe seit Jahren relativ konstante Ausgaben von ca. 2000€ im Monat, d.h. ob ich jetzt 3000€ oder 4000€ netto verdiene macht für mich eigentlich keinen Unterschied bei der Zufriedenheit.

    Von daher habe ich einfach angefangen meine Lebensszeit zu optimieren, indem ich schrittweise mehr Teilzeit arbeite :)