Man kann Bitcoin gut finden oder nicht, daran glauben oder nicht.
Aber wenn selbst die Sparkasse (ab Sommer) Kaufmöglichkeiten anbietet, ist klar: Bitcoin ist im Markt angekommen.
Der Rest wird sich zeigen…🙃
Man kann Bitcoin gut finden oder nicht, daran glauben oder nicht.
Aber wenn selbst die Sparkasse (ab Sommer) Kaufmöglichkeiten anbietet, ist klar: Bitcoin ist im Markt angekommen.
Der Rest wird sich zeigen…🙃
Vielleicht wurde es im Thread bereits erwähnt: Mich würde interessieren, wie viel Prozent ihres Gesamtvermögens die Befürworter dieses „Assets“ tatsächlich in BTC investiert haben. (Anmerkung: Alles oberhalb von 10 % halte ich persönlich für nicht vertretbar.)
Wer darüber liegt, sollte sich aus meiner Sicht (zumindest bemühen) das Thema nüchtern und ohne emotionale Bindung zu reflektieren. Einschließlich der unbequemen Frage: What if I’m wrong?
Bestand: 30%
Sparrate: 50%
What if i‘m wrong?:
Dafür sind die anderen 50%🙃
Nein, tut es nicht. Wenn du mit drei Kumpels eine Firma gründest, könnt ihr locker steinreich werden, ohne dass jemals ein Käufer auftaucht. Die Firma macht Gewinn, die Bilanz wächst, Dividenden fließen. Frag mal McProfit: Der sitzt seit Jahrzehnten auf seinen Aktien und ausschüttenden ETFs und juckt’s nicht im Geringsten, wo der Kurs steht oder ob jemand was abkauft. Die Unternehmen wachsen und die Dividenden kommen. Selbst wenn die Börse mal für ein paar Jahre zumachen würde, könnte der noch immer sein Wurstbrot belegen.
Auch das stimmt so nicht. Einmal ganz davon abgesehen, dass der Großteil des Handels nicht von Privatanlegern, sondern professionellen Anlegern getätigt wird, stehen heute Aktien nicht hoch. Ob eine Aktie hoch steht, entscheidet sich nicht am Preis, der über den Ticker läuft, sondern wie hoch dieser Preis im Verhältnis zu den Gewinnen des Unternehmens ist. Die Bewertung. Und die ist nur bei Big Tech, also US-Großunternehmen hoch. Im Rest der Welt ist sie normal, teilweise sogar günstig.
Ich glaube, ich verstehe, worauf du hinauswillst: Du denkst, die Märkte stehen (zu) hoch, weil sie lange gestiegen sind. Das ist eine etwas einseitige Sicht. Eigentlich kommt es gar nicht darauf an, wie lange oder wie stark die Kurse gestiegen sind. Wichtig ist nur, wie sie im Verhältnis zu den Gewinnen der Unternehmen stehen. Ein Markt kann z.B. auch zu teuer sein, selbst wenn die Preise über Jahre kaum gestiegen sind, nämlich dann, wenn die Gewinne stagnieren oder zurückgehen.
Nur um ein Missverständnis auszuräumen:
Ich behaupte nicht, dass die Märkte „zu hoch“ bewertet sind. Meine Aussage ist lediglich, dass sie höher stehen, als sie ohne den Zufluss privaten Kapitals stehen würden.
Dieser Trend dürfte sich – zumindest mutmaßlich – fortsetzen, getrieben durch Faktoren wie Niedrigzinsumfeld, ETF-Sparpläne und den wachsenden Druck zur privaten Altersvorsorge. Die Institutionellen spielen natürlich nach wie vor die erste Geige, da stimme ich Dir zu. Das war aber auch nicht mein Punkt.
Grundsätzlich gilt unabhängig davon:
Sobald du eine Aktie besitzt, ist ihr ökonomischer Wert immer an einen potenziellen Käufer gebunden. Genau das ist der Kern eines funktionierenden Marktes – unabhängig davon, ob man selbst vorhat zu verkaufen oder nicht.
Eine Aktie ist eine Beteiligung an einem Unternehmen. Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der Unternehmen weltweit ist positiv. Für den langfristigen Investor ist es daher weitgehend irrelevant, ob sich kurzfristig ein Käufer findet und zu welchem Preis. Ich habe den Eindruck, dass du das grundlegende Prinzip des Unternehmertums hier missverstehst.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Herr Würth ist Milliardär, obwohl es für sein Unternehmen keinen aktiven Käufermarkt gibt. Das trifft auch auf die Aldi-Brüder zu.
Bei BTC ist das völlig anders: Es hat keinen intrinsischen Wert und keinen Cashflow. Im Gegenteil. Es kostet Energie. Der einzige Faktor für die Preisfindung ist: Wird mir das jemand anderes abkaufen und für wie viel? Das trifft auch für Gold, Kunst, Oldtimer, Kaurischnecken, Briefmarken, NFTs (gibt es die noch?),....zu.
Wenn das stimmen sollte, müsste der breite Markt doch entsprechend hohe Bewertungen aufweisen. Wo genau sehen wir die außerhalb von Big-Tech?
Das war bewusst verkürzt und überspitzt formuliert. Am Ende zählt eben auch bei Aktien der nächste Kauf, Unternehmertum hin oder her.😉
Und den Boom bei Aktien sehe ich deutlich und bin auch der Meinung das alles höher steht als vorm weltweiten Investmenttrend der Privatanleger. Das die Spitze die Spitze bleibt (aktuell Big Tech) ist für mich auch total logisch. Die Flut hebt alle Boote in gleichem Maße…
Die Debatte bleibt ein echtes Unterhaltungsformat.🍿
Die Bitcoiner sind weiterhin auf der Suche nach der endgültigen Daseinsberechtigung von Bitcoin. Nachdem „digitales Gold“, „Inflationsschutz“ und „Zahlungsmittel“ eher so mittel performt haben, ist jetzt offenbar die „Wächter-These“ angesagt. Bitcoin als moralische Aufsichtskraft – klingt fast nach Nachtwächter mit Ledger.
Die Aktionärsfraktion wiederum erklärt Bitcoin gern für wertlos, weil der Kurs nur steigt, wenn jemand nach mir kauft. Ein schlagendes Argument – das zufälligerweise auch auf jede Aktie zutrifft.
Dass parallel überall medial dafür getrommelt wird, bitte doch endlich in Aktien zu investieren, ist natürlich reiner Zufall und ganz sicher kein „Neue-Käufer-Modell“.😄
Und dass die Boomphase der letzten Jahre zu einem guten Teil vom frischen Geld der Privatanleger getragen wurde? Das war bestimmt reine Fundamentalanalyse.😉
Ich für meinen Teil bleibe weiter in Btc UND ETFs investiert und freue mich über eine hoffentlich noch lange weitergehende Diskussion…
Davon trennen würde ich mich nicht. Dazu gibt es aus meiner Sicht auch keinen Grund, Schwankungen sind ja Teil des „Spiels“. Wenn Du Dich mit zu hohem US-Anteil nicht wohl fühlst, kannst Du einen EM-ETF dazunehmen oder zukünftig einen ACWI besparen.
Der war doch auch gut.👍🏻
Vor diesem Hintergrund die Frage an dich: Wie siehst du die Rolle der USA? Gerade dort wächst ja einerseits der regulatorische Druck, andererseits sind sie bei der institutionellen Adaption (ETFs, Banken, Unternehmen) führend. Meinst du, dass dies den Prozess beschleunigt, weil immer mehr Menschen erkennen, dass Bitcoin nicht mehr weggeht?
Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Es wird mehr Regulatorik geben und mehr Akzeptanz. Man bewegt sich sozusagen aufeinander zu. Btc wird mMn mit dem Finanzmarkt weiter verschmelzen, aber eine Ablösung der Fiat-Währungen sehe ich auf lange Zeit nicht. Aber das ist vermutlich auch nicht nötig…
Bin ja auch pro…
Trotzdem hier ein Zitat von Hartmut Giesen das die aktuelle Lage mMn ziemlich gut beschreibt:
„Der Bitcoin ist ein technologisch unabhängiges, aber politisch nicht entkoppeltes Asset“. „Sein Kurs hängt am Vertrauen der Anleger – und dieses Vertrauen wird mehr von den Finanzministerien und Aufsichtsbehörden der Welt geprägt als von den Minern im Netz.“ Dies unterscheide das digitale Gold Bitcoin auch grundsätzlich von physischem Gold.“
Wo ist eigentlich Mazen ?🤔
Schau Dir mal Perplexity an. Bekommst Du aktuell ein Jahr kostenfrei (statt 20 Euro monatlich). Habe schon ein paar schöne Bilder und Videos damit erstellen können.🙃
Am Ende macht er das was alle machen sollten. Die eigenen Positionen von Zeit zu Zeit hinterfragen und anpassen. Wir alle entscheiden in vielen Dingen heute anders als gestern oder vor beispielsweise 20 Jahren. Je nach Alter natürlich.☝🏻😅
80% spenden, 20% ausgeben.🙃
Ein Sicherheitsbaustein ist das natürlich nicht. Mit der Zeit wird Dir das selbst aufgehen. Du bist ja noch neu im Geschäft, man erkennt das daran, daß Du Tulpenzwiebeln im Depot hast.
Jeder legt sein Geld nach den eigenen Vorstellungen an. Es gibt sehr wenig Sicherheiten an der Börse. Dies ist allerdings absolut sicher: Spesen, die Du zahlen mußt (z.B. die m.E. 0,6% für Quirion), sind endgültig weg.
0,48% 😉
Quirion streut sehr breit, insofern ist das für mich im Vergleich zu Nasdaq100 und Bitcoin sehr sicher. Das die Börsen auch heftig abstürzen können steht ja außer Frage.🙃
Über Bitcoin könnten wir sicher vorzüglich streiten, aber da gibts ja passendere Threads.😄
Ich habe neben Bitcoin, Nasdaq100 und MSCI World auch nach wie vor einen kleinen Anteil Quirion und sehe das als „Sicherheitsbaustein“ (100% Aktien) neben dem TG.
Sie machen das aus meiner Sicht ganz gut, liegen aber bei der Rendite aufgrund ihrer Streuung hinten. Dafür weniger Vola …
Viele Kritikpunkte die hier genannt wurden sind richtig, aber die könnte man auch auf viele andere Produkte anwenden.
Als Einstieg oder für Nutzer die sich gar nicht beschäftigen wollen oder können vollkommen in Ordnung.
Habe mich jetzt nach anfänglicher Skepsis auch Mal auf das Spielchen eingelassen und habe vor etwa 3% beizumischen. Die ersten 2.500 Eur habe ich jetzt bei 99.999 Eur gekauft. Mal sehen ob das unfassbar dumm oder halbwegs klug war :)...
Meine Meinung: klug
Aber jetzt nicht verzagen wenn der Markt gerade fällt!
Splitte die Summen Bitcoin / ETF. Dann jeweils Einmalanlage plus Sparplan. Was soll schon passieren? Bitcoin + die Weltwirtschaft werden ja nicht zeitgleich untergehen. Und wenn doch hat er günstige Kurse und viel Zeit …
Solange die Geldmenge weiter steigt wird auch Btc weiter steigen. Das die Institutionellen da jetzt verstärkt reingehen, ist ja auch mehr als ein Signal …
Plus die Verschuldung der Staaten …
Ich nutze Bison und habe dabei auch ein gutes Gefühl. Wenn ich später iwann einen mir selbst gesetzten Wert überschreiten sollte, werde ich auch den Wechsel auf eine Hardwarewallet in Erwägung ziehen. Bis dahin ists mir zu fummelig und ich habe eher Angst davor meine Wallet zu verlegen (bzw. die Passwörter), als das die Börse gehackt wird.😅
Jetzt nochmal zum Forentreffen, Pension oder Zelt? Welche Abstände zueinander? Zahlung in Bitcoin für alle fein?😂