Beiträge von Sovereign

    Hauptsächlich dort!

    Das hatte ich bereits vermutet (siehe Nr. 1.152).

    Und je besser es ihnen geht desto mehr Weinerlichkeit.

    ...wie hier im Forum!

    Zum einen den "egoistischen" Anteil betreffend: Der Grund dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach sein, daß diese Protagonisten wollen, daß dies auch zukünftig so bleibt.

    Zum anderen sprich den "altruistischen" Anteil betreffend siehe schon hier:

    Ganz generell: "Rote Fäden" konnte ich in all den langen Jahren im In- und Ausland nur wenige ausmachen. Dazu gehört aber auf jeden Fall der folgende "rote Faden":

    Unter von oben getroffenen schlechten Entscheidungen und/oder schlechter Politik leidet in aller Regel "Otto Normalverbraucher" bzw. der "Durchschnittsbürger" am ehesten und am meisten. Das gilt angefangen von Vereinen und Clubs über Verbände und Organisationen bis hin zu kleinen und großen Unternehmen sowie kleinen und großen Staaten.

    Die anderen sprich die "finanziell Unabhängigen" oder gar jene die "finanzielle Freiheit" erreicht haben oder salopper formuliert die generell "Großkopferten" (bzw. die Eliten) können auch mit solchen schlechten Entscheidungen umgehen, weiterhin gut leben, diesen Entscheidungen ausweichen, sich einen anderen Standort suchen etc. pp.

    Unter Männern, damit ist die Art Pöbeln wie beim Fussballspielen, Fussballschauen gemeint, die manche meinen, überall ausleben zu müssen.

    Klingt fast so als wären Frauen per se die besseren Menschen ... ?

    Meine Erfahrungen sind da andere (siehe schon Nr. 1.150) - oder auch: "Schwarze Schafe" gibt es auf beiden (*) Seiten. Wenn sich auch die Vorgehensweisen en Detail oftmals unterscheiden (siehe ebenfalls schon Nr. 1.150 in Sachen "Sprache").


    (*) Wobei es im Rahmen der sog. progressiven Gesellschaftspolitik - oft unter Begriffen wie Political Correctness, Wokeness oder "wissenschaftlich" in den Gender Studies gefasst - keine feste, allgemeingültige Zahl für die Anzahl der Geschlechter mehr gibt (bzw. geben soll). Aus meiner diesbezüglichen Laiensicht heraus formuliert. In meinem fortgeschrittenen Alter bleibe ich lieber bei den herkömmlichen zwei Geschlechtern - schon der Übersichtlichkeit wegen.

    Wer meint, es müsse im Ton hier "unter Männern" geredet werden können und das ohne Widerspruch, kann sich gerne einen anderen Spielplatz suchen.

    Fast könnte der Eindruck entstehen, damit wird von Dir insinuiert, daß der Ton "unter Frauen" generell ein besserer sei - als der "unter Männern" ... ?!

    Das widerspricht - angefangen vom privaten Umfeld über den professionellen Sport bis hin zum beruflichen Umfeld (inkl. "Stutenbissigkeit") - jedenfalls meinen langjährigen Erfahrungen.

    Das Procedere der Frauen oder Damen dabei mag ein manchmal anderes, subtileres, eher indirektes, nur konkludentes, ein zeitversetztes etc. pp. sein - im Ergebnis aber vermag ich da keine substantiellen Unterschiede zu erkennen.

    Wieviel (von aussen) Mitlesende werden nach solchen Abwertungen noch Interesse haben, sich im Forum anzumelden und eine Frage, einen Beitrag zu posten? Müssen ja damit rechnen, als blöd abgekanzelt zu werden.

    Zum einen: Eine gewisse Robustheit und Resilienz ist ja nicht nur in Sachen "private Finanzen" empfehlenswert (aus meiner Sicht: Empfehlenswerter denn je ...) - sondern dürfte heutzutage auch empfehlenswert sein, wenn man sich im Internet tummelt sprich in einem dortigen Forum aufschlägt.

    Zum anderen: Wer einen "abkanzelt" (nur um Deine Terminologie zu übernehmen) ...

    oder mit noch drastischere Zuschreibungen agiert

    Richtiger Quatsch! ...

    ... dann ist der ziemlich blöd.

    Die Herabsetzung muss deshalb sein ...

    Ich sage ja nur, dass sie idiotisch ist ...

    ... kann ich immer noch selbst beurteilen und bewerten.

    Will sagen: Wer mich ernsthaft "abkanzeln" oder gar "beleidigen" kann, entscheide ich immer noch selbst. In diesem Forum wären das, wenn überhaupt, nur max. rund eine Handvoll Protagonisten. Von denen hat das aber noch nie jemand versucht oder praktiziert.


    Der hier von mir (siehe oben) zitierte Protagonist gehört jedenfalls nicht dazu. :)

    Schon erstaunlich, dass selbst in einem Finanzforum solche Basics nicht verstanden werden. Viele freuen sich aktuell über die Zinserhöhung, weil sie sich offenbar der Illusion hingeben, dass dadurch auch ihr Vermögen absolut stärker wächst. Wenn es schon in so einem Nischenforum so aussieht, möchte man gar nicht wissen, wie ausgeprägt dieses Missverständnis erst in der durchschnittlichen Bevölkerung ist... ;(

    In dem Kontext muß ich an eine ehemalige Kollegin denken:

    Um in dem Kontext ... eine hochgeschätzte Kollegin zu zitieren:

    "In Deutschland könnten inzwischen mehr Menschen von einem intellektuellen Existenzminimum bedroht sein, als von einem finanziellen" ...

    Wobei da natürlich auch eine sozusagen interne Kausalität sowohl in Sachen "Humankapital" als auch in Sachen "Art und Weise der Geldanlage" bestehen dürfte ...

    xe-2026 Im folgenden Kontext noch eine allgemeine Anmerkung

    Mit 30 Jahren ist eine Aktienquote 80% etwa mittels globaler ETFs okay.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Auch meine Wenigkeit hatte sich ja zu einem ähnlichen Hinweis veranlaßt gesehen (bzw. dazu "verstiegen" - siehe hier)

    Vor dem Hintergrund, daß ihr die "Zeit auf Eurer Seite" habt ...

    ist es sicherlich ein guter und gangbarer Weg diese Sparquote (immerhin rund 30% bezogen auf Euer gemeinsames Netto) - statt einer 50 : 50 Aufteilung (risikoarm/risikoreich) - mit einer gewissen oder deutlichen Übergewichtung (je nach subjektiver Risikobereitschaft - z. B. 70%) in den Aktien-ETF-Sparplan (risikoreicher Teil) zu schieben.

    Wenn auch mit dem folgenden (einschränkenden) Gedanken kombiniert:

    In der Situation und dem Alter würde ich mir aber stets ein gewisse finanzielle Beweglichkeit (auch gedankliche Beweglichkeit sprich Flexibilität) bewahren. Die privaten Rahmenbedingen können sich allein durch die Familienplanung ziemlich ändern. Die Sparquote würde ich dennoch möglichst nicht (nie) unter 15% besser 20% sinken lassen.

    Stichworte in Deinem/Eurem Fall: Familienplanung, Kinderwunsch, ggf. größere Wohnung, zumindest temporär reduziertes Einkommen, mit Kind(ern) höhere Lebenshaltungskosten.


    Zu dem Thema "richtige" (sprich individuell passende) Aktienquote ganz generell aus meiner Sicht:

    1. In meinem weiteren Umfeld hat es diverse (eher zig) Menschen (sei es Paare oder Singles), die eine Aktienquote von Null haben - und die sich nichtsdestotrotz finanziell ordentlich oder gut aufgestellt fühlen und es de facto auch sind und/oder die so bereits ihren finanziell auskömmlichen Ruhestand genießen. Schlicht und einfach, weil ihre sonstige finanzielle Melange (Rente(n), Pension(en), bAV, Sparvermögen, Wohneigentum, Wertgegenstände) das ermöglicht. Dieser Umstand gehört für mich zum Realitätsbezug.

    2. Für meinen Teil beispielsweise mag ich weder Aktien noch (vermietete) Immobilien noch eine "Versicherung" wie (physisches) Gold besonders - nichtsdestotrotz sind die ersten beiden genannten Anlageklassen prominent und die besagte "Versicherung" in relevanter Dosierung in meinem Portfolio vertreten, da ich das für unverzichtbar halte. Das ist aber meine höchst persönliche Entscheidung und meinem ganz persönlichen Bild geschuldet.

    3. Ein Protagonist hier hat das Mantra vertreten mit dem Tenor "Ohne Welt-Aktien-ETF wird es schwer" (bezüglich Vermögensaufbau, Altersvorsorge oder Vermögensverwaltung). Dafür sprich sehr viel, denn Aktien sind zum einen auf lange Sicht die renditeträchtigste Anlageklasse (wenn auch mit großen Wertschwankungen während der langen Reise) und zum anderen bieten globale Aktien-ETFs eine sehr einfache, bequeme und sehr kostengünstige Möglichkeit - noch dazu breit diversifiziert (Risikostreuung) - von dieser Art der Beteiligung an Unternehmen (sprich dem Produktivkapital) zu profitieren.

    4. Die Einstellung der im Einzelfall "richtigen" sprich passenden Aktienquote sollte man aber nicht "fremden Dritten" oder der KI überlassen - sondern für sich selbst und ganz bewußt definieren (Stichworte: Objektive Risikotragfähigkeit und subjektive Risikobereitschaft (sprich Risikotoleranz)). Dabei ist auch (zwingend) zu berücksichtigen, daß die meisten bis allermeisten Menschen dann von Ihrer "Aktienquote mit XX-Prozent" sprechen - diese aber nur auf ihre liquiden Mittel (freies Vermögen sozusagen) beziehen. Eingedenk von schon vorhandenen Renten/Pensionsansprüchen und/oder später zu erwartenden Renten/Pensionen und/oder einer ggf. vorhandenen Immobilie - ist bei einer finanziellen Gesamtbetrachtung die Aktienquote dann in der Regel real aber deutlich bis viel kleiner (!)

    5. Damit Aktien überhaupt einen spürbaren/messbaren Impact auf die gesamten freien Mittel erzielen (und erst recht auf die finanzielle Gesamtaufstellung) dürfte eine Aktienquote von mindestens 30% eine Art absolute Untergrenze darstellen (läuft gemeinhin unter "defensiver" oder "konservativer" Aufstellung). Eine Aufteilung von 50/50 (risikoarm vs risikoreich) gilt gemeinhin als "ausgewogen", eine von 60/40 (risikoreich/risikoarm) als "klassische" Gewichtung und alles darüber als "offensiv". Immer unter dem in Nr. 4 dargestellten Aspekt zu sehen, daß die tatsächliche Aktienquote in aller Regel - bezogen auf die finanzielle Gesamtbetrachtung - ohnehin eine deutlich bis viel niedrigere sein wird.

    6. Bei der Einstellung der (individuell) passenden Asset-Allocation und meines Gesamt-Portfolios war mir das Buddenbrook-Motto über die Jahrzehnte hinweg (bin schon Senior) durchaus eine Orientierungshilfe mit dem Tenor: "Sei mit Freude bei den Geschäften am Tage, aber tätige nur solche, die Dich auch in der Nacht ruhig schlafen lassen".

    Hierzu übrigens

    Die größten Erkenntnisse für uns sind Stand jetzt, dass wir a) beim Auto gerne eine günstigere Lösung finden dürfen (eigentlich genau so geahnt… 🙂) und b) die ganze Sache mit früher in den Ruhestand zum einen nicht bis ins kleinste Detail voll planbar ist und zum anderen eine ganze Ecke mehr an Kosten mit sich bringt als wir das auf den ersten Blick vermutet hatten.

    ein ausdrückliches :thumbup:


    Dir/Euch weiter gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen ... !

    Nordnordlicht , zur Vermeidung von Mißverständnissen:

    Finde Dänemark und die Dänen prinzipiell gut (wenn ich auch, rein geographisch, weniger nördlich gelegene Regionen bevorzuge). Dänemark (bzw. die Dänen) hat zudem einige der deutschen Fehlentscheidungen (historischer Dimension meines Erachtens) vermieden. So beispielsweise das Euro-Experiment. Via der ausdrücklichen dänischen Opt-Out-Klausel mußten die Dänen ihre eigene Währung nicht für die Einheitswährung (für meinen Teil präferiere ich die Formulierung experimentelle "Esperantowährung") opfern und befinden sich damit auch nicht, wie Deutschland, in einer schier unbegrenzten Zwangsgläubigerschaft (Rettungsschirme, Bürgschaften. Mithaftung via EZB-Bilanz, Target2-Salden). Zudem: Meines Wissens haben die Dänen die Einheitswährung Euro bis zum heutigen Tag nicht eingeführt ... Auch bezüglich des Umgangs mit der Asyl- und Migrationskrise hat Dänemark eine (ziemlich bis ganz) andere Richtung (als diejenige der Ex-Kanzlerin Merkel) gewählt - und auch wählen können. Die besagte dänische Opt-Out-Klausel inkludiert - meines Wissens - nämlich auch die Bereiche "Justiz und Inneres". Losgelöst von der sinnbefreiten Phrase oder Durchhalteparole a la Frau Merkel "Wir schaffen das !" - bevor ich mich oder andere versuche damit zu ermuntern oder zu motivieren, steht als Sachgesetzlichkeit die Frage "Will ich das überhaupt schaffen ?": Stellen Sie sich einen Moment vor, die deutschen Sozialdemokraten (SPD) hätten einen ähnlichen Weg eingeschlagen: Wie würde die SPD heute dastehen - und vor allen Dingen, wie die politische Landschaft in Deutschland ... ? Der Zug ist aber leider abgefahren, sowohl für die SPD (und erst recht die Union) als auch - befürchte ich - die politische Landschaft in Deutschland.

    einen Grenzpendler interessiert es wenig, wenn es im Land, in dem er arbeitet (vermeintlich) teurer ist.

    Grenzpendler sind fraglos ein (sehr) spezieller Fall.

    Mir ging es in meinem Beitrag (Nr. 52) lediglich um den generellen Hinweis, daß Einkommen bei der Betrachtung des rein finanziellen Lebensstandards zwingend im Kontext mit den Lebenshaltungskosten "vor Ort" oder der "Region" zu sehen und zu beurteilen sind. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

    Ein Aspekt, der mir bei so manchen Klagen beispielsweise aus den Neuen Bundesländern nicht selten zu kurz kommt.

    Ich weiss ja nicht, wann Sie das letzte Mal in Dänemark waren ...

    Vor rund 16 Monaten für ein verlängertes Wochenende.

    Immobilien sind in Dänemark deutlich günstiger als in Deutschland

    Entspricht nicht unbedingt meinem Eindruck (meine Bekannte hatte in Kopenhagen eine Wohnung gekauft und der ehemalige Sportsfreund hat ebenfalls mehrere Immobilien in dieser Stadt). Kopenhagen dürfte diesbezüglich (Real Estate) zu den teuersten EU-Hauptstädten überhaupt gehören.

    Aus eigener Erfahrung: ein Kind mit wahrscheinlicher Hochbegabung würde ich in Deutschland nie einer staatlichen Schule anvertrauen.

    Da immerhin besteht Konsens (siehe Nr. 56 Abs.2).

    Für meinen Teil würde ich die Begegnung mit staatlicher Schulen und deren Status Quo - bei vorhandener Möglichkeit - schon lange auch einem Kind mit "wahrscheinlicher Normalbegabung" möglichst ersparen.


    Interessanter Tenor in dem Kontext einiger mir bekannter Lehrer:

    "Es gibt längst ohnehin nur noch begabte Kinder - manche sind halt schwach begabt"...

    Auch wenn ich nicht dieBille bin ...

    Definiere Notgroschen und erkläre mir den Sinn.

    Eine "Definition" des adäquaten "Notgroschens" ist eine sehr bis höchst individuelle Angelegenheit (in objektiver und subjektiver Hinsicht) und einer allgemeingültigen Definition nicht oder zumindest schwerlich zugänglich (siehe schon Nr. 26).

    Die Tatsache, daß Vermögen und Vermögenstruktur einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen ist eine Binse. Ebenso, wie die Tatsache, daß die meisten Menschen (zwischen rund 20 und 70 Jahren) nur zwei Vermögen haben: Ihr Humankapital und ihr sonstiges Kapital (Finanzkapital, Immobilienvermögen, eigentumsgleiche Anwartschaften (Rentenansprüche) etc. pp.). Wer gerne rabulistisch oder dogmatisch unterwegs ist, wird dazu neigen von nur einem einzigen Vermögen zu sprechen (in der Begrifflichkeit "Humankapital" steckt ja auch der Gedanke, etwas zu "vermögen", was sich monetarisieren läßt ...).

    Die separate Aufteilung in "Anlagen bzw. Investments" einerseits und eine "Rücklage für Notfälle" andererseits (finde ich passender als "Notgroschen" (siehe schon Nr. 26)) entfaltet schon allein aus diversen Gründen (Übersichtlichkeit, Disziplinierung, Kontinuität, Compliance den eigenen Finanzplan betreffend) für den ein oder anderen Protagonisten ihren Sinn. Da braucht es dann keine weiteren "Erklärungen zum Sinn" (oder gar Rechtfertigungen).

    Ich habe gar keinen.

    Gratuliere - wenn es für Dich so funktioniert, ist doch alles bestens. Eben der berühmte

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    Ich habe 60% in Aktien-ETF und 40% in sicheren Anlagen.

    Nur am Rande: Meinst Du 40% in "risikoarmen" Anlagen ... ?

    Neben dem Tod im "normalen Leben" sind nach meinen Erfahrungen nämlich bei den "privaten Finanzen" nur drei Dinge absolut "sicher": Die Steuern, die Inflation und die mit jedem Investment verbundenen (mehr oder weniger hohen) Kosten sprich Gebühren.

    Mich würde mal interessieren, wie hoch der Notgroschen von Elon Musk ist.

    Werden große Vermögen aktiv, dynamisch und sehr unternehmerisch bewirtschaftet, kann der strategischen Liquiditätsplanung erhebliche Bedeutung zukommen.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    20 Jahre später stellt man dann fest, dass es nichts gebracht hat, alle im Tempo des Langsamsten lernen und man nicht den schlechten Schülern geholfen hat aber auch die guten nicht gefordert.

    Da hätte man vorher beispielsweise auch einen Bergführer fragen können ("die Klettergruppe ist nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied") oder einen Geldtheoretiker ("eine Währungsunion und deren Währung sind nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied").

    Müßte ich mich heute um die Schule bzw. Schulbildung eigener Kinder kümmern, führte der direkte Weg - unter Auslassung der öffentlichen (staatlichen) Schulen - in eine renommierte Privatschule. Wer könnte das Eltern bei den heute vorzufindenden Rahmenbedingungen verdenken ... ?

    Fazit: so unterschiedlich die Vermögen sind, so unterschiedlich ist auch der Notgroschen, nämlich zwischen 0 und unendlich. :)

    Kann man - neben anderen Varianten - so sehen. :thumbup:

    An "One size fits all"-Lösungen glaube ich auch bei diesem Thema ("Notgroschen") nicht.

    Im Allgemeinen:

    Die häufig gehörte Bezeichnung "Notgroschen" finde ich ohnehin ein bißchen seltsam, da es zum einen schon sehr lange keine "Groschen" mehr gibt (sondern "Cent") und zum anderen auch in früheren Zeiten (als es noch "Groschen" gab) diese kaum für die Abdeckung finanzieller Notfälle hinreichend gewesen sein dürften.

    Zu dem Thema hatte ich - aus Sicht des interessierten Finanz-Laien - schon mal was in einem meiner ersten Beiträge hier geschrieben ...

    Im Speziellen:

    ... von pauschalen Standard-Lösungen wie den typischen "drei Netto-Monatsgehältern" ... halte ich auch eher wenig.

    Um mal zwei extreme Beispiele zu nennen: Einem beamteten Single ohne Auto mit günstiger Miete (z. B. in einer strukturschwachen Gegend) und ohne Schulden etc. könnten durchaus 1.000 bis 2000 Euro als "Rücklage für Notfälle" reichen. Bei einem alleinverdienenden Familienvater mit Frau und zwei Kindern, der sein Geld noch dazu als Selbständiger und/oder Freiberufler verdient, eine selbst genutzte, finanzierte Immobilie hat, ebenso wie zwei Autos in der Familie und in der PKV ist, könnten eher 10-12 Monatsgehälter angezeigt sein. Von einem Not"groschen" kann man da nicht mehr sprechen.

    Die erforderliche Höhe würde ich also von der individuellen, persönlichen Gesamtsituation aus definieren.

    In dem Kontext: Eine (eher) hohe liquide Rücklage kann man aber auch unter strategischen Aspekten betrachten - beispielsweise um günstige (Kauf)Gelegenheiten zu nutzen und/oder um auch für andere Szenarien (Rezession, Deflation, Depression) gut positioniert zu sein.

    Daher wird auch für den "Notgroschen" gelten:

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    Der Unterschied ist aber, dass die Gesamtschule bei uns neben dem Gymnasium läuft. Ein großer Teil der leistungsstarken Kinder ist nach der 4. Klasse weg.

    Zu meiner Schulzeit waren mir über die langen Jahre hinweg nur ganze drei Mitschüler meiner Schule persönlich bekannt, die auf das in räumlicher Nähe gelegene Privatgymnasium wechselten (präziser wechseln mußten - die Variante galt damals als "ultima ratio" nach mehrmaliger Nichtversetzung).

    Heute ist es damit folgendermaßen bestellt (der Schulleiter und zwei Lehrer sind mir persönlich bekannt):

    Das in den 50er Jahren gegründete familiengeführte und staatlich anerkannte Privatgymnasium hat seine Schülerzahl inzwischen vervielfacht und die sich um einen Platz bewerbende Schüler gehören in aller Regel notenmäßig bereits zu den leistungsstarken Schülern oder sogar den Klassenbesten (was bei der heutigen Noteninflationierung nicht besonders viel bedeuten mag ... - "Sitzenbleiber", so wie einstmals (aus den öffentlich-rechtlichen Schulen), sind es aber in aller Regel gerade nicht).

    Zitat:

    "Die meisten Eltern bei uns werden von dem Wunsch getragen, ihren Kindern andere Rahmenbedingungen inkl. Atmosphäre, Klima und Umgang zu ermöglichen, als dies bei vielen öffentlichen Schulen inzwischen heute leider der Fall ist"

    Das Bundesfinanzministerium hat endlich einen Referentenentwurf für eine "Finanzbildungsstrategie für Deutschland" vorgelegt.

    Allein schon vor dem folgenden Hintergrund würde ich - ganz persönlich - das sehr begrüßen.

    Welche Zeitspanne verbirgt sich übrigens hinter dem "endlich" ... ?

    ... als Schüler, der aber - trotz mehrfacher Nachfragen meinerseits - in 13 Jahren Schulzeit zum Thema "private Finanzen" keine Silbe von dem Lehrpersonal erfahren hat (Tenor: "Das Thema hat auf dem Gymnasium nix zu suchen" ...).

    Will ich meinem näheren und weiteren Umfeld (inkl. meinen Patenkinder) glauben, hat sich an dem oben genannten Umstand (präziser Zustand) - innerhalb der vergangenen mehr als 50 Jahre (!) - eher wenig bis fast oder nahezu nichts geändert ...

    Bin da nur im absoluten Tiefflug drüber (beispielsweise "finanzielle Resilienz" klingt immer gut; Umsetzung von "Nachhaltigkeitspräferenzen" ebenso - befürchte aber, daß es dabei nicht um die "Nachhaltigkeit" des Euro-Experiments samt den zugehörigen EU-Verträgen geht ...).

    So lange bei derartigen Ansätzen (Finanzbildung, Finanzkompetenz) nicht zumindest auch das "Grand Design" (Fiat-Money-System, Experiment Einheitswährung, Umgang der Politik und Geldpolitik mit beidem) thematisiert wird, sind das - für mich jedenfalls - Muster ohne (Mehr)Wert. Nach meinem Erfahrungen wird aber ausgerechnet diesbezüglich staatlicherseits gern ein Bogen um die Thematik gemacht oder diese komplett ausgeklammert.

    Bei sachlich-nüchterner Betrachtung handelt es sich wohl ohnehin nur um einen "Referentenentwurf". Darüber lohnt sich (vielleicht) eine Diskussion, wenn definitiv und offiziell bekannt wird, "Was" da "Wie" und "Wo" umgesetzt werden soll.

    Wie lautet es im Volksmund:

    "Über ungelegte Eier soll man nicht gackern"

    Unsere supergute Regierung macht bis 2033 ca. 1.700 Milliarden Schulden und ab 2033 will man dann noch die Corona-Schulden abbezahlen. Das ist alles super gut durchdacht.

    Mir als Finanz-Laie, wenn auch einem an solchen Themen Interessierten, erschließt sich ohnehin nicht so recht, warum in Sachen Staatsverschuldung immer nur mit Millionen, Milliarden und Billionen hantiert wird.

    Wäre es nicht deutlich besser - "viel hilft viel" bekanntlich - da in Deutschland gleich mit Billiarden oder Trillionen zu arbeiten ... ?

    Dann kommt vermutlich auch (endlich) die Internationale Wettbewerbsfähigkeit zurück, (endlich) der lang ersehnte Wirtschaftsaufschwung und der Euro wäre in seiner Existenz auch (endlich) dauerhaft "gerettet" ...


    Bezüglich der Schuldentragfähigkeit (Zinslast) sollte es auch kein Problem sein. Die staatlichen Notenbanken kaufen den ganzen Staatsanleihen-Schrott komplett auf, verklappen das komplett in ihre Bilanz und erklären die Schulden für nichtig. Danach drucken die Notenbanken wieder viel frisches Geld, um Geldversorgung und Wirtschaft am laufen zu halten. Dann muß man sich - sei es als Politiker oder Geldpolitiker - auch nicht mehr um das Geld fremder Dritter bemühen und/oder versuchen an das Geld fremder Dritter zu kommen - da man es sich einfach selbst in unbegrenzter Höhe schafft.

    Genial - ich sollte Geldpolitiker oder gleich Politiker werden.

    wenn wir in D endlich das System aus der Schweiz einführen und damit 1, 2 und 5 Ct Münzen abschaffen.

    (nachträglich gefettet von mir)

    :thumbup:

    Und den Bürgern auch (endlich) wieder einen 500er-Geldschein zur Verfügung zu stellen (das Ende des bisherigen 500 €-Geldscheins hatte die EZB bereits im Jahre 2016 verkündet ...) und endlich (schon allein inflationsbedingt), ebenso wie im "Schweizer System", mindestens ein 1.000 €-Geldschein (endlich) in der Eurozone eingeführt wird und damit in Sachen Bargeldversorgung zur Verfügung steht, um mindestens das Niveau der Bargeldversorgung, we zum Zeitpunkt der Euroeinführung (als Bargeld im Jahr 2002), zu gewährleisten.

    Die beiden grossen verdienen heute in Dänemark locker 30% mehr bei einem im Vergleich zu Deutschland geregelterem und familienfreundlicheren Arbeitsumfeld,

    Müßte bei einem solchen Länder-Einkommensvergleich - in Sachen finanzieller Lebensqualität - nicht auch das im jeweiligen Land gültige, durchschnittliche Preisniveau berücksichtigt werden ... ?

    Bei meinen wenigen Dänemark-Aufenthalten (u. a. Kopenhagen, Aalborg, Odensee) schien mir das Preisniveau (Immobilien, Mieten, Restaurants, Einkäufe usw.) ein ziemlich "sportlich-strammes" ... ?

    Nach meiner Erinnerung gehört Dänemark laut Statistiken regelmäßig zu den "teuersten Ländern" in Europa und das "allgemeine Preisniveau soll demnach deutlich über dem EU-Durchschnitt" liegen. Was seine Bestätigung in meiner persönlichen Empirie findet (siehe oben).

    kommt halt drauf an ob man den AG-Anteil unter den Tisch kehrt oder nicht.

    Wie sollte man diesen bei einer schlüssigen Gesamtbetrachtung (u. a. die "Internationale Wettbewerbsfähigkeit" betreffend) unberücksichtigt lassen können ... ?

    Der Arbeitsplatz bzw. Arbeitnehmer muß diesen Anteil mit erwirtschaften, sonst bleibt dieser Arbeitsplatz auf Dauer nicht am Markt bestehen oder ein solcher Arbeitsplatz wird erst gar nicht geschaffen.

    Belgien hat 52,5%

    Nach meiner Erinnerung ist Belgien da schon länger "Weltmeister" ... Die Staatsverschuldung von Belgien (um die 110% zum BIP nach meiner Erinnerung) nähert sich nichtsdestotrotz stramm dem Doppelten dessen an, was der EU-Vertrag von Maastricht diesbezüglich normiert (max. 60%) ...

    Wenn Deutschland auch im Fußball schon sehr lange nichts mehr gelingt bei großen Turnieren wie der WM - in dem Ranking jedenfalls schafft es Deutschland noch zum "Vizeweltmeister" ...

    Die Zahlen sprechen Bände:

    USA 30%, OECD-Durchschnitt 35,1% ... Deutschland 49,3% ...

    Warum sollte es nicht auch noch gelingen Belgien vom 1. Platz zu verdrängen ... ?!

    Genau das, oft sind es überalterte Entscheidungsträger, die vom realen Leben der jungen Menschen viel zu weit entfernt sind und so gar kein Verständnis haben, was es eigentlich bräuchte.

    Der Befund bezüglich der "Entscheidungsträger" und den "jungen Menschen" dürfte aber auch für nicht wenige Bürger anderen Alters gelten ...

    Nicht ganz wenige (eher vielleicht erstaunlich viele Politiker - insbesondere Brüssel und Straßburg sprich die EU betreffend) dürften vom realen Leben (inkl. der realen Wirtschaft) "viel zu weit entfernt sein". Die (tatsächlichen und/oder empfundenen) Repräsentationslücken sind jedenfalls seit Jahren am wachsen. Die Verwerfungen sind in der politischen Landschaft von zig westlichen Ländern bzw. auch Ländern in der EU zu "bewundern".

    Und die Kleinstaaterei bei der Bildung, Bildung müsste komplett auf die Bundesebene.

    Müßte ist halt Konjunktiv.

    Die "Kulturhoheit der Länder" ergibt sich hierzulande aus dem Grundgesetz (GG).


    Insbesondere aus dem Zusammenspiel des Art. 30 (Subsidiaritätsprinzip) und Art. 70 (Gesetzgebung). Der Bund hat eher nur minimale bzw. stark begrenzte diesbezügliche Kompetenzen. Ich meine via Art. 7 (staatliche Aufsicht über Schulwesen, Privatschulen usw.) und via Art. 91 (b ? - Hochschulen und Forschung).

    Die Zusammenarbeit der Bundesländer soll dabei über die Kultusministerkonferenz (KMK) sichergestellt werden.

    (Nur aus der Erinnerung; in der Sache Kundigere mögen das gerne präzisieren oder korrigieren).


    Der Hintergrund für diese Regelung dürfte in der Historie zu suchen sein. Die "Väter und Mütter" des GG wollten einer zentralen Regierung die Möglichkeit nehmen, via Schulen und Universitäten gezielt Werbung (Propaganda) zu betreiben und diese auch zentral zu steuern und ggf. zu ideologisieren.

    Ob das noch in die heutige Zeit paßt, wäre eine eigenständige Fragestellung.

    Die Zersplitterung bzw. Fragmentierung der Bildungs- bzw. Schullandschaft hatte schon früher teilweise bizarre Ergebnisse (erinnere mich an einen Klassenkameraden, dessen Eltern damals berufsbedingt vom Rhein-Main-Gebiet (Bundesland Hessen) lediglich nach Aschaffenburg (Bundesland Bayern - präziser Unterfranken) umgezogen sind - und er mir erzählte, daß er praktisch "ein bis zwei Schulklassen im Rückstand" sei. Das soll selbst heute zumindest noch ähnlich sein.

    In meinem Bundesland habe ich zudem über die Jahrzehnte hinweg gesehen, wie sich - je nach der jeweiligen Landesregierung und deren politischer Ausrichtung - die Schulpolitik in ihren Schwerpunkten geändert hat. Bei so einem bedeutsamen Thema vielleicht nicht der beste Ansatz ...


    Meine Einschätzung (Nr. 29) halte ich nach wie vor für zutreffend:

    So wenig, wie ein Finanzprodukt bzw. ein Finanzvehikel nämlich auf der untersten Ebene die Fehlentscheidungen oder Versäumnisse auf der Meta-Ebene sprich der Versicherungsseite und der Asset-Allocation (vollumfänglich) heilen oder kompensieren kann - so schwierig bis unmöglich dürfte es sich auch bei Schulen mit den politischen Entscheidungen oder Versäumnissen auf der obersten Ebene verhalten.

    Unabhängig von der Tatsache, daß es sich hierbei ("Was läuft falsch in den Schulen ?") ganz ähnlich verhalten dürfte, wie beim Thema "private Finanzen" - denn wie sollen Fehlentscheidungen auf der obersten Ebene (Meta-Ebene) - wie die Versicherungsseite und die Asset-Allocation - auf einer der unteren oder untersten Ebene (Produktebene, Finanz-Vehikel) ausgeglichen bzw. kompensiert werden ... ?!

    So auch hier: Wie sollen Schulen die Fehler und Versäumnisse im Bildungssystem insgesamt (vollumfänglich oder zumindest überwiegend) kompensieren können ... ? Oder gar (historische) Fehlentscheidungen auf der obersten politischen Ebene (illegale/irreguläre Migration, Defizite bei der Integration, attraktive Positionierung für die die Einwanderung in die Sozialsysteme anstatt attraktive Positionierung für die "qualifizierte Zuwanderung", gesellschaftlicher Trend der sukzessiven Mißachtung oder gar Diskreditierung des Leistungsgedanken inkl. Spitzenleistungen etc. pp.) ... ?!

    "Was läuft (auch diesbezüglich) falsch in der Politik und im Bildungssystem insgesamt" wären - meines Erachtens - daher die zielführenderen Fragen.

    Kann nach meinem Erfahrung nämlich beides (bezüglich "private Finanzen" und "Schulen"; siehe oben Abs. 1) nur auf eine (starke bis völlige) Überforderung und Überdehnung der unteren Ebenen hinauslaufen.


    Oder um einem meiner Nachbarn zu zitieren:

    "Der Fisch stinkt immer vom Kopf"

    Hat einer eine freundlichere Perspektive?

    Wenn auch nicht hierzulande - andere Länder beispielsweise.

    Viele der Kinder in meinem Umfeld studieren bereits im Ausland (Schweiz, UK, USA usw.). Diverse der Eltern halten inzwischen auch alternative Standorte vor - oder sind bereits (den Um- und Zuständen hierzulande) ausgewichen.