Beiträge von Sovereign

    Zumal Liechtenstein Teil vom EWR ist...

    (gefettet von mir)

    In dem Kontext:

    Auffällig ist - jedenfalls bei sachlich-nüchterner Betrachtung - daß schon seit geraumer Zeit prioritär nur noch Länder in die EU und/oder Eurozone streben, die sich davon Vorteile (via Umverteilung innerhalb der EU oder Eurozone) versprechen.

    Wirtschaftlich starke und erfolgreiche Länder versuchen genau das eher zu vermeiden:

    Angefangen von Norwegen (nur im EWR) über Dänemark (Opt-Out-Klausel bezüglich Euro) und Schweden (hätte den Euro gemäß den EU-Verträgen längst einführen müssen - hat aber immer noch die schwedische Krone als Währung ...) bis hin zu Ländern wie der Schweiz und Liechtenstein. Jüngstes Beispiel ist das gescheiterte Referendum Islands (generiertes BIP pro Kopf dürfte über dem EU-Durchschnitt liegen) zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zu einem EU-Beitritt ...

    Unabhängig vom erfolgten Brexit (der Austritt der Briten aus der EU entspricht - nach Berechnungen deutlich Kundigerer als meiner Wenigkeit - von der Wirtschaftskraft her dem Austritt von 19 der kleineren Länder aus der EU mit ihren aktuell 27 Mitgliedsländern):

    Würde ich einen solchen Verein, Club, Gemeinschaft, Konstruktion usw. wie die EU führen, würde ich nach den Ursachen auf meiner Seite dafür forschen ...


    Die "Gefahr" diesbezüglich Ursachenforschung zu betreiben, dürfte aber bei der real existierenden EU und der EU-Kommissionspräsidentin (Frau von der Leyen) kaum bestehen ...

    @Schwachzocker , nach meiner Erinnerung könnte es sich bei Dir um einen Staatsdiener sprich Beamten handeln ...


    Vor dem Hintergrund des hierzulande inzwischen erreichten Staatskonsums ...

    Wenn der Staat - wie hierzulande - zum wichtigsten Player (Stichwort: Staatsquote) einer Volkswirtschaft wird - wichtiger als die freie (private) Wirtschaft - dann überlegen sich naturgemäß immer mehr Menschen, auf welches Pferd sie setzen. Daraus erwächst eine neue Staatsliebe - statt Motivation zur Selbständigkeit oder zum Unternehmertum (siehe die Erosion der privaten Investitionsquote hierzulande). Wenn jemand seinen bescheidenen Wachstums- und Wohlstandsvisionen verwirklichen will - und das auch noch mit möglichst geringem Risiko (angefangen von einer praktisch Unkündbarkeit bis hin zu einer relativ üppigen Altersversorgung (Stichwort: Pension)) - dann streben und gehen (oder retten) sich solche Protagonisten eben in den Staatsdienst. Irgend jemand muß aber nichtsdestotrotz noch wertschöpfend tätig sein. Woher sollen sonst staatlicherseits die Einnahmen (Steuern) generiert werden, um die ganze Veranstaltung hier - inklusive dem weit ausgebauten Sozial- bzw. Wohlfahrtsstaat - am laufen zu halten sprich zu finanzieren ... ?

    Es sei denn, es wird der Weg in eine (immer) höhere Staatsverschuldung für konsumtive Zwecke gewählt ...


    Oben Gesagtes gilt besonders für Protagonisten dieser Art bzw. Zielgruppe:

    Natürlich sind Leute mit hoher Schaffenskraft und Risikobereitschaft im Beamtentum sehr schlecht aufgehoben. Zu denen gehöre ich aber nicht.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Zu welcher Berufsbeschreibung gehört denn auch schon "Falsch liegen"...? :/

    Wie wäre es beispielsweise mit Politiker ohne jeden Berufsabschluß und/oder ohne einen Tag Arbeit (von erfolgreicher ganz abgesehen ...) in einem "Brotberuf" sprich außerhalb der politischen Community (um die Terminologie "Politik-Blase" zu vermeiden) ... ? :)

    Ergänzend könnte hinzugefügt werden: Mit einer ideologischen statt pragmatischen Herangehensweise und/oder der Ignoranz in Sachen "Best Practice" in anderen Ländern.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    …..oder wie man früher gesagt hätte: Klugscheißer von Beruf

    Was oder wie "man" früher gesagt, entzieht sich denknotwendig meiner Kenntnis. Kann immer nur benennen, was "ich" früher oder heute sagen würde oder sage ...

    Jedenfalls oder zumindest habe ich mein Einkommen über die Jahrzehnte hinweg in bzw. auf einem Markt (noch dazu einem ziemlich umkämpften) erzielt. Keiner ist da gezwungen (wie bei staatlichen Steuern, Abgaben, Gebühren ...) mit einem Consultant einen Vertrag abzuschließen (Vertragsfreiheit statt Kontrahierungszwang sozusagen).

    Ähnlich wie im professionellen Sport: Der bleibt nur so lange (gut oder top) bezahlter Sport, wie dieser zum einen nachgefragt und zum anderen erfolgreich ist. Ansonsten wird es schnell zum unbezahlten Privatvergnügen.

    Da sind auch heute - meiner Wahrnehmung nach - noch immer viele Mansplainer (wenngleich nicht ausschließlich) mit dabei.

    Deine - ganz persönliche - Wahrnehmung bleibt Dir selbstverständlich und natürlich unbelassen und unbenommen (siehe schon Nr. 126). Es bleibt aber ebenso selbstverständlich und natürlich Deine - ganz persönliche - Wahrnehmung.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Das Gruseln im Internet mag ein gängiges Marketingtool für "Berater" sein, aber müssen wir das hier unterstützen?

    ?

    Dies müßte weder hier noch woanders diskutiert werden - wenn nicht die Europäische Union (EU-Kommission) schon damals ein entsprechendes, bezahltes Arbeitspapier (Europäisches "Vermögensregister") in Auftrag gegeben hätte - mit dem Steuergeld der Bürger übrigens, denn die EU-Kommission selbst ist finanziell mittellos (schon lange beschleicht mich der Verdacht - auch intellektuell eher mittellos. Angefangen von der EU-Regelungswut über den Niedergang der europäischen Wettbewerbsfähigkeit bis hin zur fehlenden autarken, europäischen Abschreckung und militärischen Verteidigungsfähigkeit). Und die EZB nicht seit Jahren emsig und fleißig am digitalen Euro basteln würde. Der TV-Sender "Euronews" feierte jüngst ein Placet des EU-Parlaments zu dem "lange erwarteten" Projekt "Digitaler Euro" (DE) ... mir persönlich ist niemand bekannt, der den DE sehnlich erwartet ("eine Antwort auf eine Frage, die sich kaum ein Bürger je gestellt hat" ...).

    Die Begeisterung vom TV-Sender Euronews könnte eventuell damit zusammenhängen, daß dieser mit 20 oder 25 Mio. € (24,5 Mio. € sind mein letzter Stand) - per annum versteht sich - seitens der EU gesponsert wird ... :)

    Mich interessiert, was ihr zu dem geplanten Vermögensregister, der digitalen ID und dem digitalen € denkt.

    Haltet ihr im Rahmen der zunehmenden Kontrollmöglichkeiten Auslandskonten außerhalb der EU in sicheren Staaten (z.B. Liechtenstein) als einen sinnvollen Sicherheitsbaustein?

    Da bist Du reichlich spät dran mit Deinem Gedanken oder Überlegungen.

    Für meinen Teil - eine robuste und möglichst resiliente Finanz-Aufstellung gehört zu meinen Prioritäten - hatte ich erste "Kautelen" diesbezüglich bereits 1999 (Euro als Buchgeld) und 2002 (Euro als Bargeld) implementiert. Die Konstruktion europäische Einheitswährung weist - nach meinen damaligen Recherchen - schwerwiegende, strukturelle Konstruktionsfehler auf. Weitere "Kautelen" kamen meinerseits spätestens mit der Eurokrise (2010) dazu und die letzten mit der Euro-Rettung ("Whatever it takes" - laut Herrn Draghi) in 2012.

    Eine Währung, die in ihrer Existenz gerettet werden muß ("koste es, was es wolle") wirkt auf mich - und nicht nur auf mich - wenig überzeugend, noch möglichst subtil formuliert.

    Die Eurozone subsumiere ich schon lange nicht mehr unter rechtssichere Räume oder Gebiete - dazu reicht ein Blick auf den Umgang derselben mit ihren eigenen EU-Verträgen (insbesondere die eigene Einheitswährung betreffend). Gleiches gilt für die EU-Kommission, die sich selbst zwar als "Hüterin der EU-Verträge" geriert und so auch explizit bezeichnet - bislang aber stets die Umgehung, Biegung, Dehnung, Bruch usw. der EU-Verträge geduldet oder sogar noch orchestriert hat.

    Auch wenn ich nicht sila bin ...

    Hast du bitte mal eine renommierte Quelle für das Vermögensregister für mich?

    Solltest Du die EU-Kommission noch unter eine "renommierte Quelle" subsumieren ... ?: Die EU-Kommission selbst hatte sich 2021 und 2022 dazu eingelassen.

    Für meinen Teil kann ich mir immerhin zugutehalten, daß u. a. meine Wenigkeit (habe noch ein paar Zähne im Mund und alte Freunde in Brüssel und Straßburg) es war, die damals dafür gesorgt hat, daß dieses Thema zeitnah auch in die deutsche Presselandschaft diffundiert ist.

    Hat für ziemlich viel Wirbel gesorgt.

    So wie ich aber die EU-Kommission kennen gelernt habe, gilt auch in Sachen "EU-Vermögensregister" das Motto "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" ...

    Zu den Kernkompetenzen der real existierenden EU gehört u. a., daß sie sich als eine Art "Umverteilungsmaschinerie" - auch innerhalb der EU und Eurozone - versteht. Nebenwirkungen, Fehlanreize und Kollateralschäden inklusive.


    Dir sila gute Gedanken und Überlegungen und danach ebensolche Entscheidungen ... !

    Im Sukkus sagte mein Posting aus, dass Du der Gruppe der Mansplainer zuzurechnen bist.

    Nö - es sagt als Essenz lediglich aus, daß Du mich dieser Gruppe zurechnest.

    Selbstverständlich und natürlich bleibt Dir das unbelassen. Ebenso natürlich und selbstverständlich ist und bleibt das nur Deine, ganz persönliche, Meinung.


    Nichtsdestotrotz Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Die meisten schwurbeln jeden Tag irgendwas zusammen, das überhaupt kein stimmiges Bild ergibt.

    Diesem Eindruck kann ich mich manchmal auch nur bedingt bis schwer erwehren.

    Um ein "stimmiges Bild" die privaten Finanzen betreffend zu erreichen, hat sich eine strukturierte, mehrstufige Vorgehensweise bewährt.

    Für meinen Teil beispielsweise diese

    Für meinen Teil bin ich mit der Vorgehensweise ganz gut gefahren:

    Anlageziel und Anlagedauer klären, Justierung des Risikos (Rendite gibt es nur mit Risiko), Anlageklassen und Aufteilung klären (Asset-Allocation einstellen), passende Anlage-Vehikel (Produkte) auswählen (der finale und einfachste Schritt).

    Erst recht, wenn das "passiv", also via ETFs, umgesetzt wird.

    Für den (aktiven) Direktanleger ist der finale Schritt der Umsetzung meist etwas anspruchsvoller, als für den (passiven) ETF-Anleger.

    Auf der untersten Ebene der reinen und schlichten Umsetzung (Produkte bzw. Anlage-Vehikel) fallen in Bezug auf das generierte Gesamtergebnis keine besonders wichtigen oder gar spielentscheidenden Weichenstellungen. Sondern bestenfalls marginale.

    Über das generierte Gesamtergebnis entscheidet letztlich zum einen a) das Humankapital und die (Aus)Nutzung desselben, zum anderen b) Bereitschaft und Disziplin relevante Teile seines Einkommens zu thesaurieren (sprich anzulegen oder zu investieren) statt diese zu verkonsumieren und - last but not least - c) die Compliance den eigenen Finanzplan über sehr lange Zeiträume (in der Regel Jahrzehnte) auch durchzuziehen.

    Für meinen Teil hatte es sich bewährt, mich auf diese drei spielentscheidenden Faktoren zu konzentrieren.

    Ob sich nun jemand auf der untersten Ebene der Umsetzung (Produkt/Vehikel) bezüglich eines weltweiten Aktien-ETFs für Vehikel A, B, C, D oder E entscheidet, wird kaum bzw. bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielen. Zudem dürfte es im Hier und Jetzt schwerlich bis gar nicht zuverlässig zu antizipieren sein, ob nun Produkt A, B, C, D oder doch E in 30 Jahren die ggf. minimal bessere Wahl war. Valide wird dies nämlich erst die Retrospektive zeigen.

    Wenn dann noch ein Produkt bzw. Finanz-Vehikel (deutlich) kostenintensiver ist, als andere halbwegs vergleichbare, dürfte die Prognose eine noch unsicherere und/oder noch gewagterer sein.


    Ansonsten bleibt - mir jedenfalls - nur noch der Hinweis:

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    Ich habe bei vielen das Gefühl, dass sie ganz anders anlegen, als sie es vielen raten.

    Ich habe nicht nur dieses "Gefühl" ...

    - sondern mir ist - die reale Welt betreffend sprich nicht ein "Biotop" wie so ein Special-Interest-Forum im Internet betreffend - von diversen Bankern und selbst einigen Notenbankern zuverlässig bekannt, daß sie selbst anders anlegen, als sie "es vielen raten" und/oder wie sie öffentlich zu reden (neudeutsch "zu kommunizieren") pflegen.


    Ein Schelm, wer Böses dabei ahnt oder denkt ...

    Wer kurz vor März 2020 eingestiegen ist, hat eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, wie das damals gewesen sein muss.

    Ja, aber eben nur "eine ungefähre Vorstellung" ... denn die Erholung der Kurse erfolgte nach meiner Erinnerung eher zeitnah oder sogar relativ zügig. Da ging es 2000 ff und 2008 ff um (ganz) andere Zeiträume, die auszusitzen bzw. auszuhalten waren.

    Was mir nicht klar ist, wie ist dann mit Einzelaktien (noch knapp 20% vom Depot) umzugehen, ebenso wie mit ETF? Durchziehen?

    Sollte sich diese Frage an mich richten ... ?

    Als "Exot" (Direktanleger) unter "ETF-Sparbüchsen! (passive Geldanlage) liegt mein Fokus auf dem jeweiligen Unternehmen, dessen Geschäftsmodell und dessen Unternehmensführung. So lange mir das zusagt, bleibe ich dabei (teilweise bis überwiegend seit Jahrzehnten bei diversen Werten). Das Auf- und Ab der Aktienmärkte ist dabei nur ein Hintergrundrauschen.


    In der Hoffnung, daß einem solchen "Hintergrundrauschen" - wie im Universum (kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung als Echo des Urknalls) - nicht irgendwann ein neuer "Urknall" folgt ...

    Wenn du in einem Club für Millionäre warst ohne dass dort Mansplaining stattfand ...

    Ich kann - eine Sachgesetzlichkeit - nur über den Club (siehe Nr. 102 "Art von Club") sprechen, in dem ich (siehe Nr. 102 "eine Zeit lang") war.

    ... gibt es dafür nur 3 Erklärungen:

    Du dagegen kennst offensichtlich diverse solcher "Clubs für Millionäre" und traust Dir daher allgemeine diesbezügliche Aussagen zu. Mein Kompliment.


    War sonst noch was ... Ach ja ...

    Du warst der Kellner

    Als Kellner habe ich noch nie gearbeitet. Als Kind und Jugendlicher aber Geld verdient mit dem Austragen von Zeitungen, dem Rasenmähen, dem Autos waschen ...

    Der junge Sovereign hatte ein persönlichkeitsveränderndes Erlebnis und wurde zu dem Sovereign den wir heute alle kennen.

    Du bist auch als Hobbypsychologe mittels Ferndiagnosen aktiv ... ?

    Der Club war ein intimes Etablissement für Wohlbetuchte der Sorte, in dem grundsätzlich wenig gesprochen und viel agiert wird, gerne auch mit Ladies und Exotinnen.

    Vielleicht ein bißchen arg weit aus dem Fenster gelehnt ... ?!

    Oder (siehe schon oben) gehören solche Clubs zu Deinem größeren diesbezüglichen Erfahrungsschatz ... ?

    Es ist Gewöhnungssache ...

    Würde ich in der Pauschalität jedenfalls - sprich für jedermann und stets gültig - eher nicht so stehen lassen. Kann mich nämlich an 2000 ff und 2008 ff inkl. so mancher Reaktionen in meinem Umfeld noch sehr gut erinnern.


    Siehe beispielsweise hier

    ... habe diverse Fälle mit falsch eingeschätzter und/oder eingestellter subjektiver Risikobereitschaft sprich Risikotoleranz live erlebt - und auch Drawdowns, die die Disziplin (samt Compliance) so mancher (selbst vermeintlich hardboiled) Anleger haben erodieren lassen. Die Folgen waren nicht selten fatal ...

    Einige von diesen Protagonisten hatten übrigens danach einen doppelten finanziellen Schaden: Zum einen hatte sie zu extrem niedrigen Kursen verkauft (kurzfristiger finanzieller Schaden) und zum anderen sind einige von diesen Kandidaten auch nie wieder an die Aktienmärkte zurückgekehrt (langfristiger finanzieller Schaden).

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    im Millionärsclub

    und weil ich eine Zeitlang zumindest mal in so einer Art von Club war.

    Unabhängig von der Tatsache, daß da keine "Millionaires next door" (bzw. "Millionärs-Winzlinge") mit 2,5 Mio. pro Kopf vertreten waren ...

    Mansplaining

    Fand dort nicht statt. Es hatte auch diverse Damen im "Club" - u. a. zwei erfolgreiche Start-up Ladies. Und eine sozusagen "Exotin" - im Vergleich zu den anderen Damen -, die lediglich durch Scheidung in diese finanzielle Liga katapultiert worden war.

    Last but not least

    Wiskey

    wurde nur eher selten getrunken. Und wenn, dann war es nicht Wiskey sondern Whisky - Single Malt bevorzugt aus Schottland und Irland.

    Generell bevorzugte Getränke waren dagegen Wasser (meist stilles), Kaffee, Espresso und bei sich anbietender Gelegenheit auch mal Champagner (jedenfalls bei denjenigen, die überhaupt Alkohol trinken).

    Die Sache ist ganz schön abgeschmiert die vergangenen zwei Wochen.

    Habe mehrfach erlebt, wenn "die Sache ganz schön abgeschmiert" ist. Zum Beispiel 1987, 2000 ff und 2008 ff. Das im Moment ist lediglich das ganz üblich Grund- bzw. Hintergrundrauschen.

    Ja, man sollte wirklich nicht reinschauen.

    Wenn die Empfehlung schon bei so einem minimalen und lauen Lüftchen eine Berechtigung entfaltet, um die Compliance - den eigenen Finanzplan betreffend - zu wahren ... könnte zuvor die subjektive Risikobereitschaft (sprich persönliche Risikotoleranz) eventuell nicht sauber abgeklärt worden sein.

    Du bist also nur in Bezug auf die Weiterentwicklung der deutschen Sprache konservativ

    Nö - ich bin generell konservativ in dem Sinne, daß ich Bewährtes erst dann gegen Neues eintausche bzw. das Neue gegenüber dem Bewährten präferiere - wenn ich von dessen Nutzen und Vorteilhaftigkeit überzeugt bin.

    nicht jedoch in Bezug auf Weiterentwicklung von Wertspeichern und hältst somit (vermutlich bedeutend) mehr als 1 Cent in Bitcoin.

    Nö - denn wenn jemand sagt "einen Cent in Aktien (Bonds, Immobilien, Gold, Rohstoffe usw.) halte ich nicht", dann verstehen dies meines Erachtens 99% oder zumindest die überragende Mehrheit der Menschen so, daß der- oder diejenige "keinen Cent" - sprich überhaupt nicht - in die genannte Anlageklasse investiert hat.

    Speziell für Dich und Dein Leseverständnis daher:

    Auch wenn ich keinen Cent in Bitcoin halte, da ich zwar den Grundgedanken besten nachvollziehen kann - mir aber bezüglich der Umsetzung (technische Seite) das nötige Verständnis fehlt.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    "Ab wann sind Anleihen (k)ein Thema (mehr) bei der Geldanlage ?" ...


    Für meinen Teil - als Finanz-Laie, wenn auch an einem an solchen Themen Interessierten mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen in dem Bereich "private Finanzen" - lohnt stets auch der Blick auf das große Bild (Grand Design). Das war bei mir schon so die damals "neue" Geldordnung betreffend (Ende des Bretton-Woods-Systems Mitte der 70er) und den Umgang der Staaten und staatlichen Notenbanken damit im Allgemeinen - noch viel mehr aber beim Start des Experiments einer europäischen Einheitswährung (1999) und dem Umgang der Staaten (insbesondere auch mit den diesbezüglichen eigenen EU-Verträgen) und der zuständigen Notenbank (EZB) damit im Speziellen.

    Über seine Verhältnisse zu leben und das dauerhaft (sei es als Staat, Unternehmen oder Privater) , generiert (über kurz oder lang) die üblichen Probleme. Bezogen auf den gigantischen Anleihemarkt stellte sich mir schon lange (pointiert) die Frage, ob ich in einer derart ver- bis überschuldeten Welt (über alle drei Sektoren hinweg - also insbesondere diverse Staaten aber auch Unternehmen und Private) noch unbedingt auf der Gläubigerseite positioniert sein will ...

    Bildeten "Renten" (im weitesten Sinnen) einstmals (70er, 80er, 90er) den Schwerpunkt meiner Asset-Allocation (Gov. + Corp. Bonds, Pfandbriefe, Kommunalobligationen und Bundeswertpapiere aller Art) - so finden "Renten" bzw. "Bonds" heute nahezu keine Abbildung mehr in meinem Portfolio.

    Dazu kommt erschwerend, daß die Zeiten einer "von der Politik unabhängigen Notenbank" - wie einst einer Deutschen Bundesbank - offensichtlich und schon lange endgültig vorbei sind. Die Fed beispielsweise (ohnehin mit offiziellem "Doppelmandat" Richtung Inflation und Beschäftigung) steht unter einer zumindest gewissen "Dominanz der Vermögenspreise" (Stichworte: Aktien und Immobilien - da steckt nämlich die private Altersvorsorge sehr vieler Amerikaner drin) und die EZB beispielsweise steht unter (ganz) erheblicher "fiskalischer Dominanz", da zu ihrem ursprünglichen offiziellen "Einfachmandat" (Preisniveau- bzw. Kaufkraftstabilität) längst als "inoffizielles" Mandat "Rettung des Euro" in seiner "Existenz" und "Rettung der Eurozone in der aktuellen Länderbesetzung" hinzugetreten ist. Daran wird sich auch wenig bis nichts ändern (ganz unabhängig von den Konstruktionsmängel der Einheitswährung - so wie diverse der Euromitgliedsländer mit den eigenen, diesbezüglichen EU-Verträgen umgehen und so wie die EU-Kommission - die sich selbst "Hüterin der EU-Verträge" nennt ... - die Dehnung, Biegung, Beugung, Umgehung der Verträge orchestriert).

    Unabhängig von der Frage beispielsweise, wie ein Paul Volcker heute - vor dem Hintergrund einer akkumulierten US-Staatsverschuldung von roundabout 40 Billionen - mit Zinssätzen jenseits der 20% eine hartnäckige Inflation wirksam bekämpfen könnte, ohne einen systemischen Kollaps zu riskieren ... es stellt für mich eine Sachgesetzlichkeit (monetäre Ökonomik) dar, daß vor dem obigen Hintergrund ein Spannungs- oder sogar Konkurrenzverhältnis - sowohl bei der Fed als auch noch viel mehr bei der EZB (Stichwort: Schuldenquote im Verhältnis zum BIP - anämisches Wirtschaftswachstum in der Eurozone versus dynamisches Wirtschaftswachstum in den USA) - zwischen dem eigentlichen "offiziellen" Mandat und dem sehr bedeutsamen (Fed) bzw. dem existentiell bedeutsamen (EZB) "inoffiziellen" Mandat besteht. Welchem Ziel die Fed und EZB im Ernstfall den Vorrang einräumen, steht für mich außer Frage. Jedenfalls nicht der (adäquaten) Inflationsbekämpfung ...

    Zudem wird man von Seiten der staatlichen Notenbanken alles Mögliche und Erdenkliche unternehmen, um ein Kollaps der Anleihemärkte zu vermeiden. Eine langjährige Bekannte - deutlich kundiger als meine Wenigkeit (sie dürfte mehr über solche Finanz-Themen vergessen habe, als ich jemals gewußt habe) - verortet dazu die "Mutter aller Blasen" ohnehin im Bondmarkt ...

    Eher wird eine Notenbank wie die EZB im Zweifel erneut zu einem Instrument wie der von ihr orchestrierten "Finanziellen Repression" greifen, um das System und den Euro irgendwie ( mit weit ins Negative gedrückten Realzinsen) noch weiter am Leben zu halten und die Schuldentragfähigkeit fragiler Euromitgliedsländer irgendwie zu sichern. Siehe bereits die lange Ära der Finanzrepression von 2009 bis 2022.

    Das skizzierte Spannungsfeld bzw. Konkurrenzverhältnis "offizielles vs inoffizielles Mandat" (der Fed aber noch viel mehr der EZB) erhöht zudem die Gefahr eruptiver Entwicklungen (siehe die eher erratische Zinswende 2022 samt Folgen - da seitens der EZB zuvor (viel) zu lange mit einem Eingreifen gezögert wurde).


    Im Verlauf der vergangenen 25 Jahre habe ich den Vorteil von Gold auch unter dem Aspekt des nicht vorhandenen Gegenpartei-Risikos (im Gegensatz zu einem Bondholder) schätzen gelernt. Ebenso den Vorteil von Wertgegenständen sprich Stores of Value (Tangible Assets) außerhalb des klassischen Kapitalmarkts.

    monstermania , unabhängig von der Frage, ob meine Wenigkeit zu den "Rich", den "Überreichen" oder was auch immer gehören mag ... - den bankseitig verwendeten Status "UHNWI" (oder so ähnlich) hatte ich schon vor langen Jahren erreicht (nur was bedeutet eine solche bankseitige Einstufung schon ... ? So viel wie eine Bank-"Beratung" vielleicht ... ?).


    "Tax me now" gilt - für mich jedenfalls - bereits seit Mitte der 70er Jahre und meiner ersten Einkommensteuer-Erklärung. Und das kräftig und heftig. Zudem mögen die nominalen Sätze im Verlauf minimal abgesenkt worden sein - die Bemessungsgrundlage wurde aber sukzessive ausgeweitet (und diverse steuerliche Möglichkeiten beschnitten und/oder ganz abgeschafft - Höhe des Sparerfreibetrags, Steuerfreiheit bei Aktiengewinnen nach einem Jahr Spekulationsfrist, Abschaffung der Steuerfreiheit bei KLVs, ebenso bei den 5 + 7 KLV-Modellen, Verfünffachung der Spekulationsfrist bei vermieteten Immobilien, Verdreifachung der Grunderwerbssteuer, Beschneidung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung, Abschaffung der degressiven Abschaffung bei Neubau-Immobilien usw.).

    Schaue ich bei meinen üppigen Steuerzahlungen der vergangenen fünf Jahrzehnte auf das dafür staatlicherseits Gebotene ... :rolleyes:

    In die Rahmenbedingungen für Internationale Wettbewerbsfähigkeit, für Infrastruktur, für Bildung, für äußere Sicherheit (Verteidigungsfähigkeit), für innere Sicherheit, für Integration, für bezahlbaren Wohnraum usw. scheint das Geld jedenfalls nicht geflossen zu sein ...

    An einer längst dringlich erforderlichen Angebotspolitik, die (endlich wieder) günstige Rahmenbedingungen für private Investitionen hierzulande schafft, fehlt es zudem. Das "alte" Deutschland und die "Altparteien", welche in den vergangenen Jahren bestenfalls anämisches Wachstum (wenn nicht seit vielen Jahren reales Null-Wachstum ...) durch schuldenfinanzierte zusätzliche Staatsausgaben generiert haben, muß eher als gescheitert angesehen werden.

    Wie sich so ein Land in einer hochkompetitiven und in immer mehr Teilen konfrontativen bis kriegerischen Welt behaupten kann - ist eine darüber hinausgehende Frage und wird "interessant" zu beobachten sein (die bekannten Protagonisten, angefangen von Xi-Ping über Putin bis hin zu Trump, schauen dabei ebenfalls "mit Interesse" zu ...).


    "Mögest Du in interessanten Zeiten leben"

    (alter chinesischer Fluch)

    TAX THE RICH…

    Ab wann genau ist jemand "Rich" ... ?

    Sollte aber "Überreich" gemeint sein: Ab wann genau ist jemand "Überreich" ... ?

    Ist das sowas wie "Übergewinn" und "Übergewinnsteuer" ... ? Die Terminologie mir nämlich weder in meinem damaligen VWL- noch BWL-Studium begegnet ... ?

    Werden die "Rich" dann auch alle hierbleiben und/oder alle herkommen, um sich von Dir noch höher besteuern zu lassen ... ?

    Bundeskanzler Merz und Gattin zahlen definitiv zu wenig Steuern auf Ihr Vermögen.

    Eventuell wäre es ein Ansatz, zunächst mal mit der permanenten Inflation - als sozusagen indirekter zusätzlicher Besteuerung - zu starten ...


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !