Ich würde da sehr konservativ ran gehen.
Dein Netto ist aktuell 2.500 ob die Geahltssteigerungen tatsächlich kommen halte ich nicht für so sicher, auch wenn diese im öD wahrscheinlich sind. Dass Deine Frau auch wieder zu gleichen Konditionen mit dann zwei Kindern arbeiten wird halte ich für unwahrscheinlich, und wenn werden die Kosten für die Kinderbetreuung dagegen laufen. Das Kindergeld sollte kein Bestandteil einer Finanzierung sein, denn das Geld wirst Du für die Kinder auch brauchen, wenn auch nicht so ratierlich wie die Zahlungen eingehen.
Um es nicht zu negativ/konservativ zu malen, nehem ich einfach mal zukünftige 3.000 Netto an.
Für das Wohnen sollte man anstreben 30% davon auszugeben, macht im Jahr 10.800.
Aktuell zahlt man an die 4% Zinsen und 3% sind eine gesunde anfängliche Tilgung, macht einen maximalen Kreditbetrag von 154.286
Der gesunde Eigenkapitalanteil sollte 30% sein, ihr habt mit 115.000 auf der Kante mehr, abzüglich Sicherheitspuffer würde ich aber nicht mehr wie 100.000 einsetzen, macht als Gesamtbetrag 254.286
Als Kaufnebenkosten und weiteren Kosten kannst Du 15% ansetzen, macht als maximaler Immopreis rund 130.000
Ich nehme nicht an, dass es das ist was Du hören wolltest - aber es ist das, was gesund und stressfrei möglich ist (und Rücklagen von 1,5% bis 2,0% des Immowertes pro Jahr habe ich noch gar nicht berücksichtigt)
Gehe ich jetzt von Deinem besten Fall mit 5.100 aus, dann wären 30% 18.360, bzw. ein Kreditvolumen von 262.285.
100.000 Eigenkapital wären nicht mehr ganz 30%, aber nehmen wir die einfach mal an, dann wären wir bei 362.285 Gesamtpreis.
Anbzüglich 15% sind wir dann bei grob 300.000 Immopreis.
Wenn Du noch mehr Risiko fahren möchtest kannst Du jetzt noch den Tilgungsanteil runterfahren, das Eigenkapital prozentual reduzieren, einen günstigeren Zinssatz suchen, das Kindergeld doch für die Finanzierung verbraten, auf noch mehr sich eventuell positiv entwickelnde Parameter hoffen, etc. ... weist ja jetzt wie man das überschlägig rechnet.