Beiträge von Paulchen82

    Wenn bei Dir nur die beiden BlackRock Strategic Funds unter ETFs aufgelistet werden, dann ist Dein Vertrag von 2011 - danach gab es mehr ETF-Auswahl.

    Schaue Dir doch mal alternativ den DWS Akkumula an, wenn Du nicht in einen von Dir angestrebten ETF auf den MSCI World wechseln kannst ... die geben sich nicht viel

    Vergleichen - fondsweb

    Nur aus Interesse ... wie hast Du Deine jährliche 700 Steuerersparnis denn in Deiner Rechnung oben berücksichtigt? Deine Einzahlungsbeträge reduziert oder alternativ angelegt?

    Die Allianz liefert auf Nachfrage eine Liste an Fonds in denen das angesammelte Kapital für den jeweiligen Vertrag kostenfrei umgeschichtet werden kann. Wenn man eine Umschichtung beauftragt bekommt man ein Abrechnung aller verkauften und gekauften Positionen. Geht alles sehr problemlos in wenigen Tagen. In dieser Liste gibt es alle paar Jahre ein paar Austäusche an Fonds, so dass es sich lohnt sich alle zwei drei Jahre eine neue Liste zukommen zu lassen. Es gibt auch online eine Aufstellung der kompletten aktuellen Fondsliste, aber da sind alle auswählbaren Fonds drauf und nicht nur die für den individuellen Vertrag.

    Ich würde da sehr konservativ ran gehen.

    Dein Netto ist aktuell 2.500 ob die Geahltssteigerungen tatsächlich kommen halte ich nicht für so sicher, auch wenn diese im öD wahrscheinlich sind. Dass Deine Frau auch wieder zu gleichen Konditionen mit dann zwei Kindern arbeiten wird halte ich für unwahrscheinlich, und wenn werden die Kosten für die Kinderbetreuung dagegen laufen. Das Kindergeld sollte kein Bestandteil einer Finanzierung sein, denn das Geld wirst Du für die Kinder auch brauchen, wenn auch nicht so ratierlich wie die Zahlungen eingehen.

    Um es nicht zu negativ/konservativ zu malen, nehem ich einfach mal zukünftige 3.000 Netto an.

    Für das Wohnen sollte man anstreben 30% davon auszugeben, macht im Jahr 10.800.

    Aktuell zahlt man an die 4% Zinsen und 3% sind eine gesunde anfängliche Tilgung, macht einen maximalen Kreditbetrag von 154.286

    Der gesunde Eigenkapitalanteil sollte 30% sein, ihr habt mit 115.000 auf der Kante mehr, abzüglich Sicherheitspuffer würde ich aber nicht mehr wie 100.000 einsetzen, macht als Gesamtbetrag 254.286

    Als Kaufnebenkosten und weiteren Kosten kannst Du 15% ansetzen, macht als maximaler Immopreis rund 130.000

    Ich nehme nicht an, dass es das ist was Du hören wolltest - aber es ist das, was gesund und stressfrei möglich ist (und Rücklagen von 1,5% bis 2,0% des Immowertes pro Jahr habe ich noch gar nicht berücksichtigt)

    Gehe ich jetzt von Deinem besten Fall mit 5.100 aus, dann wären 30% 18.360, bzw. ein Kreditvolumen von 262.285.

    100.000 Eigenkapital wären nicht mehr ganz 30%, aber nehmen wir die einfach mal an, dann wären wir bei 362.285 Gesamtpreis.

    Anbzüglich 15% sind wir dann bei grob 300.000 Immopreis.

    Wenn Du noch mehr Risiko fahren möchtest kannst Du jetzt noch den Tilgungsanteil runterfahren, das Eigenkapital prozentual reduzieren, einen günstigeren Zinssatz suchen, das Kindergeld doch für die Finanzierung verbraten, auf noch mehr sich eventuell positiv entwickelnde Parameter hoffen, etc. ... weist ja jetzt wie man das überschlägig rechnet.

    Je nach Gesamtvermögen und Laufzeit der Anlage sollte ebenfalls bedacht werden, dass im Falle des Ablebens der aktuelle Depotwert (also bei Thesaurierern inkl. latente Steuern) zur Berechnung einer eventuellen Erbschaftssteuer herangezogen wird.

    Im ungünstigen Fall zahlt der Erbe also Erbschaftssteuer auch auf den dann bei Verkauf geltenden Kapitalertragssteuerbetrag (aktuell 25% AgSt plus Soli ung ggf. KSt.).

    Wenn ich beispielhaft von 100.000 EUR Darlehen, 1% Zins, 3% Anfangstilgung, 10 Jahre Laufzeit und 10.000 EUR einmalige Sondertilgung nach 36 Monaten ausgehe, ergibt sich folgendes Bild:

    mit Sondertilgung:

    gezahlte Zinsen 7.737,76 EUR und Restschuld 57.737,76 EUR

    ohne Sondertilgung:

    gezahlte Zinsen 8.462,53 EUR und Restschuld 68.462,53 EUR

    d.h. ohne Sondertilgung habe ich eine um 10.724,77 EUR höhere Restschuld und 724,77 EUR mehr Zinsen geszahlt.

    Abzüglich Sondertilgungsbetrag müsste dieser in sieben Jahren 1.449,54 EUR nach Steuern erwirtschaftet haben oder kanapp 300 EUR pro Jahr Brutto, was dann grob 3% wären.

    Erst die Nettozinsen darüber hinaus wären dann ein echter Überschuss.

    Zitat

    Angenommen, einer hat 10.000 € Weihnachtsgeld bekommen. Er hat eine Immobilienfinanzierung mit Restschuld 100.000 € zu 1%. Er sagt: Ich stecke das Geld als Sondertilgung ins Darlehen, das spart in 1 Jahr 100 € Zins.

    Finanziell günstiger ist es, das Geld parallel zu z.B. 3,5% anzulegen und die 1% Darlehenszins weiterzuzahlen. Bringt 250 € pro Jahr.

    Der Vollständigkeit halber sei jedoch angemerkt, dass die 350 EUR Zinsertrag noch ggf. der Abgeltungssteuer, Soli und KiSt unterliegen und somit sich der Überschuss dann auf 150 EUR reduzieren kann.

    Des Weiteren führt die Sondertilgung dazu, dass über die komplette Restlaufzeit hinweg dann ebenfalls in Summe weniger Zinsen zu zahlen sind, da sich durch die Sondertilgung der Tilgungsanteil in der Annuität erhöht und der zukünftige Zinsanteil dauerhaft reduziert wird. Je nach Restlaufzeit kann sich dann der Überschuss auf null reduzieren oder gar negativ werden.

    Ich möchte damit nur sagen, der reine Vergleich von Bruttoertragszinssatz gegenüber Darlehenszinssatz ist zu kurz gesprungen.

    Wenn es Dir darum geht, aus ETFs eine möglichst hohe monatliche Ausschüttung zu generieren, dann könntest Du Dir ein Aktien-Weltportfolio wie folgt zusammen stellen ...

    Jan, Apr, Jul, Okt - DE000A0F5UH1/A0F5UH - iShares STOXX Global Select Dividend 100

    Feb, Mai, Aug, Nov - IE00B9CQXS71/A1T8GD - SPDR S&P Global Dividend Aristocrats

    Mrz, Jun, Sep, Dez - IE00BYYXBF44/A2AHZU - Invesco FTSE EM High Dividend Low Vola

    Um eine in Euro möglichst gleichmäßige Ausschüttungshöhe zu haben und gleichzeitig den Anteil der Emerging Markets etwas niedriger zu setzten, müsstest Du aktuell eine Gewichtung von etwa 30%/45%/25% fahren.

    Die aktuelle Ausschüttungsrendite wäre um die 5,5% p.a., also bei 20.000 EUR invest und unter Berücksichtigung des Sparerfreibetrags, so grob 90 EUR pro Monat.

    ... keine Anlageempfehlung, nur als Gedankenanstoß ...

    Mich würde ernsthaft interessieren, was der wahre Grund ist, warum die Comdirect sich damit so schwer tut?

    Wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Gruß

    In der Presse war zu entnehmen, dass die Kalkulation an die HSBC/HTNG ausgelagert wurde, die ein anderes Datenmodell verwenden und mangels erwartetem Ergebnis wieder alle Daten zurück übertragen werden musste, hinzu kam die comdirect Übernahme durch die Commerzbank.

    Ich stelle mir das so vor:

    erst x zu z und y zu z

    dann z zurück zu x aber inkl y

    Commerzbank AG: BaFin ordnet zügige Erteilung von Steuerbescheinigungen an

    Bekanntmachung

    Die Finanzaufsicht BaFin hat gegenüber der Commerzbank AG mit Schreiben vom 2. November 2023 angeordnet,

    1. die nach dem 2. November 2023 von Kundinnen und Kunden ausdrücklich verlangten Jahressteuerbescheinigungen für das Jahr 2022 innerhalb von 20 Bankarbeitstagen nach dem ausdrücklichen Verlangen der Kundin bzw. des Kunden zu erteilen.

    2. angemessene organisatorische Maßnahmen und Verfahren einzuführen, um ab dem Jahr 2024 die Erteilung der Jahressteuerbescheinigungen (erstmalig für das Jahr 2023) bis zum Ablauf des 30. Juni des Folgejahres sicherzustellen.

    Es hört sich nicht so an, als ob man auf die montalichen 350 EUR zwingend angewiesen ist und auch nicht auf die Ratenzahlungen.

    Wie wäre es eine Ratenzahlung von 2-15 Jahren zu wählen (so wie es steuerlich am sinnvollsten ist) und die Raten (oder den größten Teil) selbst anzulegen ... z.B. im Vanguard Life Strategy 60 o.ä.?

    Bei Geldbedarf kann man entweder Teile davon verkaufen, oder selbst einen Auszahlplan einrichten.

    Dadurch verringert man den steuerlichen Effekt der Einmalzahlung, wie auch dass Risiko, dass nicht alles Angesparte ausgezahlt wird.

    Ohne nachgerechnet zu haben, die 1,86 EUR pro Monat bzw. 22,32 EUR pro Jahr sind der heutige Wert.

    Dieser kann sehr grob als Barwert betrachtet werden, da zukünftige Rentensteigerungen heute maßgeblich von der Lohnentwicklung abhängt und diese wiederum maßgeblich von der Inflation - ich weiß, ist sehr grob. Was ich damit sagen will ist aber, dass das heutige 22,32 EUR sind und nicht zukünftige.

    Bei 20jähriger Rentenbezugsdauer sind das 446,56 EUR heutiger Wert, der das Fahrrad zusätzlich neben der Nettobelastung kostet. Man verfrühstückt seine zukünftige Rente.

    Hinzukommt, dass diese 22,32 EUR pro Jahr der Angebotsnutzung anfallen. D.h. nutzt man drei Jahre lang das Jobradangebot, fehlen schon 66,96 EUR Rente pro Jahr bzw. 803,52 EUR pro Jahr bzw. 1.339,20 EUR bei 20 Jahren nach heutigem Wert.

    Am Smartphone kann ich die Excel nicht so genau betrachten, weiß also nicht, was Du da genau gerechnet hast, aber beim Ausschütter nutzt Du den Sparerpauschbetrag jedes Jahr, beim Thesaurierer nur (einmal) bei Verkauf.

    Es macht nichts, wenn die Einzahlung auf dem Sparbuch (Urkunde) noch nicht eingetragen ist. Vor jeder Verfügung wird diese immer erst aktualisiert und die Umsätze nachgetragen, wenn es sein muss über die letzten 30 Jahre (wie bei den Zinsgutschriften auch).

    Das Sparbuch ist ein hinkendes Inhaberlapier und der Besitzer der aktualisieren Urkunde kann dann über den dann vorhanden Betrag verfügen, unter Berücksichtigung des Kündigungsfreibetrages und eventuellen Vorschusszinsen.

    Deshalb auch die förmliche Kraftloserklärung.

    Der TO hat sich nicht informiert, was er da für ein Produkt abschliest, wie ss funktioniert und sieht die Schuld darüber nicht bei sich.

    Genausogut hätte er auch vor Jahren ein Auto kaufen, in einer Lagerhalle einlagern und den Zugangsschlüssel verlieren können. Nun ist der Lagerverwalter schuld, dass der Schlüssel weg ist und der TO nicht weiß wie man das Auto tankt oder gar fährt.