Beiträge von Ostseewanderer

    Ich schließe mich Tomarcy an, denn Trade Republic ist meiner Ansicht nach kein geeigneter Anbieter, um dort immense Vermögenswerte zu halten. Aus eigener Haut weiß ich, dass bei fehlerhaften Steuerkorrekturen/Steueroptimierungen der Kundenservice entweder gar nicht oder nur mit den selben Textbausteinen antwortet.

    Es gibt viele Beispiele in den unterschiedlichsten Foren, bei denen der eingezahlte Betrag bei Trade Republic lange eingefroren war, obwohl sogar Belege eingereicht worden sind.

    Der threaderstellenden Person würde ich hier entgegnen, dass nach dem Verlauf davon ausgegangen werden kann, dass Trade Republic keine Meldung im Kontext des Geldwäscheverdachts ausgegeben hat.

    Ich finde im Grunde eine staatliche Gesundheitsversorgung gut, jedoch knüpft diese Zusammenlegung an das Motto an: Nur noch ein Topf, aber mehr Beitragszahler und folglich mehr Mittel zum „Verausgaben“. Das bedeutet meiner Ansicht nach keine vielversprechenden Verbesserungen des Gesundheitssystems.

    Meiner Ansicht nach kann das Gesundheitssystem nur stabilisiert werden, wenn behandlungswürdige Untersuchungen stattfinden und ein anderes Gesundheitsbewusstsein(bspw. Schwedisches Modell) vorhanden ist. In unserem Land verdienen Ärzte und Kliniken durchaus nicht so schlecht, wie es manchmal publik wird. Ausgenommen sind sicherlich Regionen im ländlichen Raum, die aufgrund des demografischen Wandels sehr erschwerte Bedingungen(Bzgl. Sicherung der Gesundheitsinfrastruktur) aufweisen.

    Außerdem bin ich durchaus für eine Praxisgebühr. Wir haben eben ein „Vollkasko-System“, welches sehr viel Geld für den Betrieb benötigt..

    Grundsätzlich darf sich die Gesellschaft fragen, weshalb es eben Leistungsunterschiede zwischen PKV und GKV existieren. Diese sind auch nicht gerecht, dieser Annahme würden vermutlich die Mehrheit der Deutschen stützen. Der Bestandsschutz von aktuellen Verträgen(Beamte und Selbstständige) ist vermutlich unantastbar, aber zukünftig wäre es möglich ein andere „Systematik“ zu erdenken, um mehr Gerechtigkeit beizutragen. Jedoch möchte ich an dieser Stelle hervorheben, dass die Beamten dennoch weiterhin Anspruch auf Beihilfe haben, dies ist vom Grundgesetz gedeckt und gesichert. Auch alle Selbstständige dürften meiner Ansicht nach nicht gleich belastet werden, denn die Erträge einer Selbstständigkeit sind sehr verschieden. (Hier muss sozial gestaffelt werden)

    Mein Beitrag wollte ich als Diskussionsgrundlage gestalten, um andere Perspektiven aufzuzeigen.

    Kurze Zwischenfrage: Ich suchte bisher immer nach einem Broker für attraktive Aktiensparpläne, ist da der S-Broker seriöser einzustufen als TR und Konsortium? Bin normalerweise kein Support-Inanspruchnehmender, aber meine Neobroker Erfahrungen war sehr schlecht, sobald etwas fehlerhaft war.
    Der S-Broker hat nun attraktivere Bedingungen als die DKB, bei der ich mein Hauptdepot habe. Dort soll erst im nächsten Jahr eine potentielle Konditionen-Umstellung erfolgen..

    Oder übersehe ich signifikante Schwachstellen der neuen S-Broker Konditionen?

    Kurze Praxiserfahrung; E-Auto geleast für 3 Jahre bis zum Anfang dieses Jahre.

    Es handelt sich um ein Auto, das laut Hersteller 346 km mit einer Batterieaufladung schaffen sollte. Tatsächlich war diese Reichweite nur bei perfektem Wetter in der Stadt sowie kombiniert mit der Landstraße möglich. Bei Fahrten auf der Autobahn, meistens eher unter 120 km/h, waren es etwas über 200 Kilometer bis eine Ladung notwendig war.

    Im Winter war das E-Auto auf kurzen Strecken eine Katastrophe, natürlich sind mir die technischen Hintergründe bekannt, aber das hat uns sensibilisiert. Der Verbrauch lag mindestens 25-35 Prozent höher im Vergleich zu den guten Jahreszeiten.

    Wir hatten keine Wallbox oder eine Steckdose zum Aufladen, das war leider auch in einer Großstadt mit über 200.000 Einwohner gar nicht so leicht, vor allem zeitaufwendig. Denn das E-Auto hatte eine sehr niedrige Ladekurve, laut Papier bis zu 100 kwh möglich, aber den Höchstwert den wir gesehen hatten, waren eher 70 und das bei guten Wetterbedingungen. Im Winter dauerte das Laden entsprechend länger, wobei die Ladekurve meistens ab 55 kwh abflachte… Daher dauerte das Laden uns zu lange, was zeitlich bei Reisen von 300 Kilometer(hauptsächlich Autobahn)nervig war.

    Insgesamt hat das Fahren mit einem E-Auto eine Menge Spaß gemacht und vorausschauendes Fahren wurde belohnt, auch wenn wir regelmäßig das mal ignoriert haben, Stichwort: Bremsen..

    Summa summarum, ohne eigene Steckdose, die nachhaltig die Kosten beeinflusst sowie die Lademöglichkeit, ist ein E-Auto für uns und unserer Ansicht nach für die Menschen in unserem Land nicht umsetzbar. Denn die Preise für das öffentliche Laden unterscheiden sich gewaltig vom Haushaltsstrom, hier im Norden..

    Info: Wir sind Mieter, es ist auch nicht augenscheinlich möglich, dass der Vermieter diese Infrastruktur schaffen wird, was sehr bedauerlich ist. Denn das Thema Mobilität kann sich deutlich schneller in Richtung E-Auto wandeln, wenn eben der gesellschaftliche Wille da ist und die Marktpreise der Autos langfristig sinken. Denn wie hier bereits LebenimSueden angesprochen hat, sind viele E-Autos trotz stolzer Preise relativ schlecht ausgestattet im Vergleich zu einem gleichteureren Verbrenner.

    Ich finde daher, dass das Forum hier differenzierter aufgestellt sein muss, um den Otto-Normal-Verbraucher/in zu berücksichtigen.


    Achso, das Thema steuerliche Subventionen halte ich in diesem Zusammenhang für einen Fehler, denn E-Autos wären bei entsprechender Infrastruktur und Rahmenbedingungen durchaus die besseren Autos, aber die Preispolitik liegt bei den Konzernen, die meiner Ansicht nach gesellschaftlich verpflichtet sind, um einen Wandel und Innovation zu fördern. Ansonsten bedarf es dieser Konzerne nicht, denn nach meinem Verständnis bedeutet Wirtschaften eben auch sich selbst zu erneuern und innovativ zu bleiben ;).

    Bin Kunde bei verschiedenen (Neo-)Brokern und mein Girokonto ist bei einer Direktbank. Zum Service habe ich nirgends eine Erfahrung, obwohl ich teilweise schon viele Jahre Kunde bin. Einfach aus dem Grund, weil es für mich nie die Notwendigkeit gab, den Service zu kontaktieren. Es funktioniert einfach...

    Das funktioniert eben nur, solange es auch wirklich funktioniert.

    Bei mir kam es bei TR zu schwerwiegenden Steuerfehler, die erst nach BaFin Beschwerdeverfahren angepasst worden sind. Daher halte ich nun alles bei meiner Direktbank, denn dort war die Fehlerkultur stets anders. Grundsätzlich kann es immer zu Fehlern kommen, aber der Umgang mit diesen, das ist für mich das Entscheidende.

    Tradegate ist nach XETRA meist die liquideste Börse (in manchen Fällen ist der Handel sogar größer als bei XETRA). Während der XETRA-Öffnungszeiten sollten die Kurse ähnlich sein. Wie oben schon erwähnt, hat Tradegate geringere Gebühren als XETRA. Ansonsten vergleichen und IMMER ein Limit setzen um Überraschungen zu vermeiden.

    Entschuldige bitte, aber haben gettex oder auch LS Exchange nicht sogar bei einigen Titeln pro Tag mehr Umsatz?

    Hey, nach meinen schlechten Erfahrungen bei Trade Republic (Steuerkorrekturen, siehe anderen Thread) suche ich nach einen neuen Broker, bei dem ich Geld in Geldmarktfonds investieren kann. Bin nebenher bei der DKB, ist mir etwas zu preisintensiv. Vielen Dank im Voraus für die Tipps.

    Es war eben einfach alles falsch UND Trade Republic reagierte auf Anfragen nicht.
    Erst dem Anwalt gelang es. eine zwar falsche, aber zumindest eine Antwort von Trade Republic zu bekommen.

    Inzwischen hat Trade Republic den Fehler vollumfänglich eingestanden und behauptet, den Betrag gezahlt zu haben.


    Dies ist aber leider nicht geschehen.

    Danke, soweit bin ich tatsächlich auch ohne Anwalt gekommen.

    Ich bin ebenfalls solch ein Fall, bei mir geht es um über 2000 Euro. Bei mir ist es so, dass TR mich auffordert das Konto auszugleichen, was ich jedoch nicht mache. Ein Einschreiben ist raus, aber bisher ist noch nichts geschehen. Bei Trade Republic ist man hilflos, denn es existiert kein Kundenservice.


    Könntest du vielleicht bitte skizzieren, was der Artikel in Summe an Informationen enthielt?

    Hallo, der Antwort bist du doch schon sehr nah. Jetzt musst du nur noch abwägen, ob du bei der Sparkasse langfristig bleiben wirst, oder einfach das ING-Depot nutzt. Wenn du die Übersichtlichkeit bevorzugst, dann ist die Wahl bereits getroffen. Für den Erfolg deiner Anlage macht die Frage, ob ING oder S-Broker wohl wenig Unterschied.

    Interessant. Ich dachte, bei Xetra gab es bisher kein PFOF. Hast Du eine Quelle?

    Flatex selbst hat den PFOF Anteil mal mit 3% angegeben.

    Das Kostenproblem liegt aktuell bei keinem der genannten Broker bei den Gebühren, sondern bei den Kursen bspw. von Bundesanleihen, Euwax Gold II, etc., wenn man nur auf L&S, EIX oder Gettex zugreifen kann. Da sind 8€ Gebürenunterschied schnell wieder drin…

    Sorry, bezog mich auf die anderen Börsen, die bei flatex angeboten werden.

    Ja, da hast du auf jeden Fall Recht, da ist mir die DKB als Ergänzung zu Trade Republic viel wert. Flatex hat für mich irgendwie den Anschluss verloren..

    Ich finde, TR hat noch ganz andere Probleme, die größere Auswirkungen auf die Kunden haben als PFOF und Kurstransparenz (vgl. die diversen Erfahrungsberichte u.a. hier im Forum.)

    Wem faire Kurse wichtig sind (und mit > 1000€ handelt), wird mit keinem der beiden genannten Brokern glücklich. Die bieten faire Kurse auch innerhalb der Xetra Öffnungszeiten nur bei bestimmten Produkten.

    Man bräuchte dann einen Broker wie bspw. Flatex, der viele Handelsplätze anbietet und Kurse+Volumen anzeigt.

    Flatex ist nicht gerade preiswert und sollte nach dem PFOF-Verbot etwas teurer werden, denn die haben aktuell auch Einnahmen durch PFOF ;).

    McProfit Inwiefern hast du bei deinen Dividenden darauf geachtet, dass du einen Broker hast, welcher günstige Abrechnungskurse für die Dividendenausschüttungen verwendet?

    Es gibt wohl zahlreiche Broker/Banken, die dort einige Summen verdienen, da dort die Abrechnungskurse (USD -> EUR) schlechter für den Depotinhaber sind...

    Ich habe es ausprobiert zwischen TR und DKB.

    Dort habe ich zuerst ETF-Anteile im fünfstelligen Bereich mit Trade Republic an die DKB "geschickt" (also bei TR beauftragt), das ging binnen 7 Werktage. Nun habe ich es in die andere Richtung ausprobiert, also von DKB zu TR. Hier habe ich die DKB beauftragt, dass sie die ETF-Anteile an TR überträgt.