Beiträge von Pfeffersack

    Ich habe kürzlich ein neues (gebrauchtes) Auto gekauft und bin ähnlich vorgegangen, wie hier von einigen beschrieben.

    Am Ende bin ich bei Toyota gelandet, weil es dort bis zu 15 Jahre Garantie auf die Autos und sparsame Vollhybridmotoren gibt. Die Garantie ist fahrzeuggebunden und wird beim Gebrauchtwagenkauf einfach fortgeführt. Für 20k bekommt man bspw. einen jungen gebrauchten Yaris. Dass man die lange Garantie jährlich mit einer Inspektion in der Fachwerkstatt erkauft ist klar, aber mir waren kalkulierbare Kosten wichtig.

    Guten Abend Sandy,

    eine Sparquote von 28,5% ist schon beachtlich und dabei ist die VBL da noch gar nicht einbezogen. Zu gut aufgestellt ist schön formuliert. Wichtig finde ich, dass Du offenbar von den restlichen 2.000€ gut leben kannst. Die Chancen, dass Du Deinen Lebensstandard im Ruhestand wirst halten können, würde ich mal als hoch einschätzen:)

    Zu Frage Nummer 1: Ja, das könnte ein guter Plan sein. Jetzt bleibt ja erst noch abzuwarten, wie die Anbieter das AV-Depot konkret ausgestalten.

    Zu Nummer 2: Ich kenne mich mit dem Produkt und der Kostenstruktur nicht aus. Gehst Du davon aus, dass es besser rentiert als Dein ETF-Sparplan? Sonst könntest Du den ja auch einfach weiter aufstocken.

    Grundsätzlich stelle ich mir die Frage, wie sinnvoll Deine Strategie ist, wenn Du gedanklich mit dem Kauf einer ETW spielst. Da wäre mein Anliegen eher, möglichst viel Eigenkapital zusammenzusparen. Das tust Du im Moment ja nicht mehr, wenn ich das richtig sehe. Das Wohnen wird dann vermutlich auch eher teurer, oder? 650€ warm kommen mir als Großstädter jedenfalls phänomenal günstig vor. Wenn Du dann nach einem Kauf evtl. mehr fürs Wohnen aufbringen musst, wird die Sparquote vermutlich auch noch Mal kleiner. Das müsstest Du auch mit einpreisen.

    Einige Banken stellen sich wirklich sehr an, auch wenn alles Nötige vorliegt.

    Zwei Wege fallen mir ein:

    1. An den örtlichen Betreuungsverein wenden. Die beraten in der Regel auch und kennen sich mit den Gepflogenheiten der örtlichen Banken aus.

    Und wenn das nicht hilft:

    2. Betreuungsgericht einschalten. Die finden es in der Regel nicht witzig, wenn die Betreuer nicht agieren können. Und beschwert hat es sich ja offenbar auch schon selbst über den Umstand der Nicht-Anlage.

    In dem Thread "Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?" ist das Thema auch schon mit angeklungen (bevor es dann im Beamten-Bashing endete...). Obwohl ich unsere finanziellen Verhältnisse privilegiert finde, könnten wir als Familie mehr Geld immer gut unter das Volk bringen. Ich weiß auch nicht, ob es da eine realistisch erreichbare Einkommensgrenze gäbe, ab der das anders wäre. Die hohe Kunst ist vermutlich - wie so oft - nicht nur seine Einnahmen und Ausgaben gut zu managen, sondern auch die eigenen Erwartungen.

    Guten Morgen GeldVerstand,

    mich treibt Deine Frage tatsächlich regelmäßig um und meine Antwort darauf ist nicht in Stein gemeißelt, habe ich festgestellt.

    Ich bin 36 und mit zwei kleinen Kindern liegt unser Fokus jetzt vor allem auf Sicherheit für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Mir sind gut gefüllte Rücklagen gerade wichtiger als die optimierte ETF-Sparquote, aber auch wichtiger als ein Urlaub, der eine Kategorie zu teuer ist. Wir leisten uns eine Haushaltshilfe, was mit Sicherheit das am besten investierte Geld ist und auch für Babysitter würden wir noch Geld in die Hand nehmen. Alles, was das Familiensystem entlastet und uns ein gutes Zusammenleben ermöglicht, ist mir jetzt wichtig. Das kann ich später nicht nachholen. Ansonsten bemühe ich mich aber, dass wir unsern Kindern keinen Lebenswandel angewöhnen, der sich radikal ändern müsste, wenn ich meinen Job verliere oder eine deutlich schlechter bezahlte Stelle annehmen müsste. Nach Verzicht fühlt sich das aber dennoch nicht an, denn wir reisen dennoch viel, gönnen und Ausflüge und Kultur, aber eben preisbewusst (oder geizig, wie meine Frau vielleicht manchmal sagen würde).

    Ich bin mir nicht sicher, ob wir unseren Lebenswandel groß ändern würden, wenn Sicherheit nicht mehr so im Fokus stünde. Meine Erfahrungen in der Altenhilfe haben mir ganz deutlich gezeigt, dass es wirklich, wirklich hilfreich ist, viel Geld zu haben, wenn man pflegebedürftig wird. Dann ist Geld der Hebel, um Selbstbestimmung kaufen zu können. Sei es durch zusätzliche Betreuungskräfte, ein gutes Hörgerät, einen vernünftigen elektrischen Rollstuhl oder eben auch der Umbau der Wohnung. Eher mehr Geld im Alter zu haben, als weniger, kann also nicht Schaden. Sich dafür dann vor der Pflegebedürftigkeit - wenn sie denn überhaupt kommt - nichts zu gönnen, halte ich aber auch nicht für richtig. Aber das ist dann ja eben auch eine Frage der Gewöhnung. Bei meinen Eltern sehe ich, dass sie immer genügsamer wurden, je mehr Geld Ihnen zur Verfügung stand. Die größte Freude ist jetzt der einfachste Campingurlaub im Bulli, obwohl es auch schon Mal eine Phase mit teuren Fernreisen gab. Mal sehen, ob sich das bei meiner Frau und mir auch so entwickelt:D

    Falls meine Frau und ich kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand plötzlich versterben sollten, dann erben unsere Kinder eben. Das soll jetzt nicht das Problem für mich sein.

    Warum zieht man die KV ab? Folgerichtig müsstest du dann auch die RV dazupacken. Grade in einem Forum von finanztip, in dem es ja wesentlich um den Umgang mit Geld und die Altersvorsorge geht.

    Was Beamte verdienen ist schon krass. Als Jugendlicher hatte ich das nicht im Blick. Sonst wäre ich zu 100% ins Beamtentum gegangen.

    Freut mich auf jeden Fall für alle Beamten

    Guten Morgen,

    Beamte sind in der Regel in der privaten Krankenversicherung und müssen die Beiträge davon selbst aus ihrem Netto (=das was auf dem Konto landet) zahlen. Und RV-Beiträge fallen nicht an, weil Beamte über die Pension abgesichert sind.

    Als wir unser E-Auto vor etwa vier Jahren gekauft haben, hatten wir das gleiche Problem bzw. standen vor der gleichen Unsicherheit. Was wir mit unserem Autohändler dann aber vertraglich vereinbart haben, war ein Rücktrittsrecht, wenn der angegebene Liefertermin nicht gehalten wird. Mit vier Monaten kann man ja vielleicht noch kalkulieren, aber es soll ja auch passieren, dass solche Fristen gerissen werden.

    Das schrieb ich ja, da bin ich in einem Dilemma. Man kann sich schwer gegen diesen Vorwurf wehren, ohne diesen zu bestätigen.


    Ich verstehe unter Kritikfähigkeit nicht, dass man alles, was von einem behauptet wird, kommentarlos hinnimmt. Kritikfähigkeit bedeutet für mich auch, dass man Kritik angemessen und respektvoll äußern kann. Das ist Deinen Kollegen:innen in diesem Fall ja offenbar selbst nicht gelungen, denn sie haben Dich nicht direkt angesprochen bzw. Du schreibst uns davon nichts.

    Jetzt hast Du die Chance, Deine Kritikfähigkeit noch einmal ganz sachlich und respektvoll unter Beweis zu stellen und Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen.

    Ich habe da ganz praktisch den Fall vor Augen, dass man deutlich vor dem Rentenalter eine lebenslimitierende Diagnose erhält. Wäre bitter, wenn die letzte große Weltreise, Pflege oder teurere private ärztliche Behandlungen nicht drin sind, weil das Geld in einem Altersvorsorgedepot bis 67 gesperrt ist…

    Soll das Depot eigentlich vererbt werden können? Und was gilt dann an Verfügungsbeschränkungen?

    Förderschädlich soll man ja auch vorzeitig aussteigen können. Interessant ist für mich die Variante, zwei Altersvorsorgedepots aufsetzen zu können. In eines würde ich dann den Mindestbetrag zum Ausreizen der Förderung stecken und das zweite separat besparen (wenn die Kosten es erlauben). Auch beim zweiten Depot profitiert man dann von der Steuerstundung und wenn man vorzeitig an das Geld ran muss, gibt es auch keine Förderung, die man zurückzahlen muss.

    Aber das rechnet sich dann wirklich nur bei geringen Kosten und man muss natürlich in der Lage sein, beide Depots zu besparen. Interessant fände ich das insbesondere, wenn beide Depots dann zum Schonvermögen zählen würden.

    Was mich ehrlich gesagt etwas stutzig macht, ist der Titel dieses Threads "11% Dividende - seriöses Investment oder offensichtlicher Scam (STRC erklärt)" und die dann doch sehr einseitige Argumentation des Threads-Erstellers. Ist das jetzt hier ein Austausch oder ist es (m.W. in diesem Forum unzulässige) Werbung für dieses Produkt?

    Den Notgroschen in dieses Produkt zu stecken, finde ich persönlich auch eine wilde Entscheidung.

    Sie nehmen Kapital am Markt auf und bieten Investoren dafür eine laufende Verzinsung. Dieses Kapital wird genutzt, um Bitcoin zu kaufen. Die Ausschüttung ist also der Preis für das eingesammelte Kapital, nicht das Ergebnis eines klassischen Geschäfts.

    Die Logik dahinter: Wenn Bitcoin langfristig stärker steigt als diese Finanzierungskosten, dann wächst die Aktivseite der Bilanz schneller als die Verpflichtungen. Die „Last“ der Ausschüttungen wird relativ gesehen kleiner, weil das Vermögen schneller wächst. Der Cashflow entsteht also nicht „aus dem Nichts“ und auch nicht aus einem laufenden Geschäft wie bei Coca-Cola. Er wird organisiert über den Kapitalmarkt und die Struktur selbst.

    Und wenn niemand neues mehr die Aktie kauft, woraus erhältst du dann deine Ausschüttung?

    Also wenn der "German Dream" wirklich nur bedeutet, dass man am reichsten ist, wenn man stirbt, fände ich das doch irgendwie beruhigend 😅

    Ansonsten habe ich den Eindruck dass die sogenannten Selbstentscheider, zumindestens hier im Forum, gar nicht so einen ausgeprägten Gestaltungsdrang haben, wie Braun es nahelegt.

    Das kommt aus der Attraktivität der Aktie. Also aus dem Geld das andere anlegen.

    Alles klar, danke. Also eigentlich kein richtiges Geschäftsmodell nach meinem Verständnis.

    Und wenn ich Mal die Wikipedia bemühen darf:

    "Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen, einem den Hang hinabrollenden und dabei stetig anwachsenden Schneeball gleichend. Vermeintliche Gewinne oder Renditen, beziehungsweise vielmehr Liquiditätsüberschüsse, entstehen fast ausschließlich dadurch, dass neue Teilnehmer in dem System mitwirken, eigenes Kapital einbringen oder erwirtschaften."

    Ist es nicht genau das?

    Ein Ponzi-System zahlt Renditen ausschließlich aus dem Geld neuer Anleger, ohne dass ein reales Asset oder ein nachvollziehbares Geschäftsmodell dahintersteht. Bei STRC sehe ich das anders. Hinter der Struktur steht erstmal ein börsennotiertes Unternehmen mit einem realen, bilanzierten Asset (dem Bitcoin-Bestand). Die Ausschüttungen sind zudem nicht garantiert, sondern variabel und können jederzeit angepasst werden. Außerdem ist die Funktionsweise transparent und an den Kapitalmarkt gekoppelt.

    Das Modell basiert darauf, dass der Wert des Bitcoin-Bestands langfristig steigt. Wenn Bitcoin stärker im Preis wächst als die Finanzierungskosten (z. B. die Dividenden), verbessert sich die Bilanz automatisch. Die in FIAT denominierten Verpflichtungen verlieren relativ an Gewicht gegenüber dem steigenden Bitcoin-Vermögen. Im Extremfall, also wenn Bitcoin langfristig immer weiter steigt, würde dieses Verhältnis immer günstiger für das Unternehmen werden. Die bestehenden Verpflichtungen würden im Verhältnis zum Vermögen immer kleiner, wodurch das System stabil bleibt bzw. sich sogar selbst verstärkt.


    Ich muss noch einmal nachfragen, weil ich es wirklich nicht verstehe: Die Bilanz kann sich ja verbessern, so sehr sie will, aber wo entsteht denn der Cashflow für die angestrebten 11,5% Rendite, wenn nicht aus dem Verkauf von Bitcoin?

    ...ich habe den Thread jetzt aber auch nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit verfolgt. Falls das schon erklärt wurde, tut mir das Leid.

    Mit etwas Verspätung möchte ich gerne unsere Erfahrungen mit einem E-Auto teilen. Seit 2022 besitzen wir einen Dacia Spring. Den hatten wir ursprünglich als Zweitwagen für eine tägliche Pendelstrecke von zwei Mal knapp 40 Kilometer - halb Autobahn, halb Landstraße - geplant. Als eigentliches Familienauto hatten wir einen Kompaktklassekombi mit Verbrennermotor.

    Wir haben eine Wallbox am Haus und ich hatte lange die Möglichkeit auch kostengünstig auf der Arbeit zu laden. Das geht jetzt zwar nicht mehr, die Lademöglichkeit zu Hause ist natürlich famos.

    An dem Spring ist wirklich nicht viel dran, aber er bietet innen mehr Platz, als man vermuten könnte. Tatsächlich nutzen wir den Innerorts auch hauptsächlich, weil der Platz reicht und die Parkplatzsuche deutlich vereinfacht wird. Wir nutzen oft auch die Option, auf Parkplätzen mit Ladestation zu parken und laden dann eben auf, anstatt Parkgebühren zu zahlen. Die entfallen bei uns im Ort während des Ladevorgangs.

    Insgesamt sind wir ziemlich begeistert von dem Auto, was vor allem auch daran liegt, dass man kaum günstiger Auto fahren kann (wenn es ein Neuwagen sein soll zumindest). So rechnet es auch der ADAC vor.

    Nun aber zu den eigentlichen Fragen rund um Elektromobilität: Die Reichweite vom Spring ist sehr begrenzt und liegt je nach Witterungsverhältnissen und der Fahrweise manchmal nur bei rund 100 Kilometern. Wir haben auf die Schnellladefunktion verzichtet, weil sie nicht zu unserem Nutzungsprofil passt, aber das bedeutet, dass der Spring im Winter auch real acht bis neun Stunden an der Wallbox braucht, bis er wieder voll ist. Das ist über Nacht kein Problem, aber schnell und flexibel ist eben anders.

    Wir haben jetzt unseren eigentlichen Familienwagen ausgetauscht und haben lange überlegt, ob wir da auch einen Vollelektronischen kaufen, haben uns dann aber dagegen entschieden. In unserer Preisklasse gab es dann doch zu viele Haken und Einschränkungen. Letztlich ist es da nun ein Hybridauto geworden (ohne Plug In), der insgesamt wenig verbraucht und vor allem Innerorts vergleichsweise sparsam unterwegs ist. Dort sind wir im Alltag eben mit beiden Autos am meisten unterwegs. Wäre ich weniger sparsam orientiert, hätten wir uns den ID 7 als Kombi zugelegt. Der hätte alle Ansprüche erfüllt, kostet aber entsprechend.

    Hast du dir überlegt das zu simulieren bis zum Rentenalter - um das als Teil deiner Altersversorgung mitzuberücksichtigen?

    Wäre schön mal zu erfahren wie es angelegt ist und ob es Bestandsverzinsung gibt.. in meiner bAV wird auch voll vom AG übernommen (glücklicherweise) aber leider gar nicht angelegt. Es gibt nur einen Altersfaktor mit dem die jährliche Einzahlung multipliziert wird 💡

    Ich bekomme jährliche eine Auskunft analog zur jährlichen Rentenauskunft der Deutschen Rentenversicherung. Da wird dann ganz ähnlich prognostiziert, was später rumkommt, wenn man weiterhin so verdient und dabei einen Inflationsausgleich berücksichtigt.

    Für die Altersvorsorge berücksichtige ich das. Allerdings momentan nur r, in dem ich meinen Eigenanteil in meine Sparquote mit einbeziehe. Für das Berechnen der Rentenlücke gibt es momentan noch zu viele unsichere Faktoren und wir begegnen dem momentan mit einer potentiell zu hohen Sparquote. In zehn Jahren wird dann spitz abgerechnet :)

    Bin genauso wie Pfeffersack in der VBL. Kann ich mich nicht gegen wehren.

    Gibt auch einen ganz brauchbaren Rechner auf bei der VBL und Kundenportal kann man sich auch seine persönliche Hochrechnung erstellen lassen.

    VBL. Betriebsrentenrechner

    Nur wie und wo das ganze Angelegt ist geht auch aus dem Geschäftsbericht der VBL nicht hervor. Das ganze ist eine "Black Box" .

    Ich bin sehr dankbar für deinen Beitrag, weil ich mich jetzt schon fast an die Recherche gemacht hätte 😅 Aber das deckt sich mit meinem bisherigen Eindruck: Durchschaubar ist anders.

    Zur "Rendite" habe ich auf der Homepage der VBL folgendes gefunden:


    "Neben den Versorgungspunkten für zusatzversorgungspflichtiges Entgelt sowie den möglichen Versorgungspunkten für soziale Komponenten werden dem Versorgungskonto im Rahmen der Überschussverteilung gegebenenfalls noch so genannte Bonuspunkte (Überschussanteile; VBL-Satzung § 68) gutgeschrieben.

    Hierzu wird jährlich bis zum Jahresende für das vorangegangene Geschäftsjahr festgestellt, ob und in welchem Umfang Bonuspunkte vergeben werden können. Grundlage für die Berechnung der Bonuspunkte ist eine versicherungstechnische Bilanz, in der ein tatsächlicher (Abrechnungsverband Ost) bzw. fiktiv (Abrechnungsverband West) errechneter Überschuss aus Kapitalerträgen errechnet wird.

    Soweit keine Kapitaldeckung vorhanden ist, sondern die Leistungen aus den laufenden Umlagen finanziert werden, wird die durchschnittliche laufende Verzinsung der zehn größten Pensionskassen in der Bundesrepublik Deutschland als unterstellte Verzinsung zugrunde gelegt.

    Der so ermittelte Überschuss wird um den Aufwand für die sozialen Komponenten und die Verwaltungskosten vermindert. Ein gegebenenfalls verbleibender Überschuss fließt den Versorgungskonten der Versicherten in Form von Bonuspunkten zu. Voraussetzung ist ein entsprechender Beschluss des Verwaltungsrates der VBL auf Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars. Bonuspunkte für ein abgeschlossenes Kalenderjahr können für die Versicherten vergeben werden, die am Ende des folgenden Geschäftsjahres

    • pflichtversichert sind oder
    • beitragsfrei versichert sind und eine Wartezeit von 120 Umlage-/Beitragsmonaten erfüllt haben."

    Also grundsätzlich gibt es Versorgungspunkte, die einen garantierten Rentenbetrag versprechen. Rendite gibt es dann in Form von Bonuspunkten, wenn es gerade gut läuft.