Beiträge von canuck

    Ich habe mich daher für Einen Fonds ohne Ausschüttung entschieden und erfreue mich seit über einem Jahr an einem langsam, aber sicher steigenden Kurs.

    Lieber McProfit , vielen Dank für diese Erläuterung, das hilft mir beim Verständnis. Könntest du bitte kurz angeben, für welchen Fonds du dich konkret entschieden hast? Ich überlege auch, dieses als Alternative zum Tagesgeld zu nutzen.

    Danke und Gruß

    Ich habe in diesem Jahr meinen Freibetrag allein durch meine thesaurierenden ETF 'verbraucht'.

    Spart die Rechnerei, wie ich meinen Freistellungsauftrag zwischen Depot/Tagesgeld aufteilen muss und ob und wieviele ETF-Anteile ich verkaufen 'muss'.

    Genau so sieht es aus! :thumbup:

    Hier "verbraucht" im Sinne der Zahlung der Vorabpauschale, richtig? Ich habe auch nochmal drüber nachgedacht und jetzt doch den Sparplan für den Ausschütter angehalten und bin auf das Thesaurierer-Pendant gewechselt. Ich bin jetzt nur am überlegen, ob ich die Anteile des Ausschütters einfach erstmal behalten soll oder nicht.

    Vielen Dank für eure Einschätzungen. Wenn ich das mal so kurz zusammenfassen kann, dürfte es also in meiner konkreten Situation praktisch keine große Rolle spielen, ob ich nun weiter mit dem Ausschütter fahre oder auf einen Thesaurierer wechsle, da ich den Freibetrag voraussichtlich ohnehin immer ausschöpfen werde (derzeit v.a. mit dem Tagesgeld).

    Da ich gern einen etwas größeren "Notgroschen" im Hintergrund haben möchte, werde ich diesen nach Möglichkeit auch in dieser Höhe beibehalten. Da die Zinsen derzeit ja tendenziell wieder etwas sinken, würde ich einfach bei meiner bisherigen Strategie bleiben und weiterhin den Ausschütter besparen, um auch unabhängig von der Zinsentwicklung beim Tagesgeld weiterhin den Freibetrag ausschöpfen zu können. Da ist ja noch etwas zu tun, bis ich die ca. 50 K erreicht habe, um das zu bewerkstelligen.

    Hallo zusammen,

    der soeben erschienene Finanztip-Newsletter hat mich hinsichtlich meiner ETF-Strategie mal wieder etwas ins Grübeln gebracht: Aktuell bespare ich gemäß der ursprünglichen Empfehlung von Finanztip (vor dem Anstieg der Zinsen) einen Ausschütter, um den Freistellungsauftrag bestmöglich auszunutzen. Entsprechend wollte ich dann, wenn absehbar ist, dass die Ausschüttungen den Freibetrag jährlich etwa ausschöpfen, auf einen Thesaurierer umschwenken.

    Nun hat die aktuelle Zinssituation in Kombination mit der wieder fälligen Vorabpauschale dazu geführt, dass Finanztip eindrücklich empfiehlt, den Ausschütter nun zu stoppen und auf einen Thesaurierer zu setzen.

    Zu meiner Situation: Ich bespare derzeit einen FTSE All-World Ausschütter, der derzeit bei etwa 22 TEUR liegt. Zudem habe ich Tagesgeld in Höhe von ca. 55 TEUR zu 3,5% (bis Ende 2024) angelegt. D.h. ich würde allein mit den Zinsen aus dem Tagesgeld schon den Freibetrag ausschöpfen. Wie ist vor diesem Hintergrund die Finanztip-Empfehlung zu werten? Kann/sollte ich meinen ursprünglichen Plan weiterverfolgen, oder doch jetzt den kurzfristigen Wechsel vollziehen?

    Meines Erachtens kann sich die Ausgangssituation (derzeit noch etwas höhere Zinsen) doch in absehbarer Zeit wieder so entwickeln, dass Tagesgeld eher zu vernachlässigen ist. Dann würde ein Ausschütter ja wieder mehr Sinn ergeben (Ausschöpfen des Freibetrags). Insofern verwundert mich etwas diese aktuelle eindeutige Empfehlung seitens Finanztip ohne irgendwelche Einschränkungen.

    Ich wäre euch für eure Einschätzungen sehr dankbar und glaube auch, dass doch auch andere in einer ähnlichen Überlegung stecken müssten?

    Liebes Forum, zunächst einmal allen ein frohes neues Jahr.

    Wie das vermutlich bei vielen zu Beginn eines neuen Jahres ist, habe ich mich auch nochmal etwas mit meinen Sparplänen beschäftigt. Hierbei stoße ich immer wieder auf eine Frage, die mich aktuell nicht so richtig loslässt:

    Ich habe (v.a. dank eurer Hilfe) zu Beginn des vorigen Jahres mit einem ETF Sparplan begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war (auch bei Finanztip) allgemein eine Empfehlung, zunächst mit einem ausschüttenden ETF zu beginnen, um so möglichst jedes Jahr den Freibetrag von 1.000,- auszuschöpfen. So habe ich mit einem FTSE All World als Ausschütter begonnen und wollte diesen bis ca. 30.000 EUR (das war glaub ich die "magische Grenze") ansparen, um den Freibetrag bestmöglich zu nutzen. Anschließend sollte dann mit dem gleichen ETF in der thesaurierenden Variante dauerhaft fortgefahren werden.

    Nun hat sich durch die angehobenen Zinsen und die Vorabpauschale die Situation doch grundlegend geändert und man liest u.a. auch bei Finanztip, man solle direkt mit einem Thesaurierer beginnen, da der Freibetrag nun genauso für die Vorabpauschale genutzt werden kann, d.h. nicht einfach ungenutzt bleibt. Grundsätzlich hat der Thesaurierer den bekannten Vorteil, dass die Dividenden direkt wieder investiert und nicht ausgeschüttet werden.

    Daher nun meine Frage: Sollte ich Stand heute (ETF ausschüttend bei ca. 22 TEUR) besser sofort stoppen und auf den Thesaurierer umschwenken? Oder kann ich die ursprüngliche Strategie beruhigt weiterverfolgen? Ich denke u.a. an das Szenario, dass ja ggf. auch wieder mal eine Niedrigzinsphase und evtl. auch ein Wegfall der Vorabpauschale kommen könnte. Dann wäre der Ursprungsgedanke ja wieder die sinnigere Variante.

    Habe ich hier irgendwelche Denkfehler?

    Für eure Einschätzungen wäre ich euch sehr dankbar!

    Wenn ich es richtig verstanden habe, fällt die Vorabpauschale bei ausschüttenden ETFs ja geringer aus, da die Ausschüttungen ja bereits versteuert wurden. Gibt es hier eigentlich eine einfache Formel, wie man die Höhe der in diesen Fällen anfallenden (geringeren) Pauschale errechnen kann?

    Woraus liest Du das bei der Commerzbank?

    Ich habe das Angebot nur überflogen, dies aber nicht gefunden. Neukunden 3,5% fix bis 10 Mio neues Geld, darüber hinaus und für bestehende Einlagen und Konten 0,75% variabel.

    So verstehe ich jedenfalls den nachfolgenden Passus aus den Bedingungen des Vertrags:

    "Die Bank legt zum Zwecke einer eventuellen Zinsanpassung jeweils zum 5. Februar / April / Juni / August / Oktober / Dezember eines jeden Jahres den

    Durchschnittszinssatz des €STR der vergangenen zwei Monate (Referenzzinssatz) zugrunde. Für Tage, an denen kein €STR ermittelt wird, ist der €STR

    des Vortages heranzuziehen. Der €STR (Referenzwert) wird von der Europäischen Zentralbank (kurz „EZB“ genannt) zur Verfügung gestellt und ist deren

    Webseite oder anderen öffentlichen Medien zu entnehmen. Auf Anforderung stellt die Bank Ihnen die für die Ermittlung des Referenzzinssatzes relevanten

    Daten zur Verfügung. Weicht der so sich auf Basis der von der EZB ermittelten und veröffentlichten Werte ergebende Referenzzinssatz um mehr als

    0,10 Prozentpunkte von dem bei Vertragsabschluss bzw. der letzten Sollzinsanpassung maßgeblichen Referenzzinssatz ab, so erhöht bzw. senkt sich der

    Vertragszins entsprechend. Die Sollzinsanpassung erfolgt mit sofortiger Wirkung."

    Wenn das Tagesgeld doch bis November 2024 die Zinsen bietet, sehe ich keinen Sinn in einem 1j Festgeld.

    Du hast doch 1 Jahr die Zinsen sicher und kannst sogar flexibel über das Geld verfügen.

    Wenn überhaupt machen doch nur längere Laufzeiten dann Sinn/einen Unterschied.

    Es geht um die Sicherung des Zinssatzes. Die Bank kann den Zinssatz bei größerer Abweichung vom Leitzins jederzeit zu meinen Ungunsten anpassen. Beim Festgeld wäre das nicht der Fall

    Hallo,

    ich habe aktuell einen größeren Betrag auf einem halbwegs gut (3,5%) verzinsten Tagesgeldkonto angelegt, das diese Zinsen noch bis Nov 2024 anbietet.

    Da es aktuell mit den Zinsen tendenziell ja wieder etwas nach unten geht und im kommenden Jahr meines Wissens keine grundlegende Änderung dieser Richtung in Aussicht steht, überlege ich aktuell, einen größeren Teilbetrag (den ich nicht benötige) davon auf ein Festgeldkonto zu "parken" für 12 Monate, um zumindest die aktuellen Zinsen für diesen Zeitraum zu sichern. Denn meines Wissens sind die Banken ja zumindest beim Tagesgeld auch nicht uneingeschränkt an den Ursprungszinssatz gebunden, oder?

    Da es wohl auch viele andere betreffen wird, wäre ich sehr dankbar für eure Einschätzungen.

    Solange der Freibetrag auch anderweitig ausgenutzt wird, werden die Ausschüttungen halt versteuert. Und die gezahlte Steuer kann halt nicht wieder angelegt werden.

    Wie du richtig sagst, kann sich das auch ein ein paar Jahren wieder drehen. Weiß man nicht.

    Aber Geld das man jetzt nicht anlegt, weil es für Steuern drauf geht, fehlt am Ende halt.


    Es sollte einem aber auch klar sein, dass es hier um das Optimieren der letzten paar tausend Euro für das Ende des Weges geht.

    FT hat ja ein Video mit Gegenüberstellung von Ausschütter und Thesaurierer gemacht.

    Das sind auch die mir bekannten Punkte, weshalb ich bislang davon ausging, dass es auch ungeachtet der aktuellen Zinsentwicklung jetzt keinen gigantischen Unterschied machen wird. Mich hatten nur die geänderten eindeutigen Empfehlungen zum direkten Start mit einem Thesaurierer nachdenklich gemacht. Aber im Endeffekt spricht wohl nichts dagegen, wenn ich meine ursprüngliche Strategie dann einfach weiter verfolge.

    Wenn der Freibetrag schon durch TG und FG aufgebraucht wird, macht der Ausschütter aktuell natürlich keinen Sinn mehr, wenn dieser lediglich zur Nutzung des Freibetrags gewählt wurde.

    Ja, das stimmt wohl. Allerdings kann sich das mit Blick auf die Zinslage ja auch recht schnell wieder ändern. Mir stellt sich nun v.a. die Frage, ob ich den Ausschütter jetzt sofort stoppen und auf einen Thesaurierer wechseln oder den ursprünglichen Plan weiterverfolgen sollte. Gibt es denn grundlegende Nachteile gegenüber dem Thesaurierer, wenn ich die Ausschüttungen unmittelbar immer wieder anlege?

    Hallo,

    ich habe - nicht zuletzt aufgrund tatkräftiger Unterstützung aus dem Forum (vielen Dank nochmals dafür) - im letzten Jahr mit meinem ETF Sparplan nach einmaliger Einzahlung begonnen. U.a. auch aufgrund der damaligen Zinssituation habe ich die - (u.a. auch von Finanztip empfohlene) - "Strategie" gewählt, zunächst einen thesaurierenden Welt-ETF (in meinem Fall der FTSE All World) zu besparen. Diesen wollte ich bis zu einer Summe ansparen, bei der die zu erwartenden Ausschüttungen in etwa den jährlichen Freibetrag ausschöpfen. Ziel dabei ist natürlich, den Freibetrag jährlich gut auszunutzen, ohne hier zu viel Eigenarbeit zu investieren (ja, ich weiß, dass es hierzu unterschiedliche Einschätzungen hinsichtlich des Aufwands gibt). Wenn ich mich recht erinnere, waren das ja so um die 30 TEUR, die dafür notwendig sind. Dann wollte ich entsprechend der o.g. Strategie den Ausschütter stoppen und auf die thesaurierende Variante wechseln.

    Jetzt haben sich ja u.a. aufgrund der Zinspolitik die Ausgangsvoraussetzungen geändert, wenngleich ja auch nicht klar ist, wie lange das noch so bleiben wird. Meinen "Notgroschen" habe ich daher natürlich auch inzwischen auf ein halbwegs gut verzinstes Tagesgeldkonto umgezogen. Ferner überlege ich auch noch Festgeld, um die Zinsen für eine gewisse Zeit noch zu sichern.
    Meine Frage ist nun, ob man diese Strategie eurer Einschätzung nach ruhigen Gewissens noch weiterverfolgen sollte? Ich habe in den vergangenen Wochen immer wieder Beiträge gelesen, in denen mehr als früher direkt zum Sparplan mit einem Thesaurierer geraten wurde. Ich vermute, dass das einfach aus der aktuellen Zinslage resultiert. Gibt es sonst noch Gründe, die für eine Änderung sprächen?

    Vielen Dank für eure Einschätzungen!