Beiträge von canuck

    Genau so ist es, wie du vermutest. Du bekommst die Zinsen gutgeschrieben, ganz gleich ob noch Geld auf dem Konto liegt oder nicht.

    Solltest du dich entschließen das Konto vor Zinsfälligkeit zu kündigen, erfolgt die Zinszahlung typischerweise bei wirksamwerden der Kündigung (ggf also früher).

    Alles klar, vielen Dank für die Bestätigung und die Info betreffend vorzeitiger Kündigung. Hierzu noch eine kleine Frage: Das ist vermutlich dann der einzige "Vorteil", den eine (frühzeitige) Kündigung eines nicht mehr benötigten Tagesgeldkontos hätte, oder? Ansonsten ist es meines Erachtens doch auch kein Problem, ein derartiges Konto einfach weiterlaufen zu lassen, bis es dann ggf. von Seiten der Bank wg. Inaktivität geschlossen wird. Oder hat das ggf. negative Auswirkungen wg. Schufa-Score o.ä.?

    Hallo zusammen,

    mir wurde gestern eine Frage gestellt, die ich auf Anhieb auch nicht mit 100%iger Sicherheit beantworten konnte. Daher würde mich dazu euer Input interessieren:

    Wenn man bei einer Bank ein Tagesgeld mit einem festgelegten Zinssatz bis zu einem bestimmten Datum garantiert hatte - z.B. 3,5% vom 01.01. bis 30.06. - und der Zinsbetrag z.B. einmalig zu Jahrseende gutgeschrieben wird, ist es dann notwendig, dass zu diesem Zeitpunkt noch Geld auf dem Konto ist? Beim Wechsel zwischen verschiedenen Angeboten für Tagesgeld kann es ja durchaus vorkommen, dass man vor Auszahlung der Zinsen oder auch sogar vor Ablauf (wegen eines besseren Angebots) des Zeitraums mit höherem Zinssatz die Bank für ein neues Tagesgeldangebot wechselt. Ich bin bislang sicher davon ausgegangen, dass für die Auszahlung der Zinsen irrelevant ist, ob zu diesem Zeitpunkt noch Geld auf dem Tagesgeldkonto ist. Die Auszahlung dürfte sich doch allein nach dem Zeitraum mit Beträgen auf dem Konto richten. Wenn also z.B. im o.g. Fall ein Wechsel vor Ablauf des Angebots stattfindet, z.B. am 15.04., dann würde gegen Jahresende auch bei 0 EUR auf dem Konto eine Zinsgutschrift (taggenau errechnet) für den Zeitraum 01.01. bis 15.04. erfolgen. Ist das so korrekt?

    Vielen Dank für Rückmeldungen dazu!

    Da es aktuell offenbar irgendwelche technischen Probleme mit dem Forum gibt, wodurch weder Reaktionen noch Zitate möglich sind, hier nochmal eine Rückmeldung zu den weiteren Antworten:

    Da wir ein "klassisches" Archiv und kein (größeres) (IT-)Unternehmen o.ä. sind, ist es natürlich in der Tat so, dass wir keine eigene Serveradministration übernehmen wollen bzw. können. Es scheitert allerdings auch nicht bereits an der Registrierung, wie hier geschrieben wurde, sondern diese gestaltet sich für einen etwaigen Testzeitraum einfach recht aufwendig (u.a. wegen Kreditkartenzwang).

    Ich denke, dass wir nun einen simplen object storage wie Wasabi testen werden. Damit sollte es dann hoffentlich funktionieren. Mir ist nur noch nicht ganz klar, wie das Datenmanagement bei diesen Anbietern funktioniert. Aber da scheint es ja - zumindest als Alternative zu Schnittstellen - auch entsprechende Oberflächen zu geben. Letztere würden für unsere Zwecke auch völlig ausreichen, weil im Prinzip die Daten nur einmalig abgelegt und dann nicht mehr angefasst werden.

    Object Storage ist hierfür die klassische Lösung bei solch einem Projekt. Vorteile: skalierbar, da keine Limits (könnte ja wachsen in der Zukunft), dank S3-Standard kann jederzeit der Anbieter gewechselt werden, Redundanz etc.

    S3-kompatible Dienste sind AWS (teuerster von allen), OVH, Wasabi, iDrive, ... Manche Anbieter rechnen pro GB ab, manche zusätzlich für outgoing Traffic. Mit dem Begriff object storage findest du sicherlich einen passenden Anbieter.

    Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich hatte schon mal bei AWS recherchiert, fand aber allein den Registrierungsprozess schon sehr umständlich, weshalb ich vorerst davon Abstand genommen habe. Könnten ggf. auch die diversen HiDrive-Angebote, z.B. von IONOS oder Strato geeignet sein? Oder sind die allein für das Sharing von Inhalten geeignet?

    Und wie funktioniert das mit dem Object Storage in der Praxis? Erhalte ich nach Anmeldung/Registrierung dann einfach einen Zugang, um z.B. per (S)FTP die Daten hochzuladen?

    Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldung. Ich präzisiere die Anforderungen nachfolgend nochmal etwas, damit es klarer wird:

    Es geht grundsätzlich darum, für öffentlich recherchierbares Archivgut entsprechende Digitalisate (Scans der analogen Unterlagen) öffentlich zugänglich zu machen. Das Archivgut wird über das Internetportal des Landesarchivs NRW über eine Datenbank recherchierbar gemacht. Für manche Unterlagen sind nicht nur die inhaltlichen Informationen, sondern eben auch die Digitalisate einsehbar.

    Ein Beispiel:

    Archivsuche | Archive in Nordrhein Westfalen |

    per Klick auf die Schaltfläche "Digitalisat öffnen" wird dann über den DFG-Viewer (ein Tool zur Anzeige von Grafikdateien) das Digitalisat der jeweiligen Unterlage geöffnet:

    https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.kreis-warendorf.de%2Farchiv-daten%2FWar%2520Stadt%2520U%2F0882%2Fmets.xml

    Technisch ist der Hinterbau so, dass auf einem Server die Grafikdateien/ Digitalisate (JPG) sowie XML-Dateien abgelegt werden, die je nach ausgewähltem Dokument die richtigen Digitalisate anzeigen.

    Vielleicht noch ergänzend: Eine extra Sicherung (redundante Speicherung) oder besondere datenschutzrechtliche Sicherungen/ Zertifikate sind nicht notwendig, da es sich um öffentlich zugängliches Archivgut handelt, dessen Master-Digitalisate ohnehin zusätzlich bei uns gesichert sind.

    Hallo zusammen,

    für die Ablage von Digitalisaten (Scans im JPG-Format) benötige ich ca. 1,5-2,0 TB Speicherplatz bei einem Hosting-Anbieter. Es geht nicht um eine Sicherung, sondern um die öffentliche Bereitstellung dieser Grafikdateien über ein Portal. D.h. es sind auch keine weiteren Features wie Domain, E-Mail o.ä. notwendig.

    Hat hier jemand einen Tipp? Die meisten Anbieter scheinen irgendwo bei ca. 200 bis max. 500 GB bei ihren Angeboten zu enden.

    Danke im Vorhinein für Tipps!

    Mit dem Ergebnis dieses Neugier muss man dann aber umgehen können. Ich konnte das nicht. Ich hatte mal den Eurostoxx 600 beigemischt und schon diese 2 haben mich kirre gemacht. (Warum geht jetzt der 1% hoch und der 2% runter?)

    Seit ich nur den FTSE All World habe, alles entspannt.

    Nur ein Hinweis, entscheiden musst Du.

    Ja, das ist natürlich auch noch ein guter Punkt. Den hatte ich auch eigentlich noch erwähnen wollen. Danke.

    CryptoStef Eines vorweg: Ich bin - anders als viele andere hier - ebenfalls keinesfalls auch nur ansatzweise ein "Experte" und habe mich auch erst vor ca. 1-2 Jahren intensiver mit dem Thema ETF beschäftigt. Inzwischen bespare ich einen Vanguard FTSE All World als 1-ETF-Lösung und hoffe natürlich, dass das für mich langfristig "aufgehen" wird. Auch sehe ich es als Altersabsicherung an, bin also nicht der klassische "Renditejäger", der vom schnellen Erfolg träumt. Ich könnte das Thema nun also theoretisch auch ad acta legen und den Sparplan einfach werkeln lassen.

    Aber auch ich informiere mich gern nebenher aus Interesse darüber, welche Möglichkeiten es sonst noch theoretisch gäbe. Und auch ich kam da u.a. auf die Idee, ein wenig den S&P 500 ETF von Vanguard zu besparen. Auch deshalb, weil der in den USA meines Wissens ja sozusagen den Brot-und-Butter-ETF darstellt. Ich bleibe auf jeden Fall bei meiner FTSE All World Entscheidung, weil er einfach wesentlich breiter diversifiziert ist, werde aber evtl. mal einfach als "Testballon" ein wenig den S&P 500 besparen. Da steckt weniger die Überzeugung drin, dass der langfristig besser performen wird, als vielmehr reine Neugier am Vergleich.

    Was ich mit all diesen Worten sagen will: Ich würde das ebenfalls nicht so dogmatisch betrachten nach dem Motto "glaube entweder an das eine oder das andere". Ich sehe also keinen Widerspruch darin, aus mangelnder Expertise und aus der Risikoabwägung heraus hauptsächlich einen World ETF zu besparen, aber trotzdem nebenher mit einem fokussierteren ETF (z.B. eben den S&P 500) zu "spielen". Man muss sich natürlich bewusst sein, dass der S&P 500 viele Überschneidungen zu den World ETFs hat. Ich würde da jetzt also keine riesengroßen Überraschungen erwarten. Auch ist zu bedenken, dass das eigene Depot mit mehr ETFs und ggf. sogar Einzelaktien natürlich immer komplexer zu managen ist.

    itschytoo Ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen. Das hilft mir schon einmal sehr dabei, das ganze Verfahren besser einschätzen zu können. Es wäre toll, wenn du mir - wie angeboten - einen konkreten Makler empfehlen könntest. Ich werde dich dazu dann nochmal direkt kontaktieren. Eine echte Herausforderung (im Sinne von organisatorisch herausfordernd) ist natürlich das Zusammentragen der Krankengeschichte. Auch da vielen Dank für den Hinweis zu der Krankenkasse. Gibt es da eigentlich zeitliche Grenzen in die Vergangenheit, oder muss alles lückenlos "offengelegt" werden? Nochmals vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    ich - 43 J. alt, derzeit überwiegend in einem Bürojob, aber auch mit vereinzelten Außenterminen tätig - trage mich mit dem Gedanken, evtl. noch eine BU abzuschließen. Da ein solcher Abschluss - insbesondere in nicht mehr ganz so jungen Jahren - mitunter wohl komplexer sein wird, würde ich gern eine Expertin/einen Experten an meiner Seite haben.

    Dem Studium des Forums habe ich bereits entnommen, dass es unabhängige Berater gibt, die (auch anonyme) Voranfragen bei den Versicherungen durchführen können.

    Könnte mir jemand - idealerweise aus eigener Erfahrung - kurz zusammenfassen, wie da genau der Ablauf ist? Insbesondere treiben mich folgende Fragen um:

    * Wie komme ich an eine(n) gute(n) Berater/in?

    * Wird hier eine Provision bei erfolgreichem Abschluss gezahlt, oder läuft es auf Honorarbasis?

    * Mit welchen Beträgen ist für die Beratung zu rechnen?

    Vielen Dank für Hinweise/Tipps!

    WerAuchImmer haha stimmt bei scalable waren das 0€ :D mein Fehler.

    Noch eine kleine letzte Frage und zwar sollte ich ausschüttende oder thesaurierende ETF wählen? Also ich sage mal mein Ziel ist es beide ETF mindestens 15 Jahre zu besparen. Ich meine ich hätte gelesen bis 25000€ sollte man ausschüttend nehmen. Ist das richrtig? Oder lieber gleich von Anfang an thesarierend?

    Vielen Dank

    Wenn Du deinen Freibetrag von 1.000,- (2.000,- bei gemeinsamer Veranlagung in der Ehe) auf absehbare Zeit nicht anderweitig ausschöpfen wirst, dann kannst du vorerst mit einem Ausschütter starten, um die Ausschüttungen bis zu eben jenen 1.000,- steuerfrei zu erhalten. Diese könntest du sinnvollerweise dann z.B. direkt wieder nutzen, um weitere Anteile zu kaufen (geht bei der ING z.B. auch ab einem gewissen Betrag automatisch per "Automatische Wiederanlage).

    Wenn Du in absehbarer Zeit den Freibetrag von 1.000,- EUR hingegen bereits voll ausnutzen wirst (z.B. durch Zinsen von Tages-/Festgeld), dann würde ich direkt mit einem Thesaurierer einsteigen. Zu beachten ist dann, dass inzwischen (wieder) eine Vorabpauschale anfällt, für die man ggf. ebenfalls den (noch nicht ausgeschöpften) Freibetrag nutzen kann.

    Ich habe mich daher für Einen Fonds ohne Ausschüttung entschieden und erfreue mich seit über einem Jahr an einem langsam, aber sicher steigenden Kurs.

    Lieber McProfit , vielen Dank für diese Erläuterung, das hilft mir beim Verständnis. Könntest du bitte kurz angeben, für welchen Fonds du dich konkret entschieden hast? Ich überlege auch, dieses als Alternative zum Tagesgeld zu nutzen.

    Danke und Gruß

    Ich habe in diesem Jahr meinen Freibetrag allein durch meine thesaurierenden ETF 'verbraucht'.

    Spart die Rechnerei, wie ich meinen Freistellungsauftrag zwischen Depot/Tagesgeld aufteilen muss und ob und wieviele ETF-Anteile ich verkaufen 'muss'.

    Genau so sieht es aus! :thumbup:

    Hier "verbraucht" im Sinne der Zahlung der Vorabpauschale, richtig? Ich habe auch nochmal drüber nachgedacht und jetzt doch den Sparplan für den Ausschütter angehalten und bin auf das Thesaurierer-Pendant gewechselt. Ich bin jetzt nur am überlegen, ob ich die Anteile des Ausschütters einfach erstmal behalten soll oder nicht.

    Vielen Dank für eure Einschätzungen. Wenn ich das mal so kurz zusammenfassen kann, dürfte es also in meiner konkreten Situation praktisch keine große Rolle spielen, ob ich nun weiter mit dem Ausschütter fahre oder auf einen Thesaurierer wechsle, da ich den Freibetrag voraussichtlich ohnehin immer ausschöpfen werde (derzeit v.a. mit dem Tagesgeld).

    Da ich gern einen etwas größeren "Notgroschen" im Hintergrund haben möchte, werde ich diesen nach Möglichkeit auch in dieser Höhe beibehalten. Da die Zinsen derzeit ja tendenziell wieder etwas sinken, würde ich einfach bei meiner bisherigen Strategie bleiben und weiterhin den Ausschütter besparen, um auch unabhängig von der Zinsentwicklung beim Tagesgeld weiterhin den Freibetrag ausschöpfen zu können. Da ist ja noch etwas zu tun, bis ich die ca. 50 K erreicht habe, um das zu bewerkstelligen.

    Hallo zusammen,

    der soeben erschienene Finanztip-Newsletter hat mich hinsichtlich meiner ETF-Strategie mal wieder etwas ins Grübeln gebracht: Aktuell bespare ich gemäß der ursprünglichen Empfehlung von Finanztip (vor dem Anstieg der Zinsen) einen Ausschütter, um den Freistellungsauftrag bestmöglich auszunutzen. Entsprechend wollte ich dann, wenn absehbar ist, dass die Ausschüttungen den Freibetrag jährlich etwa ausschöpfen, auf einen Thesaurierer umschwenken.

    Nun hat die aktuelle Zinssituation in Kombination mit der wieder fälligen Vorabpauschale dazu geführt, dass Finanztip eindrücklich empfiehlt, den Ausschütter nun zu stoppen und auf einen Thesaurierer zu setzen.

    Zu meiner Situation: Ich bespare derzeit einen FTSE All-World Ausschütter, der derzeit bei etwa 22 TEUR liegt. Zudem habe ich Tagesgeld in Höhe von ca. 55 TEUR zu 3,5% (bis Ende 2024) angelegt. D.h. ich würde allein mit den Zinsen aus dem Tagesgeld schon den Freibetrag ausschöpfen. Wie ist vor diesem Hintergrund die Finanztip-Empfehlung zu werten? Kann/sollte ich meinen ursprünglichen Plan weiterverfolgen, oder doch jetzt den kurzfristigen Wechsel vollziehen?

    Meines Erachtens kann sich die Ausgangssituation (derzeit noch etwas höhere Zinsen) doch in absehbarer Zeit wieder so entwickeln, dass Tagesgeld eher zu vernachlässigen ist. Dann würde ein Ausschütter ja wieder mehr Sinn ergeben (Ausschöpfen des Freibetrags). Insofern verwundert mich etwas diese aktuelle eindeutige Empfehlung seitens Finanztip ohne irgendwelche Einschränkungen.

    Ich wäre euch für eure Einschätzungen sehr dankbar und glaube auch, dass doch auch andere in einer ähnlichen Überlegung stecken müssten?