Beiträge von Thomed

    Menschen an sich sind oft sehr schwierig zu ertragen, das liegt sicher nicht sehr oft an dir selber. Bei mir ist es eben beides.^^

    Diese Theorien kenn ich auch, mal abwarten.

    Und gegen Haselnuss und anderes gibt es ein Zaubermittel: Antihistaminika. Kein Wundermittel, aber es hilft viel.

    Danke, an so etwas hab ich nicht gedacht. Als grummeliger Rentner der Menschen generell nicht so mag ist das etwas das mir nicht in den Sinn gekommen ist. Stimmt, wenn man jemanden so nahe an sich heran lässt, dann kann es auch so enden. :D

    In dem Fall wäre natürlich ganz anderes zu beachten. Und ich hab wirklich googeln müssen was dieses YSL ist. Da bleibt mir die Luft weg, schon alleine wegen meinen Allergien. Aber vor einigen Jahren war ich ein großer Fan von ähnlichen und deutlich günstigeren Dingen.^^

    Toller Gedanke, Glückwunsch an deine Tochter!

    Zu der Aufteilung kam ja einiges, da kann ich nichts konstruktives mehr beisteuern.

    Auf wen läuft das Depot?

    Wenns auf dich läuft wird alles mit deinen Einkünften verrechnet was die Steuern angeht.

    Wenns auf deine Tochter läuft (Junior-Depot) zählt es zu deiner Tochter und ist steuerfreundlicher bis sie selber Geld verdient.

    Hat beides Vor- und Nachteile. Beim Junior ist es ihr Geld, du darfst es nur für sie verwalten. Bessere Steuerersparnis die Jahre über weil sie ihre eigenen Freibeträge hat. Aber mit 18 hat sie Zugriff und kann machen was sie will. Bei BAFÖG spielt das dann auch wieder rein. Wenn du es quasi dein Leben lang halten willst, Kontrolle bis zum Erbe dann fällt ein Junior weg.

    Je nachdem wie alt die Tochter ist hätte ich aber noch eine Idee:

    Zahl 90% der Summe auf dein Depot, 10% auf ein Junior-Depot. Dann bekommt sie 10% wenn sie Volljährig wird und sie kann durch dich schon früh lernen was nötig ist. Sie erfährt dann ja sicher vor ihrem 18en dass es da ein Junior für sie gibt, du erklärst ihr alles......selbst wenn sie das vom Junior dann doch auf den Kopf haut, oder z.B für den Führerschein nutzt, lernt sie fürs Leben und die anderen 90% sind sicher.

    Tja, so kanns gehen. Plötzlich ist man grüner oder weniger grün als man wollte.

    Geht aber auch anders, wenn z.B zwei Fondanbieter fusionieren oder der eine den anderen aufkauft. Dann werden Dopplungen im Portfolio im Laufe der Zeit aufgelöst/geschlossen, umgestellt oder fusioniert. Aber das geht für dieses Thema deutlich zu weit.

    Genau wegen so etwas haben Finanztip und andere ihre Richtlinien in den Empfehlungen. Weil ab Größe/Fondvolumen x, alter Y und Index z äußerst unwahrscheinlich ist das so etwas passiert.

    Deswegen hab ich auch nur auf Sparten-ETFs und im Fall des Threaderstellers mit dem SRI-Gedanken auf das Thema hingewiesen.

    Jupp, spätestens in den PDFs direkt von den Anbietern findet man dann genau aufgeschlüsselt was drin ist. Beim Optimieren lässt man eben meist den Kleinkram weg der höchst wahrscheinlich wenig bis nichts zur Gesamtrendite beiträgt.

    xTrackers/DWS ist eine Tochter der Deutschen Bank, klingt also nicht nur deutsch. ;)

    Dreck am Stecken haben alle der großen Anbieter von ETFs, ist dann mehr die Frage wwen man aus eigenen persönlichen Kriterien ausschließt.

    Die deutsche Bank nimmt gefühlt jeden Finanzskandal international mit, DWS mit dem Stichwort Greenwashing + DWS wär auch eine Google-Suche wert falls du doch bei SRI oder ähnlichem bleiben möchtest.

    Ansonsten hab ich schon mehrfach gelesen das xTrackers wohl gerne dabei ist bei kleinen Sparten-ETFs den Index zu wechseln, auch zum Nachteil der Besitzer, da der ETF dann plötzlich anderes enthält als sie gewollt haben.

    Hab ich aber nur gelesen, wie relevant das wirklich ist kann ich nicht sagen. Ich denke mal große Standard-ETFs sind aber ziemlich sicher, da mir Sektor-ETFs, Themen-ETFs und Öko-Grün-ETFs nicht ins Depot kommen hab ich mich da auch nicht tiefer reingekniet um da detailliert zu schauen was wirklich dran ist.

    Ansonsten machen deine paar Euro in irgendeinem ETF der deinen Werten entspricht keinen Unterschied, den Unterschied machen die Konsumenten der Produkte. Das verändert den Markt deutlich effektiver, wenn alle ihre Ausgaben nach xy ausrichten dann wird xy vermehrt angeboten werden und xy legt dann auch stärker zu was Umsatz und Gewinne angeht. Und wenn xy dann deswegen bessere Renditen einfährt werden Investoren auch dort vermehrt investieren egal ob es nun SRI, Öko, Bio oder was auch immer ist.

    Um mal was konstruktiveres da zu lassen:

    Finger weg!

    Ansonsten sind gehaltene Kryptos bisher steuerrechtlich nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei wenn man sie veräußert. Man hält sie also 1 Jahr und einen Tag, dann fallen auf eventuelle Gewinne beim Verkauf keine Steuern an.

    Ansonsten scheint dieses "pi" der nächste große Scam zu sein. Handys zum Minen ist dämlich, dafür das man per Einladungslink in die Gruppe "darf" muss man jeden Tag die App öffnen, nen Knopf drücken und "darf" sich dann Werbung anschauen. Der Betreiber von all dem bekommt sicher gut Geld dafür wenn er seine Werbeplätze verkauft.

    Nur über Einladungslink, geschlossenes System, wer wen neu einlädt bekommt mehr Verdienst.....klassisches Schneeball-Prinzip.

    Ich bin die tage auch mal drüber gestolpert, da ich nicht weiß ob ich das hier verlinken kann mal ein kritscher Reddit-Thread darüber, um von all der Lobhuddelei-Werbung wo anders weg zu kommen:

    "PI Coin Börsengang 2023?- Krypto-Mining auf dem Smartphone - eure Meinung"

    Google dürfte den Link zum Thread rausschmeißen

    Was im Moment aber auch mit ETF der Fall ist; darum meine Überlegung. ;) Aber ich verstehe, was Du meinst.

    Stimmt, so sieht es aus.

    Aber wenn die Inflation irgendwann wieder bei nur 2% ist, die Zinsen nicht viel höher, dann steigt der ETF den du bis dahin günstiger einkaufen konntest. Letztes Jahr war sogar ein verdammt gutes Einstiegsjahr, auch wenn man jetzt noch im Roten stehen würde wo man bei den Zinsen 2% bekommt. Zumindest nach allen bisherigen Erkenntnissen.

    Es geht dir ja auch um lange Zeiträume, wenn du in 20 Jahren jedes Jahr deine 2% Zinsen aufs Tagesgeld hatte aber die ETFs sich so wie bisher im Jahresschnitt entwickeln, dann machen ein oder zwei schlechte ETF-Jahre auch nichts.

    Ich behaupte auch nicht das ich besonders klug wäre, oder ein toller Stratege. Ich hab einfach Glück gehabt und auf mein Bauchgefühl gehört, sonst wär ich Ende 2021 zum Allzeithoch all in gegangen. Macht vielleicht auf Lange Zeit keinen so gewaltigen Unterschied der Statistik nach, aber vom Gefühl und Austesten her bin ich so deutlich abgehärteter.

    Aber ich will dir ja nichts verkaufen, deine Entscheidung. Nur wenn die gesamte Weltwirtschaft so zusammen kracht das alle Aktien wertlos werden kommst du mit Zinsen bei der Bank auch nicht mehr weit. Dann haben wir alle ganz andere Probleme.

    Ich vertrau auf den Eigennutz, die Gier und den Erfindungsreichtum der Menschheit. Deswegen geh ich auch nicht nach SRI oder anderem, ich hab ganz ordinär eine World/EM-Mischung auf den MSCI-Index. Wenn sich das ganze Gutmensch-Ökozeug langfristig durchsetzt schlägt das auch in meine profanen ungefilterte ETFs durch. Einfach weil der gewinnt der es am besten macht.^^

    Mach es wie Referat Janders vorschlägt.

    Ein Zeh ins Wasser, mal selber die Erfahrung machen ein Depot zu eröffnen, sich mit den ETfs auseinander setzen und einen kleinen Sparplan starten. Das baut viele Hemmungen ab, ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Wenn es einen interessiert kommt nach und nach mehr Wissen vom Drumherum dazu.

    Zinsen bei Tages- und Festgeld ist nach meiner Sicht wenig wert momentan. bei über 8% Inflation sind Zinsen die nicht höher liegen als das noch immer eine Geldentwertung. Vielleicht etwas langsamer, aber das Geld wird weniger wert.

    ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer das Umdenken und auch Umorientieren sein kann, hab selber lange gebraucht bis ich es wirklich durchgezogen habe. Und dann auch erst einmal nur mit kleinen Beträgen, um erst einmal alles praktisch durchzuspielen ehe ich mich entschieden habe mehr rein zu werfen.

    Ohne Schwankungen keine Kurssteigerungen. Ehrlich gesagt war das Trauerspiel vom letzten Jahr zeitwweise hart, aber positiv gesehen habe ich zwischendurch deutlich günstiger einkaufen können. Als ich Ende 2021 in die praxis übergegangen bin hab ich Glück gehabt, Herantasten und langsam einsteigen statt alles auf einmal rein war ein Glücksfall.

    Das härtet dann auch ab, statt nur abgeschreckt zu werden wenn die gesamte Summe plötzlich abstürzt hab ich über die Monate eben günstiger nachkaufen können. ^^

    Ich hab die EEP für Rentner auch in voller Höhe bekommen. Und ich werd sie auch nicht versteuern müssen. Der Trick dabei ist nach Abzügen aller vorhandenenPauschalen und abzüglich der Beiträge für KK und PV unter dem Jahresfreibetrag zu bleiben.

    Aber wenn du so viel verdienst das du Lohnsteuer zahlen musst und die EEP komplett bekommst, dann kann es sein das eben später was abgezogen wird. Das Finanzamt erfährt davon.

    Bundessozialgerichtspräsident Schlegel hat ja kürzlich Seine Sicht der Dinge kundgetan.

    Zitat: "Das neue Sicherungsziel der gesetzlichen Rentenversicherung müsse sein, dass jeder "nach einem erfüllten Berufsleben" von seiner Rente einigermaßen gut leben könne. Konkret sprach Schlegel von einem Rentenniveau, das 15 bis 20 Prozent über dem Existenzminimum liege. Die gesetzliche Rente würde dann quasi als Basisversorgung dienen. "Der Rest sollte Sache jedes Einzelnen sein."

    Wie das mit dem Äquivalenzprinzip der GRV vereinbar sein soll, verrät Herr Schlegel freilich nicht. Genau so wenig, wie 'sein' Modell in einer Übergangsphase zu finanzieren wäre.

    Denn auch hier gilt, genau so wie in einer 'Aktienrente': Das kann frühestens für die kommenden Rentnergenerationen eine Option sein. Aktuelle Rentnern oder Menschen der Generation 50+ bliebe einfach keine Zeit mehr jetzt noch eine nennenswerte private Altersvorsorge aufzubauen.

    Danke, das hab ich jetzt so nicht im Blick gehabt. Weil ich schon in EU-Rente bis zur Altersrente bin und Stand heute darf meine Altersrente nicht niedriger sein als das was ich jetzt bekomme.

    Das ist wirklich eine......herausfordernde.....Umgestaltung der Ziele. Zumindest ist er ehrlich.

    Das kann dann wirklich nicht für jeden gelten, sondern ähnlich wie bei den Mindestaltern für die Altersrente muss das an Jahrgänge gekoppelt werden. Wie du sagst, die Älteren sind sonst am A**** und haben sich ihre Ansprüche schon hart verdient.

    Dazu dann dementsprechend steuerliche Vergünstigungen und Freibeträge für die Jüngeren damit die auch die Luft haben da vorsorgen zu können. Nicht so was wie Riester sondern eher so was wie das 401k in den USA, schön gefördert und flexibel, abgesichert dass man nicht wenn man mal arbeitslos wird alles aufbrauchen muss, zu günstigen Konditionen ohne das sich die Versicherer damit die Taschen füllen bis es für den kleinen Mann sinnlos wird.

    Das ist für viele momentan eine große Gefahr, die eventuell auf Bürgergeld und co angewiesen sind. Sobald die Schonfristen ablaufen muss man große Teile der fürs Alter gesammelten Vermögen aufbrauchen weil man keine Ansprüche hat, da ist viel zu viel Unsicherheit drinnen. Wenn man Pech hat landet man dann trotz Vorsorge am Ende lebenslang beim Amt, weil man von 55 bis 67 seine hart verdienten Rücklagen aufbrauchen muss. Um dann freudestrahlend bei der Altersgrundsicherung begrüßt zu werden nachdem man vorher beim Bürgergeld 13 Jahre Steuergeld sparen durfte durch Aufbrauch der eigenen Vorsorge.

    Und wer wenig hat, für den lohnt es sich oft einfach nicht weil wenn doch ist es schnell wieder weg sobald der Mindestlohn-Vertrag ausläuft und man mal hier ein paar Monate hat, da ein paar Monate und schon sind die Schonfristen weg.

    Das hab ich im Kleineren ja auch angeschnitten bei mir. meine private Absicherung die ich kündigen sollte, Vermögensverwertung, aber wenn ich das gemacht hätte wär ich jetzt nicht weg vom Sozialamt sondern mein Leben lang im Bezug der Alters-Grusi, könnte jetzt auch nichts in ETFs investieren für die Zukunft weil ich das nicht über hätte.

    Ein Teufelskreis, dabei hätte das Kündigen/Auslösen meiner Absicherung mit dem Rückkaufwert gerade mal ein paar Monate dem Amt Geld gespart, wo ich jetzt schon ein paar Jahre vom Amt weg bin.

    Der ganze komplex muss komplett aufgerollt und überarbeitet werden. Das dauert Jahre, muss auf Jahrzehnte festgelegt werden. Und da sind wir wieder bei der Politik von Wahlperiode zu Wahlperiode, wo nicht weit genug gehandelt wird weil es zu Beginn Wähler vergrätzen könnte.

    Uh, hab jetzt nur diese und die letzte Seite gelesen. Für mich gefühlt geht das gerade teilweise in eine unschöne Richtung, also das Thema.

    Die gesetzliche Rente ist nicht so schlecht, sie ist nicht perfekt, aber deswegen alles kaputt reden und Argumentationen von weiter rechts aufgreifen die gezielt gestreut werden ist auch nicht hilfreich. Schon die Rente mit 63 wurde und wird viel zu hoch gekocht. das betraf/betrifft nur ganz wenige Jahrgänge und alles danach geht nicht mehr mit 63 sondern muss eben länger und länger arbeiten.

    Altersrente bis 66, 70 oder was auch immer ist nicht schön. Aber das trifft nicht alle Jahrgänge, je nachdem wann man geboren wurde muss man individuell schauen wie lange man wann arbeiten muss. Pauschalisierende Schlagwörter sind gut um Stimmung zu machen, oder Zeitungsauflagen, ist aber leider oft ziemlich kurz gegriffen.


    Die GRV ist nach meiner Sicht weder Invest noch Vermögensaufbau, auch wenn es da bei freiwilligen Zuzahlungen einige Stellschrauben geben kann über die ich auch hier im Forum oft gestolpert bin. Für mich ist die gesetzliche Rente erst einmal Absicherung, Absicherung ist gut.

    Hoffentlich hat man genug Geld um das weiter auszubauen, Rente auf Sozialhilfeniveau im Alter ist nicht schön aber immerhin eine Absicherung die das Schlimmste verhindert.

    Absicherung und Vermögensaufbau sollte man trennen, die gesetzliche Rente ist ein großer Absicherungsbaustein. Gerade weil Rentner die größte Wählergruppe sind.

    Ich selber bin jetzt seid ein paar Jahren EU-Rentner und bin froh das es die gesetzliche Rente gibt. So viele schlechte Erfahrungen ich auch hier und da gesammelt habe was Ämter angeht bin ich froh das wir ein gewisses Mindestmaß an sozialer Absicherung haben. Das auch in der Rente greift. Könnte besser sein, nicht alles ist gut und einiges verbesserungswürdig. Aber vor ihrer Zeit beerdigen würde ich die stattliche Rente auch nicht, die wurde schon sehr oft zu Garbe getragen und steht immer noch wie eine eins wo wer weiß wie viele private Versicherer weg vom Fenster sind.

    Wie es in 25 Jahren aussehen wird? Keine Ahnung, aber wenn ganz Deutschland zusammen kracht so das nicht einmal die Rente gesichert werden kann ist eh alles am Ende. Für mich ist meine Rente sicher, wenn ich in 25 Jahren Altersrente beantragen darf sieht das hoffentlich noch genau so aus, bis dahin ist mein ETF-Depot hoffentlich was gewachsen. Zumindest ist meine finanzielle Situation dank staatlicher Rente sicher genug das ich mir inzwischen erlauben kann auch mal an Vermögensbildung abseits von Absicherung denken zu können.

    Weil mir dank Rente keine Sozialämter oder Arbeitsagenturen dazwischen hauen mit ihren Freibeträgen über denen alles wieder weg ist. Damit ich später ein paar Euronen mehr habe wenn ich sie brauche.


    Nachtrag:

    Der große Nachteil ist, wie in vielem anderen, dass die aktuellen Regierungen meist nur an ihr Klientel denken und schon auf die nächste Wahl in 4 Jahren schielen. So wird von Legislaturperiode zu Periode Politik gemacht und am System herum gefummelt. Ohne das Große ganze auf Jahrzehnte anzugehen. Da ist keine Partei besser als die andere. Gerade fällt uns das ja bei der Energiewende auf die Füße. Stichwort EEG-Umlage und wie lange da für quasi nichts gezahlt wurde weil.....Politik und Wahlen. Das hat man eben auch bei der Rente und allen anderen großen Systemen wo so gehandelt wird oder wurde.

    15€ können viel ausmachen. Gerade wenn man von H4/Bürgergeld und co leben muss kann das am Monatsende den Unterschied machen ob man die letzten Tage doch noch was in den Kühlschrank bekommt oder nicht. Ähnliches bei Renten in der Höhe, da darf man ja eh nur 100€ oder so anrechnungsfrei behalten bevor groß abgeschöpft wird.

    Da hab ich persönlich Glück gehabt, auch wenn meine BU keine Riester ist da es das damals noch nicht gab. Und Riester sich später bei mir nicht gelohnt hätte.

    Selbst ein kleiner Riester, der am Ende nur zweistellig auswirft kann helfen, wenn man wenig hat können auch so kleine summen große Unterschiede machen.

    Das Riester und co Bestandsschutz haben ist auch viel wert, bei meiner privaten Alters-BU-Kombidingens musste ich mit dem Sozialamt kämpfen weil die irgendwann verlangt hatten das ich das auflöse. Weil privat abgeschlossen, damals noch kein Riester, kein grundsätzlicher Bestandsschutz. Da musste ich dann Schreiben und Bescheinigungen des Versicherers anbringen dass das Geld fest sitzt bis Alter x oder Umstand Y, damit ich die Versicherung nicht kündigen musste.

    Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist zu 90% wie H4/Bürgergeld geregelt. Auch mit einigen Fallstricken was Schonvermögen angeht.

    Zudem hatte ich meine private Vorsoge damals noch vor der großen Riester- und H4-Reform abgeschlossen. Damals hieß es noch, wenn man EU-Rente bekommt gibt es die private BU oben drauf. Nach all den Riester/H4-Reformen wird das zum Großteil angerechnet.

    Da wurden viele mit nur kleinen Absicherungen in die Pfanne gehauen, deswegen lohnen sich heute ja nur Absicherungen die einen entweder deutlich über Grundsicherungsniveau bringen oder eben was kleines das so gering ist das es nicht groß angerechnet wird im Fall der Fälle. Deswegen kann ein kleiner Riester bis 100€ Monatsrente schon viel wert sein.

    Ändert nichts dran das viele Riesterverträge Abzocke sind, das will ich nicht bestreiten. ist aber eine der wenigen Möglichkeiten auch für jemanden der später sehr wahrscheinlich auf stattliche Unterstützung angewiesen ist und einfach nicht ausreichend vorsorgen kann zumindest etwas mehr zu haben. Deswegen würde ich kleinere Riester nicht von Vornherein verteufeln, es gibt Fälle wo die Sinn machen können. Ist noch nicht lange her da gab es keinen flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland, auch jetzt reichen die 12€ die Stunde kaum für ne spätere Rente über der Grusi weswegen jeder privat vorsorgen muss.

    Und diese Privatvorsorge kann in vielen Fällen ganz schnell weg sein wenn man keinen sicheren Job hat oder aus anderen Gründen wie Gesundheit auf die sozialen Absicherungen angewiesen ist.

    Leider hat das Thema mehr als eine Seite, ist zumindest meine Meinung. Ich hab das alles von der unteren Seite erleben müssen. :)

    Ich bin mir nicht sicher ob ich das jetzt völlig verstanden habe, aber mal auf die Gefahr hin das ich es falsch verstehe, was daran die Frage sein soll:

    ABER - um sein "sauer verdientes" Geld auch RISIKOFREI & SICHER & VERLUSTFREI (mit hohen Renditen) - anzulegen, bedarf es umfangreichen WISSENS & ERFAHRUNGEN & vertrauliche Kontakten.

    Nein.

    Das widerspricht sich. Rendite gibt es nicht ohne Risiko, ein gewisses Risiko auf Verlust gibt es immer sobald man Geld anlegt. Stichwort Renditedreieck. Langzeitanleger nutzen eben Zeit um Risko zu minimieren und Rendite zu maximieren.

    Alles vollkommen ohne Risiko, das Verluste garantiert ausschließt, kann keine große Rendite bringen. Das ist genau das große Problem all dieser 100%-Versicherungen. Deswegen haben viele Lebensversicherungsanbieter die ganzen Probleme, deswegen sinken all die Garntiezinsen für solch sichere Verträge seid Jahren bis zu völlig nutzlos. Deswegen ist Riester in sich schon eine Fehlkonstruktion.

    Da helfen auch keine "vertraulichen Kontakte". Beinahe jeder der risikolos, ohne Aufwand und ohne große Zeit Rendite versichert die zu schön ist um wahr zu sein, der versucht wen abzuziehen oder versteht selber etwas falsch.

    Ein Versicherer der selber ETFs im Versicherungsmantel anbietet, oder etwas vergleichbares, nutzt ebenso wie wir private ETF-Anleger Zeit um das Risiko zu minimieren. Die haben dann im Idealfall die gleiche Rendite wie jeder andere der auf Welt-ETFs setzt. Und natürlich werben diese Anbieter dann mit den größtmöglichen, besten Zahlen die sie irgendwie ableiten können.

    Aber da hat man aber den Pferdefuß 100%-Garantie. Wenn solche Anbieter Verluste per garantie ausschließen müssen die in schlechten Börsenjahren die ETFs verkaufen und andere sichere Dinge kaufen. das macht dann wieder die Rendite kaputt.

    Für das Thema gibt es hier im Forum Threads die das deutlich detaillierter aufarbeiten können als ich, dazu verständlich.

    Das ist wirklich eine große Gefahr. Da kommt auch bei mir gerne mal etwas Verlustangst hoch, hab mich dann darauf konzentriert das stattdessen als Rabatt der ETFs zu betrachten. Zum Glück hab ich nicht alles auf einmal Ende 2021 angelegt, beim Allzeithoch wo alles sehr gut und grün ausgesehen hat. Danach ging es nur noch runter. Hat mir erst gewaltige Bauchschmerzen bereitet, aber ein Anteil am ETF bleibt ein Anteil am ETF. Ich hab das ganze Jahr 2022 deutlich günstiger weitere davon kaufen können. Und sogar lange mit mir gerungen um mehr zu investieren als erst geplant gewesen ist, gerade weil es rot und roter wurde.

    War aber auch nicht einfach, dieser Zwiespalt einerseits zu hoffen das es richtig tief kracht um günstig einzukaufen, auf der anderen Seite die Verlustangst weil es gerade tief einkracht. Wenn auch nicht so tief wie gehofft/befürchtet.

    Auch wenn es zugegeben ein schönes Gefühl ist wenn beim Gesamtdepotwert wieder ein + davor steht weil im Moment der World-EFT im Durchschnitt der Gesamtkäufe mal wieder ein wenig grün gefärbt ist.^^

    Auch wenn das gerade wieder nicht so gut an der Börse aussieht wenn man günstiger einkaufen will, aber vielleicht haben wir Glück und es geht ebenso schnell wieder runter wie es jetzt hochgegangen ist. *g*

    Zwiespalt, überall nur Zwiespalt! :D

    Irgendwelche Sektorwetten wie Green Energie, Rohstoffe und so was mal ausgenommen. Ich schreibe hier von ganz ordinären World-ETFs ohne die aktuelle Sau die alle paar Monate durchs Dorf getrieben wird weil x oder y davor wahnsinnige Gewinne einfuhr.

    https://www.wohngeld.org/lastenzuschuss/

    https://www.wohnen-im-eigentum.de/artikel/selbst…geld-beantragen

    Ganz genau ist das entweder Bemessungssache der Ämter was noch angemessener Wohnraum ist, oder ganz tief in komplizierten Berechnungen verborgen. Wohngeld und Lastenzuschuss unterscheidet sich eben in genau dem Punkt.

    Ansonsten nach Wohngeldrechners googlen und mal grob durchrechnen. Wenn die was positives ausgeben einfach mal beantragen. Mehr als ablehnen kann das Amt auch nicht. In einigen Bundesländern kann man auch online direkt den Antrag stellen, wenn man die offiziellen Rechner nimmt.

    Nachtrag:

    Ups, geht um noch eine Immobilie? Na dann viel Glück. Die bewohnt man ja nicht selber. Mein Fehler. Da hilft wohl nur ein Termin im Wohngeldamt, ein Antrag auf Blindflug könnte trotzdem sinnvoll sein. Wohngeld gibt es erst ab Antragseingang, wenn du jetzt beantragst aber erst in 3 Monaten einen Termin bekommst wird rückwirkend bewilligt falls es klappt. Falls nicht, dann eben nicht.

    Meine Kommentare zu diesem Thema waren lediglich dazu gedacht, die üblichen Glaubenssätze aus meiner bescheidenen Sicht etwas zu relativieren ;)

    Alles gut, vielen Dank für das Einbringen deiner Sichtweise und Erfahrung! Hin und wieder auch Korrekturen oder Ergänzungen von jemanden der sich da besser auskennt sind gut, nur das bringt weiter.

    Und ohne aktivere Trader wären auch die ganzen passiven ETFs fast nutzlos, an irgendetwas müssen die sich ja orientieren. Wenn sich nichts bewegt kann man auch keine Bewegung nachbilden. :thumbup:

    In der Tat. Aber von daytrading habe ich gar nicht gesprochen, sondern von moderatem Trading...

    Interessant, ich spar mir jeden einzelnen Absatz durchzuzitieren.^^

    Für mich wär das nichts, viel zu viel Aufwand und klingt so wie ein aktiver Fondmanager was du da beschreibst. Das ist mir zu viel Aufwand, zu viel Risiko. Auf jeden Fall ein völlig anderer Ansatz als ich für mich passend entschieden habe. Da bleibt ich lieber bei meinen breiten ETFs, ohne all den Stress bei deinem Ansatz.

    Auch moderates Trading klingt nach verhältnismäßig einer ganzen Menge wenn man da eine Aktie innerhalb von ein paar Jahren mehrfach kauft und verkauft um von den Kurssteigerungen zu profitieren. Dann bist du aber wahrscheinlich auch kein Langfristinvestor mit ETFs und co sondern wirklich einer dieser aktiven Trader die das halb- bis vollzeitmäßig als Beruf machen?

    Tesla.....

    Die haben jedenfalls gesagt sie kaufen es weil sie glauben das Tesla der wertvollste Konzern der Welt wird. All das Potential, all die Ideen neben dem Elektroautos. Ladeinfrastruktur, Robotoar, seine Satelliten Und Elon Musk, das kann ja nur immer mehr wert werden. Niemand sieht das Potential wirklich und sie wollen daran Anteil haben.

    Aber wie geschrieben, seid es bei vielen Techwerten so tief hinab ging sind die beiden deutlich schmallippiger geworden was ihre Tesla-Aktien angeht. ich glaub die haben da seid 2020 oder so Sparpläne drauf gehabt. Vor Corona haben sie zumindest nie groß drüber geredet.