Beiträge von KaffeeOderTee

    Je nachdem, wen man fragt, erhält man doch sehr unterschiedliche Zahlen.

    https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/20…ss-gedeckt.html

    https://www.adg-ev.de/publikationen/…en-2026?start=1

    Aber so wenn es nur Bagatellbeträge wären, dann würde es vermutlich nicht zu solchen Aussagen kommen

    https://www.bundestag.de/resource/blob/…-077-20-pdf.pdf

    Zitat

    Die in § 77 SGB IV und der Verordnung über das Haushaltswesen in der Sozialversicherung
    (SVHV) enthaltenen Regelungen über den Rechnungsabschluss und die Jahresrechnung enthalten keine Vorgaben über die Ausweisung versicherungsfremder und nicht beitragsgedeckter Leistungen, für die es bisher in Rechtsprechung und Literatur auch keine klaren Abgrenzungskriterien gibt.
    Es besteht daher für die Sozialversicherungsträger keine Verpflichtung zur Bezifferung der Aufwendungen für versicherungsfremde und nicht beitragsgedeckte Leistungen.
    Vertreter der Selbstverwaltungsorgane haben sich mitunter im Vorfeld gesetzlicher Neuregelungen wiederholt gegen eine Ausweitung der versicherungsfremden und nicht beitragsgedeckten Leistungen ausgesprochen und sich für einen Ausgleich über Bundesmittel ausgesprochen, ohne dass hierzu aus der Interessenvertretung für Versicherte und Arbeitgeber im Sinne der sozialen Selbstverwaltung eine Verpflichtung besteht.

    Dss klingt doch so, als ob man das gar nicht wissen will.

    Warum wohl?

    Die Kosten für die Gesetzliche Rentenversicherung belaufen sich auf knapp 10 Mrd. pro Jahr. Quelle 

    Schließlich leben diese "Frührentner" nicht von Luft und Liebe ;)

    Die Kosten für die versicherungsfremden Leistungen wurden von der Rentenkommission auf bis zu 40 Milliarden € jährlich beziffert. Allerdings gibt es da eine enge Abgrenzung und eine erweiterte Abgrenzung, für die Abschätzung, was überhaupt als "versicherungsfremd" anzusehen ist.

    Siehe https://www.bmas.de/DE/Soziales/Re…ssion-2026.html

    Ich glaube(!), mehrere voneinander unabhängige Stellen haben ein Volumen von ca 12 bis 14 Milliarden € jährlich genannt.

    Was heißt denn „verlustieren“ ?

    In der Yogagruppe haben wir Oscar, der bei der Agentur für Arbeit tätig ist.

    Er hat mir erzählt, dass eine Firma für Kanalreinigung schon lange Hilfskräfte sucht und keinerlei Leute bekommt.

    Stundenlohn 16 Euro. Er trifft seine eigene „Kundschaft“ öfters tiefenentspannt in der Stadt. Ist das „verlustieren“ ?

    Ja, das trifft es in etwa. Wieso soll jemand länger als 45 Jahre arbeiten, wenn wir 3 Millionen Arbeitslose haben?

    P.S. Kanalreinigung" und "tiefenentspannt" - Wortspiel beabsichtigt? ^^

    Ja und die gesunden überdurchschnittlich verdienenden Männer haben weiterhin die Möglichkeit früher zu gehen. Die können es sich leisten im Gegensatz zu den eher prekär Beschäftigten, bzw. durchschnittlich Verdienenden. Wird nur schwerer für körperlich Arbeitende, da die letztendlich weniger Einkommen haben bei schlechterer Gesundheit. Top alles wie immer aber gespart. Wem man das wohl verkaufen will🤨

    Willst Du denen, die 45 Jahre gearbeitet haben und trotzdem gesund geblieben sind und vielleicht überdurchschnittlich verdient haben, dafür verantwortlich machen, dass andere prekär beschäftigt sind? Da werden wieder schön Arbeiter gegen Arbeiter ausgespielt, anstatt sich um die wirklichen Gründe für bestimmte Mißstände zu kümmern.

    https://www.focus.de/politik/deutsc…233caa5934.html

    Folgendes Argument aus dem Artikel finde ich hiemlich armselig:

    Zitat

    Appell an Kritiker: Gesamtpaket sehen - Zweifel hinten anstellen

    Frei, bis vor kurzem noch Kanzleramtschef, will das Rentenpaket an dem kritisierten Punkt nicht aufschnüren. „Ich sehe überhaupt nicht, warum wir, egal ob das jetzt Bundestagsabgeordnete oder Ministerpräsidenten sind, jetzt zu klügeren Entscheidungen kommen sollten, die am Ende genauso abgewogen sind, als es die Alterssicherungskommission getan hat“, sagte er Welt TV.

    MIt Verweis auf ein "Gesamtpaket, das man nicht mehr aufschnüren will" wird hier berechtigte Kritik an Einzelmaßnahmen pauschal abgeschmettert. In demselben Gesamtpaket wurde auch auf das größte Einsparpotential für die GRV hingewiesen, wenn der Staat endlich die versicherungsfremden Leistungen auf "steuerfinanziert" umstellen würde.

    Da war "Rosinenpickerei nach Kassenlage" kein Problem bei der "Filterung des Gesamtpakets".

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

    Weiss jenand, ob der hier ausgewiesene Strompreis ein europäischer Strompreis ist oder ein deutscher Strompreis? Wenn wir Überkapazitäten haben, dann kann ich verstehen, dass unser deutscher Strompreis Richtung 0 € geht. Aber wenn dann bei uns überschüssiger Strom zur Mittagszeit z.B. nach Frankreich exportiert wird, und da für Kühlung (private Klimaanlagen) gebraucht wird, dann wird der Strompreis wegen des Bedarfs in Frankreich vermutlich nicht nahe bei 0 € sein. Demzufolge müsste das in der Grafik der deutsche Strompreis sein, kein europäischer Strompreis(?)

    Die Diskussion erinnert mich an diesen Beitrag, den ich - immer noch - recht informativ finde:

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    Ich meine das jetzt nicht ironisch:

    Da der Staat die Steuern erhebt, durch die versicherungsfremden Leistungen Steuern mit anderen Abgaben verquickt und bei all dem "nach Kassenlage" handelt, hängt offensichtlich "alles mit allem" zusammen. Daher wundere ich mich nicht über das Potpourri hier.

    Das wird immer besser

    https://www.manager-magazin.de/politik/deutsc…29-d07e27707c97

    Zitat

    Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern.

    Es geht um Beitragsgelder zur gesetzlichen Krankenversicherung und die verweigern die Aussage?

    Noch ein Artikel:

    https://www.tagesschau.de/inland/regiona…roffen-100.html

    Zitat

    Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern – so auch die AOK Bremen und die KV Bremen. Dies seien Betriebs- und Geschäftsgeheimnis, sagten sie gegenüber buten un binnen.

    Nur um sicher zu gehen: Du meinst hier "Nachfragesektor" - oder?

    Gepaart mit Deflationsdruck und Jugendarbeitslosigkeit? Ziehen die in China jetzt in zeitlich extrem geraffter Form das durch, was wir - über einen längeren Zeitraum - auch mitgemacht haben?

    Kannst Du bitte auf Lese-Material verweisen, das die Gründe in China beschreibt? Woher kommen die deflationären Entwicklungen dort? Und warum finden Jugendliche da keine Arbeit mehr?

    "Die KI sagt" (und daher wäre eine Aussage von jemanden, der sich da auskennt und private Kontakte hat, hilfreich), dass es zum Teil das Ergebnis eines Einbruchs am Immobilienmarkt ist, der vorher wegen des Booms überhitzt war. Ausserdem habe ich mal gehört, dass Chinesen gerne spielen/zocken. Daher vermute ich mal, dass der private Sektor da vielleicht stärker in Immobilieninvestitionen involviert war, als es beispielsweise bei uns der Fall wäre, und dass daher der Nachfrageeinbruch kommt - und in Folge die deflationären Effekte(?)

    Aber es soll immer noch 5% Wachstum geben. Also produziert China jetzt für's Ausland und der "normale Bürger" profitiert nicht davon? (Kommt mir bekannt vor)

    Bekannte Beispiele sind das faktische Stoppen des Ant-Group-Börsengangs, die massiven Eingriffe gegen Internetkonzerne wie Alibaba oder Tencent und die nahezu vollständige Zerstörung des privaten Nachhilfesektors innerhalb weniger Monate.

    Deflationsdruck und hoher Jugendarbeitslosigkeit wird real im Ausland nicht verstanden.

    Nur um sicher zu gehen: Du meinst hier "Nachfragesektor" - oder?

    Gepaart mit Deflationsdruck und Jugendarbeitslosigkeit? Ziehen die in China jetzt in zeitlich extrem geraffter Form das durch, was wir - über einen längeren Zeitraum - auch mitgemacht haben?

    Kannst Du bitte auf Lese-Material verweisen, das die Gründe in China beschreibt? Woher kommen die deflationären Entwicklungen dort? Und warum finden Jugendliche da keine Arbeit mehr?

    Du hast ja vollkommen Recht, aber man muss hier wirklich ein paar Sachen einordnen, da hier viel Unsinn verbreitet wird.

    Deutschland hat eigentlich im Europäischen Vergleich ganz gute Börsenstrompreise. Das was Du hier zeigst, liegt am wesentlichsten an den Preissteigerungen nach dem russischen Angriffskrieg. Die darauffolgende Strompreissenkungen sind nun in Deutschland einfach noch nicht an den Endkunden weitergegeben. Es handelt sich hier im Wesentlichen um Altverträge. Der Preis für den Abschluss neuer Verträge liegt deutlich drunter. Auf jeden Fall hat das quasi nix mit Kernenergie zu tun.

    Ich bin eigentlich eher für lesen als für YouTube Videos, aber in diesem Fall würde ich Dir wirklich das nachfolgende Video von Andreas Schmitz ans Herz legen:

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    Vielleicht schaust Du Dir auch einfach ein paar mehr Videos von ihm an, bevor Du zu dem Thema Energie weiter mit irgendwem diskutierst.

    Wie wird denn für Deutschland ein "durchschnittlicher Börsenstrompreis" ermittelt, wenn der Börsenstrompreis sich über den Tag verteilt wesentlich ändert und auch der Zeitpunkt, wann Strom zum aktuellen Börsenstrompreis exportiert wird und wann Strom zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Börsenstrompreis importiert wird?

    Womit dann z.B. so etwas herauskommt

    KaffeeOderTee
    16. Juli 2026 um 23:56

    Aus Grafiken wie folgenden kann man abzulesen, dass wir hauptsächlich dann grosse Mengen Strom exportieren, wenn der Börsenstrompreis relativ billig ist und Strom importieren, wenn der Strompreis relativ teuer ist. Das kann sich für uns eigentlich nicht rechnen:

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

    Nacbtrag:

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/immobilienfond…nkassen-166901/

    Es gibt heute noch einige mehr Zeitungsartikel zu dem Thema. Und es werden weitere Krankenkassen genannt, von denen noch nicht bekannt wäre, mit wieviel Geld sie da involviert sind und welche Verluste ggf. auf sie zukommen. Allerdings frage ich mich, ob Krankenkassen nicht auch regelmäßig einen Art Geschäftsbericht oder Rechenschaftsbericht liefern müssen. Da die Probleme mit dem Verius Fonds nicht ganz neu sind, müssten sich finanzielle Unsicherheiten/Probleme da schon spiegeln. Also wieso sind die Zahlen dann "unbekannt"?

    Wie würdet ihr die Krankenkassen entlasten?

    So etwas hier unterbinden:

    https://jungefreiheit.de/wirtschaft/202…mmobilienfonds/

    Heute haben wir an Frankreich um 13:00 zu ca 90 € / MWst verkauft und von Frankreich um 20:00 zu ca 300 € / MWst gekauft.