Beiträge von Eddy_hh

    Hast Du den versucht zu Widersprechen?

    Oder hast Du gleich gekündigt?

    ja ich hab widersprochen bzw. gekündigt. Ich war bei der Verbraucherzentrale Hamburg und die haben mir einen Text mitgegeben, den ich an die Versicherung gesendet habe.

    Wäre es mehr geworden, wenn ich anstelle von Kündigung - Widerspreche geschrieben hätte?

    Text Verbraucherzentrale

    Kündigung der Persönliche Vorsorgepolice Nr. xxxxxxx

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich berufe mich auf das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 07.05.2014 (Az.:IV ZR 76/11) und widerspreche den oben genannten Vertrag.

    Die von Ihnen erteilten Widerspruchsbelehrungen sind fehlerhaft. Die Unwirksamkeit Ihrer Belehrungen hat auch der BGH bereits bestätigt (Az.: IV ZR 175/15). Ich wurde daher nicht ordnungsgemäß belehrt, was zur Folge hat, dass ich dem Versicherungsvertrag immer noch widersprechen kann.

    Ich fordere Sie auf, mir meine gesamten Prämien zuzüglich eines Nutzungsentgelts innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen. Zudem fordere ich Sie auf, in Ihrer Abrechnung die Abschlusskosten, Verwaltungskosten sowie die Risikobeiträge und den Sparanteil des Vertrages gesondert auszuweisen. Anderenfalls werde ich rechtliche Schritte einleiten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Den Anhang verstehe ich so, dass die Versicherung gar nicht gekündigt wurde, sondern widerrufen.

    Bei einem Widerruf wird der Vertrag rückabgewickelt, d.h. jede Seite muss die erhaltenen Zahlungen und Leistungen zurückgeben bzw. Nutzungen bezahlen.

    Also die Versicherung zahlt Dir die erhaltenen Beiträge zzgl. Zinsen (= Nutzungen der Versicherung) zurück und Du bezahlt die erhaltenen Versicherungsleistungen. Im Grundsatz erscheint mir die Rechnung der Versicherung also sinnvoll. Absolut unklar ist mit diesen Angaben hier natürlich die Höhe der Beträge.

    Der Versicherungsschein ist das "Wertpapier" für die Auszahlung. Die Versicherung will sicher gehen, dass Du die Versicherung nicht verpfändet hast. Das ist so üblich. Es ist aber auch eine Verlustbestätigung möglich, falls notwendig.

    Ok gut zu wissen!

    Genau hab zwar Kündigung im Schreiben geschrieben, aber hab eigentlich meinen Vertrag widerrufen. Hauptgrund ist eigentlich die Hauptleistung von 5684,14€, die ich im Jahr 2045 bekommen hätte. Unter Lebensversicherung verstehe ich etwas anderes bzw. dachte immer das ich einen höheren Betrag ansparen würde. Auch nach tele. Nachfrage bei der Versicherung, wurde mir meine Anfrage bestätigt, dass es nur die o.a. Summe ist. Für mich ist es eher eine BU mit einem kleinem Spareffekt. Umso mehr ärgere mich über mich selbst, dass ich sowas im Jahr 2004 abgeschlossen habe und fast 19 Jahre eingezahlt habe.

    Hab mal meinen Vertrag hochgeladen.

    Hi,

    ich habe 2004 eine Vorsorgepolice bei der Aachen Münchener (jetzt Generali) abgeschlossen. Mir wurde, damals 24 jetzt 42 Jahre, eine Lebensversicherung + BU angedreht. Nun habe ich mich in letzter Zeit mehr mit meinen Finanzen und Vorsorge beschäftigt und bin zum Entschluss gekommen, dass ich u.a. in ETF's finanzieren möchte. Aus diesem Grund habe ich meine hier beschriebene Versicherung und Rentenpolice, bei derselben Versicherung gekündigt (Widerspruchs- oder Rücktrittsrecht für Verträge zw. 1994-2007).

    Inzwischen habe ich von der Versicherung die Antwort erhalten, wo aufgelistet worden ist, welche Summe ich bekomme.

    gezahlte Beiträge 8379,59€

    abzügl. Beiträge der Risikozusatzversicherung 6561,65€

    Meine Frage lautet, ist das Rechtens, dass sie die Beiträge der Risikozusatzversicherung einbehalten dürfen? Oder kann man dagegen Einspruch einlegen?

    Als Anhang die Bestätigung/Kündigung der Versicherung.

    LG

    Eddy