Beiträge von 12345

    Als Beirat einer sehr kleinen WEG mit Aufzug kann ich dir aus schmerzlicher Erfahrung bestätigen, dass ein Aufzug ein teures "Hobby" ist. Wie viele Aufzüge befinden sich in der Wohnanlage?

    Das kann ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen! Aufzüge sind super praktisch und bequem, aber auch wahnsinnig teuer.

    Die Hausmeister- und Reinigungskosten lassen sich nicht beurteilen, wenn man nicht weiß, was in welchem Turnus gemacht wird und die groß die Anlage ist.

    Auch das kann ich bestätigen. Es macht eben beim Arbeitsaufwand und damit auch bei den Kosten einen Unterschied, ob es nur ein kleines Treppenhaus gibt, in dem alle zwei Wochen durchgewischt wird, und 10 Meter Gehweg, wo 3x im Jahr Schnee geschippt werden muss, oder ob es zusätzlich noch einen Garten / Innenhof gibt, Hecken zu schneiden, lange Gänge im Treppenhaus, eine Tiefgarage, eine Einfahrt, einen Vorgarten, Wege zwischen mehreren Häusern der Anlage, längere Gehwegstrecken um die Ecke herum usw...

    Und es macht einen Unterschied, ob sich 100 Parteien die Reinigung teilen oder nur 10, und ob die WEG der Meinung ist, 1x im Monat fegen reicht aus oder es muss jede Woche gewischt werden.

    Aber die Vermieterin der DG Wohnung ist eine äußerst scheue Person was das angeht und lässt wirklich alles mit sich machen ohne zu merken welchen Schaden Sie damit auch für sich selbst anrichtet.

    Na ja, vielleicht erleidet die Vermieterin der DG-Wohnung überhaupt keinen Schaden, weil die Mieterin ihre Miete immer brav zahlt. Und ob Du eine gewerbliche Nutzung im UG durchbekommst, ist ja nicht das Problem der Vermieterin der DG-Wohnung.

    alles nur verrückt aber bisher kommt sie wunderbar damit durch🤷🏼‍♂️

    Vielleicht ist sie auch im Recht? Wir hören hier ja nur Deine Sicht der Dinge.

    bei großen mehrparteien anlagen kann durchaus eine jährliche wartung vereinbart werden.

    die grundsätzliche frage ist hier allerdings ob tatsächlich solch eine Wartung vorgenommen wurde (die wäre aber eher im rahmen unter 1000€ normalerweise, und die stromkosten sind auch deutlich geringer). Als Betriebskosten abrechnbar ist der benötigte strom, sowie Ausrichtung der Schüssel, und andere Wartungstätigkeiten.

    Das ist in der Tat merkwürdig hier. Das Haus ist ein Neubau aus 2025, der Abrechenzeitraum ist Mai bis Dezember 2025. Das heißt, die SAT-Anlage wurde direkt in den ersten paar Monaten wieder gewartet?! Vielleicht war es auch eher Installation als Wartung?

    Das ist monatlich mehr, es betrifft kein ganzes Jahr

    Abrechnungszeitraum
    01.03.2025 - 31.12.2025
    Ihr Nutzungszeitraum
    01.05.2025 - 31.12.2025

    Danke, das hatte ich übersehen!

    Wobei es dann immer noch nur 303 EUR im Monat sind für 132 qm, das finde ich nicht exorbitant viel. Rechtfertigt es aber natürlich trotzdem nicht, wenn Dinge abgerechnet / umgelegt werden, die nicht umlegbar sind.

    Das sind ca. 200 EUR Nebenkosten im Monat für 132 qm Wohnfläche, wenn ich das richtig sehe.

    Ohne mir die einzelnen Positionen anzuschauen würde ich sagen nein, das ist echt nicht viel für eine Wohnung dieser Größe.

    In der Realität sieht es aber anders aus. Welcher 18 Jährige junge Mann denkt rational über die Altersvorsorge nach?! In der Bubble hier im Forum sollte (müsste) es so sein, in der Realität sicherlich nicht.

    Wobei ich auch nicht finde, dass man mit 18 jeden übrigen Cent für die Altersvorsorge zurücklegen sollte. Mit 18 MUSS auch noch nicht über Altersvorsorge nachdenken und unvernünftige Entscheidungen gehören auch dazu in dem Alter. Selbst bei Kindern / jungen Erwachsenen, die den Umgang mit Geld gelernt haben.

    Moin. Da wir nicht einschätzen können, wie unsere Tochter mit 18 Jahren so drauf ist (Umgang mit Geld), haben wir es auf unseren Namen gemacht und übertragen die Anteile dann, wie es uns gefällt. Man sollte die Kinder auch nicht gleich mit 18 Jahren mit zu viel Geld überschütten, dann lernen sie nicht mit Geld umzugehen. Ist meine Meinung.

    Wobei bei den hier avisierten 50 EUR im Monat Sparrate mit 18 auch kein riesiges Vermögen zusammenkommt. Vermutlich irgendwas um die 15.000 - 20.000 EUR, nach Inflation hat das vermutlich noch irgendwas um die 10.000 EUR Kaufkraft bis dahin. Das ist schon Geld, aber auch kein völlig verrückter Betrag.

    Wenn das (dann erwachsene) Kind das Geld direkt mit 18 für eine Weltreise, Malle mit den Kumpels, teures Handy oder sonstige Elektronik, Auto oder was auch immer auf den Kopf haut, ist das eben so. Entweder dem Kind war es das wert, oder es lernt aus der Erfahrung, dass man Geld nur einmal ausgeben kann und denkt beim nächsten Mal besser darüber nach.

    Danke dir für deine Info!

    Das Problem ist hier halt das ich wie gesagt ja nur der Besitzer des UG bin und die Vermieterin vom DG hier halt nicht den Biss hat dementsprechend durchzugreifen.Es ist sogar so das ich inzwischen direkt vom Mieter erfahren musste das diese nicht mal mehr eine Nebenkostenabrechnung bekommt da die Vermieterin hier inzwischen so verängstigt ist.

    Einfach alles total verrückt und eigentlich nicht glaubhaft wenn ich es nicht selbst auf erster Hand wüsste…und das alles inkl. Ihrem langjährigen Verhalten.😬

    Daher bin ich Realist und habe wenig Hoffnung das sich in der Richtung noch was tun wird werde aber dennoch nochmal ein letztes ernsthaftes Gespräch suchen.

    Ansonsten setze ich jetzt alles auf meine Genehmigung das hat absolute Priorität.

    Das heißt, Dir gehört noch nichtmal das ganze Haus?

    Sondern das ist eine WEG, Wohnung und Gewerbe gemischt.

    Und die Mieterin einer Wohnung im OG mit einer ganz anderen Eigentümerin ist anstrengend.

    Und Du selbst bist nur Eigentümer (das ist nicht das gleiche wie Besitzer...) einer Wohnung im UG. Die Mieterin im OG ist aber derart abschreckend, dass auch Deine Einheit im UG niemand kaufen will?! Respekt, das muss man erstmal schaffen als einzelne Mieterin... ^^

    ING…da würde ich als interessiertes Kundy mit Girokonto doch einfach mal Frau Burcu Civelek Yüce direkt anschreiben und mir die Kostenfreiheit meine Girokontos bestätigen lassen.

    Die freut sich sicherlich über viel Post.

    Man hat ja nunmal keinen Anspruch auf lebenslange Kostenfreiheit eines Kontos. Wenn die ING ihre Girokonten generell kostenpflichtig machen will, kann sie das tun. Am Ende ist dann die Frage, für wie viele der bisherigen Kunden das ein Wechselgrund ist (und wie viele es schlucken und aus Wechselträgheit bleiben bzw. in den dann enthaltenen zusätzlichen Leistungen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sehen und sich bewusst dafür entscheiden).

    Das Girokonto bei der ING ist für viele ja jetzt schon nicht kostenlos.
    Auch wenn man über dem Mindesteingang liegt: sobald man eine Girocard braucht, bezahlt mal 1,49€/Monat.
    Und die Debitcard ist bei Einsatz mit Fremdwährungen auch nicht ganz günstig.
    Wer jetzt schon bezahlt, wäre vielleicht auch bereit, für weitere Leistungen mehr zu bezahlen (z.B. für eine echte Kreditkarte?).

    Das stimmt. Wobei ich so gar kein Gefühl dafür habe, welcher Anteil der Kunden aktuell die komplett kostenfreie Variante fährt. Ich mache das - das ING-Giro ist mein Gehaltskonto, ich liege also über dem Mindest-Geldeingang, Girocard brauche ich nicht, im Ausland nutze ich andere Konten (zuletzt haben wir mit der DKB-Karte von meinem Mann abgehoben, und mit der BBVA-Visa(Debit?)Karte kam ich überraschend weit in Asien.

    Amazon Prime habe ich nur, wenn gerade mal wieder eine kostenlos-Aktion ist, Netflix nur das Basic-Paket für 4,99 oder so und sonst gar kein Streaming. Für mich wäre sowas wie 13,99 inklusive Amazon Prime und Kreditkarte rausgeworfenes Geld. Aber es mag ja (viele!) Leute geben, die das anders sehen!

    Natürlich spielt das eine Rolle. Die Bedingung ist, dass der Rückmietverkäufer auf seine Kosten das Dach erneuert (und etwaige Förderungen dabei einstreicht) und wir die Kosten für Bad und Treppenlift tragen, und hier auch Zuschüsse nutzen.

    Das ist klar per Mail kommuniziert und abgesprochen.

    Ich kann ja nun nicht jedes Detail hier aufführen.

    Solche Dinge sollten nicht nur „per Mail kommuniziert und abgesprochen“ sein, sondern im notariellen Kaufvertrag festgehalten werden. Und macht sowas um Himmels Willen nicht ohne anwaltliche Beratung!

    ein Onkel ist kinderlos gestorben und hat mir Siemens und Allianzaktien im Wert von 300000 Euro und 70000 Euro auf dem Girokonto vererbt. Problem: da sind Gewinne seit 2016 von über 100000 Euro drauf.

    Das Problem hätte ich auch gerne. ^^

    Die Frage ist, was möchtest Du bzw. ihr mit dem Geld erreichen?

    Soll Deine Frau auch (deutlich) früher aufhören können zu arbeiten? Sie ist erst 50, da hättet ihr ggf. einige Jahre zu überbrücken (und die Rente wäre kleiner als gedacht, wenn einige Jahre an Einzahlungen fehlen)?

    Oder soll das Geld einfach nur die Pension (für Dich jetzt schon) bzw. die Rente (für Deine Frau, wenn sie in ca. 15 Jahren oder so in Rente geht) aufbessern?

    Gibt es einen großen Wunsch, den ihr euch erfüllen möchtet?

    Wie hattet ihr denn ohne den - unverhofften - Geldsegen geplant?

    Habt ihr ein Testament? Wenn Dein Onkel nur Dir das Geld vererbt hat, ist es erstmal auch nur Deins. Wenn Du jetzt plötzlich unerwartet verstirbst (ich wünsche es Dir natürlich nicht!!!) ginge, glaube ich, nur die Hälfte des Geldes bzw. der Aktien an Deine Frau, die andere Hälfte an eure Kinder (bei Zugewinngemeinschaft). Das wäre ggf. blöd, wenn Deine Frau das Geld für ihre Rente benötigt.

    Liebe Glaskugel-Besitzer: Schaut euch bitte mal das Angebot der ING Spanien und ING Polen an, die bereits das neue Abo-Portfolio haben und dann überlegt nochmal, ob ein kostenpflichtiges „Standard-Konto“ so realistisch ist. Bedenkt auch die Aussage von Hr. Stoy der ING Deutschland und das die ING in Holland im Gegensatz zu Deutschland, Spanien/Polen eine Filialbank ist.

    Auch nicht vergessen: Was würde wohl passieren, wenn die ING in Deutschland künftig 4-5€ pauschal verlangen würde fürs Girokonto? Die Consorsbank, DKB, C24 usw. Reiben sich schon die Hände dann :)

    Die ziehen dann mit 3,99 EUR nach.

    Hallo liebes Forum,

    ich plane zur Zeit den Bau eines Hauses und mache mir dementsprechend Gedanken, wieviel monatliche Kreditrate wir uns leisten können. Wir haben zwei Kinder im Alter von 1 und 3 Jahren und wollen im ländlich Niedersachsen wohnen.

    Ich habe hier einmal eine Kalkulation angestellt:

    [...]

    Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr euch die Zahlen einmal anschaut und sagen könntet, ob das eine realistische Kalkulation ist.

    Ist das eine "Kalkulation" oder führt ihr ein laufendes Haushaltsbuch und es sind tatsächliche Werte?

    Auf welcher Basis hast Du die Kalkulation angestellt? Selbst wenn ihr kein Haushaltsbuch führt, würde ich mir mal die Mühe machen, z.B. die Kontoauszüge der letzten ein bis zwei Jahre durchzugehen und nachträglich zu erfassen, welche Kosten bei euch tatsächlich angefallen sind in welchen Kategorien.

    Auf der Basis würde ich dann schauen, ob und inwieweit diese Kosten auch für die Zukunft Sinn ergeben, was ggf. künftig (mit älteren Kindern oder aufgrund geänderten Wegs zu Arbeit oder mehr Autofahrten weil ländlicheres Wohnen) wegfällt oder dazukommt.

    Was in eurer Kalkulation fehlt bzw. mir (perspektivisch) sehr niedrig vorkommt:

    • Kinder & Bildung: 81,00 € -

      Wie ist bei euch die Kita-/Betreuungssituation, wie sind da die Kosten? Sind nur 81 EUR für beide Kinder realistisch (auch künftig mit zwei Kindern in der Betreuung bzw. ggf. Hort in der Schule, Mittagessen etc.)? Hier ist Kita auch sehr günstig, Ganztagsbetreuung in der Schule grundsätzlich sogar kostenlos. ABER das Mittagessen kostet 5,30 EUR am Tag (wenn man keine einkommensbedingte Ermäßigung bekommt). Das alleine wären bei zwei Schulkindern z.B. gut 200 EUR im Monat, Ferienbetreuung im Hort kostet z.B. auch extra. Das ist regional ja komplett unterschiedlich, da würde ich aber nochmal genau schauen, was da perspektivisch auf euch zukommt.

    • Bekleidung & Schuhe: 205 €

      Ist das wirklich realistisch für euch alle vier und Kinder im Wachstum? Gerade Schuhe können bei zwei Kindern krass ins Geld gehen (erst recht, wenn sie für Kita / Schule / Sporthalle extra Haus- und Sportschuhe brauchen und ggf. auch bei sonstigen in einer Saison durch zwei Größen gehen).

    • Freizeit, Kultur & Gastronomie: 545,00 €

      Das ist eine ziemliche Blackbox. Wo kommt der Betrag her, und was ist da alles eingerechnet?

      Es macht ja z.B. einen Unterschied, ob ihr 2 x je 100 EUR Fitnessstudio im Monat und 2 x je 100 EUR Sportverein und Musikinstrument für die Kinder als Fixkosten habt (so dass in der Rechnung nur noch 145 EUR für "alles andere", von Familienurlaub / Essengehen / Pizzaholen / Ausflug / Schwimmbad / Eisessen / Weihnachtsgeschenke / Geburtstagsgeschenke / Kindergeburtstage und und und übrig bleiben), oder ob keiner von euch irgendeinem organisierten Sport nachgeht, ihr nie Essengeht, ihr Weihnachts-/Geburtstagsgeschenke in der Kalkulation vergessen habt und dafür einen sehr teuren Familienurlaub im Jahr macht). Auch in der Freizeitgestaltung werden Kinder teurer mit den Jahren. Krabbelgruppe und Eltern-Kind-Turnen im Sportverein oder der Kirche sind meist günstiger als später 2-3 Sportvereine mit passenden Schuhen / Trikots / Zubehör und Musikunterricht mit Instrument und Einzelstunden. Aus welchem Topf kommen perspektivisch z.B. größere Posten wie Fahrräder, Schulranzen usw...? Und Familienurlaub (mit Schulkindern nur noch in den Ferien zu entsprechenden Preisen...)?

    • Telekommunikation & Post: 192,00 €

      Das kommt mir irgendwie viel vor. Habt ihr teure Handyverträge und viele Streaming-Abos?

    • Haus-Nebenkosten & Energie: 370,00 € (Wir planen ein energieeffizientes KFW-Haus zu bauen)

      Auch mit einem energieeffizienten Haus könnte das knapp werden (z.B. Müllgebühren und Grundsteuer hängen nicht an der Energieeffizienz, viele Kosten sind im Haus höher einfach wegen größerer Fläche). Wie belastbar ist die Rechnung?

    Übrigens gibts in Altenheimen auch Menschen, die sich dort wohlfühlen und ihren Lebensabend genießen und nicht nur sauertöpfisch am Tisch sitzen.

    Meine Oma hat sich absolut gegen den Umzug ins Altersheim gewehrt, solange es irgendwie zu Hause ging (und auch dann noch, als es nicht mehr ging). Sie ist zu Hause quasi vereinsamt, konnte ihr Haus kaum noch verlassen (Stufen, irgendwann ging trotz Treppenlift auch der erforderliche eine Schritt nicht mehr), ist mehrmals auch nachts alleine gefallen usw... Vorher feste Termine wie Friseur, Gottesdienst, ins Café mit Freunden, selbst Arzttermine gingen quasi nicht mehr. Trotzdem hing sie an ihrem Haus und hat auch Hilfe größtenteils abgelehnt.

    Als es irgendwann dann wirklich nicht mehr ging und sie dann doch ins Altersheim gegangen ist, war das objektiv wieder eine deutlich bessere Lebensqualität. Alles war barrierefrei, Arzt und Friseur kamen ins Haus, es gab eine Kapelle mit Gottesdienst, dort waren diverse ihrer Freunde (die noch lebten), das heißt, sie traf direkt beim Reinkommen diverse Leute, die sie kannte und hatte sofort Anschluss, saß abends in lustiger Runde zusammen, es gab einen Singkreis, ihre beste Freundin aus Kindheitstagen hat sie jeden Tag zum Essen abgeholt. Leider war ihr dann nur noch eine kurze Zeit vergönnt (sie war über 90, trotzdem kam es letztlich überraschend).

    Das Altersheim hatte auch eine angeschlossene barrierefreie Seniorenwohnanlage mit eigenen Wohnungen zum selbständigen Wohnen, aber bei Bedarf mit Unterstützung. Viele Bewohner, die den Schritt in die Seniorenwohnung schon früher gemacht hatten, konnten dort noch sehr lange selbständig wohnen bzw. der Sprung nach "nebenan" ins Altersheim war dann auch nicht mehr so groß und das gewohnte Umfeld blieb erhalten. Die meisten Leute machen das nur nicht, weil sie ja nicht umziehen wollen, "bevor es nötig ist".

    Und viele - gerade die, die immer gesund und fit waren und glauben, wenn sie immer alles richtig machen, werden sie auch lange fit und selbständig bleiben - verpassen dann den richtigen Zeitpunkt.

    Es ist völlig egal, wie alt Du bist, wenn Du die Versicherung abschließt. Es kommt einzig darauf an wie alt Du wirst, ob sich der Abschluss nachher gelohnt hat.

    Und "nachher gelohnt" ist ja auch so eine Sache...

    Wenn man das sicher weiß, wie sehr es sich gelohnt hat, lebt man nicht mehr. ^^ Und was hat man dann noch davon? Bzw. selbst wenn man weiß, dass man irgendwann ab 97 mit der Sofortrente / Versicherung "im Plus" ist, was hat man davon?

    Ich würde, solange das Geld im Depot absehbar auch bis ins hohe Alter reichen wird, mich nicht an ein teures und unflexibles Produkt wie eine Sofortrente / Versicherung binden. Da sind dann zwar die xxx EUR im Monat "sicher" (vorbehaltlich Inflation...), aber das Geld ist eben auch weg. Wenn man es dann doch gerne auf einen Schlag gehabt hätte, ist das blöd.

    Die Kinder wären als Eigentümer auch unterhaltspflichtig für das Haus. Haben sie Geld für Instandhaltung/Instandsetzung? Will man ihnen so eine Verantwortung aufbürden? Ohnehin ginge das vermutlich nur mit Familiengericht und Ergänzungspfleger.

    Bei einem Kaufpreis von gerade mal 120k und einem heutigen (geschätzten) Hauswert von gerade mal 250k ist das eine eher strukturschwache Gegend. Bleiben die Kinder perspektivisch überhaupt da? Wo werden sie später arbeiten, studieren? Woher wird ihr/e spätere/r Partner/in kommen?

    Kann der Sohn, der drin wohnen bleiben will, alternativ die (Ex-)Partnerin auszahlen?

    Wäre verkaufen, Gewinn aufteilen und jeder kümmert sich um eine eigene Wohnung nicht die naheliegendste Option?