Beiträge von Jevertom

    Es tauchen nicht alle Positionen auf. Und es sind Positionen dabei, die nicht gemacht worden sind. Auf Nachfrage bekomme ich immer nur die Antwort, dass die Rechnungen noch nicht vorliegen (nach 3 Jahren?) Die Heizung funktioniert nicht richtig und macht ständig Geräusche. Die Warmwasseruhren lassen sich nicht ablesen, da die Sichtfenster von innen mit Kondenswasser beschlagen sind. Es gibt eine lange Mängelliste. Ohne juristische Kenntnisse habe ich ein gutes Gefühl, mich bei einer Kündigung wehren zu können.

    Hallo,

    eine Nachfrage: Ich erhalte nunmehr seit 3 Jahren nur eine vorläufige Nebenkostenabrechnung und bekomme die zugrunde liegenden Rechnungen nicht, obwohl ich sie mehrfach angefordert habe. Daraufhin habe ich seit ein paar Monaten den NK-Abschlag zurückbehalten. Im Dezember erhielt ich die vorläufige NK-Abrechnung für 2022. Danach erhalte ich Geld zurück. Der Betrag ist jedoch innerhalb der in der Abrechnung gesetzten Frist nicht überwiesen worden. Kann meine Hausverwaltung die Gutschrift mit meiner Abschlagsschuld verrechnen? Das steht in der Abrechnung: "Sollte Ihr Mieterkonto einen Rückstand aufweisen, werden wir diesen mit etwaigen Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung verrechnen." Für Tipps wäre ich dankbar.

    Das ist schlüssig. Sie hat keine Nachkommen, ganz viele Länder zur Auswahl und würde sehr gut alleine zurechtkommen. Vorerst interessiert sie allerdings nur, in welchem warmen Land durchschnittlich mit einer einigermaßen mit Deutschland vergleichbaren Versorgung und Infrastruktur ihre Rente am meisten wert ist. Costa Rica oder Portugal wäre für sie denkbar als Beispiel.

    Ich kann verstehen, dass die Ausgangsfrage nicht einfach zu beantworten ist und warte nur auf Erfahrungswerte.

    Mit Englisch kommt man heute doch überall zur Not erstmal zurecht. Sie wäre auch bereit, Sprachen zu lernen. Außerdem ist sie kommunikativ und war nie wirklich gebunden. Sie hat auch bereits viele Länder gesehen, viel alleine, aber mehr oder weniger als Tourist und sich nicht über einen dauerhaften Aufenthalt erkundigt.

    Ihr geht es erstmal darum, die Lieblingsländer der Schwarmintelligenz hinsichtlich der finanziellen Fallstricke zu filtern. Und sie würde sich bestimmt freuen zu hören, was Sinn macht und nicht, was keinen Sinn macht :)

    Demnach wäre grundlegend wichtig, wie das Gesundheitssystem beim Alterswohnsitz aufgestellt ist. Zahlt die Krankenkasse die Gesundheitskosten im Ausland?

    Innerhalb der EU und Schweiz ist alles wie gehabt. Im EU-Ausland müsste sie sich ggf. neu versichern (muss sie je nach Land mit der Versicherung klären) und bekäme keine Beihilfe. Das spielt aber bei der Entscheidung keine Rolle.

    Auswandern ist ein kompletter Bruch mit dem bisherigen Leben. Das will wohlüberlegt sein, und zwar von einem selber, nicht von einem Forum. Die gängigen Verdächtigen kennt man ja, und es gibt reichlich Internet-Blog-Seiten, auf denen Auswanderer von ihren Erfahrungen berichten.

    Wenn man sagt, man sei von der Auswahl überfordert, ist es vermutlich günstiger, daß man von einem solchen Plan Abstand nimmt.

    Ich spreche euch gezielt an, da es in den bekannte Auswander-Foren zu viele Äußerungen über zig Themen und eher wenig finanzielle Kompetenz gibt, die ich hier erhoffte. Dass sie bei ihren anfänglichen Überlegungen ohne einen groben Überblick überfordert ist, finde ich normal. Sie braucht erstmal einige Meinungen. In einem halben Jahr wird es ihr hoffenlich besser gehen. Sie plant dann, einzelne Länder zu bereisen.

    Aber vielen Dank erstmal für eure Beiträge!

    Sie arbeitet in einem öffentlichen Unternehmen, das teilweise in Landeseigentum ist. Sie erhält daher keine Pension, sondern neben ihrer Rente eine Direktzusage des Unternehmens.

    An Madeira hatte sie auch schon gedacht, aber das wäre ihr zu rauh. Portugal steht aber zur Wahl. Ist denn Portugal (z.B. Algarve Hinterland) für Rentner hinsichtlich Steuer / Preisniveau attraktiver als zum Beispiel Griechenland (Peloponnes)? Sie würde auch nach Übersee ziehen, Cota Rica zum Beispiel oder Karibik. Gibt es weitere Länder, die infrage kämen? Wäre Bulgarien oder Albanien sinnvoll? Vietnam, Thailand... es gibt so viele Optionen.

    Liebe Community,

    eine Freundin von mir ist leider zur Zeit sehr krank, weswegen ich ihr angeboten habe, dieses Forum für ihre Frage zu nutzen. Aber auch für mich ist dieses Thema interessant.

    Sie spielt als Single immer wieder mit dem Gedanken auszuwandern, wenn sie in im Ruhestand ist. In vielen Ländern ist es günstiger zu leben als in Deutschland in einem anderen Klima. Deutschland bietet im Moment für die meisten Rentner ein sorgenfreies Dasein, wenn man keine großen Ansprüche hat und nicht hoch verschuldet ist. Sie hat nur die Befürchtung irgendwann in einem automatisierten Alters-/Pflegeheim zu landen und das Geld nicht mehr reicht, wenn der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenversicherung an die derzeit zu erwartende Bevölkerungsentwicklung angepasst wird.

    Sie erwartet zur Zeit ab nächstem Jahr etwa 2800 Euro Rente (inkl. Versorgungszusage zzgl. ca. 100 Euro Riester und 100 Euro aus einer Direktversicherung), womit sie im Moment meines Erachtens sehr gut aufgestellt ist - ohne riesigen Luxus natürlich. Sie erhält als Rentnerin 70% Beihilfe. Nach Abzug von Steuer und PKV/PV bleiben ihr ungefähr 2400 Euro. Davon könnte sie noch was zurücklegen für Urlaub, Sonderanschaffungen. Ein Polster mit etwa 100.000 Euro Festgeld/Tagesgeld hat sie aufgebaut, sie hat kein Immobilieneigentum und geht nächstes Jahr mit 66 in Rente. Sie fährt kein Auto und möchte keine Immobilie anschaffen.

    Persönlich mag sie es gerne warm und windig am Meer. Es gibt viele Alternativen, die für sie in Frage kämen. Aber sie ist bei der Auswahl überfordert. Auch trägt sie sich mit der Idee, auf ein Kreuzfahrtschiff zu ziehen.

    Wo würdet ihr am liebsten leben und warum? Welche Länder bieten das unkomplizierteste Einwanderungssystem für Rentner und eine mit Deutschland vergleichbare Gesundheitsversorgung bei niedrigeren Lebenshaltungskosten? Hat jemand schon Erfahrung mit dauerhaftem Aufenthalt auf einem Schiff gesammelt und bei welcher Reederei wäre das überhaupt mit ihrem Budget möglich?

    Liebe Community,

    ich habe von Vodafone zwei Angebote meinen seit mehreren Jahren laufenden stationären Kabel-Vertrag für Internet/Festnetz zu verlängern. Folgende Möglichkeiten habe ich:

    • Preis EUR 24,99: Internet 50/25 MBit / Telefon (Flat in alle deutschen Netze), kostenlose Vodafone-Station mit Wifi 6, 2 Jahre, im Anschluss unbegrenzte Laufzeit mit 1 Monat Kündigungsfrist
    • Preis EUR 19,99: Internet 50/25 MBit / Telefon (Flat in alle deutschen Netze), kostenlose Vodafone-Station mit Wifi 6, 2 Jahre, im Anschluss EUR 34,99 mit 1 Monat Kündigungsfrist

    Meinen alten TV-Vertrag bei Vodafone für EUR 13,99 (inkl. private HD-Sender) habe ich nicht gekündigt.

    Ich neige zum ersten Angebot, dann müsste ich nicht alle 2 Jahre neu verhandeln. Ich brauche auf absehbare Zeit keine dickere Leitung für's Internet (kein Netflix usw.) Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Und lohnt es sich, den TV-Vertrag separat zu kündigen?

    Achim, ich stelle fest, dass du noch wie meine Oma das scharfe s verwendest :) Allein schon deswegen gehe ich von einer gewissen Lebenserfahrung bei Dir aus und Du scheinst eine Menge Wissen angehäuft zu haben. Woher weißt Du das alles? Vielen Dank für die ganzen Tipps. Überhaupt staune ich hier. Seit meiner Anmeldung habe ich schon viel erfahren.

    Zu den 1000 Euro: ich kann wirklich noch nicht beurteilen, wie hoch die Summe ist. Das war nur geschätzt. Die einzelnen Beträge hier zu nennen, würde nerven glaube ich. Ich habe auch nur gelegentlich mal die Rechnungen geprüft, das sollte ich eigentlich tun. Ich habe aber normalerweise wenig Zeit. Viele NK-Abrechnungen sind ja falsch. Ich werde mal in den kommenden Tagen versuchen, eine Liste der Mängel in meiner Wohnung und im Keller, Flur usw. schreiben. Vielleicht sollte ich die einfach bei meiner Mail mitschicken. Von der Hausverwaltung habe ich in den letzten Jahren niemand getroffen. Manchmal war ein Handwerker da. Der hat dann auch einzelne Sachen repariert. Die Mängel jetzt hier im Einzelnen aufzuführen, würde langweilen und was nun wirklich gemacht werden muss, kann ich schlecht beurteilen.

    Könnte ich denn die NK-Pauschale eigenmächtig ab sofort wieder auf die ursprüngliche Summe absenken?

    Das hat meine Oma auch immer gesagt ^^ Bis Ende 2020 ist ja auch alles einigermaßen gut gelaufen, so dass ich mich entschieden hatte - auch aus verschiedenen Gründen (voraussichtlicher Mehrverbrauch, der dann doch nicht eintrat) - die Pauschale zu erhöhen, natürlich in Absprache mit der Hausverwaltung. Die Pauschale dann wieder zu senken war für mich zu kleinkariert.

    Die Hausverwaltung nennt mir keinen Grund für die Verzögerung, was ich nicht verstehe. Vielleicht müssen sie den auch nicht nennen. Ich möchte denen aber jetzt auch mal zeigen, dass ich mir nicht alles bieten lasse. Eventuell mache ich noch eine Mietminderung, dann würde ich aber vorher Rechtsrat suchen, evtl. in einem Mieterverein.

    Wenn ich die Pauschale jetzt bis zur strittigen Summe streiche, bin ich im Recht und mache doch nichts Außergewöhliches, oder? Wer weiß, wann diese Abrechnung endlich kommt? Die Hausverwaltung wird das nicht stören und zum Vermieter habe ich keinen Kontakt. In der Zeit kann ich das Geld auch auf mein Tagesgeldkonto legen.

    Um wieviel Geld geht es denn Deiner Einschätzung nach?

    Das könnten durchaus 1000 Euro sein, ich hatte den Abschlag vorsichtshalber ab Januar 2021 erhöht. Zum Streiten habe ich auch wirklich keine Lust, aber die Hausverwaltung bemüht sich auch sonst recht wenig. Reparaturanfragen werden meistens erst auf Nachfrage oder gar nicht beantwortet. Ich vermute, der Hausbesitzer (dem mehrere Häuser gehören) wird den Daumen draufhalten. Das sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe, ich weiß.

    Meinem laienhaften Verständnis nach könntest du vom Zurückbehaltungsrecht der Nebenkosten (das wäre auch das Stichwort zum googlen) Gebrauch machen. Allerdings nicht "bis die endgültige Abrechnung da ist", sondern nur bis die Höhe des strittigen Betrages erreicht ist. Und wohl auch eher nicht "ab sofort", sondern ab Verstreichen einer schriftlich gesetzten Frist.

    (...)

    Eine fundierte Aussage kann dir aber eher deine Rechtsschutzversicherung oder ein Anwalt geben. Der würde im Zweifel auch das Erstellen der Nebenkostenabrechnung durchsetzen. Wäre die sauberste Lösung, wenn möglicherweise auch keine kostenlose.

    Die Frist habe ich schon gesetzt, vorher auch schon mehrfach nach der Abrechnung gefragt. Als Antwort kam immer die Bitte um Geduld. Dein Hinweis "bis zur Höhe des strittigen Betrags" ist eine gute Idee. Das werde ich wohl auch so machen und den Betrag ungefähr ausrechnen. Einen Anwalt einzuschalten würde evtl. auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen oder vielleicht auch mehr kosten. Das würde sich nicht lohnen, denke ich.

    Danke für Eure Hilfe!

    Guten Morgen,

    für das Jahr 2021 habe ich Ende 2022 eine "vorläufige Nebenkostenabrechnung" mit einer meiner Meinung nach zu niedrigen Gutschrift erhalten, auf der einige Positionen fehlen bzw. unklar sind. Rechnungskopien liegen mir ebenso nicht vor. Die Gutschrift habe ich allerdings erhalten. Auf wiederholte Nachfrage bei der Hausverwaltung letzte Woche hieß es, dass ich mich noch gedulden möge, die Prüfung der entgültigen Abrechnung liefe noch.

    Die Frist zur Vorlage der Abrechnung für 2021 war Ende Dezember 2022 abgelaufen. Nun sind mittlerweile gut 9 Monate vergangen. Könnte ich die NK-Vorauszahlung ab sofort einbehalten bis die vollständige entgültige Abrechnung da ist? Weiß das jemand? Oder muss ich mich auch mit einer vorläufigen Abrechnung zufrieden geben?

    Danke, das bringt mich schonmal weiter :)

    Die drei Leitzinssätze der EZB werden mit Wirkung vom 20. September jeweils um 25 Basispunkte erhöht. Der Einlagenzinssatz steigt also von 3,75% auf 4%, der Hauptrefinanzierungssatz von 4,25% auf 4,5% und der Spitzenrefinanzierungssatz von 4,5% auf 4,75%. Der €STR schwankt im Moment zwischen 9 und 10 Basispunkten unter dem Einlagenzinssatz - gestern war er bei 3,653%.

    Warum bieten denn Banken Geld unterhalb des Einlagenzinssatzes der EZB an, der doch weniger Ausfallwahrscheinlichkeit hat und nicht knapp oberhalb dieses Zinssatzes, also irgendwo zwischen dem Einlagen- und Refinanzierungssatz? Und warum liegt der €STR so weit unterhalb des Spitzenrefinanzierungssatzes?