Beiträge von Impidimpi

    Und bevor ich mit der Auswertung meiner persönlichen Zahlungsdaten bezahle, bezahle ich lieber eine Kontoführungsgebühr.

    Das ist wohl gemerkt optional, also die Auswertung der Daten durch Check24 im Gegenzug für einen kleinen Cashback.

    Zumindest gibt es soweit ich weiß offiziell keine weitere Auswertung. Wieviel ING und Co auswerten weiß man ja auch nicht. Ob eine Kontoführungsgebühr davor schützt, dass ausgewertet wird, wage ich ehrlich gesagt auch zu bezweifeln.

    Die C24-Bank bietet die aktuellen Konditionen nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil sie Marktanteile und Kundendaten erobern will.

    Dem stimme ich aber vollkommen zu! Am Ende ist es ein Markt und es gibt Angebote, die man annehmen kann oder nicht.

    Wenn es eine Bank gibt, die über Jahre regelmäßig die Konditionen verschlechtert und eine andere Bank dies nicht tut, sondern dadurch auffällt, dass sie disruptiv Vorteile an den Kunden weitergibt (Zinsen aufs Giro z.B.), dann würde ich die zweite Bank wählen.

    Die C24 Bank gibt es seit 2020. Die ING seit 1965. C24 versucht Kunden durch innovative/gute (die besten?) Konditionen zu bekommen. Die ING hat schon deutlich länger deutlich mehr Kunden und hat offensichtlich sehr zufriedene Kunden, auch ohne die „besten“ Konditionen. Ob C24 das langfristig schafft werden wir sehen.

    Und ich bin für Fakten und nicht für betreutes Einordnen.

    Ok. Dann schreibe halt Fakten die stimmen und lasse andere einordnen so wie sie möchten. :)

    Die Ing ist beim Girokonto-Vergleich bei Finanzfluss auf Platz 11. Die Kriterien sind transparent.

    Auch wenn ich das Finanzfluss-Ranking schätze, ist es nicht das einzige das es gibt. Und ob eine Bank individuell gut oder gar die beste für einen ist, sagt es gar nicht aus.

    Es ist und bleibt für mich faszinierend, wie enthusiastisch, emotional und faktenbefreit hier eine Bank verteidigt wird, obwohl sie längt nicht mehr erstklassig ist.

    Ich hab keinen Grund die ING zu verteidigen. Du wetterst aber offenbar „enthusiastisch, emotional und faktenbefreit“ gegen sie. Fakt ist, wie schon mehrfach gesagt, dass viele hier mit der ING zufrieden sind. Gerade das Depot kommt in den meisten geläufigen Empfehlungen vor, was sich dann mit den Empfehlungen hier deckt. Das Konto mag von den Konditionen her nicht das aller beste sein, aber es reiht sich doch in die gängigen Direktbanken ein. Du lässt eben kein anderes Argument als reine Zahlen gelten. Aber nicht alles lässt sich in zahlen gießen. Zumindest nicht von uns Laien. Mag sein, dass Irgendwer sowas wie Kundenzufriedenheit quantifizieren kann.

    Der Fakt stimmt. Es ist hier unerheblich, völlig normal und trivial, dass eine Veränderung angekündigt wird. Ewiglange Erklärungen sind ermüdend. Versuch doch mal, auf den Punkt zu kommen.

    Ich finde ich bin sehr auf den Punkt gekommen. Das mag Ansichtssache sein, das werde ich nun aber nicht diskutieren. Ich kann nichts dafür, dass du einen Fakt nicht korrekt dargestellt hast bzw. einen falschen verbreitet hast. Ist nicht schlimm, kann passieren. Man kann auch einfach „danke/tut mir leid, du hast recht“ sagen und gut ist’s. Oder gar nichts. Dass du beim Lesen ermüdest ist deine Sache. Freundlich sollte man bleiben. Wenn dir mein Diskussionsbeitrag nicht gefällt dann stelle ihn bitte inhaltlich, denn da steckt deutlich mehr drin als das von dir Zitierte. Es als ermüdend oder unerheblich abzutun finde ich nicht fair. Damit schreckst du andere ab sich überhaupt an Diskussionen zu beteiligen. Wir reden hier über einen Troll und gehen uns dann gegenseitig an. Auch vielleicht nicht sinnvoll.

    Besagter Troll wirbt hier für die C24 als einzig gute Bank, zumindest besser als alle anderen hier. Ich bin Jemand der Erfahrungen mit der Bank hat und ordne das ein. Weiß nicht was daran ermüdend sein soll, aber wie gesagt: deine Sache.

    Zum Rest den du geschrieben hast: nein es ist aus meiner Sicht nicht völlig normal, dass 2023 eine Regel festgelegt wird für eine Kondition und nicht einfach ein paar Wochen oder Monate vorher der Zinssatz geändert wird. Halte ich auch nicht für trivial und unerheblich hier. Es ist ein Unterschied, ob es eine Regel ist, die nachvollziehbar ist für den Kunden, oder ob sich beispielsweise eben ein Zinssatz recht willkürlich definiert.

    Dort gab es kürzlich erst deutliche Zinsverschlechterungen. Aus 3,5% Tagesgeld wurden z. B. 2,25%.

    Gut, das stimmt nicht so ganz: dazu muss man sagen, dass das schon lange angekündigt war, dass die Regel Einlagezins minus 1,5 ist ;) diese Regel wurde zugunsten des Kunden oder je nach Sichtweise zu Gunsten des Lockangebots das letzte halbe Jahr dann nur für die anderen Konten (verzinstes Girokonto und verzinste andere Pockets/Unterkonten) eingehalten (2,5%), wohingegen das Tagesgeldkonto/-pocket bei 3% lag. Jetzt sind eben alle auf 2,25% entsprechend der Regel runter gegangen. Den von dir beschriebenen Sprung (3,5 auf 2,25) gab es so nicht. Es gab Ende letzten Jahres mal einen Sprung vom Lockangebot 4% auf besagte Regel, die aber lange vorher angekündigt wurde. Was Zinsen angeht kann man der C24 Verschlechterungen tatsächlich nicht vorwerfen aus meiner Sicht, schließlich handelt es sich hier um den unbefristeten Bestandskundenzins, der einer wie gesagt klaren Regel folgt und kein Lockangebot ist. Ob das nun eine Verschlechterung ist, wenn die ING bei 1,25 oder die DKB bei 1,75 seit mehreren Monaten konstant hängen…

    Ich selbst habe bisher noch keinen Haken für mich (!!!) bei C24 gefunden. Ohne die App, die eben sehr gut ist, braucht man da nicht hinzugehen. Wer das nicht mag macht das einfach nicht, dafür gibts genügend andere gute Banken. Ich wurde an der Stelle übrigens häufiger falsch verstanden: auch C24 bietet inzwischen eine brauchbare Browser-Oberfläche mit den wichtigsten Funktionen. Also kann es keine Rede davon sein, dass es kein Onlinebanking am Desktop PC geben würde. Das hat sich auch verbessert. Aber an der App kommt man eben nicht komplett vorbei für alle Funktionen und für TAN/2FA sowieso. Wer sich aufgrund des Mutterkonzerns nicht wohl fühlt, der geht auch nicht dahin. Über den Support kann ich mich bislang übrigens auch nicht beschweren, da wurde mir schon mehrmals sehr schnell und sehr gut geholfen.

    Ich finde die Argumentation von @Thomas.Schreiber auch völlig unsinnig, auch wenn ich bisher recht überzeugter C24-Kunde bin. Für mich ist es das richtige Angebot, aber das ist es eben nicht für Jeden! Ich bin mal von einem VL-Sparkonto abgesehen bisher nicht bei der ING aber kann es mir vor allem für ein Depot sehr gut vorstellen, sollten mich Neobroker mal irgendwann stören. Ich hab bisher wenig schlechtes über die ING gehört. Und was die Neos wie C24 angeht mache ich mir eben keine Illusionen: es ist sehr wahrscheinlich, dass man irgendwann auch mal schlechte Erfahrungen machen wird. Und dann bin ich froh wenn es Alternativen gibt. Man macht wohl bei jeder Bank irgendwann auch mal schlechte Erfahrungen. Der eine mehr, der andere weniger. Manchmal ist das Pech, manchmal auch eine besondere spezielle Anforderung, die ein anderer vielleicht nicht hat. Ich halte es für ebenso unsinnig immer generell gegen Neobroker oder -banken zu reden wie auch blind für sie zu reden und sie als einzig richtige weil günstigste darzustellen. Und es sollte Jedem völlig klar sein, dass es auch bei einer neuen Bank wie der C24 irgendwann zu wirklichen Verschlechterungen auch in den Konditionen kommen kann und wahrscheinlich auch wird. Selbstverständlich gibt es viel mehr Argumente als nur die aktuell besten Konditionen. Auf solches Getrolle sollte man sich vielleicht nicht zu sehr einlassen.

    Übrigens möchte ich ohnehin immer mindestens zwei Konten haben und bin hier ganz bewusst bei einer Neobank mit den für mich aktuell besten Bedingungen und auf der anderen Seite bei einer gestandenen Direktbank, der DKB. Würde ich mich heute neu entscheiden, könnte das auch die ING sein. Da ändern auch die neuen Bedingungen nichts für mich. Auch wenn ich Verschlechterungen nicht gutheiße und aktuell so bei der DKB zufrieden bin als einer meiner zwei „Hauptbanken“. Im vollen Bewusstsein über die Nachteile, die die DKB ebenso an anderer Stelle hat. Aber ich mag eben auch nicht dauernd wechseln.

    - Ironischerweise lässt sich C24 nur per ScreenScraper in meine Multibanking Software einbinden (obwohl sie ja selbst Multibanking anbieten)

    Das kann ich aber nur bedingt nachvollziehen. Also ich kenne deine Multibanking Software natürlich nicht, vielleicht ist es ein Sonderfall? Girokonten und normale Pockets von C24 werden bei mir ganz problemlos überall wo ich es will eingebunden per PSD2 Schnittstelle. Thomas von Finanzfluss sagte in einem Video, in dem es um seinen Copilot Dienst ging, dass C24 da explizit sehr vorbildhaft sei. Das wiederum kann ich auch nur bedingt nachvollziehen, weil aus welchem Grund auch immer das Tagesgeldpocket kein PSD2 unterstützt und jedes Mal per TAN oder QR-Code manuell aktualisiert werden muss.

    Aber das nur nebenbei. Grundsätzlich bin ich zum Hauptthema ebenfalls der Meinung, dass es für Jeden ein Angebot gibt und der Wettbewerb es regelt. Ich hab auch kein

    Problem mit einem solchen Geldeingang. Ich sehe allerdings häufiger, dass dieses Thema direkt mehr oder weniger emotional diskutiert wird. Jeder findet seine Bank am tollsten, jeder hat mit irgendeiner anderen Bank schlechte Erfahrungen gemacht, weswegen er sie überhaupt nicht empfehlen kann. Finde diese punktuellen Erfahrungen immer schwierig. Natürlich ergibt sich aus der Masse ein Bild. Aber man kann dann trotzdem versuchen ausgewogen über Vor- und Nachteile zu schreiben.

    Hallo und herzlich Willkommen :)

    Den ersten und vielleicht wichtigsten Schritt hast du gemacht: du hast angefangen dir selbst Gedanken zu machen und bist so vermutlich auf den Weg gekommen ein Selbstentscheider in Finanzen zu werden. Du bist außerdem noch jung, hast also genug Zeit (einer der wichtigsten Faktoren) und hast zudem noch keine größeren finanziellen Fehlentscheidungen getroffen wie das Abschließen irgendwelcher langfristigen Spar- oder Rentenverträge.

    Dennoch hast du richtig erkannt, dass dein Vermögen sich real verkleinert aktuell. 0,75% für die Hälfte deines Vermögens sind wirklich praktisch nichts. Auf dem Girokonto wirst du ja keine Zinsen haben. Brauchst du auch nicht mit einer ordentlichen Strategie, auch wenn es selbst dafür Möglichkeiten gäbe.

    Ich frage erstmal vorab wie du dich eingelesen hast bisher. Ich würde dir vorschlagen es strukturiert anzugehen und bei A anzufangen. Häufig liest man hier und dort Artikel, guckt irgendein Video, das mitten in einer eigentlich großen Playlist ist. Da kann eventuell etwas wichtiges herunterfallen.

    Häufig hören Anfänger von “ETFs“, die irgendwie gut sein sollen, und informieren sich dann in diese Richtung. Dabei gibt es andere Fragen, die vorher geklärt werden müssen. Sinnvolle Muss-Versicherungen sind solch ein Thema: PHV? BU-Versicherung in hinreichender Größe? Auch Fragen was du überhaupt mal willst mit deinem Vermögensaufbau sind wichtig. Was willst du erreichen finanziell, im Leben? Dein Risikoprofil ist dann ein weiterer Punkt. Der Notgroschen natürlich, einer der wichtigsten Punkte.

    Man kann aus diesen Aspekten am Ende eine sehr einfache Strategie entwickeln. Das von Finanztip empfohlene Vier-Töpfe Prinzip mit einem einzigen (!) Aktien-Welt-ETF und als zweiten Topf (neben Girokonto und Kreditkarte) dann ein Tagesgeldkonto, eventuell noch so etwas wie ein Geldmarkt-ETF, eine Tagesgeld-Alternative bzw. -ergänzung. Aber das geht nun schon zu weit ins Detail.

    Es gibt empfehlenswerte Bücher, die diesen Überblick geben, etwa „Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest“ von Thomas Kehl und Mona Linke (von Finanzfluss) oder „Ihre Finanzen fest im Griff“ von Hartmut Walz. Natürlich geht das auch über das Internet, aber wie ich sagte meist nicht so kompakt und (für den Anfang) vollumfänglich. Ich gebe gerne als Einstiegspunkt auch folgende Seite von Finanzfluss als Tipp: https://www.finanzfluss.de/start/

    Finanztip hat so eine Übersichts-/Startseite soweit ich weiß noch nicht.

    Wenn du dich so strukturiert in das Thema einliest, werden sich die meisten deiner Aufteilungsfragen vermutlich klären.

    Grundsätzlich und ganz allgemein würde ich nicht so anfangen irgendwas auf dein Girokonto aufzuteilen. Auf das Girokonto gehört aus meiner Sicht das, was du monatlich benötigst zum Leben plus ein kleiner Puffer. Der Rest kann Zinsen auf dem Tagesgeld bringen. Da solltest du zumindest ein ordentliches haben, am besten natürlich nah an deinem Giro dran. Dann kannst du schnell vom Tagesgeld aufs Giro Geld rüber holen. Das geht in wenigen Sekunden. Du kannst dir dann überlegen, ob du eventuell ein zusätzliches noch besser verzinstes Tagesgeld etwa für den Notgroschen holst oder für einen Sicherheitsbaustein deines langfristigen Vermögensaufbaus. Was den angeht brauchst du wiederum dein Risikoprofil. Wieviel Risiko kannst du tragen und wieviel emotional aushalten. Ist es für dich schlimm wenn ein Teil deines Vermögens auch mal 50 % weniger ist, vielleicht auch mal für ein paar Jahre? Wenn du 40 oder 50 Jahre nicht da ran musst, dann sollte das nicht so schlimm sein, aber nicht alle können damit umgehen. Und dementsprechend kann man dann aufteilen zwischen einem Renditebaustein (ein Welt-ETF) und ein Sicherheitsbaustein. Ob das dann 100/0, 80/20 oder 60/40 ist, oder etwas ganz anderes, das musst du selbst entscheiden.

    Wie alle finanziellen Entscheidungen in Zukunft :) Das war jetzt mal ein kurzer Abriss. Viel Erfolg schon mal!

    Hallo und herzlich willkommen!

    Grundsätzlich sollte man keine Anlage- oder Sparentscheidung treffen rein aus steuerlichen oder förderungstechnischen Gründen. Zumindest keine so große. Riester kann unter gewissen Umständen eine Ausnahme sein, eventuell VL für Arbeitnehmersparzulage, ein Tropfen auf den heißen Stein aber kann man machen. Rürup, da sind sich die meisten Experten einig, lohnt sich in noch viel weniger fällen als Riester. Dafür musst du heute eigentlich schon genau wissen was du für eine Situation in der Rente hast, damit sich das eventuell irgendwie rechnen könnte. Steuerlich absetzbar jetzt ja, aber nachher müsst ihr die Auszahlungen eben wieder voll versteuern. Es handelt sich um eine Steuerverschiebung und keine -Vermeidung. Wenn ihr jetzt 55.000 in eine solche Rente steckt, kannst du mal in einem Zinseszinsrechner eingeben was ihr euch dann an Opportunitätskosten einhandelt. Rürup selbst wird vermutlich keinen großen Gewinn erwirtschaften, wenn du stattdessen dieses Geld in einen weltweit gestreuten ETF anlegst, ist es sehr wahrscheinlich, dass das was du an Elterngeld bekommen würdest deutlich übertreffen könntest.

    Lies dich mal zum Thema ein, zum Beispiel hier:

    Rürup-Rente: Vor- und Nachteile der Basisrente

    Grundsätzlich mögen die Deutschen es aus meiner Sicht viel zu gerne Steuern zu sparen und Förderungen zu sammeln. Aber das ist nicht das was einen interessieren sollte, sondern das was unter dem Strich steht. Ich finde das Bild immer ganz passend, dass Deutsche lieber 1€ vom Staat nehmen (dafür dann undurchsichtige und schlechte Produkte in Kauf nehmen) als 4€ recht einfach zu erwirtschaften und davon 1€ an den Staat zu geben, also 3€ zu behalten.

    Wenn ihr ein so hohes Einkommen habt, dann gratuliere ich euch dazu, dann solltet ihr euch darüber freuen und den Familien, die es nötiger haben das Elterngeld gönnen. Das soll keine Moralpredigt sein, ich zahle auch nicht liebend gern Steuern und nehme auch gerne Förderungen mit, aber würde mich dafür nicht verbiegen wenn sie mir nicht zustehen oder wenn ich eben viel verdiene und folgerichtig auch viel Steuern zahle, zumal mich interessiert was am Ende dabei raus kommt.

    Aber: eure Entscheidung. Viel Erfolg in jedem Fall!

    Vielen Dank! Insgesamt sind es bei diesen beiden ETFs jeweils rund 1500 EUR Gewinn.

    Dann würde ich den Gewinn realisieren und einmal aufräumen. Das ist aus meiner Sicht kein Betrag, der aus Steuerstundungsgründen auf keinen Fall realisiert werden sollte.

    Zur Einordnung: Wir reden da, wenn du die Steuern auf den Gewinn von 1.500€ weiter Stunden würdest, von in 30 Jahren gut 1.500€, die dir grob überschlagen verloren gehen würden. In heutiger Kaufkraft schätzungsweise 750€. Lass es 1.000€ sein. Dafür hättest du ein Leben lang mehrere kleine Depotposten, die du mit dir rum schleppst.

    Den Sparerpauschbetrag hab ich da noch gar nicht mit einberechnet.

    Ich habe eine private Altersvorsorge über die Nürnberger Versicherung, die ebenfalls auf ETFs basiert. Aber verstehe ich dich richtig, dass diese Konstrukte dann nicht wirklich Sinn ergeben und man diese Versicherung auch einfach selbst über Investments in ETFs lösen kann?

    Im Großen und Ganzen: ja. Die Vorteile einer privaten Rentenversicherung, die mir einfallen, sind eine Art Sparzwang (hier sollte man sich meiner Meinung nach lernen im Griff zu haben), der Schutz der eingezahlten Summe im Falle einer Privatinsolvenz oder bei Beziehen von Bürgergeld usw. (sollte bei Jemandem der mit Geld umgehen kann, spart und vernünftig anlegt zumindest weniger wahrscheinlich sein) und die Versicherung des Langlebigkeitsrisikos, also dass du eben eine lebenslange Rente bekommst. Es gibt aber Entnahmestrategien fürs „Alter“, die genau das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch können. Und die meisten Rentenversicherungen beginnen (!) sich erst zu rechnen wenn man weit über 80 oder sogar über 90 wird. Manchmal noch schlechter. Da lege ich mein Geld lieber selbst an und bin flexibel und selbstbestimmt. Und hab nicht auch noch das Kontrahentenrisiko eines Versicherers der ausfallen kann. Um nur ein paar Aspekte zu nennen.

    Ach spannend, darüber hab ich noch nicht nachgedacht. Bei uns gab es die letzten Jahre immer das Angebot "3 Aktien bekommen, nur 2 Aktien zahlen", darum habe ich hier mehrfach zugegriffen.

    Wie gesagt: kannst du machen. Ich kann nicht beurteilen ob es sich lohnt beim Unternehmen bei dem du arbeitest und ob dann 3 für 2 ein guter Deal ist, mit dem du eine gute Rendite einfährst. Kann sein. Wie gesagt: nach der Mindesthaltedauer würde ich die dann zumindest verkaufen.

    Super Tipp, danke. Meinst du beim FTSE All-World das Vanguard Produkt (A1JX52)

    Das ist die ausschüttende Variante. Ich persönlich würde immer, gerade als Anfänger, einen thesaurierenden ETF (in dem Fall: A1JX52)wählen, der automatisch Dividenden wieder anlegt. Einzige Ausnahme ist, wenn sich Dividenden unglaublich motivieren überhaupt anzufangen und/oder am Ball zu bleiben. Das ist aber letztlich rein psychologisch. Wenn du eine Ausschüttung brauchst, was in der Ansparphase eh nicht sein sollte, kannst du Anteile verkaufen. Kommt aufs gleiche raus. Lies dich an der Stelle am besten ein.

    Aktuell habe ich ca. 8k in meinem Depot. Also alles noch sehr überschaubar. Der größte Anteil liegt hier im World und NASDAQ. Habe bisher mtl. nur Betrage von 20-100 Euro eingezahlt, sprechen wir hier wirklich noch von kleineren Summen, aber das möchte ich jetzt gerne ändern. Und das gerne mit Sinn und Verstand.

    Der NASDAQ ist halt eine Sektorwette auf Tech und größtenteils USA und ein recht kleiner Index. Wird allgemein nicht empfohlen.

    Wenn du der Lesetyp bist, dann würde ich dir empfehlen mal ein Buch zu lesen. Das hat den Vorteil, dass es bei A beginnt und alles kompakt hat. Thomas Kehl/Mona Linke: „Das einzige Buch das Du über Finanzen lesen solltest“ oder Hartmut Walz: „Ihre Finanzen fest im Griff“ (2. Auflage) sind empfehlenswert.

    Artikel im Internet bei Finanztip oder Finanzfluss gehen natürlich auch und/oder Videos oder Podcasts, aber meist ist das nicht so kompakt und strukturiert von A ab.

    Hier die Seite von Finanzfluss finde ich als Startpunkt auch recht gut: https://www.finanzfluss.de/start/

    Viel Erfolg!

    Für die DXB0AN + TradeRe Anlage gehe ich von durchschnittlich 2,85% Zinsen bis Ende September 2025 aus.

    Sicher, dass es nicht 2,8756 % sein werden? Ich schaue nochmal in meine Glaskugel ;)

    Ich nehme das einfach mal als Aufhänger, hier wurde ja schon einiges richtiges gesagt: ich glaub, dass du zu sehr im Detail herum kramst und dir vielleicht wirklich nochmal überlegen solltest dich mit dem Thema Finanzen von A ab zu beschäftigen.

    Ein Buch hat den Vorteil, dass es eben genau bei A anfängt und alles kompakt hat. Es wird häufig Hartmut Walz: „Ihre Finanzen fest im Griff“ (2. Auflage) empfohlen. Wenn du der Lesetyp bist, dann wäre das auf jeden Fall zu empfehlen.

    Auch Videos und Podcasts sind möglich, oder Artikel im Internet. Ich finde als Startpunkt folgende Zusammenstellung von Finanzfluss zum Start recht gut: https://www.finanzfluss.de/start/

    Die Verbraucherzentralen, Finanztip und Finanztest (Stiftung Warentest) haben ebenfalls natürlich gute Artikel zum Thema, aber solltest du die Dinge eben vielleicht nochmal von Anfang an denken. Du hast wohl schon das eine oder andere gelesen, aber wenn daraus mitgenommen hast, dass der September schwach ist und du deshalb dann irgendwann investieren solltest, dann fehlt aus meiner Sicht etwas.

    Mein Tipp: nimm dir ein paar Wochen Zeit und lies dich strukturiert ein in das Thema. Dann entwickle eine einfache Strategie, fang an und bleib dabei. Wenn du Fragen hast, stell sie gerne hier. Viel Erfolg!

    So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Zeigt mal wieder, dass die Anforderungen, Bedürfnisse und Erwartungen sehr individuell sind und eine pauschale Empfehlung eigentlich nicht möglich ist, ebenso wie ein „geh bloß nicht dorthin, da hab ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht!“ nicht unbedingt zielführend ist.

    Was sich aber durchaus zeigen kann sind Tendenzen. Etwa, dass die meisten hier im Forum mit der ING zufrieden sind und man über diese wenig schlechtes liest. Oder eben, dass sich die Unzufriedenheit mit den Neobrokern häuft. Heißt aber eben nicht, dass es im individuellen Fall nicht abweichen kann.

    Ist das denn so? Ich bin vor Jahren mal der Frage nachgegangen, wann diese Berufsunfähigkeiten denn eintreten und weswegen. Im Internet findet man Zahlen um 25%, es wird somit suggeriert, daß jeder vierte Berufstätige berufsunfähig würde. Das wäre eine enorme Zahl. Ich habe mich dann bei uns in der Firma umgeschaut, ich müßte doch entsprechende Leute kennen.


    Ich kenne einen einzigen, recht tragischen Fall. Die Betroffene hat es in sehr jungen Jahre so derb erwischt, daß selbst der höchst restriktive Rentenversicherungsträger der Zahlung nicht ausweichen konnte. Aber wo sind die anderen?


    Ich bin der Frage nicht auf den Grund gekommen.

    Ich kenne tatsächlich auch niemanden, wobei das auch daran liegen könnte, dass ich noch nicht ganz so viele ältere Menschen um mich herum habe.

    Was mir zu den häufig zitierten 25 % immer einfällt ist, dass in dieser Zahl auch alle Risikofälle mit rein gehören. So ähnlich wie ein 30-Jähriger eine höhere Lebenserwartung hat als ein Neugeborenes. Es zählen auch alle Kettenraucher, Übergewichtige usw. mit in diese Statistik, ebenso alle Altersklassen und nicht zuletzt alle Berufsgruppen. Das individuelle Risiko für einen gesunden Menschen ohne große Risikofaktoren dürfte, ich vermute deutlich, geringer als 25 % sein. Bei 0 wird es natürlich nicht liegen und es kommt nicht von ungefähr, dass alle verbrauchernahen Experten sich einig darüber sind, dass eine BUV für Jeden der von seinem Einkommen abhängig ist eine Muss-Versicherung darstellt.

    Über die Berechnung der Höhe gibt es bekanntermaßen selbst unter besagten Experten unterschiedliche Meinungen.

    Ich bin seit 2 Jahren ausschließlich noch bei der DKB, davor noch bei TR, hat mir aber der Service 0 gefallen, die geringfügig höheren Kosten sind mir Hupe, genieße seit dem den erheblich besseren Service.

    Verständlich. Dann soll man das auch genau so machen.

    Vielleicht sehe ich die Servicefälle auch einfach noch nicht. Aktuell mangelt es mir an nichts und ich kann es mir auch nicht vorstellen wo ich großen Service brauchen würde. Jeden Monat geht meine Sparrate ab, einmal im Jahr rebalance und rolle ich ggf.

    Ok nicht ganz richtig, dass es noch nie Probleme gab: ein Depotübertrag zieht sich nun schon in die Länge. Das stört mich allerdings nicht so sehr bislang.

    Naja, frag mich nochmal in ein paar Jahren, ob ich dann noch hauptsächlich bei einem Neobroker bin. Aktuell bin ich zufrieden. Aber wie ich immer sage: es gibt für jeden die richtige Bank und den richtigen Broker. :)

    Bin bei diversen Neo Brokern (Finanzen.net Zero, Scalable.Capital, Trade Republic) und der DKB. Für das was man jeweils zahlt kann ich persönlich mich nicht beschweren, war/bin bisher bei allen recht zufrieden, auch übrigens als ausschließlicher Langfristanleger. Ich hab allerdings auch keine großen Ansprüche was Support angeht bisher, sprich ich meine, dass ich keinen brauche. Man sollte sich halt im Klaren darüber sein, dass man eben wenn man weniger zahlt auch weniger erwarten kann. Das kann für dich relevant sein, muss es aber nicht. Vielleicht merke ich irgendwann doch, dass ich (besseren) Support brauche. Bisher ist das noch nicht der Fall.

    FT suggeriert wider besseres Wissen um die Unmöglichkeit einer 100%igen Sicherheit unter dem Verlinkungshinweis auf den eigenen Anlagenrechner "Wollen Sie ihr Geld sicher anlegen ... " damit eine Art von Sicherheit, nimmt im Kleingedruckten dann aber alles komplett zurück.
    Nun ja ... welche Fäden sind da wohl miteinander verknüpft?2
    Liest von den FT-Werbetextern niemand hier im Forum mit, wer nickt derartige Texte ab?

    Auch wenn ich ebenfalls ein Anhänger von „es gibt keine absolute/hundertprozentige Sicherheit“ bin, kann man FT hier zugute halten, dass sie mit dem Schlagwort der „Sicherheit“ nun mal viele Deutsche erreichen. Streng genommen mag das etwas Etikettenschwindel sein, aber mir ist es lieber wenn mehr Menschen auf das Thema einschwenken, ihre Finanzen beginnen selbst in die Hand zu nehmen, wenn FT ihnen sagt „das ist sicher“, als wenn ein Finanzprodukteverkäufer auch sagt „das ist sicher“ und dabei Produkte verkauft, die nur ihm etwas bringen und den auf Sicherheit bedachten Kunden viel kosten.

    Zudem ist es Definitionssache was „sicher“ bedeutet. Auch 80%ige Sicherheit kann als „sicher“ definiert werden, eben genau vor dem Hintergrund, dass es 100%ige Sicherheit eben nicht gibt. Aber fang mal an Normalos, die eigentlich sowieso ungern mit dem Thema sich beschäftigen wollen, zu erklären, dass es immer noch eine Wahrscheinlichkeit von 20 % (Zahl frei gewählt) gibt, dass ihr Geld verloren geht. Insofern finde ich die Abkürzung mit dem Ziel Menschen anzusprechen, indem etwas als „sicher“ bezeichnet wird, unter gewissen Umständen in Ordnung. Solange kein Verkaufsinteresse dahinter steckt. In tiefer gehenden Beiträgen oder hier im Forum wird das schließlich detaillierter erklärt.

    Mir schwebt die Kombination aus meinem MSCI World ETF und einem Geldmarkt-ETF vor. Wenn die Börse im September nun nachgibt, möchte ich mein Welt ETF auf 50k erhöhen und 100k in einen Geldmarkt ETF stecken.

    Zwei Punkte dazu:

    1. Mir ist generell nicht so ganz klar: wofür genau sparst du, baust du Vermögen auf? Warum bisher so viel Sicherheit, warum auch in Zukunft so viel Sicherheit und so wenig Rendite? Und wenn ich frage, dass "mir" das nicht klar ist, dann entweder weil ich etwas übersehe, oder weil du dir eventuell auch selbst das nochmal klarmachen solltest.

    2. Das was du vor hast ist Market Timing. Und das funktioniert nicht. Was machst du wenn die Börse im September nicht nachgibt? Das ist keineswegs eine Gesetzmäßigkeit. Kann passieren, kann aber auch jetzt wieder ein Jahr ohne Unterbrechung rauf gehen. Warten kostet im Durchschnitt mehr. Oder hast du eine funktionierende Glaskugel?

    Eventuell solltest du dir wie gesagt Ziele nochmal genauer überlegen. Vielleicht auch nochmal bei A anfangen und dich einlesen/einhören/eingucken? :)

    Viel Erfolg!

    Wobei Mercedes bei uns nichts mit Status zu tun hat, sondern mit sicherheitsrelevanten Features. Das kann man bei Autos mit NCAP Crashtest etc. ganz gut bewerten.

    Ja, das dachte ich mir. An dieses "Statussymbol" muss man dennoch natürlich immer denken :D Wobei ich noch nicht mal Jemand bin, der sich daran stört, wenn ein anderer das als Statussymbol "braucht" - mich interessiert es schlichtweg nicht. Mit der Sicherheit haben Sie grundsätzlich recht - aber das meine ich mit meiner generellen Abneigung gegen solche Vergleiche: so richtig vergleichen lässt es sich am Ende wohl doch nicht, weil es einfach etwas anderes ist. Das mag aber auch Ansichtssache sein.

    Für Anregungen, welche Metaphern hier möglicherweise besser geeignet sind, bin ich sehr offen!

    Die habe ich zugegebenermaßen gerade nicht - ich bin in der Hinsicht aber auch ein eher sachlich-nüchterner Mensch, der solche Metaphern nicht benötigt. Insofern würde ich einfache Zahlen oder Schulnoten am ehesten ins Spiel bringen. Das mag für einige aber zu langweilig sein.

    Der Stand steht auf der Seite ganz oben - August 2022. Wir arbeiten gerade an dem - überfälligen - Update. Zwischenzeitlich hat sich im BU Markt ja wieder einiges getan. Dabei denken wir auch über eine Art Matrix nach, in der die Zielerreichung der einzelnen Tarife nachvollziehbarer wird.

    Ah ok verstehe. Ich habe mich letztes Jahr mit dem Thema beschäftigt. Ich hatte mich da intensiver, wenn auch natürlich am Ende laienhaft, mit dem Thema auseinandergesetzt, da ich Fragen zu diesem Thema bekommen hatte und es selbst mal wieder mehr durchdringen wollte. Mir war es bei meinen Recherchen beispielsweise bei einer "Dacia"-Versicherung aufgefallen, dass die für mein Laienverständnis deutliche Verbesserungen in ihrem Vertragswerk vorgenommen haben. Ich kann verstehen, dass es zeitaufwendig sein wird, aber vielleicht wäre es bei einer solchen Kategorisierung eigentlich sinnvoll so etwas zumindest jährlich vorzunehmen.

    Die Continentale BU ist aus unserer Sicht, wie auf unserer Seite "Was ist die für Sie beste Berufsunfähigkeitsversicherung?" beschrieben, qualitativ ein "Dacia" - also kein "Auto", in dem man sich bei Unfällen besonders sicher fühlen kann. Dennoch besser als zu Fuß oder mit dem Fahrrad. :) Manchmal muss man hier auch Kompromisse machen, weil gesundheitlich nicht anderweitig versicherbar oder die BU ansonsten zu teuer wäre.

    Ich habe das schon häufiger gedacht als ich das von Ihnen im Forum und auf Ihrer Website gelesen habe und wollte Ihnen (ein bisschen Off-Topic) ein Feedback dazu geben: mich sprechen diese Einordnungen in Autoklassen so überhaupt nicht an. Das mag daran liegen, dass mir Autos nicht besonders wichtig sind. Gerade Autovergleiche sind in der Finanzbranche nicht selten habe ich den Eindruck. Aber auch, weil ich solche Vergleiche generell nicht mag. Das könnte bei Jemandem wie mir auch dazu führen, dass ich sage "mir reicht auch ein Dacia aus - Hauptsache ein Auto falls ich mal eins brauche" - was aber eventuell nicht auf eine BUV zutreffen würde. Nun mag es sein, dass einem nicht kleinen Teil der Bevölkerung solche Autovergleiche direkt einleuchten und dieser Teil etwas damit anfangen kann. Das mag ich nicht beurteilen. Mich stößt es eher ab. Was ausdrücklich nicht Expertise oder die gewollte Aussage in Abrede stellen soll. Die Art der Veranschaulichung und Vereinfachung trifft nicht meinen Nerv. Auch wenn ich es grundsätzlich begrüße, dass es ein Versuch ist das für die meisten wohl trockene Thema etwas zu veranschaulichen.

    Hinzu kommt, dass ich zwar die Kriterien für die einzelnen empfehlenswerten Kategorien, die ja sehr detailliert aufgeführt sind, nachvollziehen kann, nicht aber woran es bei ihren "Dacias" eigentlich genau scheitert. Aufgrund der aufgeführten Zahlen kann ich das nicht ganz schlussfolgern, warum es nicht zum "Renault" reicht. Hier wäre eine zusätzliche Information hilfreich, vielleicht auch zum Aufklappen für alle die es interessiert. Das gilt natürlich prinzipiell auch für die Versicherungen in den empfehlenswerten Kategorien.

    Und es wäre hilfreich, wenn Sie jeweils dazuschreiben würden, auf welche Version (Datum bzw. Monat/Jahr) der Bedingungen Sie sich beziehen. Manche Versicherer passen die Bedingungen ja regelmäßig an.

    Hier übrigens der Vollständigkeit halber der Link: https://schlemann.com/berufsunfaehig…lt-vw-mercedes/

    Technisch gesehen klar war es ein Fehler. Ob es strategisch ein Fehler gewesen wäre wissen wir in 20 Jahren.

    Damit sollten wir es nun bewenden lassen.

    Das mag nun ein etwas kleinliches Formulierungsding sein: Ein strategischer Fehler kann es aus meiner Sicht trotzdem (schon heute) sein, wenn die vorgenommene/abgesprochene Strategie eben eine andere war.

    Von der Sache her, dass man es dabei bewenden lassen sollte, bin ich bei euch. Ebenso, dass man die Auswirkungen des Strategiefehlers erst in 20 Jahren absehen könnte. Ein Fehler in einer Strategie kann sich eventuell auch als Glücksfall herausstellen. Wie gesagt: eher eine Sache der Formulierung oder auch Interpretation, was hier eigentlich Strategie und Fehler sind.