Duregar, ich kann dir da nur voll zustimmen. Genauso ist es gewesen. Da es kein Internet gab und man sowieso nicht dachte, mit finanzieller Bildung jemals konfrontiert zu werden, hat man sich damit nicht beschäftigt. Weder im Gymnasium, Internat oder an der Uni hat man sich mit dieser Problematik näher konfrontieren müssen. Zuhause hieß es: lediglich 'Mach nie Schulden. Wenn du dir etwas nicht leisten kannst, musst du eben darauf verzichten.'
Die eigene finanzielle Knappheit war der ständige Dauerbegleiter und man hat die Notwendigkeit nicht eingesehen, sich über solch dröge Sachthematiken, die einen sowieso niemals selber betreffen würden, den Kopf zu zerbrechen.
Warum hätte man sich mit Geldvermehrung als Teil eines Bildungskonzeptes auseinandersetzen müssen, wenn die eigenen finanziellen Mittel so knapp bemessen waren, dass an großartiges Sparen geschweige denn Anlegen nicht zu denken war und das Geld bis zum Monatsende gerade so reichte?
Beiden anderen, denen es finanziell gut ging, gab es früher die 'Banken' oder Versicherungen, die noch einen guten Ruf hatten und diejenigen die reich waren, hatten meist geerbt.