Beiträge von DerDenker

    Guten Morgen,

    wir tun hier das eine ohne das andere zu lassen...

    Eine monatliche Sparrate geht auf das Eltern-Depot, um so Themen wie Unterhalt während der Ausbildung sicher abdecken zu können.

    Für Geld, das unser Kind direkt geschenkt bekommt, gibt es das Junior-Depot. Damit ist die Trennung "mein Geld - dein Geld" für alle nachvollziehbar getrennt.

    Und was das Thema "Hilfe, mein Kind wird Volljährig und hat dann (zu)viel Geld" angeht:

    Ich habe einige Jahre die Möglichkeit erzieherische auf mein Kind einzuwirken.

    Ich kann nur darauf hinarbeiten ausreichend Finanzwissen, kritisches Hinterfragen, selber Denken mit auf den Weg zu geben und darauf vertrauen, dass es fruchtet.

    Und so wie mir schon teure Fehler passiert sind, wird auch mein Kind Fehler machen - und hoffentlich daraus lernen!

    Grüße,

    DerDenker

    Danke für Eure Antworten.

    Außerbörslicher Handel kann sein - ich kontrolliere meist spät abends mein Konto und mein Depot.

    Da bekam ich beim einen ein paar Tage hintereinander einen Tagesverlust angezeigt (immer nur ein paar Cent), der andere zum gleichen Zeitpunkt nicht.

    Wenn ich jetzt rein gucke, ist mein Weltbild wieder in Ordnung :saint:.

    ...und ich merke mir: auch bei Geldmarktfonds immer brav ein Limit setzten...

    Guten Morgen,

    meine einfache Sichtweise und Logik funktioniert nicht mehr und ich verstehe noch nicht warum. Vielleicht habt Ihr eine nachvollziehbare Erklärung für mich, die über das "ist halt so" hinaus gehen?

    Ich vergleiche die Entwicklung der beiden Geldmarktfonds DBX0AN ( XTR.II EUR OV. RATE SW.1C) und DBX0A2 (XTR.II EUR OV.RATE SW.D).

    Nach meinem Verständnis sind beide von Zielrichtung und Inhalt vergleichbar. Unterschied: DBX0AN ist thesaurierend, DBX0A2 schüttet alle 3 Monate aus, zuletzt Mitte Februar. Durch die Ausschüttung erklärt sich bei DBX0A2 der "Sägezahn" im.Graphen, der bei Jahressicht deutlich wird.

    Nach meinem Verständnis steht die Steigung beider Graphen in direktem Zusammenhang mit der Zinsvorgabe der EZB, je höher der Zins, desto steiler die Kurve, je geringer der Zins desto flacher und wenn negativ, dann fallend (siehe 5-jahres-Zeitraum).

    Kleine Schwankungen von wenigen Cent am Tag sind drin, seit die EZB die Null-Zinsphase beendet hat, sind beide Fonds jedoch i.d.R am Ende des Tages positiv. Ich meinte schon manchmal eine Abhängigkeit / Regelmäßig im Bezug auf die Wochentage zu erahnen.

    Interday gibt es manchmal Ausschläge nach oben oder nach unten. Am nächsten Tag ist meist wieder alles wie in meiner heilen Welt erwartet.

    Nur jetzt nicht mehr!

    Könnt Ihr herleiten, warum DBX0AN in den letzten 5 Tagen stabil blieb und DBX0A2 mehrfach hintereinander negativ abgeschnitten hat?

    Meines Wissens gab es in den letzten Tagen keine Ausschüttung.

    Holen "die Großen" ihr Geld lieber (= zuerst) vom Ausschütter, wenn sie ihr Geld

    brauchen?

    Was ist da los?


    Grüße,

    Der Denker

    TrekGirl85:

    Ich kann Deine Unsicherheit / Sorge bezüglich der finanziellen Verpflichtungen, die Du mit der Übernahme des Hauses eingehst, sehr gut verstehen.

    Es ist "ein Haufen Geld" und dann noch über Jahre!

    Bei jeder Immobilie, die ich bisher gekauft habe (insgesamt 3, aber nicht jede behalten), hatte ich vor der Unterschrift und die darauf folgenden Monaten die Sorge, ob ich mich nicht übernommen habe. Danach hatte ich mich an die neue Situation gewöhnt und wurde wieder gelassener. Ich kenne einige Eigentümer, die von ähnlichen Erfahrungen berichten. Deine Sorge ist also nicht ungewöhnlich.

    Du hast gerechnet, der Darlehensgeber hat gerechnet, hier im Forum wurde ein bisschen abgeschätzt - alle mit dem Ergebnis: die Finanzierung klappt!

    Dir ist der Abstand zu den Nachbarn und die nur dadurch gegebene Ruhe wichtig (auch, um Deine Arbeitskraft zu erhalten!) - die bekommst Du nur über ein Haus, egal ob gemietet oder gekauft.

    Es muss also Haus (das, das Du jetzt übernehmen kannst) mit Haus, das noch nicht bekannt ist und das gemietet oder gekauft werden kann, verglichen werden! Haus gegen Wohnung ist unter Deinen Voraussetzungen (Du hast das Wort Hypersensibilität genannt) nicht äquivalent!

    Guck Mal in Deiner Gegend, was dort für Häuser so verlangt wird. Wahrscheinlich kommst Du da nicht günstiger weg.

    Was das Thema Urlaub und teure Schuhe angeht: hat der Konsum Dir emotional was gegeben, das Du jetzt schmerzlich vermissen würdest?

    Fühlst Du Dich in Deinem Haus so wohl, dass Du Die vorstellen kannst, deine nächsten beiden Urlaube dort zu verbringen und auch dort die erwünschte Erholung zu bekommen?

    Ich weiß, Du wirst die für Dich richtige Entscheidung treffen.

    Alles Gute,

    DerDenker

    @Achim Weiss:

    Bitte glaube mir - wir haben mehrere Optionen von verschiedenen Personen (Architekt, Fertighausverkäufer, Energieberater) durchrechnen lassen.

    Abreißen und ein vergleichbares (!) Haus hinstellen kostet hier, Abriss- und Entsorgungskosten (Vorschriften zur Trennung der Baumaterialien umsetzten!) sowie Wohn- und Lagerkosten für die Bauzeit mit berücksichtigt, noch deutlich mehr als die Sanierung.

    Zum Thema Energiestufe H:

    Das gilt im KFW-Programm 261 als Worst Performance Building! Hier bekommt man zwar etwas mehr Förderung, wenn man das Haus nachweislich sachgerecht saniert - man muss aber erstmal das Geld haben, nach dem Kauf des Hauses auch noch den KFW-Kredit bedienen zu können!

    Nachtspeicheröfen:

    Ja, gilt als umweltfreundlich, weil mit Strom betrieben. In einem Haus, das die Wärme nicht halten kann, zahlt man sich aber dumm und dippelich!

    Woher ich das weiß?

    Wir haben selbst so ein Haus (Energieeffizienz H, Baujahr 1964, Einzelöfen, unbeheizte Räume (Schlafzimmer, Kinderzimmer!) wurden 2011 mit Elektroheizung ausgestattet).

    Wir haben aktuell eine Stromvorauszahlung von 250 Euro pro Monat!

    Saniert wird ab Frühjahr 2025 - vorher war leider das Geld nicht da, um die Sanierungskosten von ca. 420 TEUR zu stemmen! (Heizung, Wasser + Warmwasser, Stromleitungen, Isolation von oben nach unten, Solaranlage...)

    Übrigens: Wie wird denn in dem Haus das warme Wasser aufbereitet?

    Wer Nachtspeicheröfen hat hat i.d.R. auch eine dezentrale Warmwasseraufbereitung - also Boiler oder Durchlauferhitzer wobei die Stromversorger die Anzahl der Durchlauferhitzer bestimmen dürfen (Leitungen in der Straße).

    Zum Thema "Leuchtende Augen":

    Die beiden sind von ihrem Plan überzeugt.

    Du kannst versuchen Deine Bedenken zu äußern. Ich wäre hier aber sehr zurückhaltend, um die weitere Beziehung nicht zu belasten. Wie schnell wird aus einer sachlichen Darstellung ein "Du willst es uns madig machen", "Du bist neidisch",....?

    Dir viel Einfühlungsvermögen bei den Gesprächen mit Deiner Cousine.

    Möge es Dir gelingen, den richtigen Ton zu treffen und im richtigen Moment zu schweigen.


    Grüße,

    DerDenker

    Spannende Diskussion....

    Was ist wichtig? Wem ist was wie viel Wert?

    Egal welche Lösung, das Paar muss sich einigen. Jemandem für seine individuelle Lösung den Vorwurf "ungerecht" zu machen, hilft niemandem.

    Bei uns ist es so, dass das Haus Jahre vor dem Partner da war. Klar, dass der eine alleine im Grundbuch steht.

    Der eine hat auch alleine die zugehörigen Darlehen bedient und wird es bei der fälligen Sanierung wieder tun.

    Zusammen wäre die Finanzierung wahrscheinlich leichter, aber dann gehört aus meiner Sicht der zweite mit ins Grundbuch (finde eine "gerechte!" Aufteilung!) - müssen beide wollen mit den zugehörigen Konsequenzen, dass der eine vielleicht groß verreisen könnte und der andere nicht mit kann, weil das Geld im Darlehen versenkt wird.

    Was werden die Partner tun? Seither haben wir uns nach den Möglichkeiten des finanziell "schwächeren" im Sinne von "weniger liquiden" Partner gerichtet. Das ist aber nur unsere Lösung. Andere Paare werden für sich eine andere Lösung finden und hoffentlich auch gut damit zurecht kommen.

    Habe ich es nicht gelesen oder auch nicht in Erinnerung: wie wollt/könnt Ihr die laufenden Kosten des Darlehens unter Euch aufteilen?

    Was wäre möglich?

    Wenn nicht 50/50 im Grundbuch gehören für mich persönlich (aber das ist nur meine Meinung) auch die Darlehensraten im selben Verhältnis aufgeteilt - mit allen Vor- und Nachteilen für das Zusammenleben....

    Ich wünsche Euch, dass Ihr Eure Lösung findet, mit der Ihr beide über Jahre zufrieden sein und Euch in die Augen sehen könnt...

    Wird die 3.000-EUR-Grenze denn inflationsbereinigt? Wenn nicht ist das doch nur logisch, dass immer mehr Renten im Lauf der Zeit 3.000 EUR erreichen. Das heißt noch lange nicht, dass der Lebensstandard der Rentner steigt. Die 3.000 EUR von heute entsprechen vermutlich in Kaufkraft den 2.500 EUR von vor fünf Jahren.

    Ja, das Frage ich mich bei solchen Meldungen auch immer.

    Ein Rentenpunkt ist heute nominell mehr wert als noch vor ein paar Jahren. Ob da ein Absoluter Eurobetrag die richtige Vergleichsgröße ist?

    Wäre es nicht sinnvoller / vergleichbarer, die durchschnittlich erworbenen Rentenpunkte eines Arbeitslebens zu melden.

    Beispielsweise die Rentner, die 2024 in Rente gegangen sind hatten durchschnittlich 28,6 Rentenpunke in ihrem Berufsleben erworben, 2004 waren es XX Punkte.

    Grüße,

    DerDenker

    Auch wenn man mir wahrscheinlich jetzt wieder erzählen wird, wie unsinnig meine Betrachtung ist und wie viel Geld ich liegen lasse - ich erzähle einfach was ich mir für meine Situation ausgedacht habe:

    Haus aus den 1960ern ist vorhanden - Dach, Fassade, ein Badezimmer noch im Original vorhanden.

    Die Statistik sagt, ein Dach hält ca 40 - 50 Jahre, Fenster ca. 30, Bad ca. 20 (wobei man hier eher "schieben" kann als eine Heizung) neue Fassaden auf Isolierung nur noch 15 Jahre. Das, so habe ich es mir erklären lassen liege an den mit der Isolierung verbundenen anderen Anforderungen an den Putz.

    Es gibt Durchschnittswerte, was so ungefähr pro Gewerk der Quadratmeter kostet.

    Als wir uns entschieden haben in dem Haus zu bleiben, haben wir uns damit auch entschieden, Geld für die Instandhaltung aufzubringen

    Mit dem Alter des Hauses und dem Wissen, was wann gemacht wurde, ist es zumindest mir klar, dass das Dach uns keine 25 Jahre schenken wird, um "auf der sicheren Seite" MSCI World - Anlage zu sein.

    Weil wir schon an konkreten Sanierungsplänen sind liegt aktuell ein guter Anteil unseres Geldes in Tagesgeld und Geldmarktfonds.

    Wenn wir mit der Sanierung fertig sind und wissen, dass die Finanzierung läuft, gucken wir, ob wir was übrig haben, um es langfristig anzulegen. Der Verkauf von Aktienfondsanteilen ist derzeit nicht geplant, aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

    Ohne konkreten Plan bzw. Sanierungsewartung hätte ich das Geld aber in Aktienfonds....

    Grüße,

    DerDenker

    Unser Kind war gerade drei Monate alt, als wir uns für ein Kinderdepot und gegen einen von den Eltern finanzierten Sparplan entschieden haben.

    Die Gründe gegen den Sparplan wurden oben schon genannt.

    Allerdings ist das Geld, das dem Kind geschenkt wird (das erste Geldgeschenk kam zur Geburt, das nächste zur Taufe) verantwortungsvoll zu verwalten. Und dazu halte ich ein Kinderdepot für sehr geeignet!

    Das Geld des Kindes kann stets eindeutig dem Kind zugeordnet werden.

    Es gibt immer einen eindeutigen Platz auch wenn im Laufe der Zeit was dazu kommt (Kommunion/Konfirmation o.ä.).

    Und ja, es gehört dazu, dass die Eltern sich auch um die Bildung ihrer Kinder kümmern. Ist doch super, wenn der Teil Sparen und Anlegen, Aktien und Fonds dem Kind an Beispielen im Depot des Kindes direkt erklärt werden kann!

    Und ich bin mir sicher, dass auch der Ersteller oder die Erstellerin dieses Fadens seinen Kindern zu gegebener Zeit erklären wird, weshalb die Entscheidungen für oder gegen die Fonds so getroffen wurden, wie sie getroffen wurden, welche Argumente es dafür und dagegen gab und welche Lehren daraus abgeleitet werden können.

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo BeJo,

    Hier mein Halbwissen zum Thema Abschreibung (Deutschland):

    Abschreibung ist nichts anderes als der rechnerische Wertverlust eines Vermögenswertes.

    Es wird dabei angenommen, dass der Wertverlust bei Investitionsgütern linear verläuft. Je nach Art des Investitionsguts ist der Wertverlust auf 3 (Server?), 10 (Maschinen) oder 30 Jahre (Immobilien) gestreckt. Nach der Laufzeit der Abschreibung steht der Vermögenswert in der Bilanz mit 1 Währung.

    Daher kommen auch die von Dir erwähnten 2% Abschreibung - das ist der Vermögenswert über 30 Jahre verteilt auf Null gesetzt.

    Abschreibungen gegenüber dem Finanzamt geltend machen, kann allerdings nur, wer durch den Einsatz des Vermögenswerts Geld verdient, weil davon ausgegangen wird, dass nach der Abschreibungszeit in der selben Höhe des ursprünglichen eingesetzten Geldes die Maschine ersetzt, die Immobilie in Stand gesetzt werden muss um weiter damit Geld zu verdienen zu können.

    Wenn die Maschine / das Haus nach der Zeit mehr wert ist, als in den Büchern steht, ist die Differenz die sogenannte Stille Reserve..sie wird durch Verkauf aufgelöst und als Gewinn versteuert.

    So - was bedeuten diese klugen Gedanken zum Thema Investitionsgüter und Werteverfall unseres Steuergesetzgebers für den Privatmann, der eine Wohnung erst vermieten und später selbst nutzen will?

    1. Er besorge sich einen Steuerberater, weil schon im Kaufvertrag durch geschickte oder ungeschickte Aufteilung in Bodenwert, Gebäudewert und Einbauten man Mal gegenüber dem Finanzamt, mal bei der Finanzierung und Mal bei den Notar und Maklerkosten Vorteile auftreten und das ganze natürlich gegenläufig...

    2. Die Wertverluste, die bei der Abschreibung angesetzt werden sind keine Freundlichkeit, sondern real vorhanden. Es werden nach zehn Jahren (egal von wem bewohnt - sogar unbewohnt) Reparaturen zu machen sein. Ob Ihr, wenn Ihr dann einzieht, Küche und Bad weiter so haben wollt oder nicht doch andere Fließen schöner wären, ob das Parkett nicht abgezogen werden müsste ... dafür braucht Ihr dann wieder Geld auf der Seite.

    3. Falls die Immobilie fürs Alter nicht in Deutschland sondern irgendwo sonst stehen soll, bitte die Gesetzgebung vor Ort mit betrachten!

    Die weiteren Vor- und Nachteile von vermieteten und selbst genutzten Immobilien werden in anderen Fäden hier im Forum längs und breit diskutiert. Auf das gehe ich jetzt nicht ein.

    Grüße,

    DerDenker

    Soweit ich es in Erinnerung habe ist entscheidend, wie das Elternteil, das mehr Einkommen hat, versichert ist.

    In diesem Beispiel: Mann verdient jetzt mehr .> Kinder jetzt in der PKV. Mann verdient weniger > Wechsel der Kinder in die GKV.

    Lasse mich aber sehr gerne berichtigen.

    Grüße

    DerDenker

    Guck Mal, ob Dein Broker nicht auch Investmentbasics zum nachlesen anbietet.

    Bei Comdirect gibt es beispielsweise die Comdirect Akademie, die kostenlos und sehr sachlich die technischen Hintergründe zu verschiedenen Themen an der Börse erklärt - falls Du Mal über ETF, Aktien und Immobilien hinaus unterbringen wolltest....

    Übrigens habe ich mir sowohl bei kostenlosen Angeboten wie auch bei Rabattangebot angewöhnt, darüber nachzudenken, wer der Anbieter ist, welche Interessen der Anbieter haben könnte etwas kostenlos oder rabattiert anzubieten und ob und wie viel ich vor diesem Hintergrund kaufen will - Bezahlung geht heute nicht nur mit Geld sondern auch mit Daten. Und auch die Comdirect ist kein gemeinnütziger Verein sondern will über ihr Angebot mehr Kunden gewinnen, die sich zutrauen ihr Geld in risikoreichere Produkte zu stecken als in die, die auch auf dem Kinderdepot zur Verfügung stehen.

    Auf der anderen Seite bezahle ich persönlich nur Geld für Aus- und Weiterbildungen, wenn der Träger des Lehrgangs eine Hochschule oder ein Verein ist und ich ein Zertifikat bekomme, das mich bei meinem heutigen oder künftigen Arbeitgeber weiter bringt.

    Dir ein glückliches Händchen bei Deinen Entscheidungen.

    Grüße,

    DerDenker

    Mag sein, dass da was bei der Prüfung/Ablehnung des Status etwas schief gegangen ist. Tatsache ist, dass er als Rentner von der gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund von seinen Beiträgen und Beitragszeiten eine durchaus brauchbare Rente ausbezahlt bekommen hat und die Gesetzliche Krankenkasse dennoch auf den Beitrag nach Einkommen und nicht nur auf Rentenbasis bestanden hat. Und ja, das war ganz schön viel Geld, was da verlangt wurde!

    Ob das berechtigt war oder nicht wird drei Jahre nach seinem Tod niemand mehr ernsthaft aufrollen.

    Um das ging es in diesem Faden und der ursprünglichen Fragestellungen aber auch nicht!

    Es ging darum (und sollte es auch weiterhin gehen) welche Möglichkeit im Alter bestehen, eine private Krankenvollversicherung zu erreichen wenn keine Anwartschaft besteht.

    Und hier der Vorschlag aufgrund der Info aus meinem nächsten Familienkreis, dass es den Weg über eine private Zusatzversicherung geben könnte.

    Vielleicht hilft es, vielleicht machen nur manche Versicherungsunternehmen mit, vielleicht gibt es noch ganz andere Wege...

    Den Fragestellerin auf alle Fälle ein glückliches Händchen beim Finden der für sie passenden Option und uns allen beste Gesundheit.

    Grüße,

    DerDenker

    Die Selbständigkeit schließt die KVdR nicht aus. Er braucht für die KVdR aber eine gesetzliche Rente (und sei es eine kleine nebenher). Hat er denn über seine hauptberufliche Anstellung keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente erworben?

    Ja, er hatte Anspruch auf die Gesetzliche Rente. Die letzten 25 Jahre seines Berufslebens war er abhängig beschäftigt mit Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung (wie 90% der Arbeitnehmer) und hatte die Selbstständigkeit nebenbei.

    Trotzdem wurde von der Gesetzlichen Krankenversicherung nachher vorgerechnet, dass er durch seine Selbstständigkeit keinen Anspruch auf die Krankenversicherung der Rentner habe... Daher auch der Gedanke, komplett in die private Krankenversicherung zu wechseln. Durch die lange Zusatzversicherungszeit hätte das Versicherungsunternehmen sogar mitgemacht...

    Grüße,

    DerDenker

    Vielleicht hilft diese Info weiter:

    Mein Vater war hauptberuflich angestellt und war nebenberuflich selbstständig.

    Zeitlebens war er in der GKV, hatte aber eine umfangreiche private Zusatzversicherung.

    Als er in Rente ging war er durch die bestehende Selbstständigkeit kein Fall für die Versicherung der Rentner. Die private Zusatzversicherung zu einer Vollversicherung umzuwandeln hätte wohl geklappt. Leider hatte das Leben oder besser gesagt der Tod eine andere Idee...

    In wieweit das jedoch allgemeingültig ist oder gar einen sicheren Weg zum Ziel bietet, weiß ich nicht. Da dürfte auch einiges vom Versicherungsunternehmen, der persönlichen Gesundheit und der eigenen finanziellen Schmerzgrenze abhängen...

    Grüße,

    Der Denker

    Geh Mal über die Straße zur Volksbank.

    Hier wo ich wohne gibt es regelmäßig das Phänomen, dass wenn ein Sparkassenkunde mit seinem Darlehen als Neukunde bei der Volksbank aufschlägt, bessere Konditionen (Zins, Sondertilgung) raus kommen, als wenn er bei der Sparkasse bleibt - funktioniert übrigens auch umgekehrt.

    Keine Sorge vor der Gebühr um die Grundschuld zu übertragen. Sprich dieses Thema offen bei der VB an und der Verkäufer dort weiß, wie er rechnet, dass Du es als "so sauer schmeckt der Apfel ja gar nicht," empfindest.

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    Noch zum Thema Immobiliendarlehen, "günstiger" Zins aber nur über 50.000 EUR zu haben gegenüber Verbraucherkredit:

    Das ist wieder Mal so eine Rechenaufgabe...

    Darlehen mit fest vereinbartem Zinssatz und Rate und vielleicht Sondertilgungsmöglichkeit (aber leider oft begrenzt) gegen höheren Zins, dafür variabel (es soll Leute geben, die auf weitere Zinssenkungen spekulieren) und häufig mit nahezu unbegrenzter Sondertilgung und geringerer Ausgangssumme...

    Falls Du Dich für die Chance und das Risiko des Verbraucherkredits erwärmen kannst, hast Du auch in der Auswahl des Vertragspartners deutlich mehr Möglichkeiten!

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo saskijah,

    Deine Bedenken / Überlegungen kann ich sehr gut verstehen.

    Ich selbst habe kurz nach dem Platzen der Dotcom Blase angefangen selbst Geld zu verdienen und ich kenne einige Kollegen, die damals in der Euphorie auf Aktien gesetzt hatten (ETF gab es damals noch nicht und schon gar nicht als Sparplan) und kurz darauf ihren Ehefrauen beichten mussten, dass das Geld für den Bauplatz nicht mehr in der erwarteten Höhe da ist und deswegen alle Planung und Vorfreude auf das Eigenheim vergebens war. Ja, diese Erfahrung prägt....

    Du hast eine gewisse Vorstellung, wie Dein Leben aussehen könnte/sollte. Gut so!

    Du hast jetzt Geld übrig. Noch besser!

    Du wünscht Dir eine Immobilie, bist aber noch nicht auf konkreter Suche. Du weißt also momentan nur, daß Du möglichst viel Eigenkapital brauchst, hast aber noch kein konkretes Ziel in Form von X Euro in Y Monaten.

    Was unterscheidet Dich von meinen Kollegen damals?

    Du hast noch nicht den Bauplatz reserviert, Du hast noch keine familiären Verpflichtungen.

    Du kannst "ins Risiko gehen" - und einen ETF Sparplan anfangen und dann, wenn die anderen Lebensbereiche konkret werden, immer neu entscheiden, ob Du diesen Sparplan fortführst, liegen lässt, Geld entnimmst - und das viel einfacher und mit besseren Chancen als mit Festgeld, Bausparer oder sonstigen Konstruktionen.

    Ein Argument der Bausparverkäufer ist übrigens, mit einem Bausparer würde man den Darlehensgeber zeigen können, dass man wirklich regelmäßig über mehrere Jahre Geld auf die Seite bringt - das kannst Du auch ohne teuren Vertrag mit einem selbst eingerichteten ETF-Sparplan und dazu noch viel flexibler. Nur Mut!

    Und allen Empfehlungen zum Trotz - Du darfst das Geld dann entnehmen, wenn Du es brauchst! Es gibt keine vertragliche Verpflichtung die 20 Jahre durchzuhalten (später bei einem Immobiliendarlehen schon) Das ist doch der große Vorteil....

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo Zahlenspieler,

    gut, dass Du Dich darum kümmerst. Auch wenn es sich nur um drei Monate Einkommen handelt - die Ausbildungsvergütung ist beim Dualen Studium oft ausreichend hoch, dass Steuern abgezogen werden. Die gilt es nun sich wieder zu holen.

    Frag Mal Deine Tochter, wie sie die regulären Lohnzettel bekommt.

    Die Firma, für die ich arbeite, hat auf "wir verschicken nichts mehr sondern die Mitarbeiter rufen ab" umgestellt.

    Das bedeutet, sowohl Lohnzettel als auch Lohnsteuerbescheinigung sind nun hinter Kacheln in einem Portal versteckt, neben einigen anderen Kacheln für Urlaubsanträge, Zeitmeldungen, Reisekostenabrechnung und einigen Überschriften, die ich bisher ignorieren könnte.

    "Nicht bekommen" kann also tatsächlich sein (im Sinne von, keiner hat mir was in die Hand gedrückt und gesagt, dass das wichtig ist)

    Grüße,

    DerDenker