Beiträge von DerDenker

    Bei den Darlehen, die ich seither hatte, bin ich mit einer Aufteilung 1/3 auf 5 Jahre und 2/3 auf 10 Jahre gut gefahren.

    Begründung:

    - Ich rechne sehr konservativ.

    - Meist ist der Zinssatz für 5 Jahre geringer als für 10 Jahre.

    - Ich will trotz Darlehensrate (Zins + Tilgung) noch was auf die Seite bringen, denn in der Firma und mit der Immobilie wird zunächst der Stress absehbar nicht kleiner. Da ist es gut, wenn man sich trotz allem noch einen Urlaub mit wegfahren und schönen Extras leisten kann.

    - Die Gewerkschaft kämpft für meine Lohnanpassung. Vielen Dank an dieser Stelle für diese wichtige Arbeit!

    - Es gibt Banken, die lassen sich die Option auf 10% Sondertilgung fürstlich bezahlen, sind aber bei 5% Sondertilgung durchaus wettbewerbsfähig.

    - zumindest ich bekomme eine zusätzliche Sparmotivation, wenn ich die ersten Jahre meinen Darlehensstand sehe und wie wenig sich erstmal an meinem Tilgungsanteil bewegt!

    All das zusammengenommen hat bisher bewirkt, dass ich mich nach 5 Jahren gefreut habe, ein Darlehen komplett ablösen zu können und dafür die Rate dann für das länger laufende Darlehen frei zu haben. Und Fünf Jahre Einschränkung sind überschaubar.

    Kann man natürlich auch anders aufteilen - muss man je nach Gesamtsumme vielleicht auch.

    Aber warum nicht 1/4 auf 5 Jahre, 1/4 auf 10 Jahre + Sondertilgungsmöglichkeit und 1/2 auf 15 Jahre?

    Meine Erfahrung aufgrund von drei Vorgängen in den letzten 20 Jahren. Vorgang 4 steht an, ist aber etwas anders gelagert....

    Das Thema dürfte übrigens stark Typabhängig sein. Habe auch Kollegen, die sich für alles in 20 Jahren, ohne Sondertilgung dafür aber auch ohne Restschuld entschieden haben mit der Aussage "dann bin ich fertig und muss ich mir keine mehr Gedanken machen..."

    Grüße,

    DerDenker

    Ich plane nächstes Frühjahr die Sanierung unseres Hauses.

    Ich bin sehr froh, dass ich das Geld für die Sanierung brav in Tagesgeld und Geldmarkt Fonds gesteckt habe - schön getrennt von der Altersvorsorge, die hoffentlich tatsächlich erst in mehr als 15 Jahren benötigt wird.

    Ja, die Versuchung war da, etwas optimistischer zu kalkulieren und mehr in Fonds zu stecken. Wenn ich allerdings jetzt auf den Depotwert für die Sanierung angewiesen wäre, könnte ich gewiß nicht so gelassen weiter zusehen...

    Sparpläne laufen weiter - Polster für die Sanierung ebenso wie in den Fonds für die Zeit in der Rente....

    Vor Jahren habe ich mein Haushaltsbuch mit einer Software - ich meine es war Quicken - geführt.

    Positiv an der Lösung war, dass es schon ziemlich passende Kategorievorschläge hatte, zuverlässig und auch mit mehreren Konten funktioniert hat.

    Frustrierend war die Eingabe der Positionen auf dem Gehaltszettel (bei Kategorie "Lohn" wollte das System immer die Positionen aufgeschlüsselt haben) und die daraus resultierende Auswirkung auf die Auswertung für was am meisten Geld ausgegeben wurde.

    Spoiler: Steuern und Versicherungen noch vor Wohnkosten...

    Nach mehreren Jahren habe ich dann das Thema vorübergehend eingestellt.

    Versuche so etwas selbst beispielsweise in MS Access nachzubilden, sind gescheitert. Professionelle Programmierer haben halt doch etwas mehr Ahnung als ich.

    Ich habe mich dann irgendwann angemeldet bei der Verbraucherstichprobe des Statistischen Landesamtes.

    Wenn man genommen wird (kommt auf die Stichprobengröße und die Familiären und finanziellen Verhältnisse an) darf man einmal Angaben zum Haushalt und zur Wohnsituation machen und drei Monate lang (welches Quartal bestimmt das Statistische Landesamt) seine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben und melden.

    Mir hat es einige Erkenntnisse gebracht und ein finanzielles Dankeschön gab es im Anschluss auch.

    Momentan bin ich auch ohne Haushaltsbuch zufrieden und mit einem guten Gefühl unterwegs. Wenn ich wieder Sorge haben sollte, dass ich nicht genug auf die Seite bringe, fange ich wieder an - zur Not in einem Schulheft mit Stift und Taschenrechner...

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo Realist,

    wir hatten bei unserem Kind eine ganz ähnliche Situation und haben uns für die oben beschriebene Mischform entschieden.

    Warum?

    Alles, was dem Kind direkt geschenkt wird, gehört eindeutig dem Kind. Deswegen war es für uns Eltern klar, dass dieses Geld auf den Namen des Kindes angelegt wird.

    Wenn wir allerdings dann auch noch den Sparplan, den wir uns für unser Kind vorgestellt hatten, auf das Kind hätten laufen lassen, wäre mit Zinseszinseffekt selbst konservativ gerechnet ein Betrag heraus gekommen, den wir einem 18 jährigen nicht gerne bedingungslos überlassen würden.

    Deswegen wird das Geld, das wir per Sparplan monatlich schenken wollten, jetzt auf unseren Namen angelegt und wir warten, wofür es dann später tatsächlich verwendet wird.

    Ob fürs Studium, die erste eigene Wohnung, oder doch als Kaution, falls das Kind auswandern will - es wird sich sicher etwas finden ;) .

    In was angelegt wird, drüber müssen sich die Eltern einig werden. Im Kinderdepot und auch auf dem Kinderkonto sind manche Möglichkeiten, die vom Gesetzgeber eingeschränkt sind aber sowieso gesperrt. So kann vom Kinderkonto beispielsweise nicht mehr entnommen werden als dass in Form von Guthaben drauf ist. Minderjährige dürfen nämlich grundsätzlich erstmal keinen Kredit aufnehmen (und die wenigen Ausnahmen müssen zuvor geprüft werden, ob es wirklich zum Vorteil des Kindes ist). Ähnlich gibt es über das Kinderdepot nicht alles an Anlagekonstruktionen zu kaufen. Klassich Aktien, Aktienfonds und Rentenpapiere sind aber möglich und die dürfen auch ins Minus rutschen, ohne dass die Eltern den Verlust ausgleichen müssen.

    Grüße,

    DerDenker

    Wie gut, dass es hier im Forum nüchtern denkende Leute mit ein bisschen Ahnung zum Thema Einkommenssteuer gibt!

    Die Diskussion, die heute im Büro geführt wurde, war erschreckend!

    So wenig Verständnis für die Sache, so viel Nachplappern von aufgeschnapptem Halbwissen!

    Wenn schon unbekannt ist, dass es das Faktorverfahren überhaupt gibt und dafür die Überzeugung herrscht, dass für Verheiratete mit Kind vom Gesetzgeber aus nur III/V erlaubt sei...

    Wenn, ähnlich wie vor ein paar Tagen hier von anderen schon beschrieben wurde, die Überzeugung herrscht, dass man (besser gesagt frau) nur für die Kindergartengebühr arbeiten geht, weil eben pro Monat nicht mehr raus kommt und sie sich selbst und auch ihrem Ehemann (und am Ende auch gegenüber den Diskussionsteilnehmern) argumentieren muss, warum sie trotzdem arbeiten gehen will (soziale Kontakte, andere Aufgaben, Anerkennung!)...

    Wenn dem alleinerziehenden Vater vermittelt werden muss, dass der Status "ich brauche keine Steuererklärung machen", meistens bedeutet, dass sich die Abgabe der Steuererklärung durchaus positiv auswirken kann...

    Ein Trauerspiel!

    Ich fände es nicht verkehrt, wenn es nur noch einen Lohnsteuersatz für alle gäbe und alle im neuen Jahr die Daten, die das Finanzamt von allen möglichen Stellen gesammelt hat, zur Prüfung und Bestätigung zugeschickt bekommen und daraus dann die tatsächliche Einkommenssteuer errechnet wird.

    Auf die Lohnsteuer als "sicher geleistete Vorauszahlung" verzichten möchte ich nicht, weil es in meinem Umfeld Leute gibt, die auch nach fünf Jahren in Folge mit einer Nachzahlung belegt und mit einer vierteljährlichen Vorauszahlung belastet, aufs neue überrascht sind, dass wieder eine Nachzahlung zu leisten ist und sie nichts dafür zurück gelegt haben...

    Grüße,

    DerDenker

    @Achim Weiss: danke schön für Deine ausführliche Antwort.

    Was ich bis jetzt verstanden habe:

    1. Der Vertrag war mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht die beste Entscheidung meines Lebens...

    2. Ich werde wohl bei der Pensionskasse anrufen müssen, um die paar noch nicht beantworteten Fragen zum Vertrag beantwortet zu bekommen (Frage 2, 3, und 7).

    Mir dämmert, ich habe mir bisher die falschen Fragen gestellt.

    Wahrscheinlich müsste die Frage lauten: "Was könnte ich ab jetzt und für die nächsten 20 Jahre mit den 80 EUR im Monat machen, dass ich den Vertrag, der ja 160 EUR monatlich bekommt und schon einige Jahre läuft, in der Restlaufzeit, übertreffe?"

    Ich überlege gerade, welche Rendite ich erzielen müsste bzw. den Rechenweg dorthin.

    Investition in den Vertrag:

    160 EUR * 12 Monate - 190 EUR (Vertragskosten pro Jahr) = 1730 EUR / Jahr

    Damit in den Zinseszinsrechner über 20 Jahre:

    Endkapital vor Steuer: ca. 44.000 EUR

    Investition ohne Vertrag: 960 EUR / Jahr

    in den Zinseszinsrechner: 7,3 % (vor Steuer)

    Kommt die Berechnung hin?

    Wie die Steuergesetzgebung in den nächsten Jahren aussieht, weiß keiner, deswegen möchte ich die an dieser Stelle nicht berücksichtigen.

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo zusammen,

    gerne möchte ich Eure Einschätzung. Seit Jahren ärgere ich mich, traue mich aber noch nicht, das Spiel zu beenden, weil es ja vielleicht sehr wohlwollend betrachtet...

    Ich habe seit Dezember 2007 einen Vertrag mit der Sparkassen Pensionskasse laufen. Die monatliche Einzahlung beträgt 160 EUR von meinem Brutto und wird vom Arbeitgeber direkt abgeführt.

    Ich habe einen garantierten Zins von 2.25% jährlich. Geplanter Rentenbeginn gemäß Vertrag: 1. Januar 2044.

    Summe aller verbuchten Beitragszahlungen 32.640,00 EUR.

    Zum Stichtag 31.12.2023 habe ich die folgenden Leistungen (ohne zukünftige Beiträge und zukünftige Überschussbeteiligungen) erworben:

    Gesamte Leistung
    (inkl. Überschuss- und Fondguthaben)
    davon aus Garantie
    Todesfallleistung
    38.626,09 EUR36.369,88 EUR
    Betragsfreies Versorgungskapital zum
    geplanten Rentenbeginn (1.1.44)
    57.960,90 EUR55.797,60 EUR
    Betragsfreie Altersrente (monatlich) zum
    geplanten Rentenbeginn (1.1.44)
    196,25 EUR192,39 EUR

    Der erreichte Schlussüberschuss der beitragsfreien Altersrente und des beitragsfreien Versorgungskapitals zum geplanten Rentenbeginn beträgt 359,55 EUR.

    Die gesamte Leistung enthält außerdem ein Fondsguthaben von 2.163,30 EUR. Darin sind 18,99298 Fondsanteile des Fonds Deka-BR 100.

    Bei Vertragsbeendigung werde ich wohl noch zusätzlich an den Bewertungsreserven beteiligt. zum 31.12.2023 beträgt dieser Wert 0,00 EUR und ist in der gesamten Todesfallleistung enthalten.

    Sollte ich bis zum geplanten Rentenbeginn den Regelbeitrag von 160 EUR pro Monat weiter zahlen, stehen mir am 1.1.44 die folgenden Leistungen zur Verfügung:

    Gesamte Leistungdavon aus Garantie
    Versorgungskapital für die Bildung einer Altersrente
    (ohne zukünftige Leistungen aus der Überschussbeteiligung)
    102.980,96 EUR100.817,66 EUR
    prognostizierte monatliche Altersrente
    (ohne zukünftige Leistungen aus der Überschussbeteiligung)
    351,48 EUR347,62 EUR
    Versorgungskapital für die Bildung einer Altersrente
    (mit einer Fondsperformance von 3,8% . Mit Garantieverzinsung des Überschussguthabens)
    105.661,13 EUR
    Versorgungskapital für die Bildung einer Altersrente
    (mit einer Fondsperformance von 3,8% . Mit Garantieverzinsung des Überschussguthabens)
    356,26 EUR

    Im Jahr 2023 sind für den Vertrag die folgenden Kosten entstanden:

    Abschlusskosten 84,48 EUR

    Verwaltungskosten 101,76 EUR

    Die Fondskosten sind hier nicht enthalten.


    Ergänzung, damit es ein Gesamtbild gibt:

    In der gesetzlichen Rentenversicherung habe ich bereits in 26 Jahren Berufstätigkeit über 40 Rentenpunkte gesammelt.

    Ich habe bei einer anderen Versicherung als es (ich glaube 2004), als es für alle Arbeitgeber Pflicht wurde, eine BAV anzubieten schon einen Vertrag abgeschlossen. Dieser läuft über 100 EUR pro Monat aus dem Brutto und bietet eine garantierte Rente von ca. 360 EUR bzw. eine einmalige Kapitalabfindung von ca. 91.000 EUR. j

    Egal wie hoch meine BAV (Pensionskasse, Pensionsfonds o.ä.) ist, wird mein Arbeitgeber immer pauschal 40 EUR dazu geben.

    Also wenn ich jetzt insgesamt 260 EUR in die beiden BAV-Verträge einzahle "kostet" es mich tatsächlich 220 EUR vom Brutto, wenn ich diesen hier beschriebenen Vertrag beitragsfrei stelle, so würde ich für die 100 EUR vom verbleibenden Vertrag "nur noch" 60 EUR Brutto selbst zahlen, weil mein Arbeitgeber 40 EUR dazugibt.

    Ich bin privat Krankenversichert.

    Ich muss sagen:

    Dass ich nur wenige Jahre nach Abschluss des ersten Vertrags so viel mehr zahlen sollte, um auf ein ähnliches Ergebnis zu kommen, hat mich schon immer gestört. Den ersten Vertrag aufstocken konnte ich allerdings nicht, weil sich der Zinssatz der gesetzlichen Garantieverzinsung von solchen Produkten geändert hatte.

    Hier meine Fragen zum Vertrag:

    1. Verstehe ich es richtig, dass wenn ich jetzt und heute den Vertrag beitragsfrei stellen würde, dass ich dann garantiert entweder eine Altersrente von 192, 39 EUR bekommen würde oder alternativ eine Einmalzahlung von 55.797,60 EUR?

    2. Entfallen die jährlichen Abschlusskosten von 84,48 EUR, wenn ich beitragsfrei stelle?

    3. Und die Verwaltungskosten?

    4. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist der Vorteil an dem Geld, dass es mir selbst bei Verarmung durch unglückliche Umstände (Langzeitarbeitslosigkeit, Pflegefall o.ä.) niemand an das Geld ran kommt - richtig?

    5. Ich werde jedoch sowohl Einkommenssteuer als auch Abgeltungssteuer auf den Gewinn zahlen

    6. Wenn ich den Vertrag beitragsfrei stelle, würden mir ca. 80 EUR netto mehr ausbezahlt, die ich dann anderweitig anlegen könnte.

    7. Könnte ich, wenn ich jetzt beitragsfrei stelle in ein paar Jahren den Vertrag wieder aufleben lassen?

    Würdet Ihr das Ding weiterlaufen lassen?

    Oder lieber beitragsfrei stellen?

    Braucht Ihr noch mehr Infos?

    Danke, dass Ihr Euch bis hierhin durchgekämpft habt.

    Grüße,

    DerDenker

    Eine Hausratversicherung wird erst dann sinnvoll, wenn sich so viel Hab- und Gut angesammelt hat, dass der Verlust einen in finanzielle Schwierigkeiten bringt.

    Das ist bei einem WG Zimmer mit Bett, Schreibtisch, Rechner und vielleicht ein Sofa meist noch nicht der Fall.

    Nach Deiner Beschreibung ist Dir der Fahrradbaustein in der Versicherung besonders wichtig. Ich würde daher erstmal die Konditionen einer reinen Fahrradversicherung prüfen - nicht nur auf Kosten sondern vor allem, welche Risiken abgedeckt sind.

    In vielen Hausratsversicherung steht zwar auch Fahrrad drin, es wird aber oft sehr eng ausgelegt, wann ein Verlust tatsächlich abgedeckt ist. Hoffe, dass die Fahrradversicherung mehr einschließt...

    Grüße

    DerDenker

    Ja, ein Bausparer ist eine Wette mit der Bank über mindestens gleich zwei Komponenten

    Komponente 1: Zinswetter - zu welchem Zins werde ich bei Fälligkeit des Bausparers ein vergleichbares Darlehen bekommen? Ist der reguläre Darlehenszins sehr deutlich höher als der des Bausparvertrags, dann habe ich zwar nicht nicht gewonnen aber weniger Verlust als die Meisten anderen gemacht.

    Komponente 2: Wette auf das passende Timing zwischen Bausparer wird fällig und das Darlehen wird für Wohnwirtschaftliche Zwecke gebraucht.

    Wer hat zum Fälligkeitstermin die passende Immobilie gefunden? Wer möchte sein Darlehen ablösen und der Bausparer ist pünktlich fällig? Wer hat das Geld für die Renovierung des Bades in den vergangenen Jahren nicht doch noch anderweitig angespart und bräuchte jetzt das Geld vom Bausparer gar nicht mehr?

    Ja, ich gebe zu, ich habe mir auch einen zugelegt und der ist noch nicht gekündigt.

    Ein paar Vorteile lüge ich mir halt doch gerne vor.

    Und wahrscheinlich würde ich sogar einen neuen unterschreiben, wenn mir schriftlich zugesichert werden würde, dass ich mit 85 Jahren das Darlehen garantiert und ohne weitere Bonitätsprüfung ausgezahlt bekommen werde....

    Grüße,

    DerDenker

    Bitte fängt nicht mit "Gerechtigkeit" zwischen unterschiedlich alten Geschwistern an - die gibt es nicht, und wenn ein Ausgleich, wie immer der auch aussehen mag, geleistet werden soll, dann kann man das leider auch nicht gerecht hin bekommen!

    Irgend einer wird immer ein Haar an der Lösung und die passenden Argumente finden warum die gewählte Lösung ungerecht ist.

    Ich persönlich würde, rein weil die Statistik mehr für die Einmalzahlung spricht, für beide jetzt das Geld als Einmalzahlung anlegen und die Raten einstellen bzw. für was anderes verwenden.

    Zum erzieherischen Gespräch dürfen dann zu gegebener Zeit beide dazu und hören die Geschichte, wie sie jeweils zu dem Depot und dem Geld darauf kamen. Das Gespräch findet idealerweise deutlich vor dem 18ten Geburtstag des älteren Kindes statt.

    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung

    Grüße,

    DerDenker,

    ...und sich mit dem Thema beschäftigen ist dann auch nur der erste Schritt!

    Danach kommt das Tun!

    Und wenn es zwischenzeitlich kein Problem mehr ist, ein Depot zu eröffnen ohne auch nur einen Schritt vor die Haustüre zu machen - ich muss mich auf meinen Popo setzten, mir selbst nach meinen Kriterien (!) einen Anbieter aussuchen.

    Und durch diesen Schritt bin ich dann tatsächlich komplett selbst für meinen Erfolg und auch Mißerfolg verantwortlich. Ich kann nicht mehr auf den blöden Berater oder Boshaftigkeit einer Versicherung schimpfen.

    Und auch wenn ich genau genommen schon vorher für meine Finanzen verantwortlich war, mit diesem Schritt kommt dies dann mit Macht ins Bewusstsein.

    Blöd nur, dass wenn ich mich wirklich mit dem Thema beschäftigt habe, ich wahrscheinlich auch nicht mehr zurück in die wohlige Umarmung des Beraters kann...

    Bin gerade ziemlich erstaunt - ob die IBAN angezeigt wird oder nicht, scheint selbst innerhalb des Sparkassenverbands unterschiedlich zu sein.

    Auf dem einen Konto von Kreissparkasse A bekomme ich selbst bei einer Einzelüberweisung, die mir Geld gut schreibt, die IBAN, von welchem Konto das Geld kam, angezeigt, so dass ich auch eine fälschlicherweise erhaltene Zahlung selbstständig zurückgeben könnte.

    Ich weiß aber, dass ich im Dezember 2023 genau dieses Thema bei Kreissparkasse B hatte und mir die IBAN nicht angezeigt wurde. Hat dann leider ein paar Tage gedauert, bis ich das Geld an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben könnte...

    Grüße,

    DerDenker

    Ich frage mich tatsächlich, passend zu dem was du schreibst, immer häufiger wie man denn überhaupt in dieses Forum findet und auch noch anscheinend direkt eine Art Vertrauen zu diesem Forum hat (sonst würde man doch nicht fragen), wenn man sich vorher nicht zumindest etwas bei Finanztip eingelesen hat.....

    ... Finden doch mehr als ich mir vorstellen kann das Forum bei Google und schreiben dann einfach, weil es das erste ist was kommt?

    Das soll jetzt gar nicht despektierlich klingen. Es interessiert mich wirklich wie die Menschen hierhin finden.

    Hallo Impidimpi,

    Es wäre sehr wünschenswert, wenn jeder, der sich an einem Forum (ob zum Thema Finanzen, Fotografie, Familienleben oder sonst was) anmeldet, sich vorher tatsächlich Gedanken macht, wo er oder sie sich anmeldet, wer das Forum verwaltet / moderiert, wie es mit Themen des Datenschutzes aussieht, ob er oder sie sich hier dauerhaft einbringen will (davon lebt ja jedes Forum), etc.

    Doch leider läuft das so nicht!

    Ja, ich bin überzeugt, dass viele ihre ersten Fragen googlen, darüber auf das Forum stoßen und sich freuen, dass sie hier ihre individuelle Frage stellen können.

    Ein Indiz dafür ist für mich, bei wie vielen Fragen erstmal um weiterem Hintergrund gebeten werden muss.

    Und die Fragen zum weiteren Hintergrund sind immer sehr ähnlich.

    Ich weiß von mir, dass ich erst ein paar Tage mitgelesen habe, bevor ich mich entschlossen habe, mich anzumelden. Der freundlich-sachliche Umgangston war ein Argument dafür, die Arbeit von Finanztip, die ich parallel recherchiert habe (war zuvor Finanztestleser über die örtliche Bücherei), ein zweites.

    Ich weiß aber auch, dass nicht jeder so kritisch ist wie ich.

    Und während ich noch überlege, ob ich wirklich alle meine Fragen, die ich in Bezug auf Anlage und Vorsorge habe, stellen will, weil es, um eine wirklich passende Antwort zu finden, notwendig ist, ziemlich viel von seinem Leben, seiner Lebensplanung und seine finanzielle Aufstellung Preis zu geben (was ich wirklich sehr intim empfinde), sind eben andere nicht so zurückhaltend.

    Ich persönlich beobachte, dass meine jüngeren Kollegen ein viel unverkrampfteres Verhältnis zum Thema "persönliche Daten im Internet" haben. Und auch wenn hier jeder sich seinen Usenamen ausgedacht hat, es sind persönliche Daten und Geschichten und Erlebnisse und Ansichten, die hier veröffentlicht werden! Das Internet vergisst nicht. Und ich weiß nicht, ob nicht mein Arbeitskollegen, mein Nachbar oder sonst wer mitliest und aufgrund der geschickten Kombination aus meinen Aussagen hier und des persönlichen Gespräches, mich hier wieder erkennt...

    Grüße,

    DerDenker

    Hallo Grobias,

    auf alle Fälle solltest Du daran denken, Deinen Arbeitgeber zu informieren, dass Du nebenberuflich noch was arbeiten willst und was.

    Wenn die Tätigkeit nicht gegen die Interessen Deines Arbeitgebers läuft, dann kann er es nicht verbieten, wird Dich aber darauf hinweisen, dass die maximale Wochenarbeitszeit nicht überschritten werden darf und Ruhezeiten dennoch einzuhalten sind.

    Ob die Einkünfte dennoch angegeben werden müssen, würde ich, wenn ich betroffen wäre, mit meinem zuständigen Finanzamt vorher klären.

    Übrigens bietet die Industrie- und Handelskammer sehr gute Informationen rund um das Thema Selbstständigkeit, Gewerbeanmeldung und auch Geschäftsaufgabe, falls es sich doch nicht als die gute Idee erweisen sollte...

    Meiner Erfahrung nach sind die Mitarbeiter sowohl bei der IHK als auch beim Finanzamt sehr hilfsbereit und geben auf den individuellen Fall bezogene, klare, verlässliche Auskunft.

    Grüße,

    Der Denker

    Meine Zustimmung zu "Trautes Hein, Glück allein" gebe ich je nach aktueller beruflicher und finanzieller Situation.

    Anfangs "nie im Leben! Viel zu unflexibel, ich binde mir doch sowas nicht ans Bein"

    Weniger Wochen darauf passende Mietwohnung gefunden. Info vom Makler "Eigentlich wollten die Eigentümer verkaufen, haben aber keinen Käufer gefunden, weil Geld benötigt wird, vermieten sie jetzt halt"

    Durchgerechnet. ROI nach 4 Jahren errechnet. Wohnung gekauft.

    Später auf Haus vergrößert. Glücklich, weil mehr Lebensqualität (allein der Streit in der 64-Parteien-Anlage) und Geld gut aufgehoben.

    Zwischenzeitlich dann Partnerschaft eingegangen und Zuwachs bekommen.

    Einfamilienhaus mit Garten und Kleinkind in Zeiten von Corona - UNBEZAHLBAR!

    Jetzt die Erkenntnis, Sanierung des Hauses kann doch nicht für die nächsten 40 Jahre verzögert werden (zugegeben - habe ich lange erfolgreich verdrängt).

    Jetzt sind - oh Überraschung - sind die Argumente für "Mieten ist besser" für mich deutlich nachvollziehbarer.

    Wie ich denken werde, wenn saniert ist oder in 15 bis 20 Jahren, wenn dann hoffentlich glücklich das Rentenalter erreicht ist? - wir werden sehen.

    Liebe Grüße

    DerDenker

    SemperFidelis: Interessanter Gedanke!

    Ich habe über mein Hobby Freunde und Bekannte, die in den verschiedensten Regionen leben und arbeiten.

    Einige sind Arbeitsplatzbedingt mehrfach umgezogen, die allermeisten haben Wohneigentum.

    Was ich in dieser Blase bisher gesehen habe:

    1. Es war immer erst ein gutes Angebot für den nächsten Job da.

    2. Dann wurde geguckt, wo man dort in der Gegend wohnen mag und wie lange man dort bleibt.

    3. Dann kam die Entscheidung "mieten oder Kaufen am neuen Ort"

    4. Und mit der Entscheidung "Kaufen" die Frage, was mit dem bisherigen Wohneigentum geschehen soll.

    Wer weiß, dass er nur für drei Jahre irgendwo hin versetzt wird, um dort ein Werk aufzubauen o.ä. und dann wieder in die Zentrale zurück darf, behält sein Haus und läßt es sogar ggf. leer stehen, um wieder gut und mit wenig Ärger zurück kommen zu können.

    Wer absehbar bleibt überlegt höchstens noch, ob er die alte Wohnung vermietet oder lieber verkauft.

    Vielleicht würde bei vielen die Entscheidung, ob man sich auf eine Stelle bewirbt unterbewusst schon vorher mit der dortigen Wohnsituation abgeglichen. Ich weiß, dass es bei mir höchstwahrscheinlich nicht so war. In den Diskussionen kam dieser Aspekt vor einer Entscheidung zum neuen Job zumindest in meiner Erinnerung nicht vor.

    Einmal jedoch definitiv anders herum, als wegen einer Entlassungswelle jemand plötzlich eine neue Arbeit auf dem tiefsten Land gefunden hat und feststellen durfte, dass seine Lebensqualität uns seine Ausgaben trotz notwendigem zweiten Auto insgesamt besser sind als zuvor im Landkreis Starnberg.

    Das hat jedoch niemanden motiviert, es ihm gleich zu tun. ;)

    Aber ja, das "Gesamtpaket" Leben und Arbeiten muß stimmen!

    Ernstgemeinte Frage: Woher wussten denn die Stadtwerke, dass ihr einen Durchlauferhitzer einbauen wollt.

    Ich wäre nie auf die Idee gekommen, den irgendwie anzumelden. Macht das der Elektriker?

    Was ist mit Herd, Wasserkocher, Fön etc.?

    Bin gerade verwundert.

    Ja, genau so ist es: der Installateur darf (so ist es zumindest bei uns) nur vorhandene Durchlauferhitzer ersetzen. Für zusätzliche Geräte muss eine Erlaubnis der Stadtwerke vorliegen.

    ... Und zumindest hier halten sich die Handwerker dran. Unserer hat darauf bestanden und die andere Firma, die im Nachbarhaus beauftragt werden sollte, ebenso.

    Was passiert, wenn man selbst Hand anlegen würde (also ob die Stadtwerke es bemerken würden und ob dann Strafen möglich sind) weiß ich nicht. Ich lasse nichts unter der Hand machen und selbst werde ich brav die Finger von solchen Experimenten lassen - auch wenn es doch nur ein paar Befestigungsschrauben, ein paar zu verbindende Wasserrohre und einstecken in eine vorhandene Steckdose ist und die Geräte mit Installationsanleitung ausgeliefert werden. Ich werde einfach meinen Glaubenssatz nicht los, der besagt, dass es einen guten Grund gibt, weshalb eine handwerkliche Ausbildung in Deutschland dreieinhalb Jahre dauert! ;)

    Von einem wohlhabenden Bekannten habe ich relativ bald nach Berufsstart den Tipp bekommen (also schon ein paar Jährchen her), in den Urlaub und auch auf Geschäftsreise immer soviel Bargeld mitzunehmen, dass es für die Heimreise reicht.

    Kurz darauf durfte ich auf Geschäftsreise nach Singapur - über Weihnachten und Jahreswechsel um bei der dortigen Niederlassung die Inventur zu machen.

    Spannend wurde es, als das Hotel eine Zwischenrechnung bezahlt haben wollte und die Kreditkarte nicht funktioniert hat und die nächsten Tage auch nicht funktionieren wollte, weil irgend ein Progrämmchen Sorge vor unberechtigtem Zugriff hatte und die Karte kurzerhand gesperrt hatte.

    Hotel und den täglichen Besuch der Foodcourts und noch etwas Sightseeing am Wochenende war dann doch möglich. Ich hatte zum Glück den Rat befolgt!

    Für die Finanzierung der Rückreise hätte es aber dann tatsächlich nicht mehr gereicht!

    Der Denker,

    der aus verschiedenen Gründen Bargeld gut findet und sich dennoch immer wieder dabei erwischt, die Karte zu zücken...

    Wirklich? Dachte ich auch - bis ich über diesen Satz in dem von monstermania verlinkten Artikel gestolpert bin:

    In der privaten Pfle­ge­ver­si­che­rung hingegen sind Kinder unter den gleichen Bedingungen wie in der GKV beitragsfrei mitversichert – also bis zur Einkommensgrenze der Fa­mi­lien­ver­si­che­rung.

    In diesem Fall also kein Krankenkassenbeitrag aber gesetzliche Pflegeversicherung?

    Es tut mir Leid, ich muss hier nochmals aufsetzen, weil es aktuell bei uns diskutiert wird.

    Kind (kommt bald in die Schule) hat Kinderdepot. Kind hat von den Großeltern insgesamt ca. 12.000 EUR geschenkt bekommen - die sind dort in zwei breit gestreuten ETF angelegt, einer ausschüttend, einer thesaurierend.

    Nun sind seit Kauf Wertsteigerung da, die uns auf den Gedanken bringen, ob es nicht gut wäre, zu Verkaufen und gleich wieder zu kaufen, um später, wenn es um noch mehr Gewinne geht, schonmal den Steuerfreibetrag und die Einkommensgrenze ausgenutzt zu haben - wobei der Gewinn zwar über dem Sparerpauschbetrag ist aber noch weit weg von der steuerlichen Einkommensgrenze. Wir könnten also noch gut einige Jahre warten, bis wir das tun.

    Jetzt habe ich auch verstanden, dass es aus Sicht der Krankenkasse bzw. Pflegeversicherung eine niedrigere Einkommensgrenze gibt. Nur weiß ich nicht, wann und ob die in unserem Fall greift.

    Ein Elternteil ist gesetzlich Kranken- und Pflegeversichert, der Hauptverdiener aber Privat.

    Weil der Hauptverdiener Privatversichert ist, ist das Kind auch privatversichert.

    Ab welchem Wert müssen wir jetzt damit rechnen, dass die Gesetzlichen Versicherungen die Hand aufhalten? Und ist es dann nur die Pflegeversicherung oder sind es Pflege- und Krankenversicherung?

    Und spielt es eine Rolle ob das eine oder das andere Elternteil mehr Einkommen hat?

    Grüße,

    DerDenker