Beiträge von bademeiister

    Ich habe eine Fritz!Box. Hast Du auch eine? Dann hast Du auch ein Fax.

    Wie schon erwähnt: Wenn Du Dich streiten willst, solltest Du wissen, was Du tust. Jurist mußt Du erstmal selber nicht sein, aber Du must klar und auch konsequent agieren. Wenn Du das nicht kannst oder willst, ist es vermutlich besser, gleich die Segel zu streichen.

    Wann hat Dir der Versorger denn zum ersten Mal diese ominöse Septemberpauschale kommuniziert? Und was hast Du dann gemacht? Wie lang ist das jetzt her?

    Leider hab ich keine Fritzbox mehr. Die Vodafone Homestation kann das nicht.

    Meine Eltern hätten eine, dass wär ne Option.

    Die ganzen Telefonate ausgenommen gab es E-Mail Kontakt direkt am 01.12 mit der Bitte um Rechnungsanpassung, da die Jahresverbrauchsprognose fehlerhaft ist. Diese wurde am 12.12 abgelehnt mit:

    "Das EWPBG gibt vor, dass dem Entlastungskontingent die Jahresverbrauchsprognose von September 2022 zu Grunde liegt. Änderungen der Jahresverbrauchsprognose - auch auf Grund eines Leerstands, Neuerrichtung, Änderung des Verbrauchsverhaltens o.Ä. - sind leider nicht zulässig."

    Danach hab ich direkt nochmal eine E-Mail (12.12) eröffnet an das ich ein Dokument des Netzbetreibers angehängt habe, welches meinen Jahresverbrauch aufzeigt.

    Auf diese habe ich bisher noch keine Rückmeldung erhalten.

    Zusätzlich habe ich heute noch ein Einschreiben verschickt mit dem Widerruf der Rechnung.

    VG

    Naja ich hab gerade das Einschreiben verschickt. Ich könnte im Prinzip die Dokumente auch noch zusätzlich per FAX hinsenden. Wäre das noch ne Idee?

    Das Problem ist nur, ich hab kein Fax. Ich müsste halt auf online Anbieter wie simple-fax zurückgreifen.

    Warum Sie sich so quer stellen ist mir leider auch absolut nicht verständlich. Ist halt tatsächlich das erste mal, dass ich überhaupt in so eine Streitigkeit reingeraten bin. Würde ich jetzt noch einmal von vorne beginnen würde ich es natürlich auch anders machen.

    Immerhin sammle ich gerade Erfahrungswerte...

    Verbraucherzentrale war es tatsächlich nicht wert. Egal, weiter gehts.

    Ich würde die Rechnung jetzt erstmal schriftlich per Einschreiben widerrufen.

    musterbrief-verbrauchsprognose-gas-zu-gering-fristsetzung.pdf (verbraucherzentrale.de)

    Das Musterdokument der Verbraucherzentrale spricht hier von 4 Wochen Frist die ich dem Energieversorger stellen kann. Denkst du ich kann hier auch 2 Wochen machen? Wie war das bei deinem Widerruf damals?

    VG

    Dennis

    Hallo Achim,

    danke für deine Antwort.

    Es geht ja prinzipiell nicht nur um die Nachzahlung von 960€. Hier rechne ich auch drauf das ich eigentlich nach korrekter Rechnungsstellung 318€ rausbekommen sollte. Somit sind wir bei 1278€ Differenzbetrag. Und im vierstelligen Bereich bin ich tatsächlich bereit darum zu streiten.

    Ich hab mir ein Dokument meines Netzbetreibers aushändigen lassen, welches meine Zählerstände von 1.10.2021 bis 30.09.2022 aufzeigt. Wenn ich mit einem Brennwert von 10 rechne komme ich umgerechnet von m³ auf kWh auf 9785 kWh als Jahresprognose.

    Mein Energieversorger rechnet in der Jahresabrechnung mit 2700kWh Jahresprognose. 80% deckelt er davon, also 2160 kWh. Korrekterweise sollten aber 7828 kWh davon gedeckelt werden.

    Was aktuell noch offen ist: Ich hab per E-Mail nochmal bei meinem Energieversorger gebeten in Berücksichtigung des Netzbetreiber Dokuments die Jahresprognose anzupassen. Dazu habe ich noch keine Rückmeldung erhalten.


    Welche weiteren Details benötigst du, um den Fall konkreter bewerten zu können?

    VG

    Dennis

    So, am 14.12.2023 ist der Fall jetzt bei der Schlichtungsstelle in Berlin beendet worden.

    Vattenfall hat eine Korrektur der Jahresverbrauchsprognose auf 17.300 kWh vorgenommen. Damit kann ich leben.

    Statt 756 Euro Entlastung, habe ich nun 1.108 Euro Entlastung.

    Möchte nicht wissen wieviele Haushalte mit falschen Jahresverbrauchsprognosen leben müssen. Schließlich hat Vattenfall auch bei mir mit Standardantworten immer die Richtigkeit und Gesetzmässigkeit ihrer Prognose beteuert und sogar die Möglichkeit der Korrektur einer Jahresverbrauchsprognose bestritten. 8 Monate hat dieser Vorgang jetzt gedauert.

    Hallo Yancy,

    Ich stehe vermutlich am Anfang der Reise die du jetzt abgeschlossen hast^^

    Meine Jahresprognose ist bei 2700 kWh. Mein richtiger Verbrauch sind aber 10500 kWh. Im Jahr zuvor sogar 12500 kWh. NEW-Energie fordert von mir eine Zahlung von 960€.

    Ich hab unzählige E-Mails und Telefonate sowohl mit meinem Energieversorger als auch mit meinem Netzbetreiber geführt. Alles geht kreuz und quer, keiner ist Zuständig. Rechnung kann nicht angepasst werden. Am Montag geht es für mich zur Verbraucherzentrale zur Rechtsberatung.

    Die Zahlung wäre zum 14.12.2023 fällig gewesen. NEW-Energie verzichtet aber erstmal bis zum 28.12.2023 darauf. Die Frage: Wie sinnvoll ist es, die Rechnung zu zahlen mit Vermerk "Unter Vorbehalt"?

    Ich hab natürlich keine Lust auf unzählige Mahnungen. Hab aber vermutlich auch das Problem das Ich die Kohle schlecht zurückbekomme wenn ich sie erstmal zahle.

    Wie war das bei dir? Beziehungsweise was ist der Rat von euch anderen? :(

    VG