Beiträge von Nordisch

    Hallo,

    wenn man auf kleinanzeigen.de einen Artikel verkauft und der Käufer bezahlen will, könnte man seine IBAN angeben. Wenn man das aber tut, kommt folgende Warnung:


    "Teile niemals deine Bankverbindung über den Chat.

    Nutze nur Bezahlmethoden mit Käuferschutz oder Abholung

    Sei vorsichtig, wenn ein Angebot zu gut erscheint

    Bei „Sicher bezahlen“ brauchst du keine privaten Daten im Chat teilen."

    Kann mir jemand den Hintergrund dazu sagen? Welche Gefahr besteht, wenn jemand mein IBAN kennt?

    Die Warnung kommt auch, wenn man seine Email für Paypal angibt.

    Ich gehe davon aus, dass Kleinanzeigen durch die “Sicher zahlen” Option mehr verdient.

    Guten Abend,

    Ich würde gerne die Installationskosten für unsere PV Anlage steuerlich ansetzen. Soweit ich das richtig gelesen habe, ist das auch möglich. Allerdings ist auf der Rechnung der Lohnanteil nicht separat ausgewiesen. Es wurde jedoch genau aufgelistet, was Installationskosten sind, und was Material ist.

    Reicht das aus, oder muss ich noch mal nach einer neuen Rechnung fragen, wo der Lohnanteil ausgewiesen ist?

    Bisher hab ich immer nur Rechnungen angesetzt, bei denen der Lohnanteil ausgewiesen war.

    "Für mich immer wieder erstaunlich und teilweise ein Faszinosum mit welchen Nebensächlichkeiten und/oder Selbstverständlichkeiten man in bestimmten Kreisen und/oder in der Provinz für Ausrufe des Erstaunens und der Verwunderung sorgen kann"

    Nun ja, ich muss sagen, dass mich solche Themen schon sehr triggern.

    Wenn ich lese, dass eine Berufstätigkeit der Frau ja nicht wirklich ein Grund sein kann, weil Frau „nicht arbeiten muss“ oder sich (selbstverständlich) um den Nachwuchs kümmern, frage ich mich schon, was das für eine Bubble ist, in der das heute noch der Fall ist (also bei Paaren die jetzt in den 30-40ern sind). Das es vor 20-30 Jahren anders ausgesehen hat, ist unbestritten.

    Im Jahr 2024 ist zum Glück so, dass nicht wenige Frauen auch arbeiten MÖCHTEN und nicht mit der Geburt des Nachwuchses ihre Ausbildung und Karriere an den Nagel hängen möchten, um künftig hauptberuflich Gattin und Mutter zu sein. Mal ganz abgesehen davon, dass es nicht ratsam ist, wenn Frau komplett finanziell vom Mann abhängig ist.

    Ich hab eine Ausbildung, ein Diplom- als auch ein Masterstudium, mich beruflich immer weiter entwickelt und verdiene inzwischen mit meiner 3/4 Stelle knapp sechsstellig.

    Ich hätte - nach alten Maßstäben- nicht arbeiten müssen. Auch mein Mann verdient sehr gut. Aber wie blöd wäre ich, würde ich darauf verzichten? Auch wenn man es sich leisten könnte, die Fallhöhe ist schon sehr hoch.

    Eine gute Kinderbetreuung ist für uns sehr wichtig, zum Glück haben wir hier ein gutes (staatliches) Angebot in den Schulen. Das ist mitnichten überall so, und so hab ich auch gute Freunde, die sich genau aus diesem Grund für die Privatschule entschieden haben - mit gesicherter Betreuung bis 17:00 Uhr und hervorragender Ferienbetreuung. Und nein, sie reizen das natürlich nicht komplett aus, aber es gibt definitiv Planungssicherheit.

    Nein, vermutlich brauchst Du keine 3 Depots 😉

    Am einfachsten wäre es ja, wenn Du die Kosten Deiner Depots mal aufschreibst, und Dich dann für eins entscheidest.

    Wenn Kosten das einzige Kriterium ist, entscheide danach. Ggfs. gibt es noch andere Faktoren, die zu berücksichtigen sind, z.B., ob die Wertpapiere jeweils bei dem „Wunschanbieter” erhältlich sind (was z.B. bei aktiven Fonds nicht immer der Fall sein muss).

    Dann machst Du einfach einen Depotübertrag und gut ist.

    Was Du wo sparst, kannst Du selbst am besten ausrechnen.

    Wie findet man einen guten Headhunter?

    Meinst du Headhunter wir indeed oder stepstone?

    Indeed und Stepstone sind Jobportale.

    Wenn man Headhunter sucht, muss man nach Personalberater/ Vermittlern suchen.

    Je nach Berufsgruppen gibt es unterschiedliche Anbieter, je nach Branche und Führungsebene.

    Im Zweifelsfall finden die Headhunter Dich. Ein entsprechend gepflegtes und aussagekräftiges Profil in den Business Netzwerken, wie XING oder LinkedIn helfen da.

    Könnten wir jetzt wieder von Immobilienmarkt im Allgemeinen und persönlichen Erfahrungen im Rhein-Main Gebiet im Speziellen wieder zum Ausgangsproblem der Threaderöffnerin zurückkommen?

    Hier scheint eine Immobilie eben kein Allheilmittel zu sein - bei 1000€ Überschuss als Alleinerziehende und eben keinem sechsstelligen Eigenkapital wird nun mal keine Kapitalanlage in FFM City rausspringen, sondern maximal eine 3 Zimmer Wohnung in der Provinz.

    Daher sind andere Anlageformen, insbesondere in Hinblick auf die Altersvorsorge vermutlich angebrachter.

    Angenommen, ich brauche eine größere Summe Geldes in ca 14 Jahren, also zu kurz für eine verlässliche ETF-Anlage. Kann ich dann keinen Cent in ETF anlegen?

    Keiner garantiert Dir, dass nach 15 Jahren das Depot dann im Plus ist und nach 14 Jahren nicht.

    Es sind alles Erfahrungswerte. Wie die Zukunft wird, weiß leider keiner.

    Wenn’s dumm läuft, kommt gerade dann, wenn man mit der Entnahme beginnen will, wieder irgendeine Krise um die Ecke. Dann ist es natürlich blöd, wenn man gerade dann dringend Geld braucht, um beispielsweise einen Kredit abzuzahlen. Muss man selbst wissen, welches Risiko man eingehen möchte.

    Was genau ist denn Dein Ziel?

    Statt jeden Tag auf einen neuen Zug aufspringen zu wollen, über lege Die doch erst mal, wofür Du Geld sparen willst.

    Also zum Beispiel Altersvorsorge, Rücklagen fürs Kind, Kapitalstock für das Kind, Immobilie.

    Das ist die Grundvoraussetzung für die Strategie. Wenn Du ohne Ziel los segelst, nützt auch der beste Kompass nichts.

    Hm, schwierig. Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von “Love it, change it or leave it”, spricht wenn Du die Umstände nicht ändern kannst, such was anderes, was Dir gut tut.

    Aber: wenn Du noch gut 10 Jahre zur Rente hast, bist Du irgendwo Mitte, Ende 50? Da ist es halt schon deutlich schwieriger, zu wechseln, vor allem, wenn man seit 20 Jahren beim gleichen Arbeitgeber war. Was nicht heißt, dass es unmöglich ist.

    Mittelstand ggü. Großunternehmen verliert fast immer, was das Finazielle angeht, in sofern muss man wirklich abwägen, was einem wichtig ist.

    Ich bin nach der letzen Elternzeit nach knapp 20 Jahren in Konzernen in den Mittelstand gewechselt und liebe es! Klar, anfangs war es gehaltlich ein Rückschritt, aber die Flexibilität, die (bei uns) sehr flachen Hierarchien und die Gestaltungsfreiheit wiegt das komplett auf.

    In welchem Bereich bist Du denn tätig? Und wie ist da die Arbeitsmarktlage?

    Fahre doch einfach mal Deine Fühler aus und bewerbe Dich auf die ein oder andere Stelle. So kannst Du einerseits Deinen Marktwert testen und andererseits auch wieder Übung für Bewerbungsgespräche bekommen.

    Wenn das gut läuft, kannst Du immer noch entscheiden, was Du machen willst.

    Blöd wäre doch, zu kündigen, ohne Abfindung dazustehen und dann keinen Job zu finden.

    Puh, schon wieder so viele Fragen durcheinander….

    Ich schließe mich LebenimSueden an - ein roter Faden ist bei Dir nicht richtig zu erkennen.

    Und daher ist die Beantwortung Deiner Fragen etwas schwierig.

    Wenn Du in den nächsten Jahren eine Immobilie kaufen möchtest, ist die Strategie eingegangen andere, als wenn Du für Deine Altersvorsorge sparst. Einfach, weil der Zeitraum ein anderer ist.

    Soll es mit Gewalt eine Immobilie werden (wobei Du da ja auch zwischen Vermietungsobjekt und selbstbewohnter Immobilie schwankst), dann spare was geht, damit Du genug Eigenkapital zusammen bekommst, um eine gute Finanzierung zu erhalten.

    Dann wird eben noch nicht aktiv für das Kind gespart. Sinnvollerweise bildest Du trotzdem Rücklagen für später, denn Kinder werden mit zunehmendem Alter teurer (Schule, Klassenfahrt Ferienfreizeit, (Sport) Vereine, Versicherungen, Auslandsaufenthalt, Studium…).

    Es ist toll, wenn man dem Kind mit 18 mit einem prall gefüllten Depot einen Start ins Erwachsenenleben ermöglichen kann, aber meiner Meinung nach ist eine gute Ausbildung in Kombination mit einer guten finanziellen Bildung ebenso eine solide Basis.

    Wenn Du auf den Namen des Kindes sparst, ist das Geld weg - es gehört Deinem Sohn und kann auch nicht zur Finanzierung herangezogen werden.

    Lieber McProfit

    In meinem Beispiel hab ich mich auf UK - speziell London bezogen. Da zahlt man auch die Kugel Eis - selbstverständlich- mit Karte.

    In Deutschland sind wir weit davon entfernt!

    Hier gibt es ein sehr gutes Restaurant in der Nähe, dass seit diesem Jahr nur noch Kartenzahlung akzeptiert - es gab einen riesen Shitstorm in den Sozialen Medien. Warum auch immer, der Deutsche an sich hat ja immer gleich Angst, dass ihn irgendwer oder was bevormunden will…

    Ich selbst benötige tatsächlich auch wenig Bargeld - hauptsächlich um den Kindern ihr Taschengeld auszuzahlen oder auf Festen die Bratwurst zu bezahlen. Ansonsten liebe ich es, dass ich zum Einkaufen nur mein Handy oder die Smartwatch benötige.

    Solange mir das möglich ist, darf jeder andere gerne die Scheine mit sich rumtragen ;)