Beiträge von Fuchs73

    So, ich habe nun den Fehler bei meiner Fragestellung an Claude gefunden. Claude ging davon aus, dass ich das Depot bei Oskar nur stilllege und nicht verkaufe.

    In der Konstellation: Oskar verkaufen, Erlös in Hauptdepot investieren. VL zukünftig zu Finvesto überweisen, ist das nun auch für Claude günstiger.

    Es ist halt auch die Genauigkeit der Fragestellung, die einen Unterschied macht.

    Sh.. in, Sh..out.

    Fuchs

    Du vermittelst den Eindruck von Unsicherheit und verlässt dich eher auf Meinungen Fremder bzw. irgendeiner KI. Wenn da eine abweichende Äußerung zum vorher vermittelten Stand kommt, änderst du auch deine Meinung. Selbstständig Nachdenken, Entscheiden, Erfahrungen sammeln, vielleicht Fehler machen, Schlüsse ziehen wären der zielstrebigere, effektivere und erwachsenere Weg als faul zu bleiben (deine Äußerung oben) und sich hin- und herschubsen zu lassen.

    Klar, ich war mir nicht sicher, ob ein Wechsel relevant ist. Hab die KI befragt, hier im Forum. Und das Ergebnis ist, es gibt eine bessere Option, auch wenn der Unterschied eher gering ist. Liegt natürlich auch an der vergleichbar geringen Anlagesumme. Ich werde dennoch wechseln, warum Geld verschenken. Danke noch mal für die guten Tipps.

    Ich habe bei so manchen Dingen meine Zweifel, zB auch bei dem Tagesgeld-Hopping, da man da normalerweise nicht soviel zu liegen hat, würde mich der Aufwand wegen 0,x% mehr nerven als es sich lohnt. Ähnlich sehe ich es in deinem Fall

    Dann hätte Claude doch recht: Kann man machen, muss man aber sich nicht, der Effekt ist gering. Selbst wenn es 1k über die ganze Zeit bringt... aber ich werde es dennoch machen. Bin halt geizig und warum einer Firma mehr fürs Gleiche geben.

    Die VL kann Deine Altersvorsorge nicht sanieren.

    Muss und soll sie auch nicht, ich nehme die VL nur einfach mit. Aber auch dabei kann man ja auf die Kosten und Rendite achten.

    2022 schien Oscar mir wohl das richtigste zu sein.

    Scheint nun doch so zu sein, dass die Rendite heringer und die Kosten höher bei Oscar sind. Ich versteh nicht, warum Claude das so klein redet. Ist schon klar, dass es bei derart kleiner Einzahlung nicht viel ist, aber es macht schon etwas aus.

    Auch wenn der mögliche Vorteil aufgrund der geringen Monatsrate überschaubar ist, gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund es nicht zu tun. Zu anstrengend?

    Das is halt das Ding: Der mögliche Vorteil scheint überschaubar. Welchen Grund soll es noch geben. Wenn ich jetzt positiv von 800 € Vorteil bis 2040 ausgehe. Aktuell wäre die Ersparnis halt ca. 8 Euro pro Jahr, erstmal aufgefressen von den ca. 80€ Abgeltungssteuer.

    Wenn ich die Rendite meine eigentlichen Depots betrachte, liegt die Rendite seit 23 bei ca. 70% bei Oscar seit 2022 bei nur ca 40% geldgewichtet, bzw. 50% zeitgewichtet.

    Würde für mich für den Wechsel sprechen.

    Analoge Situation als Kopfrechnen zugunsten von Taschenrechnern abgeschafft wurde. Man muss sich nicht wundern, dass Gläubigkeit immer mehr Wissen und Können ersetzt.

    Na ja, ich meine, 1% bedeutet aktuell bei mir ja schon 20€ im Jahr. Das wäre jetzt schon mehr als bei Finvesto. Wenn man dann noch vermutete, dass das Invest in einen Welt-ETF besser läuft als in mehrere. Wäre es für mich schon klar. Der Verkauf der 2000k kostet natürlich auch noch Steuern, die muss man natürlich erstmal reinhalten.

    Wenn du meinst ... Bei solch einfachen Konstellationen würden schon wenige Annahmen und Kopfrechnen für die erste Näherung reichen. Ansonsten etwas Excel.

    Bin halt faul, das kann man sicher auch selbst recht leicht überschlagen. Was beide KIs natürlich nicht wissen können, ob ein einzelner Welt-ETF sich signifikant besser entwickelt als der Robo bei Oscar. Würde mal schätzen, er läuft besser. Jedenfalls ist mein eigentliches Depot besser gelaufen. Aber auch nicht signifikant.

    (was ich nicht so gesehen habe)

    Ist wohl auch nicht so, die 1% p.a. gehen auf den ganzen Betrag und machen die einmalige Steuerzahlung wohl schnell wett.

    Zudem ist es sicher besser, den kleinen Betrag einfach in nur einen Welt-ETF zu stecken.

    Von daher werde ich das Deport wohl auflösen.

    Wie ist das richtige Vorgehen?

    Einfach bei Finvesto ein VL-Depot eröffnen, das dem Arbeitgeber mitteilen, danach Oscar kündigen?

    Es findet kein direkter Depotübertrag statt. Du kündigst Dein Oscar-Depot mit ein paar Klicks (und ohne "ach bitte bitte bleib doch bei uns") und bekommst das Guthaben auf Dein Referenzkonto ausgezahlt. Das überweist Du dann auf Dein neues Referenzkonto bei Finvesto.

    Gut, das wäre dann aber natürlich voll versteuert. Müsste man dann ausrechnen, ob sich das durch Mehrrendite durch geringere Kosten und nur einen dann besseren ETF rechnet. Auch wenn es ein eher kleiner Betrag ist, kämen da in noch gut 14 Jahren auch immerhin über 10k zusammen, das ist nicht nichts.

    Ich habe genau diesen Wechsel Mitte des laufenden Jahres vollzogen; hauptsächlich, um Europa etwas stärker zu gewichten.

    Was waren die anderen Gründe? Du dürftest ja auch Steuern gezahlt haben?

    Was macht denn ein Prompt-Director, als Vollzeit-Funktion? Bzw. was sind die Anforderungen?

    Denke, das ist der neue Grafiker, macht, dass was ein Grafiker jetzt auch tut, hat aber einen Schwerkpunkt auf der Nutzung von KI, beherrscht das besser als andere. Erlebe ich ja selbst auch schon, dass sich Kollegen dort besonders gut auskennen und damit bessere Ergebnisse als andere erzielen.

    Ich glaube jedoch, dass es in dem Bereich noch weniger als in anderen Bereichen einen Status Quo gibt. Dieser Bereich wird sich immer schneller, immer massiver verändern. So denke ich, bedeutet dass das ein ständiges Lernen bleiben.

    Ich hatte mich vor Ewiigkeiten auch deshalb gegen Webdesign entschieden, weil mir die Dynamik zu groß war.

    Das glaube ich nicht. Die Art der Arbeit wird sich ändern. Genau so , wie sie sich seit Jahrhunderten geändert hat. Als die Dampfmaschine erfunden wurde, hat sie den Menschen einen Teil der körperlichen Arbeit abgenommen und auch ganz neue Möglichkeiten der Produktion eröffnet. Mit der Erfindung des Automobils wurden mit der Zeit Hufschmiede immer weniger gebraucht, dafür entstanden neue Berufe.

    Genau so ist es, nennt sich Strukturwandel. Den Hufschmied brauchen nur noch ein paar Pferdeliebhaber, das Fräulein vom Amt gibt es nicht mehr. Dafür gibt es ITler, Handyverkäufer oder in meinem Bereich neuerdings Prompt-Directoren, jedenfalls habe ich so eine Position in einer Stellenanzeige gesehen.

    Dennoch stirbt natürlich auch weitestgehend das Wissen des z.B. Hufschmiedes, denn es wird einfach nicht mehr in der Form in breiter Masse gebraucht. Dafür kommen neue Berufe, vielkeicht bessere, gesündere, besser bezahlte. Wie du sagst.

    ch verwende dafür ebenfalls Meta-Prompting. Midjourney z.B. erzeugt hochklassige Bilder. Dazu muss man aber eine spezielle, fachsprachliche Prompts in englischer Sprache formulieren. Das ist alles andere als trivial. Aber dafür hat man ja ChatGPT, der kann das verdammt gut. Man beschreibt also im Chat das gewünschte Bild möglichst genau in seinen eigenen Worten und ChatGPT macht daraus den passen

    Ich habe das bis vor kurzem auch so gemacht. Inzwischen nutze ich lieber direkt ChatGPT oder Gemini. Aktuell ist ChatGPT die beste KI was Verständnis und Konsistenz betrifft.

    Midjourney nutze ich höchstens noch um das initiale Bild zu generieren, Modifikationen mache ich mit den oben genannten.

    Die Zeiten, in denen Bilder nur mit Glück ungefähr so generiert werden, wie man es sich vorgestellt hat und jede noch so kleine Änderung wieder ein ganz anderes Bild generiert hat, sind vorbei.

    Aktuell ist ein Bild viel besser aussteuerbar.

    Auf eine Art wird man somit auch wieder viel direkter zum Gestalter.