Beiträge von Fuchs73

    Funktioniert aber auch nur im Nachhinein. Wenn es da nochmal 40% runtergeht kurz danach hätten es auch wieder einige besser gewusst

    Kann ich nur bestätigen. Ich hatte das mal probiert. Kurz vor Ausbruch des Ukrainekrieges gingen die Kurse schon rapide nach unten, die Böse weiß halt immer mehr, ich dachte, das wäre ne super Gelegenheit und habe meinen Banke damals angewiesen, meine Jahressparrate von 20k zu investieren. Dachte, Putin hällt nur ein Manöver ab. Danach fiel der Kurs weiter und meine 20k waren erstmal weg.

    Wie wir wissen, stehen wir heute weit höher als damals, nur habe ich für mich damals gelernt, dass man kein Market Timing betreiben sollte.

    Beim Trump Crash habe ich das dann einfach gelassen. 😁

    Ich stand vor gut 3 Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung. Hatte mein Aktienfond-Depot aufgelöst und alles schnellstmöglich in einen ETF investiert. Es war damals im Jahr des Uhrainekriegs und es wurde prognostiziert, dass der Markt über den Sommer hinweg seitwärts läuft, somit konnte ich das recht entspannt umsetzten.

    Ich finde hier 3 Möglichkeiten:

    • Breiter streuen über den MSCI World ACWI IMI, hat man dann ja noch die Small Caps drin.
    • BiP-Gewichtung 30-35% US-Anteil, dafür dann schlechtere Performance?
    • Equal Weight, kostet glaube ich mehr TER?

    Oder man lässt es einfach den Markt regeln, bleibt also bei dem wie es ist.

    Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass die USA alles, wirklich alles, daran setzen werden, ihre Marktmacht zu erhalten. Man weiß wie die USA Wissen und Chips China vorenthalten oder auch Kriege vom Zaun bricht.

    Genau so könnte auch China in ein paar Jahren der USA den Rang ablaufen

    Oder keins von beidem passiert.

    Ich muss sagen, ich finde das gezielte Unter-/Übergewichten eines Maktes immer schwierig. Für mich machte es die Protagonisten, die dieses predigen eher unseriös. Wenn man doch davon ausgeht, dass man eh nicht in die Zukunft gucken kann und marktbreit, im Fall des MSCI World ACWI nach Kapitalisierung, investieren soll, machen Prognosen doch keinen Sinn.

    Keiner weiß doch, wie sich die USA zukünftig entwickelt.

    Die bekomme ich auch bei Consors, werde es aber wieder ausschalten. Das Ding is wird nur informiert, dass es eine Kontobewegung gibt, für Detail muss man dann doch die App öffnen.

    Ich überweise mit Gehaltseingang eh den Überschuss auf Tagesgeldkonto, dort würden einem dann schon Missstände auffallen.

    Ich bleibe dabei: Im Normalfall kann nicht ohne meine Zustimmung abgebucht werden.

    Ich bin auch eher konservativ mit der Weitergabe meiner Kreditkarten-Daten, darüber geht es leider schon, wie ich erlebt habe.

    weil dort die passende Infrastruktur, aus Schulen (berufs & universitäten), know how Anbindung (warenverfügbarkeit, transportwegen, zulieferfirmen, Menschen, Internet) usw. exsistiert, und andernorts eben nicht.

    Ich glaube tatsächlich, dass man das Umland langfristig attraktiver machen muss. Das kostet natürlich auch viel. Weiß nicht ob das überhaupt machbar ist.

    Wo möchtest du denn Seriell bauen wenn es hierfür kein Bauland gibt.

    Warum soll das nicht auch in Städten gehen, hier in Hamburg entstehen ganze Stadtteile neu, oder es wurden große Flächen frei und wurden neu bebaut. Das würde zu einem Gewissen Prozentsatz doch auch seriell gehen.

    die Lösung ist BAUEN BAUEN BAUEN dort wo die infrastruktur in kern schon exsitiert.

    Ich weiß nicht, ob das so einfach ist. In den Städten kann man nicht unbegrenzt nachverdichten, auf dem Land kann die große Masse nicht wohnen, weil die Arbeitsplätze in den Städten sind. Dann ist es sicher nicht möglich unter einem gewissen m2-Preis zu bauen, der dann für den Durchschnittsverdiener nicht zu bezahlen ist.

    Finde die Idee des seriellen Bauens sinnvoll. Quasi die moderne Form des Plattenbaus.

    zu öetzterem ist der Staat aus verschiedenen gründen vollumfüägnlich unfähig und versagt daher auf ganzer Linnie

    Es scheint auch ein komplexes Thema zu sein. Wohnen dem Markt zu überlassen scheint nicht die Lösung zu sein, Verstaatlichung auch nicht.

    Versucht wird offenbar ein Mittelweg, der mehr schlecht als recht funktioniert.

    Es scheint bei all diesen elementaren Themen schwer zu sein: Gesundheit, Bildung, Rente, Mobilität, Wohnen.

    Vor vielen Jahren gekaufte Immobilien, aus Zwangsversteigerungen erworbene Immobilien, aus einer Bauträger-Insolvenz erworbene Immobilie, mit Kredithebeln versehene Käufe (Leverage-Effekte), viele eingekaufte Darlehen mit einer Null vor dem Komma beim Zinssatz mit

    Gut, also die Nullzinsphase genutzt und zudem günstig gekauft, Respekt.

    wenn der Gesetzgeber "mitten im Spiel" die Regel ändert

    Das gilt doch aber für jedes Invest. Ich kann mich z.B. noch an Zeiten ohne Kapitalertragssteuer erinnern.

    Und es ist doch verständlich und richtig, dass der Staat regulieren muss. Den Anstieg der Mieten in angespannten Wohnlagen regulieren muss und gleichzeitig, langfristig die Ursachen angehen muss. Wenn Energiekosten und Umweltbewusstsein steigt, muss auch der Vermieter seinen Beitrag leisten. Bzw. für Energie-Effizienz belohnt und für gegenteiliges bestraft werden. All das hat eine steuernde Wirkung. Das alles mit Maß. Ich bin z.B. gegen Extreme, wie Verstaatlichung, die dann das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich gewollt ist.

    Für meinen Teil war ich auch temporär schon Mieter in Dubai, Panama City, USA (u. a. Texas und Florida), UK (u. a. London), auf den Kanalinseln (Jersey), Thailand, Philippinen, Bulgarien usw. Da galten etwas bis ziemlich andere Regeln für die Vermieterseite. Vermute, das dürfte immer noch so sein.

    Hatte einen Bericht über die USA gesehen, in der Mieter nach nicht gezahlter Miete einfach vor die Tür gesetzt werden können. Teilweise obwohl sie arbeiten, im Auto leben. Das passiert wohl, wenn der Staat existenzielle Dinge dem Markt überlässt. Das ist halt das andere Extrem, was auch nicht funktioniert.

    In strukturschwachen Regionen gelten wieder eigene Regeln sprich das dort (noch) höhere Immobilien-Risiko (Leerstand, Werterhalt, Mietsteigerungspotential/Kaufkraft) wird über eine höhere anfängliche Miete (bzw. einen relativ niedrigeren Kaufpreis (Kaufpreisfaktor in JNK) abgebildet.

    In Deutschland haben wir doch jetzt schon ein Stadt-Landgefälle. In den Metropolen einen überhitzten Mietmarkt, auf dem Land unverkäufliche Einfamilienhäuser.

    Demographisch haben wir eine schrumpfende und überalternde Befölkerung, das wird auch noch mal was machen. Bis 2040 soll die Hälfte der Bevölkerung aus Rentnern bestehen.

    ich bin heilfroh, eine selber bewohnte zu haben. Lieber schlage ich mich gelegentlich mit der WEG herum (hier noch eher selten) wie mich jedes Jahr mind. zweimal mit dem Vermieter zu streiten (einmal wegen Mieterhöhung, einmal wegen der Nebenkostenabrechnung).

    Genauso, wie ich als Mieter Glück mit den Punkten haben kann, kann ich dies auch in einer WEG mit den anderen Eigentümern.

    Das stimmt, eine Kollegen hat eine Eigetumswohnung und muss eine Sanierung/Modernisierung nach der anderen mit tragen. Erst feuchte Wände, dann Dach, nun der Balkon.

    Ich wohne zur Miete, bei einer Verwaltung die nur das absolute Minimum tut. Auf der anderen Seite habe ich keine Probleme mit Nebenkostenabrechungen und ärgere mich nur über eine aktuelle Kaltmieterhöhung von 10,50€/Monat. Parallel bespare ich meinen ETF mit dem Vielfachen meine Warmmiete.

    Wie du schon sagst, in beiden Fällen kann man Glück und Pech haben, oder etwas dazwischen.

    ü700k um gut 10% gesunken, jedenfalls für den schnellen Verkauf im vermieteten Zustand.

    Ja, das soll in Hamburg auch so sein. Hat sicher mit den gestiegenen Zinsen zu tun.

    Das ist er doch seit #1 - in der Rubrik "Spartipps".

    Was ist daran falsch? Ich spare durch meinen aufmerksamen Blick auf Mieterhöhungen effektiv Geld. Ich habe nun die Miete und die Mieterhöhungsversuche bei meinem Nachbarn gesehen, der die gleiche Wohnung bei gleichem Mietvertag bewohnt und der Vermieter traut sich da einfach mehr zu fordern, aus fragwürdigen Gründen.

    Der guten Ordnung halber und zugebenermaßen ist das bei mir aber eine Melange aus einem altruistischen und einem egoistischen Anteil.

    Versteh nicht ganz, wie sich das bei dir finanziert. Es ist doch davon auszugehen, das Vermietung und Immobilienbesitz sich nur rechnet, wenn man mit spitzem Bleistift kalkuliert. Du scheinst das eher locker zu sehen. Somit scheint das nicht deine einzige Einnahmequelle zu sein.

    Jedenfalls gehört das deutsche Mietrecht weltweit zu den mieterfreundlichsten überhaupt. Wer als Mieter böse Absichten hat und diese stringent verfolgt, dem eröffnen sich diverse Möglichkeiten.

    Also, wo ist denn da eine große Mieterfreundkichkeit zu sehen. Ich muss alle 16 Monate Mieterhöhungen in von der Stadt vorgegebenen Maß hinnehmen, wenn ich zwei Monat in Folge die Miete nicht zahle, darf mir gekündigt werden. Letztlich ist das doch kein Schlaraffenland für mich als Mieter.

    Grund für den hierzulande vergleichsweise eher überschaubaren Vermögensstand der Menschen sehen.

    Eine Immobilie ist doch eher eine Verbindlichkeit, die kontinuierlich an Wert verliert. Das Grundstück gewinnt in der Regel an Wert. Ich sehe es hier in der Mietimmobilie, hier müsste sicher einiges gemacht werden. Wird nicht saniert, das wird sich in einem späteren Verkaufspreis niederschlagen. Aber sicher auch im Mietpreis, den man selbst in Hamburg erzielen könnte.

    Also ich habe etwas ähnliches mal mit meiner Kreditkarte gehabt. Eine nicht autorisierte Abbuchung von ca. 40€ von einem Online-Shop in Schweden. Damit das Geld erstattet werden konnte, musste ich Stafanzeige stellen. Zur Sicherheit sperrte meine Bank die Karte und stellte mir eine neue aus.

    Verdacht: Da wurde eine Testabbuchung getätigt, bei Erfolg wird danach eine größere Summe abgebucht.