ich bin heilfroh, eine selber bewohnte zu haben. Lieber schlage ich mich gelegentlich mit der WEG herum (hier noch eher selten) wie mich jedes Jahr mind. zweimal mit dem Vermieter zu streiten (einmal wegen Mieterhöhung, einmal wegen der Nebenkostenabrechnung).
Genauso, wie ich als Mieter Glück mit den Punkten haben kann, kann ich dies auch in einer WEG mit den anderen Eigentümern.
Das stimmt, eine Kollegen hat eine Eigetumswohnung und muss eine Sanierung/Modernisierung nach der anderen mit tragen. Erst feuchte Wände, dann Dach, nun der Balkon.
Ich wohne zur Miete, bei einer Verwaltung die nur das absolute Minimum tut. Auf der anderen Seite habe ich keine Probleme mit Nebenkostenabrechungen und ärgere mich nur über eine aktuelle Kaltmieterhöhung von 10,50€/Monat. Parallel bespare ich meinen ETF mit dem Vielfachen meine Warmmiete.
Wie du schon sagst, in beiden Fällen kann man Glück und Pech haben, oder etwas dazwischen.
ü700k um gut 10% gesunken, jedenfalls für den schnellen Verkauf im vermieteten Zustand.
Ja, das soll in Hamburg auch so sein. Hat sicher mit den gestiegenen Zinsen zu tun.
Das ist er doch seit #1 - in der Rubrik "Spartipps".
Was ist daran falsch? Ich spare durch meinen aufmerksamen Blick auf Mieterhöhungen effektiv Geld. Ich habe nun die Miete und die Mieterhöhungsversuche bei meinem Nachbarn gesehen, der die gleiche Wohnung bei gleichem Mietvertag bewohnt und der Vermieter traut sich da einfach mehr zu fordern, aus fragwürdigen Gründen.
Der guten Ordnung halber und zugebenermaßen ist das bei mir aber eine Melange aus einem altruistischen und einem egoistischen Anteil.
Versteh nicht ganz, wie sich das bei dir finanziert. Es ist doch davon auszugehen, das Vermietung und Immobilienbesitz sich nur rechnet, wenn man mit spitzem Bleistift kalkuliert. Du scheinst das eher locker zu sehen. Somit scheint das nicht deine einzige Einnahmequelle zu sein.
Jedenfalls gehört das deutsche Mietrecht weltweit zu den mieterfreundlichsten überhaupt. Wer als Mieter böse Absichten hat und diese stringent verfolgt, dem eröffnen sich diverse Möglichkeiten.
Also, wo ist denn da eine große Mieterfreundkichkeit zu sehen. Ich muss alle 16 Monate Mieterhöhungen in von der Stadt vorgegebenen Maß hinnehmen, wenn ich zwei Monat in Folge die Miete nicht zahle, darf mir gekündigt werden. Letztlich ist das doch kein Schlaraffenland für mich als Mieter.
Grund für den hierzulande vergleichsweise eher überschaubaren Vermögensstand der Menschen sehen.
Eine Immobilie ist doch eher eine Verbindlichkeit, die kontinuierlich an Wert verliert. Das Grundstück gewinnt in der Regel an Wert. Ich sehe es hier in der Mietimmobilie, hier müsste sicher einiges gemacht werden. Wird nicht saniert, das wird sich in einem späteren Verkaufspreis niederschlagen. Aber sicher auch im Mietpreis, den man selbst in Hamburg erzielen könnte.