Guten Abend,
also grundsätzlich halte ich den Fonds mit 1,58% p.a. laufenden Kosten für deutlich zu teuer, wenn man bedenkt dass er sich schlechter als der DAX entwickelt hat und es entsprechende passive ETF's für weniger als 1/10 der Kosten gibt.
Jetzt sind Vermögenswirksame Leistungen ja nicht überall besparbar und sind i.d.R. auch mit höheren Gebühren verbunden, als ein rein privat geführtes Depot. Insbesondere weiß ich nicht, welche Möglichkeiten es 1998 für Vermögenswirksame Leistungen gab. Mit dem Hintergrund würde ich vermuten, dass du damals grundsätzlich eine gute Produktwahl getroffen hast.
Wie angeschnitten sind in meinen Augen die Kosten für heutige Verhältnisse nicht mehr zeitgemäß. Ich würde freiwerdende Anteile verkaufen und weltweit diversifiziert in ETF's investieren (natürlich unter Berücksichtigung der gesamten Vermögensallokation).
Natürlich solltest du vorher auch einmal überschlagen wie viele Steuern auf den veräußerten Gewinn anfallen würden und wie schnell sich das Umschichten in einen günstigeren Fonds amortisiert.
Bekommst du weiterhin relevante vermögenswirksame Leistungen von deinem Arbeitgeber könnte zukünftig auch ein Wechsel deines VL-Vertrages Sinn ergeben zu einem Anbieter, der dir das kostengünstige Investieren in ETF's erlaubt. Das ist natürlich auch davon abhängig, wie lange dein aktueller Vertrag noch läuft und wie lange du überhaupt noch bis zur Rente hast.
Beste Grüße 
Edit: Meine bisherige Antwort bezieht sich ausschließlich auf die Situation der vermögenswirksamen Leistungen und beantwortet ausdrücklich nicht, ob es sinnvoll ist, deine 27.000€ in Aktien-ETF's zu investieren. Dafür wär es sicherlich gut wenn du ein wenig mehr Informationen über deine aktuelle finanzielle Situation und deinen Anlagehorizont geben könntest.