Hallo zusammen,
seit Ende 2025 gibt es auf dem deutschen Markt den ersten ETF, der Katastrophenanleihen enthält:
Name: HANetf KRC Cat Bond UCITS ETF (Acc)
ISIN: IE000UWJUW87
Hallo zusammen,
seit Ende 2025 gibt es auf dem deutschen Markt den ersten ETF, der Katastrophenanleihen enthält:
Name: HANetf KRC Cat Bond UCITS ETF (Acc)
ISIN: IE000UWJUW87
Ich halte von den Pangaea Life Fonds gar nichts, weil:
1) viel zu teuer
2) Klumpenrisiko
3) m.W. nur im Versicherungsmantel erhältlich (was das Ganze noch mal teurer macht
Falls du denkst, mit ESG-Fonds tatsächlich Einfluss auf positive Entwicklung bei ESG hast (ich bin davon nicht überzeugt), dann schau dir aber mal die Fonds von Terrassisi an:
Detaillierte Infos hier:
ISIN: DE0009847343
TER: 1,35% (teuer)
Ausgabeaufschlag regulär: 4,5%
(lässt sich ggf. über Fondsvermittler auf 0% reduzieren, z.B. bei Fondssupermarkt)
Mein Bauchgefühl sagt auch, dass der "Versicherungsmantel" beim günstigsten Anbieter etwa 0,3% kosten wird (das ist der Preis für günstige Nettopolicen, die derzeit am Markt verfügbar sind).
Gesunder Menschenverstand sagt:
AVB sichten, Kosten des Versicherungsmantels in Erfahrungen bringen, rechnen. Alles einbeziehen: wird Beitragsfreistellung extra bepreist usw. usf.
Ich nehme an, man hat ein Recht, dass der Versicherer auf Nachfrage eine Kopie übermittelt. Sollte sich aus dem Auskunftsrecht nach DSGVO ergeben.
Man könnte auch beim Vermittler nachfragen, ob er eine Kopie hat, oder auf kurzem Dienstweg beim VR eine Kopie anfordert.
Wie lange wird denn eine durchschnittliche BU-Rente bezahlt? Gibt’s dazu zahlen?
Das ist eine sehr interessante Frage. Irgendwo habe ich mal eine Statistik entdeckt, dass es so um die 5 Jahre sind. Wohl arithmetisch gemittelt.
Und genau da liegt das Problem, dass dieser Mittelwert stark verzerrt werden kann, etwa durch Folgen von Krankheiten und Unfällen, die innerhalb weniger Jahre zum Tod führen (gewisse Formen von Krebs etwa) oder einfach, weil die Versicherung zu früh endet (also z.B. mit 60, weil das Endalter nicht bedarfsgerecht gewählt wurde, sondern um "Beiträge zu sparen").
Zu dieser Verzerrung gibts ja das schöne Beispiel, wie wir uns die Menschen der Steinzeit vorstellen, nachdem wir mal gehört haben, die mittlere Lebenserwartung lag bei 35 Jahren. Da denkt man, es gab kaum Alte. Diese Vorstellung ist nur leider ziemlich falsch. Man muss sich klarmachen, dass bzw. wie die Statistik verfälscht wurde, durch den hohen Anteil an Kindern, die bereits bei der Geburt verstarben bzw. das zehnte Lebensjahr nicht erreichten.
Hier noch Interessantes zum Thema "Arglist":
Mythos Spontane Anzeigepflicht – Eine Gefahr für Versicherte?
Der Versicherungsmakler Torsten Breitag hat zum Thema einen Blogbeitrag veröffentlicht:
Wirtschaftliche Angemessenheit mit Zweivertragslösung umgehen
Das ganze Tricksen könnte als Arglist ausgelegt werden, selbst wenn es mit Hilfe eines Versicherungsmaklers durchgeführt wird (der ja dem Lager des VN zugeordnet wird), schützt das nicht vor Problemen im Leistungsfall.
Lies mal diesen Blogbeitrag, und bewertet danach neu, ob du wirklich gleich das Geschütz "Rechtsanwalt" auffahren möchtest.
Ich denke: es macht mehr Sinn, den Fall von jemanden betreuen zu lassen, der sich auf BU-Leistungsfälle spezialisiert hat. Die prüfen dann ggf., ob die Risikofragen bei Abschluss korrekt beantwortet wurden bzw. ob eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht vielleicht verjährt ist, und helfen auch beim Leistungsantrag (Tätigkeitsbeschreibung der zuletzt in gesunden Tagen ausgeführten Tätigkeit usw.)
Ich habe mich bei Zollamt gemeldet und genau nachgefragt, ob für mich ein Fall geöffnetes beziehungsweise ein Fall am laufen ist. Die haben nachgekuckt und die meinten es ist alles sauber. Also d.h. Zoll hätte nichts, dass mein Konto gesperrt sein dürfte. Das kann ich in Namen jetzt erst mal ausschließen
Per Telefon gemeldet? Kann mir kaum vorstellen, das am Telefon überhaupt eine Auskunft gegeben werden darf.
Kleiner Tipp an alle Betroffenen:
Sucht nach der "Financial Investigation Unit" (das ist eine Abteilung des Zolls) und fordert eine Dazenauskunft an. Der Zoll *muss* beauskunften, wenn bspw. ein Kreditinstitut ein Geldwäsche-Verdachtsmitteilung übermittelt hat (die Schwelle ist sehr gering, es gibt jedes Jahr eine ganze Schwemme solcher Meldungen, zu denen die Institute im Übrigen verpflichtet sind).
Ggf. nennt der Zoll dann eine Staatsanwaltschaft, an welche die Daten weitergeleitet wurden.
Dort kann man dann im Rahmen der Strafprozessordnung Akteneinsicht beantragen.
I.d.R. werden die Verfahren eingestellt, ohne aktive Anforderung der Akte würde man davon gar nichts mitbekommen (die Institute *dürfen* keine Auskunft geben, dass oder was gemeldet wurde).
Falls jemand mehr Infos braucht, kann ich mal teilgeschwärzte Muster uploaden, ich habe das schon hinter mir ![]()
Ich denke, bevor du ans Sparen denkst, solltest du eher versuchen, eine ordentliche Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen (sofern das überhaupt noch möglich ist wegen Krankheitsgeschichte, bzw. falls überhaupt bezahlbar). Was wurde es denn nützen, wenn du jahrelang minimale Beträge ansparst, die sich dann in Luft auflösen, weil du mal länger AU bzw. BU wirst?
Ggf. noch ne Krankentagegeldversicherung dazu.
BU- sowie KTG-Versicherung natürlich nur, wenn nicht dein Lebensstandard sowieso auf Existenzminum liegt.
Welcher Versicherer? HDI?
Es wäre auch gut, wenn du die einzelnen Tarife (ggf. inkl. Tarifgeneration), sowie die Kosten (Alpha, Beta usw.) nennen könntest, bei der Basisrente auch die Effektivkostenquote.
Ich fände folgendes Verfahren einfach und fair:
1) Die pauschale KESt auf den Spitzensatz erhöhen
2) Sparerpauschbetrag im Gegenzug ordentlich anheben, so etwa in Höhe des Grundfreibetrags (inkl. regelmäßiger Anpassung an die Inflationsrate)
Das wäre nicht schwer in der Umsetzung, außerdem würde ein Anreiz zum Sparen geschaffen.
Günstigerprüfung bleibt natürlich weiter bestehen.
Leidet finde ich meine Vertragsunterlagen nicht mehr und kann daher nicht zum Anwalt.
Hast du keinen Makler, der eine Kopie der Unterlagen hat?
- Eine Privat Rentenversichung bei der ich 95 werden müsste im überhaupt 1 cent gewinn zu machen
Wie kommst du darauf, mit einer Versicherung "Gewinne" zu machen? Eine Versicherung dient nicht dem Vermögensaufbau, sondern der Absicherung von Risiken.
Und diese Absicherung kostet Geld. Bezahlt vom Versichertenkollektiv.
Hast du die u.a. von Finanzfluss empfohlene ETF-Nettopolice der LV1871 mit eingebauter BUZ?
250 Euro "Golden BU Vorsorgeschutz" der LV1871 (maximal 3% Beitragsdynamik der Vorjahressumme, bis 3000€ p.a. initial absicherbar, auch ETF-Sparpläne -> Vorteil: das Vehikelrisiko wird ausgeschaltet, Wertpapiere bleiben im eigenen Depot, Sondervermögen!).
Nur einen kleinen Rest (initial 50€ mit 5% Beitragsdynamik, auch im Leistungsfall) habe ich über den Versicherungsmantel "MeinPlan" (Nettopolice) abgesichert (Vermittlungshonorar <150€).
Zu 1) verstehe ich auch nicht
Zu 2) Je nach Konstellation *kann* eine sehr günstige Nettopolice schon sinnvoll sein. Also je nach Förderquote und weiteren Umständen (z.B. Gesamtvermögen, da kann eine Riesterrente als Bestandteil der risikoärmeren Anlageklassen betrachtet werden). Falls eine Reform der Riesterrente kommt (z.B. Herabsetzen der 100%-Garantie), wirds ggf. interessanter, ansonsten kann man die teuren Garantien derzeit bei fondsgebundenen Policen zumindest leicht aushebeln: Aufschubphase so weit wie möglich in die Zukunft legen).
Die Haftpflichkasse bietet die Haftpflichtversicherung in drei Tarifstufen (Einfach gut / Einfach besser / Einfach komplett)
Mit dem "Einfach Komplett" bist du auf jeden Fall recht gut abgesichert.