Beiträge von f0x

    Man schaut in das Papier, das man mehr oder weniger teuer gekauft hat (Allgemeine Versicherungsbedingungen), und findet heraus, was darin zum Thema "Abfindung" steht.

    Manche Anbieter garantieren die Abfindung im gesetzlichen Rahmen, andere *können* sich darauf berufen, ohne dass sich daraus ein Anspruch ergibt.

    Je nach Ergebnis der Prüfung und Modalitäten (Vertragsguthaben, Laufzeit bis zum (i.d.R.) 62. Lebensjahr, fondsgebunden oder nicht?) kann man dann, je nach Tarif, mehr oder weniger Gestaltungsspielraum nutzen, bei fondsgebunden Verträgen z.B. Umschichtung in Geldmarktfonds...

    Also bitte nicht pauschalisieren, immer den Einzelvertrag betrachten, wenn unklar formuliert, bei der Gesellschaft nachfragen und ggf. die Auszahlung von Kleinbetragsrenten als Zusatzvereinbarung in den Vertrag mit aufnehmen.

    Bitte das Thema BU-Absicherung nicht über einen x-beliebigen Makler klären (auch nicht auf check24 oder die Testbericht der "Finanztest" als Grundlage nehmen!). Such dir einen spezialisierten Makler, es gibt eine handvoll, die einen wirklich guten Ruf haben. In der Regel haben die auch gute Websites wo man sich vorab informieren kann, so dass man gut informiert in die Beratung gehen kann.

    Ich könnte aus dem Stegreif etwa fünf solche nennen, unterlassen dies aber, weil es wohl als Werbung ausgelegt würde.

    .Aufgrund meines Alters überlege ich, ob es für mich nicht sinnvoller wäre, direkt eine PV abzuschließen, da meine Erwerbsminderungsrente bereits bei mehr als 2 TEUR liegen würde. Zudem scheinen viele BU im Zahlungsfall dann doch Schlupflöcher zu finden. Was haltet Ihr von dieser Überlegung?

    Wenn eine BU mit fairen Gesundheitsfragen, die sauber (!) mit Hilfe eines darauf spezialisierten Profis (!) abgeschlossen wurden, ist das Risiko einer VVA-Verletzung recht gering. Bloß nicht selber machen, außer du weißt ganz genau, was du da tust (lieber Patientenakten anfordern, wirst doch wundern, wie viele Abrechnungsbetrüger es in unter Ärzten gibt - im.Leistungsfall dann problematisch! Also besser vorher klären, sprich Patientenakte anfordern bei der GKV).

    Im übrigen haben auch viele Pflegeversicherungen Gesundheitsfragen, auch dort wird bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht weniger bzw. nicht geleistet - und zwar zu recht!

    Hat denn der Ehemann eine ordentliche BU (ausreichende Höhe, gutes Bedingungswerk, z.B. Leistungs ab 6 Monaten, Abschluss damals durch Profi oder länger als 10 Jahre her uvm. -> klären! Bedenken, dass bei längerer BU auch Altersarmut droht, wenn die BU-Rente nicht ausreichend hoch ist, um die fehlenden Einzahlungen in die GRV auszugleichen, AN- und AG-Anteil!)

    Klare Antwort:

    In dem Alter ist eine BU bis Endalter 67 ein teures Produkt.

    Für die eventuelle Pflegebedürftigkeit im Alter sparst du lieber selber Geld ertragsreich an und wirst es keinem privaten Versicherungsunternehmen in den Rachen.

    Ich sehe das nicht so klar. Offensichtlich wünscht die Dame eine Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit.

    Den Ratschlag, auf eine BU zu verzichten, da "zu teuer", halte ich für schlecht, total am Bedarf vorbei. Gut dass du kein Vesicherungsmakler bist, da würdest du für Fehlberatung haftbar gemacht.

    Man muss es mal so sehen: bisher wurden keine BU-Prämien/Beiträge bezahlt, das " gesparte" Geld wurde hoffentlich gut angelegt.

    Eine Pflegeversicherung deckt ein fast gänzlich anderes Risiko ab als eine BU. Und eine Erwerbsminderungsrente ist außerst schwer zu bekommen (man lese mal Berichte dazu).

    Kann sich ja jeder selber ausrechnen, wie schnell angespartes Vermögen abschmilzt, wenn man es als BU-Substitut nutzen will. Sagen wir mal, 3000 Euro BU-Rente pro Monat. Nach 5 Jahren sind 180.000 Euro verbraucht; je nach Einkommen musste man dafür aber vermutlich etwas länger als 5 Jahre sparen.

    Bei Pflegefall siehts womöglich noch schlechter aus, je nach Konstellation. Hat schon einen Grund, warum es Versicherungen gibt (<- übrigens auch solche, welche Teile des Überschusses nicht an Aktionäre, sondern an die Mitglieder ausschütten, Stichwort VVaG).

    Es gibt praktisch keine Konstellation in der ein Versicherungsmantel+ETF nach Kosten und Steuern besser abschneidet, als ein ETF-Sparplan (Ausnahme: man schichtet um wie verrückt).

    Oder der Fondsverwalter ändert den Index steuerschädlich (siehe Amundi) oder ändert einfach mal so den Index, der getrackt wird, und man muss deshalb verkaufen.

    Ich denke, so lange du den Sparerpauschbetrag (derzeit 1000 bzw. 2000 € p.a.) noch nicht einigermaßen zuverlässig ausnutzen kannst, brauchst du über einen Versicherungsmantel gar nicht erst nachdenken.

    Danach *kann* unter Umständen ein kostengünstiger Versicherungsmantel in Frage kommen (Nettopolice!), falls die Aufschubphase mindestens 12 Jahre beträgt und du erst nach dem 62. Geburtstag zugreifen möchtest.

    Das aber nur, wenn dir für die Kosten des Mantels ein Gegenwert geliefert wird (flexible Vertragsgestaltung). Dann könntest du z.B. durch Entnahmen nach der Aufschubphase gezielt das Einkommen steuern.

    Was steht denn in den Versicherungsbedingungen zum Anbieterwechsel?

    Wer hat dir den Vertrag vermittelt? War wohl eher nicht in deinem Interesse, so ein Produkt zu vermitteln.

    Schau dir mal zwecks Kostenvergleich folgende Nettotarife an:

    - C79H der Condor (Trick: monatlich die den Mindestbetrag von 35€ einzahlen, senkt die Gesamtkostenquote)

    - HFR70 der Alten Leipziger

    Das "H" steht jeweils für Honorartarif, einmalige Kosten für Abschluss ohne Beratung sollten je nach Vermittler zwischen 149 und 299 Euro liegen. Mehr ist eigentlich Wucher.

    Wenns um die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos bzw. allgemein anheben der Rentenhöhe geht, ist das Produkt doch nicht schlecht: du kannst gehebelt investieren, wie du schon richtig erkannt hast. Damit Buy and Hold und die Inflation sollte locker ausgeglichen werden auch in der Rentenbezugsphase.

    Basisrente als Schicht 1 Altersvorsorge vergleicht man besser mit der Gesetzlichen Rentenversicherung, da beschwert sich auch keiner, dass man nicht an die eingezahlten Beiträge als Einmalzahlung rankommt. Bei früherem Ableben kommt dies eben dem Versichertenkollektiv zu Gute (oder ggf. dem überlebenden Ehepartner).

    Ob da die Allianz das richtige ist, weiß ich nicht. Laut Check 24 gibt es da irgendwelche Rentenversicherungen ohne Fonds…

    Das Zauberwort lautet "Nettopolice". Bei Check24 findest du die natürlich nicht, denn Check24 lebt von Provisionen.

    Und auch bei Finanztip sind die Infos eher dünn gestreut, denn schließlich funktionieren deren Affiliate-Links nur mit Bruttopolicen.

    Ohne Beratung wären Nettopolicen ab etwa 150€ zu bekommen (mit Beratungsverzicht, reine Vertragsabwicklung).

    Ich benutze einen Duplex-Einzugsscanner von Brother, Modell "ADS-2700W", der ist ins heimische Netzwerk integriert, scannt standalone und schickt die Daten erst mal auf einen Ordner meines RPI (wepcher im Dauerbetrieb läuft). Wenn ich dann mal den Rechner anschalte, hole ich mir die Dateien mittels FTP ab und und pflege sie in die Dokumentenverwaltungssoftware Paperwork ein diese, macht OCR, so dass die Dokumente für Volltextsuche zugänglich und schnell auffindbar sind, auch eigene Labels lassen sich an Dokumente heften.

    Jeden Monat speichern auf optisches Medium (DVD-R), jedes Jahr auf M-Disc (im Prinzip BlueRayDisc , nur dank besonderer Beschichtung langlebiger als gewöhnliche BD)

    Ja genau, der Leistungsauslöser ist einfach, im Gegensatz bspw. zur Berufsunfähigkeit.

    Dennoch unterscheiden sich die Tarife auf dem Markt wohl auch, was die allgemeine Vertragsgestaltung betrifft:

    - "Fairness" der Gesundheitsfragen (offene/geschlossene Fragestellung etc.)

    - Nachversicherungsmöglichkeiten ohne erneute Risikoprüfung

    Sonst könnte man ja auf jegliche Beratung verzichten und einfach bei Check24 den günstigsten Tarif nehmen. Davon halte ich gar nichts.

    Da wirds dann böse Überraschungen geben, wenn man die Risikofragen nicht korrekt beantwortet, weil man die Fragen nicht korrekt lesen kann, oder die Gesundheitshistorie nur aus dem Gedächtnis wiedergegeben hat, behandelnde Ärzte aber bspw. Diagnosen abgerechnet haben, die dem Patienten nie mitgeteilt wurden.

    "Konstruktiv" wäre es, wenn man auf die genannten Kritikpunkte eingeht. Mit Verlaub, ich habe selten so viel geballten Unsinn gelesen.

    Zitat

    Tot ist tot...

    Alleine dieses Statement =O

    Als würde ein Risikolebensversicherer im Todesfall keine weiteren Nachforschungen mehr anstellen. Nur weil die VP tot ist, heißt es nicht, dass sie fein raus ist.

    Ich habe gekontert, weil vielleicht der ein oder andere Leser ihre zweifelhaften Ausführungen für bare Münze nehmen könnte (so wie Sie es selber offensichtlich tun).

    Durch solches Un- Falsch- bzw. Halbwissen können im Zweifel Existenzen ruiniert werden.