Klare Antwort:
In dem Alter ist eine BU bis Endalter 67 ein teures Produkt.
Für die eventuelle Pflegebedürftigkeit im Alter sparst du lieber selber Geld ertragsreich an und wirst es keinem privaten Versicherungsunternehmen in den Rachen.
Ich sehe das nicht so klar. Offensichtlich wünscht die Dame eine Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit.
Den Ratschlag, auf eine BU zu verzichten, da "zu teuer", halte ich für schlecht, total am Bedarf vorbei. Gut dass du kein Vesicherungsmakler bist, da würdest du für Fehlberatung haftbar gemacht.
Man muss es mal so sehen: bisher wurden keine BU-Prämien/Beiträge bezahlt, das " gesparte" Geld wurde hoffentlich gut angelegt.
Eine Pflegeversicherung deckt ein fast gänzlich anderes Risiko ab als eine BU. Und eine Erwerbsminderungsrente ist außerst schwer zu bekommen (man lese mal Berichte dazu).
Kann sich ja jeder selber ausrechnen, wie schnell angespartes Vermögen abschmilzt, wenn man es als BU-Substitut nutzen will. Sagen wir mal, 3000 Euro BU-Rente pro Monat. Nach 5 Jahren sind 180.000 Euro verbraucht; je nach Einkommen musste man dafür aber vermutlich etwas länger als 5 Jahre sparen.
Bei Pflegefall siehts womöglich noch schlechter aus, je nach Konstellation. Hat schon einen Grund, warum es Versicherungen gibt (<- übrigens auch solche, welche Teile des Überschusses nicht an Aktionäre, sondern an die Mitglieder ausschütten, Stichwort VVaG).