Beiträge von Depotfee

    Gut möglich, aber Auto an sich ist gesetzt. Das brauche ich. Frage ist nur welche der Varianten

    Erfüllt der Z4 wirklich all deine Alltagswünsche oder bist du latent unzufrieden wegen eines zu kleinen Kofferraum oder dass nur 2 Personen reinpassen? Oder willst du neuerdings generell elektrisch unterwegs sein?

    An der Beschleunigung wird es nicht liegen, denn falls du den M40i hast, ist die beim Z4 auch sehr ordentlich. Oder möchtest du wegen der zunehmend heißen Sommer jetzt lieber klimatisiert fahren? Die hohen Temperaturen nerven mich jedenfalls, entspanntes Cabriofeeling geht eigentlich nur bis max 26 Grad.

    Oben genannte Gründe könnten schon dazu führen auf einen Z4 zu verzichten. Ich habe das allerdings so gelöst, dass ich den Z4 nur als Zweitwagen fahre.

    370.000 € wäre der Kaufpreis

    Ich bin immer wieder begeistert über die günstigen Kaufpreise, die es andernorts noch gibt in unserer Republik. :)

    außerdem werde ich später mal als Einzelkind ihre Immobilie erben.

    Bist du schon im Grundbuch eingetragen? Wenn nein, sprechen die Umstände zwar für dich, aber trotzdem gibt es Ungewissenheiten wie Pflegekosten der Eltern und ähnliches.

    Die Finanzierung sollte möglich sein. Die 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto (!) sprechen wohl dafür, dass du sowieso eine Immobilie kaufen wolltest, denn sonst macht das ja gar keinen Sinn.

    Wie ist denn die Wohnung gedämmt? Oben bekommst du alles ab und die Sommer werden wärmer. Immerhin darf man sich jetzt als Eigentümer eine Klimaanlage einbauen, spätestens dann macht auch das Sonnenpanel Sinn.

    Ansonsten klingt das Angebot sehr ansprechend, sehr luxuriös und ich wäre es mir wert, wenn die Finanzierung auf soliden Füßen steht und die Wohnung Chancen auf Wertsteigerung hätte.

    Wobei die EU gerade den Emissionshandel wieder zurechtstutzt. Was für Zeiten mit guter Wirtschaft ohne viel Murren hingenommen wurde, funktioniert weniger gut, wenn es der Wirtschaft Jahr für Jahr schlechter geht.

    Die EU will die Ausgabe von Emissionsrechten nun über einen längeren Zeitraum strecken, Klimaschutz ja, aber nicht sofort um jeden Preis. Es soll einen neuen Preisdeckel geben und es wird mehr und länger kostenlose Zertifikate geben.

    Um Vorzeigeunternehmen wie das erwähnte Salzgitter nicht zu bestrafen, die entschlossen vorangegangen sind, werden die besten 10 Prozent der Unternehmen die kostenlosen Zertifikate ohne jede Auflage erhalten.

    Trotzdem bedeutet das wohl, dass die Klimaneutralität langsamer vorangeht als geplant und die EU Zeit gewinnt für die Reform an sich. Die Zukunft wird zeigen, ob alles wie geplant läuft oder ob nochmal nachgebessert wird, wenn sich die EU an den Klimazielen überhoben hat. Denn nichts ist so beständig wie der Wandel.

    Grundsätzlich denke ich meine Finanzen selber. Ich habe jedoch auch schon mein aktuelles Depot aus ETF/Einzelaktien den KI´s zur Einschätzung gegeben, ob damit mein gewünschtes Ziel Cashflow bei Werterhalt über der Inflationsrate erreichbar ist.

    Sie waren sich einig, dass es als Ruhestandsdepot sehr gut aufgestellt ist in Punkto Diversifikation, Klumpenrisiko und Geographie/Währung. Sogar meine Frage, ob ich zusätzlich eine EM-Position bilden soll, haben sie ziemlich identisch beantwortet. Kann man machen, ist für meine Zielsetzung aber nicht nötig, da es unerwünschte höhere Volatilität geben könnte und die EM dezent abgebildet sind. Einerseits indirekt über ETFs und andererseits über Einzelaktien, die auch nennenswert Umsatz in den Schwellenländer machen.

    Beeindruckend ist halt, dass die Auswertung in Sekundenschnelle passiert. Die Einschätzung braucht nur wenige Sekunden, man sieht den eigenen Gedankenansatz sauber gegliedert und die Zahlen passen soweit, wobei mir die KI mehr Aufschüttungsrendite spendiert als mein Tool DivvyDiary.

    Ich habe eine EBE63 (Beitragsentslastungskomponente) abgeschlossen, zahle also schon seit Jahren freiwillig 100 Euro mehr, um ab 63 Jahren dann um diesen Betrag entlastet zu werden.

    Die Kalkulation ist ähnlich einer Rentenversicherung. Nominal im Plus liege ich ab etwa 73 Jahre. Wenn man allerdings die Inflation und Opportunitätskosten mitrechnen würde, also wenn ich die 30 Euro Beitrag in einen ETF stecke, wird es wohl erst mit 80 Jahren eine reale Gewinnzone geben.

    Wusste ich vorher, weswegen ich meine Pflegetagesgeldversicherung gekündigt habe, diese hier aber behalten habe. Die Entlastung bei späteren Pflegekosten ist unkalkulierbar, kann eintreten, muss nicht und bis dahin zahle ich jährlich mehr. Die Entlastung bei den monatlichen Beiträgen der PKV tritt aber sicher ein. Ist aber wie gesagt eine Wette aufs lange Leben. Ich würde deswegen keine generelle Empfehlung geben.

    Also bei Immobilienkettenschenkungen gibt es diese Schamfrist. Unser Notar hat deswegen explizit zwei Termine ausgemacht. Beim ersten Termin ging es von mir 50:50 auf Mann und Sohn, im zweiten Termin dann der Übertrag Mann auf Sohn.

    Da die Änderung der Immobilienbewertung 2023 recht kurzfristig vor Jahresende kam, blieb es bei nur 14 Tagen Schamfrist, die hat der Notar allerdings als notwendig erachtet. Das Finanzamt hatte keine Einwendungen.

    Hi, ich bin leider noch weit entfernt von Ruhestand. Mir geht es darum eine Sicherheit aufzubauen fürs Alter.

    Bin 24 Und habe was aktien etf angeht erst vor 2 Jahren angefangen mich ein wenig damit zu beschäftigen.

    Ok, 24 Jahre. Schönes Alter und schon so schlau in Wertpapiere anzulegen. Bravo! :thumbup:

    Meine Meinung. Ich würde kein Einzelaktiendepot hochziehen und erst recht nicht eines mit Fokus auf Dividenden, Steuer hin, Steuer her.

    Die Wahrscheinlichkeit unter der Performance eines Welt-ETFs zu liegen, ist mit reinen Dividenden-Aktien ziemlich groß. Und wenn du jahrzehntelang hinter der Rendite eines Welt-ETFs zurückbleibst, sind die Steuerersparnisse auch kein Trost. Was du willst, ist maximale Rendite, denn nur die bringt dein Depot voran und da sind reine Dividenden-Aktien die falsche Wahl.

    Wenn du also keine Kursraketen-Aktien in deinem Depot hast, wirst du renditetechnisch höchstwahrscheinlich einem Welt-ETF hinterzockeln. Und das kann nicht dein Plan sein.

    P.S. Ich habe vor 30 Jahren mit Einzelaktien begonnen, weil es ETFs noch nicht gab und Fonds einen grauenhaften Ausgabeaufschlag hatten. Und die Hälfte meines Depots ist immer noch einzelaktienlastig. Ich bin also nicht per se gegen Einzelaktien, aber von einer Dividendenstrategie in deinem Alter würde ich abraten, das ist eher was für mittelalte Leute mit Blickrichtung Rente oder solche, die schon genug Geld haben. 8)

    Mein Plan war, wie auf dem Bild zu sehen, eine Dividendenstrategie zu fahren.

    Sind das alle deine Depotwerte? Das würde ich dann als zu wenig ausgewogen sehen.

    Falls du Inspiration brauchst, hier klicken, wobei der gute Mann das mengenmäßig etwas auf die Spitze getrieben hat. Für denselben Effekt reichen auch 20 -30 Aktien, sage ich mal aus Erfahrung.

    Wie hast du dir deinen Ruhestand vorgestellt? Willst du nur von den Dividenden leben oder planst du einen Depotverzehr?

    ETFs, deren Wertsteigerung du laufend versteuert, werden dann bei Verkauf nicht nochmal besteuert. Ist so gesehen ja auch ganz praktisch, wenn man im Ruhestand nicht noch Steuern zahlen muss.

    Bezahlt man nicht für ausschüttende Anteile wenn die prozentuale Ausschüttung unter dem Basiszinssatz liegt nicht noch anteilige Steuer auf die Vorabpauschale?

    Also machen nur echte Dividendenfonds mit höherer Ausschüttung Sinn, weil gering ausschüttende ETF eventuell höhere Steuern nach sich ziehen könnten? Sprich, das könnte auch dem beliebten Vanguard drohen?

    Das ist ja lästig. Gut, dass ich noch Einzelaktien habe, da gibt es diesen Krampf nicht. 8o

    Einzelaktie!!!!111eins🤯

    Einzelaktie? Plural bitte, selbst nach meinem Depotumbau steht es 50:50 ETF/Einzelaktien. :)

    Bei wie viel % steht denn die dividendenausschüttung?

    Heute kam die nächste Ankündigung. Es bleibt bei den 0,0353 $ pro Anteil wie bei den vorhergehenden Ausschüttungen. Das sind nach Umrechnung also 3 Cent pro Anteil pro Monat. Macht im Jahr dann 36 Cent. Auf den derzeitigen Kurs von 9,55 Euro ergibt das also ungefähr 3,8 % Dividendenrendite.

    Die Ausschüttung ist nicht spektakulär, aber sehr solide und weckt die Hoffnung, dass es auf diesem Niveau so weitergeht.

    Vor ein paar Tagen hat sich justETF mit dem obersten Vertriebler von L&G unterhalten. Weil mal die Frage aufkam, ob der ETF seine monatlichen Dividenden aus der Substanz ausschüttet, kann die Antwort im Video ab 21:14 ansehen. Kurz gesagt nein.

    Ist das der beste Dividenden-ETF? | justETF

    Der ETF ist einer meiner drei reinen Dividenden-ETF und für die kurze Zeit, die er auf dem Markt ist, bin ich zufrieden. Wenn er sich weiterhin gut entwickelt, werde ich gegen Jahresende die Zahlen vergleichen und eventuell die Realty Income Postion auflösen und darin integrieren. Nachdem ich in den L&G niedrig 6-stellig eingestiegen bin, gibt das ein solides monatliches Grundrauschen und überbrückt die Zeit bis zu den Vierteljahresausschüttern.

    Bevor wieder die üblichen Fragen kommen, nein Vermögensaufbau würde ich damit nicht betreiben. Aber für die pflegeleichte Entnahmephase ohne Substanzverbrauch gut geeignet.

    Vielleicht helfen aber automatisch auf dem Konto erscheinende Dividenden den Knoten zu lösen?

    Ich werde berichten, denn der Plan ist, zumindest alle Dividenden zu verbrauchen. Weil es ein größeres Depot ist, allerdings nicht im Maßstab von McProfit ;), sind das durchaus Beträge, die jährliche Fernreisen ermöglichen oder alle paar Jahre ein neues Auto.

    Die Frage bei mir ist immer, passiert das auch wirklich? ich bin ja bereits mit dem jetzigen Lebensstandard nicht unzufrieden, Konsum um des Konsum willens brauche ich nicht. Freizeit habe ich jetzt auch schon, 3-Tage-Woche lässt grüßen.

    Ich sehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Friedhofsranking, obwohl ich das Rennen nicht gewinnen werden, weil hier auch Immobilienfirmeninhaber liegen. Es juckt mich aber ehrlich nicht wirklich. Wenn man Erben hat, ist das Geld nicht verloren, es hat nur jemand anderer. Das Einzige was ich mir sofort gegönnt habe, ist ein Sportwagen. Nach Jahrzehnten Opel Corsa und Rentnergolf meines Vaters war Gönnung angesagt.

    Und was wäre nun, wenn die Dame nur ausschüttende Fonds hätte, die Ausschüttungen allein aber auch nicht reichen würden um damit Ihren Lebenswunsch zu erfüllen? :rolleyes:

    Also ich kann die ältere Dame gut verstehen, hoffentlich werde ich nicht auch mal so. Aber genau aus dem Grund habe ich mein Depot auf Dividenden umgestellt und weil ich jahrzehntelang die Einzige war, die überhaupt die Depots aufgestellt und betreut hat.

    MIr ist es wichtig, dass Cashflow von ganz alleine stattfindet, falls ich urplötzlich ausfalle und finanzielle Mittel nötig werden. Mittlerweile zeigt immerhin der Junior (29) gesteigertes Interesse an seinem eigenen Depot und der könnte dann auch mit sehr wenig Aufwand meines mitbetreuen. Einfach monatlich das Geld auf dem Verrechnungskonto einsammeln und weiterleiten.

    Ich habe einen Zielwert definiert, den ich behalten möchte. Damit bin ich maximal flexibel, sei es Vererbung, eigener Pflegefall oder ein Immobilienkauf (seniorengerecht). Damit dieser Zielwert erhalten bleibt, plane ich nur die Dividenden zu verleben bei aktuell 2,6 % Dividendenrendite auf den Depotwert.

    Falls fette Börsenjahre kommen und das Depot nach oben aus dem Ruder läuft, verkaufe ich zusätzlich. Falls die Börse einbricht und sich das binnen ein paar Jahre nicht selbst repariert, reinvestiere ich die Dividenden bis der Zielwert wieder erreicht ist. Falls sich die Kurse halbieren, plane ich neu auf bescheidenerem Niveau.

    Ich sehe eher die Gefahr, dass am Anfang des Ruhestands zu wenig verbraucht wird, zumal mein Mann seine Firma noch nicht aufgeben will und ich solange das inoffizielle Backoffice bin. Das hat Auswirkungen auf den Aktionsradius und schränkt auch den Konsum ein. :|

    Solange die Kosten für deine Mieter bezahlbar bleiben, ist es für dich als Eigentümer natürlich praktisch alle Arbeit auszulagern.

    Der Beauftragte, der Contractor, kümmert sich um alles rund um die Heizung, er wartet die Anlage, nimmt Reparaturen vor oder erneuert diese. Für den Vermieter ist das finanziell attraktiv: Die Kosten für diese Dienstleistung muss er nun nicht mehr selbst finanzieren, sondern diese werden über den Wärmepreis auf den Mieter umgelegt. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ene…kosten-100.html

    Es sollte klar sein, dass die Firma Geld verdienen will. Und das wird sie, auf Kosten der Mieter. Denn jede Wartung, jedes Ersatzteil wird turnusgemäß abgerechnet und die Preise für die Ersatzteile kann die Firma auch selbst setzen, ebenso die Montagekosten. Oder ist das im Vertrag anders geregelt?

    Im Kern ist es also m.E. kein „Fehler“ in der Sache, sondern eher ein klassisches Bildungsproblem: Die Vereinfachung hat gut funktioniert, aber sie hat bei einem Teil der Leute die Begründung hinter der Vereinfachung nicht mit transportiert.

    Ein wahrer Satz. Im Wertpapierforum hat das neue 8:1:1 kaum Wellen geschlagen. Die User optimieren und drehen seit jeher an jeder Stellschraube, die es überhaupt zu drehen gibt. Allerdings sind die dortigen User immer schon deutlich nerdiger unterwegs.

    Finanztip spricht ja eher die Massen an und genau dort hat es die Irritationen gegeben, die adrianberg in seinem Satz schön beschrieben hat. Insofern ja, für die Massen hätte man es behutsamer oder scheibchenweise transportieren müssen.

    Wer wie ich jemals versucht hat, Tagesgeldanleger an die Börse/ETF zu bekommen, weiß, dass man da dicke Bretter bohren muss und der künftige Anleger ein scheues Reh ist. Das war aber noch zu Zeiten vom simplen MSCI World und das vielen schon zu aufregend.