Beiträge von Depotfee

    Das heißt, es ist Geld (bzw. Vermögen) vorhanden, es wird aber de facto dauerhaft dem Wirtschaftskreislauf entzogen, da man exzessiv spart

    Wie man es macht, ist es falsch. Und wenn man es gar nicht macht, ist es auch nicht richtig. (Roger Pfaff)

    Bleibt man unter seinen Möglichkeiten und macht auf Work-Life-Balance, weil Geld nicht alles ist, dann heißt es Deutschland muss sich mehr anstrengen.

    Strengt man sich an mit guten Erfolg und gibt das Geld nicht aus, schädigt man die eigene Wirtschaft.

    Bringt man das Geld unter die Leute, konsumiert, kauft Technik, Klamotten, schafft sich ein Haus an, fliegt um die Welt, ist man für den überdurchschnittlichen Co2- Ausstoß verantwortlich.

    Wie darf man es denn der Gesellschaft recht machen? :evil:

    Gerade im Winter haben die Klimabauer auch mehr Kapazitäten und Zeit!

    Genauso ist es. Ich habe einen 20% Rabatt gezogen, weil wir vor März bestellt haben.

    Ich persönlich fürchte ja, dass es heuer wegen unserer Klimaanlage ein kühler und verregneter Sommer wird. Tut mir leid. ;)

    Weil der Strang gerade wieder hochgespült wird, habe ich die Daten von 2025 nachgeschaut. Nicht viel besser als 2024. Graue Tage und Schnee fordern wie immer ihren Tribut.

    Dezember 2025:

    Solarproduktion 107,32 kWh

    Batterie Laden 24,5 kWh

    Batterie entladen 16,62 kWh

    Netzeinspeisung 1,08 kWh

    11% Autarkie, 89 Prozent Netzbezug

    Mit unserer PV, der SüdWest-Ausrichtung und der dichten Bebauung ist im Winter kein Staat zu machen. Ich kenne andere PV Besitzer mit Südlage mit Sonne bis zum Untergang, da sieht die Sache deutlich besser aus.

    Ich krieg hier nicht mal die Basics mit Strom versorgt, von E-Auto oder Wärmepumpe reden wir erst gar nicht. Ab April wird das schlagartig besser und das hält sich dann bis in den September. Da ist sehr oft zuviel Strom da, für den wir bloß ein paar Cent bekommen. Wir haben jetzt beschlossen die Schlafzimmer und Büros mit Klimageräten auszustatten. Heiße Sommer ade.

    Sätze zum Stresstest sind interessant.

    "Für den Fall, dass die Weltwirtschaft infolge einer verschärften geopolitischen Lage in mehrere voneinander getrennte Wirtschaftsblöcke zerfällt, prognostiziert der Fonds einen Gesamtverlust von 37 Prozent für das Portfolio. Dies würde die Auswirkungen eines KI-Korrekturszenarios mit einem erwarteten Rückgang von 35 Prozent sowie einer regionalen Schuldenkrise mit minus 32 Prozent übertreffen."

    Das ist prima, dass die Norweger einen möglichen Verlust durchkalkuliert haben, von 32 -37 Prozent variieren also die Szenarien. Gar nicht sooo wild.

    Das ist aber nicht inflationsbereinigt, oder?

    Nein, siehe Grafik.

    Ich habe mir 1980 eine Goldmünze von meinem Taschengeld gekauft, weil ich dachte so wird man reich. Und nein, es ist nicht mal heute lukrativ, wenn ich die Münze jetzt verkaufen würde, gemessen an der Anzahl der investierten Jahre. Der Einstiegszeitpunkt war eindeutig falsch. Letztlich hat mich diese Erfahrung später an die Börse gebracht.

    Ok, ich hole den Strang nochmal kurz hervor wegen eines kleinen Updates, weil viel spekuliert wurde wie man Besitztümer im Schließfach nachweist.

    Aus aktuellen Gründen (Raub, Anstieg Goldkurs) habe ich vor wenigen Tagen meine Schließfachversicherung bei der Allianz aufgestockt. Diesmal (!) habe ich das Kleingedruckte gelesen, insbesondere den Punkt was im Versicherungsfall in der Schadensaufstellung nachzuweisen ist:

    • Anschaffungsrechnungen für Schmucksachen, Edelmetalle und Edelsteine
    • Erwerbsbelege für Wertpapiere
    • Aussagekräftige Fotos der Sachen (Vorder-, Rückseite einschließlich Größennachweis durch Zollstock oder Lineal)
    • Original-Herstellerzertifikate oder Garantiekurkunden (z.B. für Uhren)
    • bei Sammler- oder Erbstücken mit hohen Wert ist eine Expertise/Wertgutachten durch einen anerkannten Sachverständigen dringend zu empfehlen, da ansonsten ggf kein konkreter Ersatzwert festgestellt werden kann
    • Handelt es sich beim dem Schließfachinhalt um Bargeld, so ist dies entsprechend nachzuweisen, z.B. Auszahlungsbelege, Kaufverträge, Seriennummern) und der Besitz glaubhaft zu machen. In diesem Zusammenhang können auch Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt werden.

    Passt soweit für mich, kann ich alles glaubhaft belegen inklusive aktuellem Video und Fotos. Ich bleibe dann mal tiefenentspannt.

    Ist eurer Meinung nach der aktuelle Run auf Gold und Silber vllt nur ein Hype und man fährt besser, wenn man sturr an seinen ETF - Sparplänen festhält?

    Einen Hype würde ich es nicht gerade nennen, denn die Goldnachfrage wird durch die Unsicherheiten um Trump sicher noch eine Zeit andauern. Es weiß nur keiner, für wie lange und welche Zeit danach kommt.

    Das folgende Bild von Hartmut Walz zeigt, dass man mit Gold auch mal ein, zwei Jahrzehnte nichts verdient hat, bzw in Minus gerutscht ist.

    Ich habe mir als Schülerin 1980 von meinen Taschengeld und Ferienjob 1 Unze Maple Leaf gekauft für 810 DM. Es hat mich ziemlich enttäuscht, dass mein Plan von Reichtum nicht aufgegangen ist. Es dauerte ganze 25 Jahre (!!!) bis ich meinen Einstiegskurs wieder gesehen habe. Selbst jetzt beträgt meine Rendite für diese Goldmünze nur 5 Prozent nach 45 Jahren.

    Das kann also passieren, wenn man zum falschen Zeitpunkt einsteigt. Damals war es einer, ist heute nun ein richtiger oder falscher Zeitpunkt? Ich traue mir keine Prognose zu. Ich habe dann zur Bankenkrise 2012 nachgekauft. Auch kein guter Einstiegspunkt, wie man im Nachhinein weiß. Aber diesmal hat es nur 7 Jahre gedauert bis ich den Einkaufspreis wieder hatte. Mit dem letzten Käufen 2022 und 2024 hatte ich dann definitiv ein glücklicheres Händchen, aber ob sich dieses Niveau dauerhaft hält oder in 15 Jahren wieder in Luft auflöst, weiß keiner.

    Lieber Achim, mir tut es leid, dass du das Forum verlassen hat und deine fachlichen, fundierten Beiträge, die jetzt nicht mehr kommen werden fehlen. Dein Wissen geht nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe. Obwohl ich auch schon länger an der Börse unterwegs bin, habe ich immer wieder etwas in deinen Beiträgen gefunden, das mir neu war und ich bin sicher, da wäre noch was gegangen.

    Was machst du denn nun mit deiner vielen freien Zeit, die du sonst in die finanzielle Bildung deiner Mitmenschen investiert hast? Hoffentlich hast du ein neues Hobby, in das du dich einbringen kannst. Falls es dir zu langweilig wird, komm wieder. Einige hier im Forum und ich würden sich auf jeden Fall freuen.

    Machs gut! Servus, Depotfee <3

    Für alle "Mitleser" aber ein wichtiger Hinweis: Ob der Vertrag in erbschaftssteuerlicher Hinsicht wirksam ist und die 10 Jahresfrist läuft, beurteilt das Finanzamt nicht jetzt, sondern erst, wenn bei einer weiteren Schenkung oder im Erbfall der Freibetrag überschritten wird. Die Frist läuft nämlich nur, wenn der Schenker sich nicht alle Eventualitäten vorbehalten hat und der Beschenkte eigentlich dem Schenker ausgeliefert ist. Depotfee scheint den Spielraum ziemlich weit ausgenutzt zu haben, wie sie hier schon mehrmals schrieb. Ob sie's übertrieben hat, kann ihr auch der beste Fachanwalt nicht garantieren, das wird später entschieden.

    Darüber kann ich erst in ca 7 Jahren berichten, wenn ich wieder den nächsten Freibetrag habe. Wegen des Freibetrags, da ist der Steuerberater mit dem Finanzamt im Clinch. Im Moment sieht es gut aus und wenn das so weitergeht, greift die Verjährung.

    Perplexity sagt: Die durchschnittliche Bestandsmiete in München liegt aktuell bei rund 14,5 €/m² nettokalt laut offiziellem Mietspiegel 2025.

    Aktueller Wert

    • Der qualifizierte Mietspiegel 2025 der Stadt München weist für Bestandsmieten eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 14,47 €/m² aus.

    Dieser Wert liegt unter der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete über alle Mietverhältnisse (15,38 €/m²), weil Neuvermietungen teurer sind.

    Weder das eine, noch das andere hat mit der Realität bedingt was zu tun. Gibt es Münchner Vermieter, die sich an den Mietspiegel halten bei Neuvermietungen oder sich bei früheren Vermietungen daran gehalten haben? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Entsprechend sind die Angaben dort gut fürs rot-grüne Rathaus, aber haben mit der Wirklichkeit nichts gemeinsam. ^^

    Du hast 400.000 Euro Freibetrag innerhalb 10 Jahre. Der 5-stellige Betrag dürfte das Finanzamt nicht wirklich interessieren, es sei denn du hast den Freibetrag überschritten.

    Du kannst es nachholen, wenn du es korrekt haben willst. Ich habe das vor Jahren auch schon mal ignoriert, niedriger 5-stelliger Betrag. Passiert ist nix. Nicht mal, als ich danach offiziell eine weitere Schenkung angezeigt habe und dabei die kleine Summe nachträglich angegeben habe.

    Und wenn die Umgebung des Hauses sich anders entwickelt, als geplant. Wer kann dann entscheiden, dass man es besser schnellstmöglich verkauft?

    Ich natürlich. In Vertrag unter "Verkaufsverlangen, Surrogationsbefugnis" ist genau dieser Fall geregelt. Ich kann den Verkauf des Hauses verlangen und andere Immobilien oder auch Wertpapiere anschaffen.

    Wird man durch solche Verträge nicht unflexibel, vor allem, wenn der Junior mal eine andere Meinung entwickelt?

    Wie du siehst, nein, im Vertrag stehen auch noch andere Eventualitäten. Ein versierter Fachanwalt für Erbrecht hat das alles im Blick. :)

    Bist du sicher, dass bei einem richtigen Crash weiterhin hohe Dividenden gezahlt werden, ich wäre da skeptisch. Wenn es in der Vergangenheit so war muss es sich in der Zukunft nicht unbedingt wiederholen.

    Nichts im Leben ist sicher, wir können uns nur auf mögliche Szenarien vorbereiten.

    Anhand meiner 2008er Erfahrungen würde ich vermuten, so ähnlich könnte es wieder laufen. Ich bin aber nun in der komfortablen Situation, dass mein Depot in dieser Zeit gewachsen ist. Während meine Dividenden in Summe damals gut 4stellig waren, sind sie heute gut 5-stellig. Und wer weiß, wenn ich vielleicht sehr lange lebe und sich die Depotzeit von 30 auf 60 Jahre verdoppelt, erlebe ich vielleicht auch 6-stellige Ausschüttungen. So oder so, es reicht für die Annehmlichkeiten im Ruhestand, Crash hin oder her.

    Wenn dann der Crash kommt, laufen die Dividenden natürlich weiter. Aber die Dividende ist immer ein Teil der Gesamtrendite und es gibt sie nicht "oben drauf". Wenn man dann im Crash sagt: Ich brauche Geld, aber die Dividendentitel bleiben stabil ... was macht man dann?

    Der Trick ist, eben kein zusätzliches Geld zu benötigen, sondern mit den Dividenden über die Runden zu kommen. Die Weltreise muss eben warten und man fliegt nur nach Mallorca.

    Meine Dividenden sind von 2008 plus Folgejahre während der Bankenkrise gestiegen! Zur Erinnerung, die Kurse haben fünf Jahre gebraucht, bis sie den Verlust wieder eingeholt haben. Damals hätten die Dividenden übrigens nur als Zubrot gereicht. Jetzt, 18 Jahre später und im nächsten Crash, der ganz sicher kommen wird, können sie meinen kompletten Bedarf (bei freiem Wohnen plus Altersbezüge) decken und meine Ansprüche sind gestiegen.

    Manchmal ist es hilfreich, wenn auch Ältere mit Lebenserfahrung im Forum unterwegs sind.

    Das ist rechtlich sicherlich richtig. Aber meine Kinder sind nicht dumm. Wenn ich solche Strafklauseln gegen „unartige“ Kinder aufnehmen würde, wären die Beziehungen doch nachhaltig getrübt. Entweder ich verschenke etwas und vergesse das Geschenk, oder ich lasse es.

    Mein Junior kann lesen und hat beim Notar unterschrieben, aus freien Stücken. Die Notwendigkeit der zehn oder elf Klauseln meines Anwalts hat er eingesehen, denn sie Regeln Dinge, die man in jungen Jahren noch gar nicht auf dem Schirm hat, z.B. eine spätere mögliche Scheidung, Vorversterben, eigene Insolvenz, usw. Laut Anwalt eliminieren diese Punkte nur die Streitigkeiten, mit denen er sonst beruflich zu tun hat.

    Mein Junior konnte frei entscheiden, ob er ein Erbe möchte, das ihm einen sorgenfreien Ruhestand ermöglicht. Die Auflagen, die mit dem Vertrag einhergehen, erlöschen mit meinem/unseren Tod. Er hat nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, zumal die Kosten des Hauses bis zum Tod bei uns liegen.