Beiträge von volcanosaucin

    Falsch. Du solltest dein Wissen auffrischen.

    Ein externes Tool aufzurufen ist kein Rechnen. Offensichtlich kamen ja unterschiedliche Ergebnisse heraus deshalb der Tipp sich den Rechenweg programmatisch ausgeben zu lassen. Damit hat man dann ein deterministisches Programm. Oder man muss halt genau nachvollziehen was da wie berechnet wird. Nützt ja nach wie vor nichts wenn beim selben Prompt unterschiedliche Ergebnisse heraus kommen. Aber ist auch OT.

    Ich würde dann auch eher darüber nachdenken den GM Anteil zu reduzieren. Aber es ist tatsächlich bei dem Vermögensanteil nicht relevant.

    5% x 6% macht ca. 0,3% Mehrrendite wenn du den kompletten Anteil nun in den ACWI steckst. Bzw. die Hälfte davon wären 0,15% wenn du noch 15k in GM behalten willst.

    Die KI Modelle rechnen nicht sie tippen die wahrscheinlichste Lösung. Deshalb macht deine Herangehensweise keinen Sinn. Du könntest dir aber z.b. ein kleines Script erstellen lassen (in Python etc.) was dir das genau ausrechnet. Dafür sind sie wie geschaffen. Du kannst dir auch den Rechenweg erklären lassen.

    Trotzdem verstehe ich auch die Frage nicht wirklich. Willst du nun die 30k Reserve haben oder nicht? Natürlich ist es rein rational gesehen besser früher zu investieren also alles sofort in den ACWI. Allerdings ist dann ja dein Geldmarkt ETF leer. Dann füllst du ihn wieder auf um was zu tun? Nochmal von vorn? Rein rechnerisch ergibt sich ein kleiner Vorteil durch die mehr investierten 30k. Allerdings ist die Rendite vernachlässigbar in Bezug zu deiner Gesamt Rendite. Zusätzlich bist du in den Phasen in denen dein GM ETF aufgefüllt wird nicht abgesichert was eventuell auch nicht dein Ziel ist.

    Ich würde es lassen bzw. nur machen wenn du das Geld sowieso investieren willst. Dann aber eben auch nicht wieder auffüllen.

    Genau so! Anfangen und vor allem dabei bleiben ist deutlich wichtiger als den perfekten ETF zu wählen. Du solltest einen möglichst breit streuenden wählen.

    Der SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (ISIN IE00B3YLTY66) ist eine hervorragende Wahl und beinhaltet eben auch Schwellenländer.

    Ich kann dir nur raten einen EINZIGEN ETF zu nehmen auch wenn das einigen hier nicht passt. Glaube mir, es ist die pflegeleichteste Lösung und du wirst es mit steigendem Vermögen zu schätzen wissen, dass du dir keinen Kopf um Rebalancing etc. machen musst.

    Du bist damit voll investiert, voll im Risiko aber kannst trotzdem ruhig schlafen weil du gut gestreut hast. Die Ländergewichtungen passen sich automatisch an.

    Falls du später auch einen "sicheren" Vermögensteil möchtest kannst du zusätzlich einfach EINEN Geldmarkt ETF dazu sparen wie den Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF (ISIN LU0290358497). Das würde ich aber an deiner Stelle noch etwas schieben. Du bist jung und kannst ins Risiko.

    Einfach mal machen :thumbup:

    Ich werde wohl einfach monatlich verkaufen und diese Rate dann um die Inflation jährlich erhöhen, ohne Cashpuffer. Ich verstehe nicht wieso man in der Entnahmephase plötzlich Market Timing betreiben will wenn man das ein ganzes Leben lang immer vermieden hat.

    Die Gebühren bei meinem Neobroker da für sind momentan zu vernachlässigen.

    Einzig gute Angebote an Entnahmeplänen gibt es noch nicht wirklich.

    Anscheinend führt Scalable jetzt auch Best Execution Ausführung ein? Und anscheinend verstehe ich nicht wie das gemeint ist? 🤔

    "Durch multilaterales Matching mit den Orders anderer Anleger können Sie von verbesserter Ausführung auch innerhalb des Spreads profitieren."

    Was machen die da und warum? Auf jeden Fall finde ich es auch Klasse, dass die Gebühren für Xetra halbiert werden. Das heißt man kann jetzt günstig an einer echten Börse handeln oder alternativ zu wahrscheinlich sehr ähnlichem Kurs weiterhin über Gettex/EIX.

    nö denn die arbeiten können nur von qualifizierten mitarbeitern mit der richtigen fortbildung durchgeführt werden...

    ich verdiene ja trotz 4 tage woche nicht umsonst deutlicst mehr als überdurchschnitlich.

    Nichts für ungut aber mit sowas wäre ich generell vorsichtig. Jeder kann ersetzt werden. Und natürlich gibt es immer jemanden der besser ist als man selbst und mehr Ahnung hat ;)

    Was hält denn andere davon ab die selbe Fortbildung zu machen?

    Wenn die Person gerade nicht an deinem Stuhl sägt gönne ich es dir aber du musst am Ball bleiben um diesen Zustand aufrecht zu erhalten. Das ist ein Geschenk und es kann wirklich schneller vorbei sein als einem lieb ist.

    Das sind doch nun zwei verschiedene Dinge:

    1. Krankschreibung ab Tag 1

    2. Abschaffung telefonische Krankmeldung

    Mit ersterem kann ich mich locker anfreunden. Zweiteres finde ich sinnbefreit.

    Als Unternehmer setzt man das nicht durch weil es dann einen Aufschrei gäbe. Jetzt gibt es den zwar auch aber nicht der Unternehmer ist schuld sondern die Politik. Den Unternehmer freuts.

    Wobei ich sehr bezweifele, dass das gesamtwirtschaftlich eine Verbesserung gibt.

    Hö wo ist das denn eine Verbesserung? Früher war es normal, dass man mehrere Börsen zur Auswahl hat und der Broker einem den besten Preis vorschlägt. Ich komme von der OnVista Bank. Da war das der völlig normale Ablauf.

    Ich glaube wir haben uns nur durch die Neobroker das Gehirn waschen lassen mit der Zeit, dass man das nun als Feature wahrnimmt.

    Natürlich kann der Broker nicht wissen zu welcher Uhrzeit man einen Tiefpunkt für den Kauf erwischt.

    Zu normalen Handelszeiten unterscheiden sich die Preise an den Börsen nicht merklich. Bei riesigen Volumina kann es eventuell Sinn ergeben an einer großen Börse wie Xetra zu handeln.

    Dass sie das jetzt als Feature verkaufen und dafür mehr Gebühren nehmen ist natürlich clever.

    Traders Place bietet das übrigens schon seit Beginn an.

    Ich arbeite mein ganzes Berufsleben in Arbeitsverhältnissen, bei denen ab dem 1. Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt wurde. Und nie, wirklich niemals habe ich Probleme gehabt, am ersten Tag eine AU zu bekommen. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich - wenn ich denn mal eine AU brauchte - auch noch nie nur 1 Tag krank war. Und wenn es dann doch mal so war (ich hatte früher selten mal Migräneanfälle), dann hab ich kurz mit dem Chef telefoniert, konnte bezahlt zu Hause bleiben (ohne AU) und fertig. Und ansonsten ruft man seinen Arzt an, schildert die Sache und geht im Zweifel am nächsten Tag dahin um sich seine AU abzuholen.

    Meiner Erfahrung nach sind die, die sich ob dieser Regelung am meisten aufregen, genau jene, die die bisherige Regelung zu ihrem Vorteil ausgenutzt haben. Auch wenn sich jetzt viele aufregen, aber nach über 25 Jahren Berufserfahrung im Personalbereich sind mir da sämtliche Illusionen genommen worden. Mein liebstes Zitat: "ich hab 42 Tage frei im Jahr: 30 Tage Urlaub und alle 2 Monate bleib ich 2 Tage krank zu Hause".

    Ich finds jetzt auch bezeichnend, dass sich die Mehrheit ausgerechnet an dieser Kleinigkeit abarbeitet, anstatt an den anderen Punkten dieses Beschlusses....

    Eigentlich ist mir das völlig egal. Wie gesagt ich nutze die AU eher selten und wenn nutze ich meist die Videosprechstunde für max. 3 Tage. Das sollte ja auch weiterhin gehen.

    Wir hatten in der Firma lange die Regelung, dass man leichte Arbeit im HO machen könnte ohne AU. Das würde dann abgeschafft weil angeblich zu sehr ausgenutzt. Gut, dann arbeite ich eben nicht.

    Klar es gibt immer die zwei Sorten Menschen. Die einen nutzen sowas aus, die anderen nicht. Aber ich glaube auch nicht, dass wir da eine kritische Masse erreicht haben. Letztendlich werden die Arbeitgeber von dieser Regelung m.M.n nicht profitieren.

    Die Steueränderung. Wenn Familien tatsächlich entlastet werden finde ich sie gut. Ich fürchte jedoch, dass es in der Gesamtrechnung letztendlich keinen großen Unterschied macht.

    Aber ist trotzdem Käse. Angenommen man hat Magen-Darm, das ist meistens nach einem Tag durch, eventuell noch ein zweiter zur Erholung. Da sitzt man dann kotzend im Wartezimmer...

    Der Plan kann auch nach hinten losgehen. Was bisher nach 2 Tagen einigermaßen OK war, kann jetzt auch leicht eine ganze Woche Krankschreibung werden. Ich tippe darauf, dass das so nicht kommt

    Ich verstehe es auch nicht... Gehen die davon aus, dass alle nur bescheißen?

    Was hat die Krankschreibung mit tatsächlicher Krankheit zu tun? Nun schleppt man sich dann extra zum Arzt um den ganzen Tag zu warten und sich hinterher noch schlechter zu fühlen als vorher.

    Würde mich dann im Zweifel auch länger krankschreiben lassen um den Tag wieder raus zu holen. Mehr Gängelung geht nicht. Ich bin fast nie krank zum Glück. Trotzdem finde ich das wieder komplett am Problem vorbei gedacht.

    Und es wird wieder brechend voll beim Hausarzt...

    Nun ist es ja seit 01.07. soweit, dass das PFOF Verbot aktiv ist. Gibt es denn irgendwelche Änderungen die euch bekannt sind?

    Zumindest bei Scalable scheint alles beim Alten zu bleiben. Von der ING habe ich auch nichts gehört.

    Habe auch nichts anderes erwartet. Die Änderung ist ja schon seit Langem bekannt.

    180 Euro Zulage.

    Schon richtig aber am Ende versteuere ich es mit einem Steuersatz der zumindest mir noch völlig unklar ist. Den kenne ich ja erst in 30 Jahren.

    Klar, die Abgeltungssteuer kann sich auch ändern aber da habe ich momentan den Spatz in der Hand.

    Vorteil ist natürlich die Steuer Stundung. Ich werde auch einfach schauen was kommt. Ich finde die Diskussion zwar interessant aber es zeigt eben auch, dass das Produkt alles andere als einfach ist.

    Also ich finde mittlerweile wirklich, dass das ganze wieder ein absolutes Bürokratiemonster ist. Ich steige beim besten Willen nicht mehr durch. War ja nett gemeint aber nein danke. Es ist viel zu komplex.

    Ich verstehe nichts und kann für mich nicht bewerten ob es sich für mich ab nächstem Jahr lohnt ins AVD einzuzahlen.

    Ich hoffe einfach, dass Finanztip hier noch einen schlauen Einfall hat es verständlich zu machen.

    Ansonsten halte ich es so wie immer. Was ich nicht verstehe, kaufe ich nicht.

    Die Frage ist ob es dann noch genug Ärzte gäbe wenn man deren Gehalt mal eben mehr als halbiert. Ich würde das nicht so toll finden.

    Ich schätze Ärzte mit Privatjet sind eher die Ausnahme und verdienen dann eher durch Promi-Status bzw. Extraleistungen ihr Geld.

    selbst die Kolleginnen vom Innendienst sehe ich ständig noch um 19 Uhr angemeldet. Da habe selbst ich auch schon gesagt wer bezahlt oder honoriert das eigentlich ?

    Hi taquilla , als ich das gelesen habe musste ich an meine Kollegen denken. Es gibt wirklich Unzählige Kollegen die bis 19 Uhr und länger arbeiten und morgens auch schon vor 8 am PC sind. Ich mache meistens pünktlich Feierabend. Das aber jetzt auch erst nach reichlich 3 Jahren mehr oder weniger guter Erfahrungen.

    Ich habe früher oft in Teams geschaut wer noch am ackern ist. Mittlerweile habe ich auch meine Einstellung geändert. Ich mache Feierabend wenn meine Stunden voll sind. Wann soll ich sie denn sonst abbauen? Es wird ja nicht besser.

    Der AG hat für eine angemessene Auslastung zu sorgen. Wenn er das nicht kann ist das nicht mein Problem. Ich bin nicht angestellt um selbständig zu sein.

    Manchmal werde ich gefragt ob ich am Wochenende für Notfälle erreichbar sein kann. Dann frage ich ob dieser Notfall dann auch bezahlt wird. Meistens ist es dann nicht mehr so wichtig.

    Denke mal an Folgendes. Hat dein Chef jemals von dir verlangt, dass du dich so aufopferst? Oder machst du es freiwillig? Ich vermute Zweites, denn er darf es genau genommen gar nicht.

    Schalte einen Gang runter. Mein Tipp ist, niemand wird sich beschweren.

    Und weil du so viel Angst hast, dass du gegangen werden könntest wenn du weniger Gas gibst. Wer sollte denn den Job sonst machen? Können die schnell jemanden finden der deine Aufgaben übernehmen kann? Würden sie das wollen?

    Ich denke du bist in einer deutlich besseren Position als du denkst, also mach dich nicht fertig. Natürlich ist der AG froh wenn du mehr schaffst aber er kann sich eben auch nicht beschweren wenn du es nicht tust. Deine Arbeit ist trotzdem gut.

    Wisst ihr vor was ich auch Angst habe? Heute habe ich erfahren dass Anfang nächsten Jahres ein neues ERP System eingeführt werden soll. Und ich sehe mich schon am jonglieren mit 2 Systemen gleichzeitig, da es mit Sicherheit nicht über Nacht einfach reibungslos funktioniert. Das bedeutet auch wieder eine zusätzliche Belastung das neue System zu erlernen und gleichzeitig bleiben die Aufträge in der Zeit ja nicht aus.

    Sicherzustellen, dass die Einführung reibungslos von Statten geht und dass alle Stakeholder abgeholt werden ist nicht dein Job!

    Krankschreiben lassen - ja, auch daran hatte ich schon gedacht, das "pausiert" aber das Problem nur, erweckt den berühmten Eindruck und hinterher ist dann der Berg noch viel größer. Und würde der Chef nur ansatzweise mitbekommen dass man aus Überlastung eine Reha benötigt... ich glaube dann wäre ich schnell auf dem Abstellgleis, weil der MA dann nicht mehr belastbar ist. Deswegen ist das ja nach wie vor ein Tabu Thema, obwohl ich ja bestens weiß wieviele davon betroffen sind.

    Wäre jetzt kurz nach einer Gehaltserhöhung auch nicht der beste Zeitpunkt. Bevor ich aber mit zitternden Händen dasitze würde ich wohl auch das tun. Und ihr habt recht, hinterher schenkt dir keiner einen Blumenstrauß für deinen "Einsatz".

    Auch hier, ich kenne deinen Marktwert nicht aber bei sowas ist mein erster Gedanke mittlerweile: Bitteschön wenn ihr ein Problem habt sucht euch doch einen anderen Dummen!

    Klar wird das mit dem Alter nicht einfacher aber versuch dich davon frei zu machen. Es gibt immer einen Weg. Alles Gute.

    Cheers :thumbup:

    Also ich finde den ganzen Prozess gerade super interessant. Die Psychologie dieses IPOs fasziniert mich irgendwie, auch wenn ich nur an der Seitenlinie stehe. Über meine ETFs bin ich am Ende ja dann allerdings doch irgendwie früher oder später beteiligt.

    Ich bin aber auch der Überzeugung, dass niemand das in keinster Weise zu seinem Vorteil nutzen kann. Es hat ja niemand einen Informationsvorteil. Klar, wenn ein Index die Aktie erst in einem Jahr aufnimmt kann das gut oder schlecht sein. Wer sagt denn, dass SpaceX in 12 Monaten teurer ist als heute? Vielleicht ist das für den S&P500 ein guter Deal dann.

    Auch überblicke ich überhaupt nicht wie groß die Auswirkungen der Verkäufe der Indices sind wenn sie dafür andere Aktien verkaufen.

    Bin echt gespannt wie das Jahr weiter läuft. Ein paar wichtige IPOs stehen ja noch an. Letztendlich ist das Kapital was da rein fließen kann aber nun auch begrenzt. Ich erwarte im Gesamtmarkt keine Höhenflüge, es bleibt spannend.