Hallo zusammen, ich bin so froh, dass ihr alle meine Strategie befürwortet! Es erleichtert mich sehr!!! Ich hatte Angst, noch einen weiteren Fehler zu begehen. Eurer Feedback hat mir meine Unsicherheit genommen! Ich danke euch allen!
Ich bin nun zu dem Entschluss gekommen, den Lifestrategy 80 zu 90% anzulegen und den Rest in den Geldmarkt, denn Cash wird voraussichtlich nicht gebraucht.
Ich werde auch die Beraterin fragen, ob ich alles selbst im maxblue verwalten kann (bin da eher skeptisch, dass es geht, aber mal sehen).
Zu der Idee mit den analogen xtrackers etfs: ich wusste gar nicht, dass es die jetzt gibt. Danke für die Info. Die sind allerdings noch sehr jung und kleiner und angeblich eher europäisch ausgerichtet. Ich tendiere daher zu vanguard. Aber klar - sollte sich die Bank querstellen, würde ich in die xtrackers investieren.
Beiträge von 09mille12
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Grundsätzlich klingt das solide.
Geht auch kein interner Wechsel zu einem maxblue Depot der Deutschen Bank? Das ist ja weiterhin die gleiche Bank, aber dort ein Depot in Eigenverwaltung. Also ohne Gebühren und ohne lästige Verkaufsbemühungen. Ich habe das so. ich bin im Prinzip normaler Deutsche Bank Kunde, samt Girokonto und Kreditkarte etc. Nur ist das Depot eben ein solches maxblue Depot.
Was den ETF angeht: Ich finde die Grundidee sehr gut. Aber warum dann nicht konsequent und einfach 100% in den Life Strategy 60? Das ist noch einfacher und dürfte etwa aufs Gleiche rauskommen wie 75% in LS80 plus 25% Tagesgeld/Geldmarktfonds. Zumal du in diesem Fall offensichtlich keine Cash Reserve brauchst.
Und da du bei der Deutsche Bank bist, kämen noch die Konkurrenzprodukte der Tochter DWS Xtrackers in Frage. Da ist der Widerstand der Bankberaterin vielleicht etwas geringer

Lifestrategy 80 plus Cash, und nicht 100% lifestrategy 60, damit ich doch im eventuellen Notfall flexibel und flüssig bin.
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Ich bin Testamentsvollstreckerin für das Vorerbe meiner behinderten Schwester. Es handelt sich um ein Vermögen von ca. 100.000,00€.Der Erbfall ist bereits 2015 eingetreten.
Das Problem damals war, überhaupt eine Bank dafür zu finden, die bereit war, ein solches Konto anzubieten. Ich konnte damals bei der Deutschen Bank (Hausbank meiner verstorbenen Eltern) bleiben. Das Konto und Depot kann (so viel ich weiß) nicht digital - also durch mich persönlich- verwaltet werden. Ich war daher immer auf den Bankberater angewiesen.
Da ich vor 10 Jahren noch keinen Plan vom Investieren hatte, war ich froh, durch die Bankberaterin beraten zu werden.
Und so kam es zu folgenden Geldanlagen, die heute - 10 Jahre später- immer noch bei ca. 100.000€ sind!!
Darum habe ich mich entschlossen, alles zu kündigen und endlich selbst zu bestimmen, wie investiert werden soll.
Die aktuelle Investition:
- 50.000€ Tagesgeld
- 35.000€ DWS Mischfond LU2034326236 (Stand 31.12.25: 36.338,20€)
- 15.000€ Grundbesitzglobal DE 0009807057 (Stand 31.12.25: 13.008,80€)
Im Januar 2026 habe einen persönlichen Termin wahrgenommen und die Rendite bemängelt.
Das Ergebnis der Beratung: aus 50.000€ Tagesgeld wurden:
- 25.000€ Tagesgeld zu 4% für 4 Monate, danach tagesübliche Zinsen
- 25.000€ DWS-Mischfond LU2258442917
Bei allen Fonds hatte ich entsprechende Ausgabe- und laufende Kosten. Man hat mir geraten, geduldig bei dem Immobilienfond zu bleiben.
Beim letzten Investment frisst die Rendite des Tagesgeldes die Ausgabekosten des ETFs.
Trotz des letzten Invest-Fehlers und damit verbundener Kosten, habe ich beschlossen, dass damit Schluß sein muß!
Ich habe beschlossen, wie folgt vorzugehen:
- Ich kündige sofort den Grundbesitz Global DE0009807057 (Vermögen frei in einem Jahr)
- Ich verkaufe sofort den DWS Invest Conservative LU 2034326236
- Ich verkaufe entweder sofort oder erst in einem Jahr den neuen Aktien-Fond LU2258442917.
Meine Schwester ist auf das Geld nicht angewiesen. Und im Grunde verwalte ich es für die Nacherben. Dennoch muß ich auch gewissen Zugriff haben, falls eine unerwartete Ausgabe auf uns zukäme.
Auch bin ich als Testamentsvollstrecker verpflichtet, das Geld einigermaßen risikoarm anzulegen, aber dennoch erträgnisreich.
Auch möchte ich nicht es selbst rebalancieren müssen (da ich mit meinem eigenem Depot genug zu tun habe), und meiner Verantwortung gegenüber den Nacherben gerecht zu werden.
Nach gründlicher Überlegung bin ich zu dem Entschluß gekommen, wie folgt zu investieren:
75%>> Vanguard LifeStrategy 80 IE00BMVB5R75
25%>> Tagesgeld oder Geldmarktfond
Mit dieser Investition könnte ich eine Rendite von 5-6 % erwarten. Ich bin breit diversifiziert und damit sicherer als zuvor investiert.
Die laufenden Kosten würden drastisch reduziert werden (wobei die Deutsche Bank gewiss auch Depotgebühren berechnet).
Ein Bankwechsel kommt aus o. g. Gründen nicht in Frage. Ein online-Depot ist, meiner Kenntnis nach, in meinem Fall nicht möglich.
Ich finde, der LifeStrategy 80 ist mit 0,25% TER günstig und wird aktiv gemanagt, sodass ich damit keine Arbeit und keine Verantwortung den Nacherben gegenüber beim Rebalancing habe. Wie oben beschrieben, möchte ich eine gewisse Quote Cash für Notfälle bereithalten. Damit federe ich auch das höhere Risiko des LifeStrategy 80 ab.
Die Alternative, in den LifeStrategy 60 in Kombination mit dem erforderlichen Cash-Betrag zu investieren, würde mir vermutlich zu wenig Rendite bringen (nach all den jämmerlichen Jahren).
Meine Bitte an Euch ist, mir Euer Feedback dazu zu geben. Ich möchte sicher sein, keinen weiteren Fehler zu begehen.
Eine wirkliche Alternative sehe ich nicht.
Danke euch im Voraus!
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Dt. Staatsanleihen sind mit das 'sicherste' was wir als deutsche kaufen können. Wenn der dt. Staat pleite geht, hat es mit ziemlicher Sicherheit vorher auch die Banken erwischt (Tagesgeld).

Ich würde zwar auch immer eine gewisse Summe in Tagesgeld vorhalten (Liquidität aka Notgroschen), aber höhere Beträge sind in dt. Staatsanleihen definitiv 'sicherer' angelegt als in Fest- oder Tagesgeldern.
Welche Staatsanleihen sind es? Kannst du wkn nennen? Danke
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Wenn du mit der Entnahme in gut einem Jahr anfängst, wäre noch interessant wie gut du im risikoarmen Teil aufgestellt bist.
Rauswerfen würde ich wohl den s&p. Da du usa gewichtung über ex usa reduzierst und dann über den s&p wieder reinholst.
Das 'sümmchen' am ende des jahres kommt je nachdem wie man aufgestellt ist dahin wo es noch klemmt. Da gibt es diverse Möglichkeiten. Ist der notgroschen aufgefüllt? Hat man risikoarme Einlagen wie geldmarktfonds? Hat man bedarf an einer Festgeldtreppe die man jetzt gut starten könnte? Tagesgeld ist ja ausreichend vorhanden.
Wenn alles vorhanden ist und die summe ins Depot gehen sollte, wäre der ein japan etf durchaus passend und je nach geschmack könnte man den stoxx etwas erhöhen, damit der nicht so irrelevant ist. Ansonsten könnte der auch weg, da man ja als Einwohne der EU eh wirtschaftlich schon ausreichend abhängig ist.
Ich würde mir aber bevor ich weiter investiere überlegen wie ich die Entnahme gestalte und dann mir was aussuchen das zu dem Plan passt. Je älter man wird je besser (einfacher) wäre es wohl, wenn man die komplexität rausnimmt und am Ende so wenige etf wie möglich hat. So könnte man die summe in den standard world stecken. Dann in der Entnahme erstmal nacheinander alle anderen Regionen abverkaufen.
Wichtig ist mMn ein guter Plan der zu dir passt. Also lieber nochmal 2 Monate planen und nachdenken, als jetzt irgendwas zu tun, was hinterher nicht passt.
Der sichere Teil ist derzeit alles in Tagesgeldern angelegt. Hier bin ich noch mit Alternativen beschäftigt wie mit Anleihen. Geldmarkt etf ist mir zu mager. Allerdings bei den Anleihen die richtigen zu finden ist ja auch nicht ohne!
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Kannst du sagen, was bei dir die sicheren Anlage sind. Und welche ETFs hast du?
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Ich finde sowohl den ARERO als auch die Vanguard LS 60 / 80 gut.
Den ARERO habe ich mir 2019 sehr genau angesehen, weil ich zunächst überlegt habe den als alleiniges Investment zu nehmen.
Letztlich habe ich mich aber für 100% Aktien-ETF und die Eigenmischung entschieden, weil ich schon 'sicheres' Vermögen hatte (alte Kapitallebensversicherung, stillgelegte bAV). Mit dem ARERO wäre mir dann meine Aktienquote zu niedrig gewesen.
Über die letzten 3 Jahre liege ich mit meinem Eigenbau Portfolio (70 weltweite Aktien/30% 'sichere' Anlagen) auf dem Niveau des Vanguard LS 60 -
Ich fange 01/2027 mit der Entnahme an. Zur Zeit kann ich das Portfolio noch nachjustieren, und ausbalancieren, zumal ich im Dezember noch ein sümmchen bekommen werde. Erst im neuen Jahr werde ich mich genau mit der Entnahme beschäftigen.
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Genau! Der müsste raus!
Und: Da ich kurz vor der Entnahme stehe, wird ab 2026 nicht mehr bespart! -
Mein Depot sieht derzeit so aus:
ETF Anteil am Gesa portfolio MSCI World Small Cap 11,11% 11,11 %
MSCI World Ex-USA 5,63 % Developed Markets
Dividend Leaders
11,43% MSCI World 48,78 % S&P 500 2,73 % STOXX Europe 600 2,20 % MSCI EM IMI 18,12 %
Was würdet ihr rausschmeissen? Eigentlich würde ich noch gerne pacific ex Japan und msci Japan aufnehmen. Den ex usa habe ich, damit usa etwas weniger Gewichung haben.
Ich habe noch Tagesgeld für 4 Jahre und 2% bitcoin sowie ein abgezahltes EFM. -
Ich selbst habe meine ersten finanzpodcasts und daher die allerersten Infos zu dem Thema Geldanlage von Madame Moneypenny gehört. Doch irgendwann quatschte sie immer nur das gleiche - und schließlich wurden ihre Coachings für teuergeld der Kern der Sache!
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Tut mir leid, aber ich kann die Frage leider nicht besser beantworten als ich es oben bereits getan habe. Anleihe ETF ist nicht Anleihe ETF. Selbst bei Anleihe ETFs auf Staatsanleihen hast du eine große Bandbreite an Durationen, Schuldnern und Währungen.
Die meisten hier vertreten die Position, in den risikoarmen Baustein gehören nur Anlagen kurzer Laufzeiten/Durationen und bester Bonität. Das wären dann Staatsanleihen mit Laufzeiten von 0 bis max 3 Jahren ohne Währungsrisiken. Andere nehmen auch höhere Risiken in Kauf, bspw. mittlere Laufzeiten bis etwa 5-7 Jahre oder Euro-Unternehmensanleihen Investmentgrade. Das kann man machen, ich empfehle aber, vor dem Investment in diese einen Blick auf deren Kursverlauf im Jahr 2022

Ich denke inzwischen an den global aggregate Bond. Der ist ja auch im life strategy vertreten. Und man jederzeit verkaufen…
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Ich möchte eure Meinung hören, ob ibonds und Anleihe ETFs eine gute —auch wenn risikoreichere- Alternative zum Tagesgeld als sicherheitsbaustein sind.
Hr. Walz rät von deutschen Staatsanleihen ab, weil sie eine negative Rendite bringen. -
Kann jemand was zu meiner Frage wegen Anleihen als sicherheitsbaustein sagen?
Kurzläufer europäische Staatsanleihen sind noch schlechter als Tagesgeld. -
Da Du „eher sicherheitsorientiert“ bist, aber etwas Rendite mitnehmen willst, bietet sich ein dreiteiliger Ansatz an:Liquiditätspuffer: ca. 40.000 € (≈ 13 %)
Auf Tagesgeld oder kurzfristiges Festgeld (1 Jahr Laufzeit).
Dient als Notreserve und schützt Dich vor erzwungenen Verkäufen in schlechten BörsenphasenFestgeld- oder Anleihen-Treppe: ca. 150.000 € (≈ 48 %)
Verteile die Laufzeiten auf 1–7 Jahre,An welche Anleihen kann man hier denken? Langsam bin ich auch der Meinung, das Anleihen-ETFs oder ibonds eine gute Alternative zu Festgeld sind.(als Sicherheitsbaustein).
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Richtig. Die ING ist deshalb kein Tipp.
Ich würde bei maxblue ein kostenfreies Depot eröffnen, die 500 Euro Wechselprämie mitnehmen und dort einen kostenfreien „richtigen“ Geldmarktfonds als Lagerstätte verwenden.Was meinst du mit „richtigen“ Geldmarktfonds?
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Das ist ja alles schön und gut. Aber wenn ich ein Tagesgeld auflöse, das ich seit zig Jahren auf den Konten liegen habe und dann zu TR schiebe und es nachweise - aber denen reicht es nicht. Und es passiert dann einfach nichts.!Du kannst denen ja nichts erklären! Nichts schreiben…Und der Punkt „unerledigt“ bleibt stehen in du hast Angst, morgen hast du den Zugriff gesperrt! Du musst die Belege liefen, die das System erwartet. Wenn nicht das richtige kommt, ist die Beweislast immer noch offen. Du weißt einfach gar nicht mehr, was du hoch-laden sollst, weil keine entlastende Rückantwort erfolgt.. einfach furchtbar. Erst als ich den Vertrag aus dem firmenverkauf hochgeladen hatte, verschwand der „unerledigt- Punkt“!!!
Selbst da hatte ich Angst, weil es nicht meine Firma ist sondern meines Mannes!!
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Auch ich hatte das Problem des Nachweises, jedoch Trade Republik. Der Nachweis, dass es ein Tagesgeld bei ing war, hat nicht gereicht. Ich musste schließlich den Kaufvertrag (Verkauf der Firma meines Mannes) hochladen.
Was ist, wenn ich Tagesgeld hatte, was ich über Jahre gespart hatte? Wie weist man das nach? -
Ich habe inzwischen so viele Entnahme-Strategien gelesen… haltet ihr euch an bestimme Regeln? Wenn Beispielsweise 1x jährlich das Tagesgeld aufgefüllt wird (5 Jahres-Verbrauch) - haltet ihr euch streng an beispielsweise 4%, und das dynamisch oder statisch. Und bloß keine 500€ mehr.
Nach welcher Strategie entnehmt ihr?