Beiträge von 09mille12

    Du könntest dir mal den hier vorgestellten 1-sided Glidepath anschauen. Wenn ich es richtig verstehe, gedacht für Leute, die eine größere Summe anlegen wollen und gleichzeitig in die Entnahmephase starten möchten.

    Demnach würdest du rund ein Drittel des Geldes sofort in den Aktienmarkt investieren und den Rest schrittweise monatlich:

    Du würdest immer nur in die eine Richtung (in den Aktienmarkt) investieren und in den ersten Jahren die Entnahmen nur aus dem Tagesgeld/Cash machen.

    Etwas anders, aber ähnlich geht es mit der Cash Puffer Strategie. Ich habe den Artikel nur überflogen, aber ich denke demnach würdet ihr einen Puffer von ca. 3 Jahren in Cash vorhalten und den Rest in den Aktienmarkt investieren und nach Ablauf der 3 Jahre aus dem Aktienmarkt entnehmen (ca. 3% jährlich). Das deckt sich etwa mit dem Beitrag von Saarlaender .

    Ich möchte anmerken, dass ich nicht unbedingt vererben muss! Es wäre schön - aber in 1. Linie ist das Kapital für uns = unsere Rente. Und ich möchte halt damit eine einigermaßen gute Rendite erzeugen, um sorgloser leben zu können. Und klar können wir das Haus auch verkaufen - aber weg wollen wir aus dem Haus zunächst nicht.

    Das hört sich auch sehr gut an. Aber diese 500.000 nach deiner Idee aufzubauen - insbesondere die Anleihen- sind mir zu kompliziert. Staatsanleihen etf - das traue ich mir zu. Sonst kenn ich mich damit nicht aus. Ich weiß grob, wie Anleihen funktionieren, aber hier die richtigen auszusuchen, das kann ich nicht.

    Ich bin ja noch hier, und dachte, ich muss zitieren, wenn ich dem entsprechenden Mitglied antworte, wegen der richtigen Zuordnung! Und aus Versehen hab ich dann auch zitiert und direkt geklickt!

    Danke für den Hinweis.

    Dann ist die Darstellung meiner Situation wohl doch nicht so zielführend da ich (SORRY) überlesen habe das ihr monatlich 2.000 € benötigt aus den Ausschüttungen nicht zu erzielen sind, bei mir sind es aktuell nach Abschlagsteuer umgerechnet monatlich rd. 800 €. Meine Renten reichen, ich war 29 Jahre unselbständig und danach 19 Jahre selbständig (SOLOL!) tätig, hatte aber ein funktionierendes Geschäftsmodell aus dem ich das Vermögen erwirtschaften konnte, außerdem monatlich sichere (!!) Renten netto mehr als 3.000 € erhalte (+ Renten Ehefrau), deshalb kein Entnahmebedarf besteht. Ihr Schreibt "eine Firma ging pleite", ich habea früher viele Jahre sogenannte "Auffanggesellschaften" (haben insolvente Firma übernommen) betreut, das hätte man vielleicht erfolgreicher regeln können das es also nicht zu groß0en "Geldverlusten gekommen ist", aber das dürfte "verschüttete Milch" sein.

    Auf dem Tagesgeld sind schon 200k und jetzt willst du nochmal 250k dazu packen?

    Ein Tagesgeld Konto ist für Summen geeignet, auf die man flexibel zugreifen können muss. In welchem Szenario benötigt ihr flexibel sofortigen Zugang zu über 500k Euro?

    Ich würde mir bei der Summe mit auszahlenden breit gestreuten Aktien-ETFs sowie auszahlenden endfälligen Anleihen-ETFs oder einzelnen Staatsanleihen ein Depot bauen, das zusammen mit der Rente meinen monatlichen Bedarf weitestgehend deckt und auf dem Tagesgeld ein ordentlichen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse halten.

    Sehe absolut keinen Grund einen solchen Haufen Geld unnötig der Inflation auszusetzen.

    Ja, welche endfälligen Anleihen etf? Welche staatsanleihen? Das ist der Punkt, wo Mir ein Berater fehlt !

    Was meinst Du mit „3-4% der liquiden Mittel?“

    Sind liquide Mittel alles oder nur der Teil, der sicher als zb Tagesgeld, vorhanden ist.

    Das Haus ist 13 Jahre alt. Irgendwann kommen Reparaturen auf uns zu. Dafür müssen wir Geld vorhalten. Vielleicht wird es aber mal doch verkauft - wenn es uns doch zu beschwerlich wird. Zunächst wollen wir hier bleiben.

    Dann Rücklage für Notfälle - klar. Die Muss sein.

    Ein neues Auto Grade gekauft .

    Und ja - die Ausgaben werden im Haushaltsbuch festgehalten. Ich weiß also, was unser Bedarf ist.

    Und die Rentenlücke, nach jetzigem Stand:

    2000€/ Monat.

    Seit 4 Jahren beschäftige ich mich mit dem Aktienmarkt, also etwas Ahnung und Gespür habe ich schon.

    Wie bist du investiert, wenn du schon seit Jahren dabei bist?

    Vielen Dank für deinen Bericht!! Die Situation ähnelt uns sehr, aber unsere Renten werden halt nicht reichen. Mein Mann war selbständig.

    Wir hatten 2 Firmen und gut privat vorgesorgt.

    Eine Firma ging pleite - mit hohen Geldverlusten.

    Vielleicht interessiert euch ja meine - vergleichbar mit der euren - Situation und wie ich es handhabe, gemeinsam mit meiner Frau. Wir sind beide 71 Jahre alt und bewohnen ein schuldenfreies substanziell in gutem Zustand befindliches EFH (Bungalow mit Wintergarten usw.), Erneuerung Gasheizung 2014 usw., da sollte "Ruhe sein".

    Das Geldvermögen beläuft sich auf 750.000 €.

    Nach über 30 Jahren und vielen (letztlich nur Geld gekosteten Anlagen) habe ich es wiei folgt gestaltet: 50 / 50, also 50 % (genauer sind es aktuell 52 %, egal) in einem ETF (A1JX52), reicht mir völlig aus = risikoreicher Teil lwo ich zeimlich sicher bin das ich da in den kommenden mindestens 10 Jahren "nicht ran muss" (wahrscheinlich nie ran muss, es sei denn "PFLEGE", Gott bewahre uns). Die anderen 50% (aktuell 48 %) sind risikoarm angelegt und zwar zu rd. 2/3 im Geldmarktfonds (DBX0A2) sowie der Rest Giro-/tagesgeldkonten. Ich mache keine Festzinsanlagen mehr. Hier ist mir die tägliche Verfügbarkeit wichtig. Die Wertpapiere sind auch Ausschütter, ich freue mich auf die 1/4-jährlichen Ausschüttungen die für mich neben der gesetzlichen und der betrieblichen Rente ein schönes Einkommen (für Reisen) sind. Die Renten reichen zzgl. der Ausschüttungen reichen zu (mehr als) 100 % für die gesamten Lebenshaltungsausgaben einschl. Haus usw. Wenn dann mal doch zusätzlicher Bedarf besteht, z.B. für Autokauf (maximal 30.000 €, ggf. 2027) dann entnehme ich aus dem risikoarmen Topf (giro-, Tagesgeld oder GMF). Mit dieser Geldanlagestruktur (ganz einfach und transparent fühle mich mich absolut wohl, ich schaue im übrigen maximal 1 x in der Woche nach dem Kurs des Aktienfonds ETF, freue mich ein wenig wenn er steigt, ärgere mich aber überhaupt nicht wenn er gefallen ist, betrachte es eigentlich als wenn gar nicht vorhanden, aber beruhigt trotzdem sehr) Vielleicht war diese REALITÄT /Praxis ja auch für euch von Interesse (im Übrigen natürlich alles ohne teure (Bank)Berater, mache das über online-Bank (gibt genügend die da Angebote machen, FLATEX, comdirect usw. Aber ich mache nichts bei/über Neobroker, mal den Kundenservice anrufen oder anmailen ist mir doch schon wichtig). Viel Glück!!

    Hallo.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann habt Ihr 200K zur Verfügung, demnächst kommen 500K dazu und Ihr habt eine Immobilie, die theoretisch irgendwann verkauft werden könnte.

    Ohne die Immobilie könntet Ihr 30 Jahre lang monatlich knapp 2.000 EUR entnehmen und hättet immer noch Euer Haus.

    In Abhängigkeit davon, wie gross die Lücke heute bzw. ab Deinem Rentenbeginn ist, dürfte man die Lage als recht stabil ansehen.

    Falls Ihr zunächst nur das Tagesgeld verlebt, so dürfte das ein paar Jahre halten, bevor Ihr an das Depot gehen müsstet. Daher kannst Du deutlich entspannter auf den ETF schauen, als Du es jetzt tust.

    Hallo.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann habt Ihr 200K zur Verfügung, demnächst kommen 500K dazu und Ihr habt eine Immobilie, die theoretisch irgendwann verkauft werden könnte.

    Ohne die Immobilie könntet Ihr 30 Jahre lang monatlich knapp 2.000 EUR entnehmen und hättet immer noch Euer Haus.

    In Abhängigkeit davon, wie gross die Lücke heute bzw. ab Deinem Rentenbeginn ist, dürfte man die Lage als recht stabil ansehen.

    Falls Ihr zunächst nur das Tagesgeld verlebt, so dürfte das ein paar Jahre halten, bevor Ihr an das Depot gehen müsstet. Daher kannst Du deutlich entspannter auf den ETF schauen, als Du es jetzt tust.