So, lang lang ist's her. Jetzt möchte ich die Sache nochmal neu angehen mit eurer Hilfe. 
Ich bin nicht mehr arbeitslos und habe meine Probezeit von 6 Monaten auch bestanden.
Nicht, dass das heutzutage noch bedeutet, dass man sicher ist....
Jedes Mal, wenn ich versuche meine potentielle Rentenlücke zu errechnen, kommt etwas anderes raus. Es ist aber jedes Mal eine so hohe Summe, dass meine Sparquote unrealistisch hoch sein müsste ....
Ich bin eh der Meinung, dass gerade so viel in der Welt passiert, dass es unmöglich ist vorauszusagen, was in den nächsten Jahrzehnten passiert, aber irgendwo muss man ja mal ansetzen, um sich eine Übersicht zu verschaffen ....
Ausgangslage:
Alter: 44 (d.h. noch ca. 23-26 Jahre zur Rente)
Einkommen: 60k im Jahr (das ist weniger als zuvor und ich gehe nicht davon aus, dass das noch nennenswert steigen wird)
Sparquote: 600€ / Monat (das ist eine Fake-Sparquote, ich schaffe nicht jeden Monat 600€, d.h. in manchen Monaten vergreif ich mich dafür an meinem bereits aufgebauten Vermögen...)
Ausgaben: 2500€ / Monat
Rente: Stand jetzt ca. 1600€ / Monat (Anmerkung: ich habe erst mit 34 in die dt. Rentenkasse eingezahlt, also nur 10 Jahre bisher) - Nettorente also ca. 1300€
Vermögen:
Girokonto: ca. 10k€ (nur kurzfristig, wird zeitnah umgeschichtet)
Tagesgeld: 152k€ (auf 2 verschiedene TG-Konten verteilt wegen Einlagensicherung)
Depot: 70k€ (10k in einem Geldmarkt-ETF, der Rest im ACWI IMI)
Ich denke, ich muss noch etwas mehr vom TG ins Depot (ETF) umschichten.
Wie errechne ich jetzt meine Rentenlücke korrekt? Ist es wirklich so schimm wie ich befürchte?
Selbst wenn ich es ganz einfach halte, also Inflation, Rentenanpassung und ggf. Gehaltsanpassung komplett ignoriere, dann komme ich auf eine monatliche Lücke von 1200€ (Ausgaben von 2500 - Nettorente von 1300).
Wenn ich jetzt mal grob rechne, dass ich die Zeit von 67-97 finanziell überbrücken muss, mein bereits vorhandenes Vermögen und eine Rente von 1200 mit einrechne, hab ich immer noch eine Lücke von ca. 238k€ über 30 Jahre. Dann bräuchte ich idealerweise eine Sparquote von mind. 800€ pro Monat?
Aber das ist wie gesagt, die Milchmädchenrechnung ohne Berücksichtigung von irgendwelchen Faktoren. Benutze ich die Rechner von Finanztip und Co. komme ich eher auf eine Sparquote von 2200€ monatlich...............
Unter den gegebenen Umständen, wie würdet ihr das verbleibende Vermögen von 152k umschichten?
Vielen Dank für eure Anmerkungen im Voraus. 