Beiträge von JuleB

    Es gibt schon kreative Ärzte, die geschickt sind ihr Honorar aufzubessern.
    2 Mal hatte in meinem Leben. Einmal wurde versucht 3 Ohrenuntersuchungen an einem Tag abzurechnen und einmal wurde bei einer OP zu viel in Rechnung gestellt. Die Rechnung war abweichend vom OP Bericht. Zum Leistenbruch berechnete man zusätzlich einen Nabelbruch.

    Das lies sich klären, auch wenn es von den Ärzten nicht gerne gesehen wurde. Immer nett und freundlich bleiben, die Sachlichkeit nicht verlieren und um Korrektur bitten.

    Trotzdem, aus meiner Erfahrung sind die Ärzte nette freundliche Menschen die überwiegend ehrlich sind.

    5,5% klingt erst mal viel. Steigerungen erfolgen aber ja nicht in Prozent, sondern in Euro. Da ist der Betrag denke ich relativ überschaubar. :)

    Das ist richtig, wenn man es von Jahr zu Jahr betrachtet, da die DKV den Beitrag von dem Tarif, den auch sam51 hat, den ich ebenfalls habe, nicht regelmäßig erhöht, kommt es zu diesen Abrupten Erhöhungen und ist somit im Betrag hoch (gefühlt).

    Nachtrag:

    Die VollMed Tarife scheinen über einen längeren Zeitraum stabil gewesen zu sein.

    Nun bietet man mir an, in einen BestMed Tarif zu wechseln, der vom Beitrag her niedriger ist. Immer unter Berücksichtigung des Selbstbehaltes gerechnet.

    Theoretisch könnte man somit auch im Alter noch einen Tarifwechsel durchführen.
    Ich lasse mir gerade die Vor- und Nachteile der beiden Tarifwelten erklären.

    Dr. Schlemann , das zeigt, dass man nicht pauschal sagen kann, dass die PKV zu teuer wird.
    Von 2016 bis 2025 war es eine Steigerung von 50% , dass entspricht 5,5% Steigerung pro Jahr.

    Allerdings fällt der Vorteil geringer aus, wenn man noch angestellt ist, da sich der Arbeitgeber nicht hälftig am Selbstbehalt beteiligt.

    Das ist richtig, ich bin Selbstständig und nicht in der GRV, somit gibt es für mich später keinen Zuschuss zur PKV. Die Differenz zum gesetzlichen Tarif habe ich monatlich zurückgelegt.

    Dann beruhigt es mich, dass der Tarif bei dir Altersstabil ist und ich sollte meine Überlegung den VollMed zu beenden und in einen BestMed Tarif zu wechseln noch einmal überdenken.
    In den letzten beiden Jahren hatte ich Tarifanpassungen von jeweils über 20%, dennoch bin ich erst bei knappen 600 EUR im Monat.

    Ich mache nichts, außer abwarten. Mein Depot will ich nächstes Jahr ruhen lassen, bzw. innerhalb der nächsten 3 Jahre anfangen zu entsparen. Es ist ein wesentlicher Baustein meiner Altersversorge. Die Ruhe zu verlieren ist ein Fehler. Mit dem Verkauf von Anteilen ist es so wie beim Kauf von Anteilen. Den richtigen Zeitpunkt kennt man nicht und findet ihn nicht.

    Hallo sam51 , du hast gute Erfahrung mit deiner PKV gemacht, ich auch. Bisher hatte ich keine Probleme etwas abzurechnen. Nicht „medizinisch notwendige Heilbehandlungen“ wurden nicht bemängelt, damit meine ich Laboruntersuchungen außerhalb der Vorsorge.
    Gehe ich der Annahme, dass du bei der DKV in einem VollMed M4 Tarif bist?

    Hallo @Catodon

    zu 1.
    Leider scheinen einige Fachärzte sehr kreativ zu sein und versuchen ihr Praxiseinnahmen zu optimieren. Nach dem Motto, kann der Patient mit seiner Kasse abrechnen. Ich hatte eine längere Diskussion mit einem Arzt wegen einer unnötigen Abrechnung, wo ich die Untersuchung untersagte und er sie trotzdem gegen meine Einwilligung durchführte.
    Gerade bei Ultraschall macht man mal schnell ein paar Organe mehr, die man gar nicht untersucht haben wollte. Der Arzt meinte Später, dann haben wir eine Vorsorgeuntersuchung gleich mit gemacht.

    zu 2.
    Bei Diagnosen sollte man schon vorsichtig sein. Stimmen sie nicht, können sie einem bei einer Gesundheitsprüfung hinderlich sein und den Tarifwechsel erschweren.

    zu 3.
    Falsche Abrechnungen, wenn sie denn falsch sind muss man mit dem Arzt besprechen. Du kannst deine PKV zur Prüfung der Rechnung um Hilfe bitten, denn selbst kann man die Positionen schwer beurteilen.

    Ich habe letzte Woche die Advanzia (gebuhrenfrei) beantragt.

    Es gab ein Ausweis Identverfahren.

    Den Ausweis fotografiert in einer App und anschließend sein Gesicht.

    Ein Programm gleicht die Ausweisdaten mit den Angaben, die man gemacht hat und dann wird das Gesicht mit dem Personalausweis abgeglichen.

    Wende dich an den Verwaltungsbeirat eurer WEG, der kann das eher klären und weiß sicherlich auch, wenn es Andere in der WEG betroffen sind.


    Ich bin selbst im Beirat einer WEG und habe schon vieles erlebt, so etwas aber nicht.
    Wir, die im Beirat sind, prüfen nicht nur den laufenden Haushalt und Wirtschaftsplan sondern auch die Buchhaltung des Verwalters.

    Die Wohngeldabrechnung prüfen wir ebenfalls aller Miteigentümer.
    Das macht zwar Arbeit, es unterstützt den Verwalter.


    Wenn zu Fehlern kam, waren es systematische Fehler und keine, die einzelne Wohneinheiten betrafen. Falsche Kontonummern dürfen nicht vorkommen.

    Mein Rat, wende dich an den Beirat.

    ... Und wenn man noch die Leistungen gegenüberstellt, wirds für die GKV noch deutlich düsterer.

    Ja, das mit den Leistungen kommt hinzu.
    Die langjährigen Privatversicherten können notfalls noch in einen günstigeren Tarif wechseln.
    Mir bot man jetzt so einen an, da waren die Leistungen zwar wesentlich niedriger im Bereich Zahn und nur ein Zweibettzimmer, trotzdem noch höher als in der GKV. Für das Alter, falls alle Planungen schief liefen, hat man notfalls diese Option.

    Ich bin persönlich etwas entsetzt, wie das GKV System immer mehr aus den Fugen gerät.

    Ich habe mal den Fall für mich durchgerechnet bei der TK (selbstständig).

    771,75 EUR Krankenversicherung (14,0 %)

    135,06 EUR TK-Zusatzbeitrag (2,45 %)

    198,45 EUR Pflegeversicherung (3,6 %)

    33,08 EUR Krankengeld-Absicherung (0,6 %)

    1.138,34 EUR Gesamtbeitrag

    Privatversichert sieht es nach 34 Jahren so aus.

    Beitragserhöhung zum 1.4.25 inbegriffen (zahlen gerundet).

    620,00 EUR Krankenversicherung (incl. 10% gesetzliche Rücklage)
    90,00 EUR Pflegeversicherung
    20,00 EUR Tagegeld 43. Tag (bevor die Frage kommt > 100 EUR je Tag)

    730,00 EUR Summe


    Der Abstand sinkt zwar alle paar Jahre zur gesetzlichen Versicherung,
    mit der Differenz kann man sinnvolle Rückstellungen bilden.

    @Ozymandias 1.200 EUR sind da schon plausibel.

    Theoretisch sollten die Verlusttöpfe übertragen werden, wenn man das gesamte Depot überträgt und das beim Übertrag angegeben hat.
    Ich habe das bei einem Neo Broker ausprobiert und es funktionierte nicht. Selbst die Einstandskurse wurden zunächst nicht übertragen.
    Eine Kommunikation mit dem Broker scheiterte, keine Antworten.

    Ich habe 3 Depots, 2 bei der ING und eines bei der comdirect.
    Von den neo-Anbietern bin ich weg. Die Erfahrungen mit Dividenden aus den USA waren schlecht. Keine Erreichbarkeit. Zur Klärung musste ich den Ombudsmann einschalten.

    Die eigenen Entnahmen im Alter sind auch relativ kostenneutral. Also wo, liegt nun der Vorteil?

    Wer redet denn von Vorteil? Ich habe mich dafür entschieden, weil ich möglichst lange einfach nicht von dem Angespartem im Depot nichts entnehmen möchte.
    Ja, die Summe um von Dividenden zu leben muss (sehr - ist relativ) hoch sein. Wenn die Ansparphase lang genug ist, dann kommt auch etwas zusammen.

    Zitat

    Wie passt Du die Sparpläne an die tatsächlichen Ausschüttungen an?

    Ich weiß ungefähr was ich im Jahr an Dividenden erwarte und errechne mir so die Sparpläne für das laufenden Jahr aus, falls die Anlagen nicht automatisch geschieht. Bei der ING geht das automatisch.

    Zitat

    Es gibt auch Broker mit günstigen Auszahlplänen.

    Da kenne ich bisher keinen Broker der einen "LIFO" Auszahlplan hat.

    Zitat

    Wo genau siehts Du den Vorteil von Ausschüttern? Ich sehe keinen.

    Ich kann Ausschütter besser einschätzen. Das ist meine persönliche Ansicht.

    Immer dieses latente drängen in Richtung Thesaurierer. :)
    Jeder muss letztendlich selbst entscheiden mit seiner Geldanlege.
    Ähnlich TaiiTv entschied ich mich für Ausschütter mit dem langfristigen Plan in der Rentenzeit von den Ausschüttungen zu profitieren.
    Eine Wiederanlage war bisher relativ kostenneutral. Es gibt Broker mit günstigen Sparplänen.