Beiträge von JuleB

    Wende dich an den Verwaltungsbeirat eurer WEG, der kann das eher klären und weiß sicherlich auch, wenn es Andere in der WEG betroffen sind.


    Ich bin selbst im Beirat einer WEG und habe schon vieles erlebt, so etwas aber nicht.
    Wir, die im Beirat sind, prüfen nicht nur den laufenden Haushalt und Wirtschaftsplan sondern auch die Buchhaltung des Verwalters.

    Die Wohngeldabrechnung prüfen wir ebenfalls aller Miteigentümer.
    Das macht zwar Arbeit, es unterstützt den Verwalter.


    Wenn zu Fehlern kam, waren es systematische Fehler und keine, die einzelne Wohneinheiten betrafen. Falsche Kontonummern dürfen nicht vorkommen.

    Mein Rat, wende dich an den Beirat.

    ... Und wenn man noch die Leistungen gegenüberstellt, wirds für die GKV noch deutlich düsterer.

    Ja, das mit den Leistungen kommt hinzu.
    Die langjährigen Privatversicherten können notfalls noch in einen günstigeren Tarif wechseln.
    Mir bot man jetzt so einen an, da waren die Leistungen zwar wesentlich niedriger im Bereich Zahn und nur ein Zweibettzimmer, trotzdem noch höher als in der GKV. Für das Alter, falls alle Planungen schief liefen, hat man notfalls diese Option.

    Ich bin persönlich etwas entsetzt, wie das GKV System immer mehr aus den Fugen gerät.

    Ich habe mal den Fall für mich durchgerechnet bei der TK (selbstständig).

    771,75 EUR Krankenversicherung (14,0 %)

    135,06 EUR TK-Zusatzbeitrag (2,45 %)

    198,45 EUR Pflegeversicherung (3,6 %)

    33,08 EUR Krankengeld-Absicherung (0,6 %)

    1.138,34 EUR Gesamtbeitrag

    Privatversichert sieht es nach 34 Jahren so aus.

    Beitragserhöhung zum 1.4.25 inbegriffen (zahlen gerundet).

    620,00 EUR Krankenversicherung (incl. 10% gesetzliche Rücklage)
    90,00 EUR Pflegeversicherung
    20,00 EUR Tagegeld 43. Tag (bevor die Frage kommt > 100 EUR je Tag)

    730,00 EUR Summe


    Der Abstand sinkt zwar alle paar Jahre zur gesetzlichen Versicherung,
    mit der Differenz kann man sinnvolle Rückstellungen bilden.

    @Ozymandias 1.200 EUR sind da schon plausibel.

    Theoretisch sollten die Verlusttöpfe übertragen werden, wenn man das gesamte Depot überträgt und das beim Übertrag angegeben hat.
    Ich habe das bei einem Neo Broker ausprobiert und es funktionierte nicht. Selbst die Einstandskurse wurden zunächst nicht übertragen.
    Eine Kommunikation mit dem Broker scheiterte, keine Antworten.

    Ich habe 3 Depots, 2 bei der ING und eines bei der comdirect.
    Von den neo-Anbietern bin ich weg. Die Erfahrungen mit Dividenden aus den USA waren schlecht. Keine Erreichbarkeit. Zur Klärung musste ich den Ombudsmann einschalten.

    Die eigenen Entnahmen im Alter sind auch relativ kostenneutral. Also wo, liegt nun der Vorteil?

    Wer redet denn von Vorteil? Ich habe mich dafür entschieden, weil ich möglichst lange einfach nicht von dem Angespartem im Depot nichts entnehmen möchte.
    Ja, die Summe um von Dividenden zu leben muss (sehr - ist relativ) hoch sein. Wenn die Ansparphase lang genug ist, dann kommt auch etwas zusammen.

    Zitat

    Wie passt Du die Sparpläne an die tatsächlichen Ausschüttungen an?

    Ich weiß ungefähr was ich im Jahr an Dividenden erwarte und errechne mir so die Sparpläne für das laufenden Jahr aus, falls die Anlagen nicht automatisch geschieht. Bei der ING geht das automatisch.

    Zitat

    Es gibt auch Broker mit günstigen Auszahlplänen.

    Da kenne ich bisher keinen Broker der einen "LIFO" Auszahlplan hat.

    Zitat

    Wo genau siehts Du den Vorteil von Ausschüttern? Ich sehe keinen.

    Ich kann Ausschütter besser einschätzen. Das ist meine persönliche Ansicht.

    Immer dieses latente drängen in Richtung Thesaurierer. :)
    Jeder muss letztendlich selbst entscheiden mit seiner Geldanlege.
    Ähnlich TaiiTv entschied ich mich für Ausschütter mit dem langfristigen Plan in der Rentenzeit von den Ausschüttungen zu profitieren.
    Eine Wiederanlage war bisher relativ kostenneutral. Es gibt Broker mit günstigen Sparplänen.

    Gute Frage thomas23. Da ich von Baader eine TAN als SMS zugesendet bekomme, nehme ich an, das die Dokumente von Baader kommen. Letztendlich sind die Dokumente doch identisch bei Baader oder bei finanzen.net.

    In moneymoney habe ich die Zugangsdaten von Baader hinterlegt.

    Hallo Vormerkung, ich habe auch Jahrelang keine Fremdsoftware genutzt, aber irgendwann wurde es mir zu unübersichtlich und ich wollte einen Gesamtüberblick über meine Finanzen haben.

    Im letzten Jahr hatte der DAX ETF im September noch als ETF001 ausgeschüttet.
    Gegen Mitte Dezember wurde der ETF001 durch Verschmelzung zum ETF200


    Im Basisinfromationsblatt steht zum Thema Ausschüttung:
    Ausschüttungspolitik: Die zur Ausschüttung verfügbaren Beträge des

    Fonds werden gegebenenfalls ausgeschüttet.
    Das könnte bedeuten, dass die Ausschüttung gar nicht stattfindet.

    Hallo @mima,

    achte bitte darauf, dass deine Anschaffungswerte (Kaufwerte) auch zur ING übertragen werden. Bei mir, ich habe mein Depot auch von finanzen.net zero weg übertragen zur comdirect, hat das nicht geklappt. Die Baader-Bank reagiert auf Anfragen nicht.
    Was dein Freibetrag betrifft, warte ab bis die Bruchstücke verkauft wurden. Der Freibetrag, der übrig geblieben ist musst du bei der ING eintragen und bei der Baader/zero austragen.
    Automatisch passiert da nicht. So war es bei mir.

    Hallo Beaoskar , ich habe die Anteile des Depots die Ausschütten zur ING transferiert. Hier wird automatisch wieder angelegt, ähnlich wie bei der FNZ.
    Die Thesaurierenden habe ich zur comdirect umgelagert.
    Eine Trennung nahm ich vor, weil ich mich "wohler fühle", falls eine Bank aus irgendeinen Grund das Konto oder Depot sperren sollte.
    In ein paar Jahren brauche ich die Depots zum (über)leben, es ist sozusagen meine Rente.
    Ein Backup war mir deswegen wichtig.

    Über die Jahre (fast 40) lernte ich auch, dass günstige Broker nicht unbedingt günstig sind und das Sparpläne mit 1,5% Kosten auch nicht unbedingt die Rendite killen.

    Vieles macht der Kaufkurs und tägliche Schwankungen wieder wett.
    Währungs-Wechselkurse spielen auch eine Rolle. Je höher die Beträge, je mehr Auswirkung.

    Bei der FNZ / Finvesto war ich wegen der Auszahlpläne im "Alter", aber auch hier kam die Erkenntnis, wenn ich später Jährlich einen großen Betrag entnehme, sind Orderkosten von 69,90 EUR zu vernachlässigen, zumal man den Verkauf selbst terminiert, was bei der FNZ so nicht möglich ist und eine Kursänderung von 1% schon wesentlich mehr als 70 EUR ausmachen kann.

    Je älter ich werde, desto unwichtiger werden für mich monatliche Auszahlpläne. Ich will den Zeitpunkt selbst bestimmen.

    Wenn man sich nicht wohl fühlt bei eine Depot-Bank, dann sollte man sie wechseln. Mir gefällt zum Beispiel die Umbesetzung der Führungskräfte bei der FNZ-Bank nicht. Ob sie wirklich so günstig ist, sollte man auch für sich selbst prüfen.
    Bis auf das VL-Depot habe ich das Depot übertragen.

    Dein Depotbestand ist Sondervermögen.

    Für meinen Geschmack ist für eine Altersvorsorge eine zu große Anzahl an ETFs.

    Das hängt von der Strategie ab, ich habe ein Basis ETF, den ich seit Jahren hochlaufen lasse und einmal pro Jahr kaufe ich jetzt für 10k einen anderen breitgestreuten ETF hinzu.
    Der Plan ist, wenn ich in 10 Jahren in Rente gehe, dann verkaufe ich jeweils einen ETF komplett der dann 10 Jahre sich entwickeln konnte. Den Basis ETF lasse ich liegen.

    Ist ein Plan, geht er schief, dann verkaufe ich nicht nach 10 Jahren, sondern etwas später.
    Mit viel Pech, sehr viel später. In der Zwischenzeit freue ich mich über die Dividende.

    vermutlich so verstanden (wie ich auch), dass du eben nicht möchtest, dass die beiden ETFs zusammen gelegt werden. Wenn die hinterher aufsummiert werden sollen, dann brauchst du auch kein zweites Depot bei der ING.

    Ja Meins23, so hatte ich das verstanden.


    Terra , wenn du die Bestände mischen möchtest, dann kannst du das auch ins bestehende Depot bei der ING übertragen.

    Ich habe mein VL-Depot über die comdirect bei finvesto eröffnet. Damit fällt das Problem der 1.000 EUR freien Anteile, wenn zusätzlich selbst besparst weg.

    Du lässt den Gesamtbetrag durch deinen AG überweisen. Der zieht den Eigenanteil dann von Deinem Netto ab. Dies ist auch notwendig, damit die Einzahlung als vL "markiert" wird, was bei vL-Saprplänen notwendig ist. Somit ist es auch nur eine Sparrate und somit eine Position im Depot.

    Genau, das ist das einfachste und so erhältst du auch die volle Prämie nach 7 Jahren,
    da alle Einzahlungen über den Arbeitgeber laufen.