Beiträge von GrandmasterMUC

    Avisierte Auslieferung im Juni 2027!

    Erst mal danke für deine Einblicke. Ich plane ähnliches und habe auch diese beiden Autos im Fokus, allerdings eilt es bei mir nicht. Lt. Finanztip könnte die Förderprämie bis 2028 reichen (3 Milliarden Euro). Die Neuzulassungen scheinen aber gerade rasant nach oben zu gehen.

    Es scheint ja so zu sein, dass man die Förderung nur beantragen kann, wenn man das Auto bereits vor der Tür stehen hat und zugelassen hat. Sie wird also erst nach Lieferung bewilligt. Sprich wenn die Fördergelder bei knapp 1 Jahr Wartezeit zu neige gehen, könnte man doof da stehen, sehe ich das richtig?

    Möglicherweise machen die 100K€ bei Deinem flüchtigen Bekannten ja auch nur 2% aus? ;)

    Schwer zu durchschauen dieser Mensch, ich bin aber sehr sicher, dass es deutlich mehr ist ;)

    Danke für den Artikel, den werde ich beim nächsten Zufallstreffen bereithalten. Mal sehen ob er zu schwitzen beginnt.

    Habe ihn hier mal durch KI zusammenfassen lassen, falls da jetzt bei manch einem hier gefährliches Interesse geweckt worden sein sollte:

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    In dem Bericht werden vor allem zwei große negative Ereignisse und ein genereller Stimmungsumschwung in der P2P-Branche im zweiten Quartal 2026 beschrieben:

    ⚠️ Das Ventus Energy Desaster (Der größte Rückschlag)

    Dem Blogger ist bei seiner ehemals größten P2P-Cashflow-Position, der unregulierten Plattform Ventus Energy, das Spiel komplett umgegangen.

    • Einschreiten der BaFin: Die deutsche Regulierungsbehörde BaFin hat die Branche in Schockstarre versetzt, weil sie Fehler in den Kreditverträgen von Ventus bemängelt hat.
    • Zahlungsstopp & Restrukturierung: Die Plattform ist nun illiquide. Es wird derzeit ein gerichtlich begleiteter Restrukturierungsplan nach estnischem Recht angestrebt, um eine Insolvenz abzuwenden.
    • Finanzieller Schaden: Seine monatlichen P2P-Einnahmen sind schlagartig von 7.500 EUR auf 6.000 EUR eingebrochen, da er die Ventus-Zinsen nicht mehr mitrechnet. Er muss nun seine Position (ca. 111.000 EUR Basiswert) über die nächsten 5 Jahre monatlich mit rund 1.850 EUR abschreiben. Damit ist sein P2P-Jahresziel von 7.000 EUR monatlich nicht mehr erreichbar.

    📉 Große Rückholungsfälle bei Mintos

    Auch bei der größten europäischen Plattform Mintos laufen die Kredite für ihn derzeit unrund:

    • Mit Nera Capital (61 Millionen EUR) gibt es den größten Rückholungsfall in der Geschichte von Mintos, bei dem völlig ungewiss ist, ob Anleger ihr Geld jemals wiedersehen. Er selbst ist dort mit gut 2.000 EUR betroffen.
    • Zudem wanderte der Kreditgeber Fintech Finance mit 20 Millionen EUR in die Rückholung.

    🔎 Kollateralschäden & Angst bei anderen Plattformen

    Das Ventus-Beben sorgt für Dominoeffekte auf weiteren Plattformen im Portfolio:

    • BaFin-Meldungen bei Asterra Estate & Devon: Da diese unregulierten Plattformen ähnliche Vertragskonstrukte wie Ventus nutzen, wurden sie ebenfalls bei der BaFin gemeldet. Er zieht dort vorerst Gelder ab oder friert Neuinvestitionen ein, obwohl die Plattformen operativ gut laufen.
    • Liquiditätsengpass bei FF Forest: Weil viele Anleger panisch Geld abziehen wollen, kam es bei FF Forest zu Problemen bei der Bedienung von vorzeitigen Ausstiegen (Early Exits).
    • Verbraucherschutz-Probleme bei Twino: Bei Twino gab es Berichte über Probleme mit einem polnischen Verbraucherschutzverband bezüglich des neuen Produkts FLEXI.

    🗒 Fazit des Bloggers

    Der P2P-Boom ist durch die regulatorischen Eingriffe und die Angst vor Verlusten vorerst unterbrochen. Viele Investoren ziehen sich frustriert in Richtung Aktien und ETFs zurück. Der Autor investiert vorerst kein neues Kapital mehr in P2P und empfiehlt scherzhaft eine „P2P-Pause“.

    Vorhin hatte Micha-1 die Pfändungssicherheit angesprochen. Irgendwo im Forum habe ich mal gelesen, das diese nur für die Höchstfördergrenze im Depot zählt. Also nicht etwa für einen beliebigen Betrag im AVD. Mag das jemand ggf. korrigieren?

    https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ…rsvorsorge.html

    Was passiert mit dem angesparten Vermögen, wenn ich in der Anspar- oder Auszahlungsphase in die Grundsicherung rutsche / gepfändet werde o. ä.?

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    Bestimmte Sozialleistungen, wie zum Beispiel Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), werden subsidiär gewährt, d.h., sie können nur dann beansprucht werden, wenn und soweit der Lebensunterhalt nicht aus anderen Quellen bestritten werden kann. Danach erhält solche Grundsicherungsleistungen nur, wer sich nicht durch Einsatz seiner Arbeitskraft, seines Einkommens und seines Vermögens selbst helfen kann oder wer die erforderliche Leistung nicht von anderen, insbesondere von Angehörigen, erhalten kann. Vorrangig einzusetzen ist grundsätzlich das gesamte verwertbare Einkommen und Vermögen.

    Beiträge zu sowie Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen erfahren im Sozialrecht allerdings eine Privilegierung: Das Altersvorsorgevermögen ist geschützt, soweit es steuerlich gefördert wurde und muss daher insoweit nicht verwertet werden. Eine steuerliche Förderung kann nur bis zur Förderhöchstgrenze nach § 10a Einkommensteuergesetz (EStG) erfolgen. Besteht das Altersvorsorgevermögen aus einem geförderten und einem ungeförderten Teil, ist der ungeförderte Teil nicht geschützt und daher zu berücksichtigendes Vermögen. Soweit die Berechtigten das Altersvorsorgevermögen vorzeitig schädlich verwenden, ist das gesamte Altersvorsorgevermögen jedoch nach den allgemein sozialrechtlichen Vorschriften zu behandeln und zur Bedarfsdeckung einzusetzen, soweit die allgemeinen Vermögensfreibeträge überschritten werden.

    Damit sich die zusätzliche Altersvorsorge am Ende auch für Geringverdiener wirklich auszahlt, wurde mit Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes zum 1. Januar 2018 die Anrechnung von Zusatzrenten auf die Grundsicherung begrenzt. Nach § 82 Absatz 4 und 5 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch bleibt daher ein Sockelbetrag von 100 Euro zuzüglich 30 Prozent der diesen Betrag übersteigenden Zusatzrente bis zu dem Höchstbetrag von derzeit 281,50 Euro (50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1 in 2025/26) anrechnungsfrei. Die Regelbedarfsstufen und damit der anrechnungsfreie Höchstbetrag unterliegen einer jährlichen Anpassung.

    Der Freibetrag erstreckt sich daher auf jedes monatlich bis zum Lebensende ausgezahlte Einkommen, auf das der Leistungsberechtigte vor Erreichen der Regelaltersgrenze auf freiwilliger Grundlage Ansprüche erworben hat, und das dazu bestimmt und geeignet ist, die Einkommenssituation des Leistungsberechtigten zu verbessern. Damit werden alle Leistungen auf freiwilliger Grundlage zur Reduzierung der Bedürftigkeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze privilegiert, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Alterssicherungssystem und unabhängig von einer etwaigen staatlichen Förderung. Vom Freibetrag umfasst sind allerdings grundsätzlich nur solche Einkommen, die als monatliche Leistungen bis zum Lebensende ausgezahlt werden. Denn nur bei solchen Auszahlungsformen ist gewährleistet, dass sie die Bedürftigkeit nach Überschreiten der Regelaltersgrenze dauerhaft reduzieren. Damit sind langlaufende Auszahlungspläne nicht erfasst.

    Interessant. Gibts Anmerkungen zur Renault-Bank? Erfahrungen?

    Zitat aus einem Reddit Thread:

    "Staat, Unternehmen und Privatpersonen zusammengenommen ist Frankreich gemessen am BIP sogar noch stärker verschuldet als Italien. Ob im Falle des Falles der französische Staat die Einlagen von Ausländern rettet (bis 100k EUR), ist die entscheidende Wette. Er muss es nicht. Eines ist klar: Wie so ziemlich in jedem EU-Land ist der eigentliche Einlagensicherungsfonds extrem unterfinanziert."

    4 Monate werden sie schon noch durchhalten ;)

    Hier weitere Erfahrungen, meist positiv:
    https://www.reddit.com/r/Finanzen/com…sgeld_4_monate/

    Mir sind Ordnung und Übersichtlichkeit wichtig, weshalb ich noch hadere.

    Das ist grundsätzlich eine positive Denkweise, aber bei deinem Anlagehorizont und den in den kommenden Jahrzehnten zu erwartenden neuen Produkten wird es ziemlich sicher nicht bei 1 Zeile in deiner Excel bleiben ;) Vielleicht bekommen wir bald noch Geld raus bei negativer TER ;) Vielleicht drückt dir ein zukünftiger Arbeitgeber auch mal Mitarbeiteraktien oder so auf - man weiß nie was kommt.

    Ich persönlich gehe deshalb davon aus, dass der ETF nach Kosten langfristig mehr als einen Prozentpunkt pro Jahr besser laufen wird als ein klassischer, nach Marktkapitalisierung gewichteter ETF.

    Dann verliert dieser Satz der KI Berechnung ja jeglichen Schrecken: ;)

    "Der Kommer-ETF müsste den Markt also langfristig um knapp 0,4 % pro Jahr schlagen, nur um diesen Kostennachteil wieder reinzuholen."

    Etwas Off Topic:

    Ich lese hier nur ab und zu als interessierter Laie mit. Da ja auch in anderen Threads gerade u.a. über die ETF Kosten (TER) diskutiert wird, habe ich mal eine KI um die Berechnung des Unterschieds von Kommer 0,45 und Vanguard 0,07 gebeten.

    Wenn man von der Zielmarke des Threads ausgeht (von ca. 5 auf 20 Mio. Euro über schätzungsweise 15 Jahre bei ca. 9,3 % Marktrendite vor Kosten), macht der Gebührenunterschied zwischen dem Kommer-ETF und den ultragünstigen MKAP-Alternativen schon einen enormen Unterschied.

    Über die Laufzeit rein rechnerisch (lt. KI) knapp 1 Mio. Euro.

    Eine doch recht hohe "Versicherungsprämie" gegen das US-Tech-Klumpenrisiko an die Fondsgesellschaft, aber in Anbetracht der hohen Anlagesummen auch wieder weniger spektakulär ...

    Wenn ich das auf mein eigenes, bescheidenes Depot übertrage, komme ich zwar nicht ansatzweise auf solche Summen. Aber genau dieses Beispiel führt uns Laien und Anfängern vor Augen, wie massiv sich scheinbar winzige Prozentunterschiede wie 0,07 % zu 0,45 % langfristig auswirken. Das schärft den Blick dafür, wie extrem wichtig die Kostenkontrolle bei der Geldanlage ist – erst recht, wenn man das mal mit klassischen Bankprodukten vergleicht, bei denen die Gebühren oft noch um ein Vielfaches höher liegen und unbemerkt die Rendite auffressen.

    Ich traue dem TE zu, dass er das für sich selbst schon ganz gut interpretieren wird. Es geht ja nicht nur um Auto und Waschmaschine sondern bei manchen Leuten ggf. auch um einen Puffer im Falle von Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. Da muss jeder selbst wissen, womit er gut schlafen kann.

    wenn ich mal wirklich Geld brauche z.b. für Auto Reparatur, kann man sich es als Anteil auszahlen lassen

    Du solltest dich wirklich nochmal eingehend mit der recht simplen Finanztip-Strategie beschäftigen.

    Eine normale Autoreparatur oder die berühmte defekte Waschmaschine sollte entweder vom Notgroschen oder vom Giro bezahlt werden können. Der Notgroschen liegt idealerweise im bestmöglich verzinsten und innerhalb weniger Tage zugänglichen Tagesgeld und besteht aus mehreren Netto-Monatsgehältern. Einigen langt hier ein Puffer von 3-6 Nettogehältern, andere möchten dort gleich 1 Jahresgehalt vorhalten - je nach Gusto und Sicherheitsdenken.

    Also würde ich zunächst mal diesen Notgroschen aufbauen - sofern noch nicht vorhanden - und danach erneut über die langfristige Geldanlage mittels ETF nachdenken.