Beiträge von GrandmasterMUC

    haben die etwa kapituliert?

    Habe einen Uralt-Vertrag aus 2002 bei der Hannoverschen (Standard Life) der sich bis dato ganz gut rentiert hat. Anfang des Jahres hatte ich mal mit dem Kundenservice telefoniert. Dieser wusste damals noch nicht, ob es neue Produkte hinsichtlich des AV-Depots geben wird. Durch die Blume hat er mir auch gesagt, dass sie bei manchen Verträgen froh wären, diese loszuwerden. Bis dato habe ich weder Post noch Mails von der Hannoverschen bekommen - vielleicht wollen sie mich nicht mehr ;)

    Gerade mal recherchiert:
    Sie empfehlen, den Riester erstmal zu behalten - weiter unten steht dann, dass sie ab 2027 das Standarddepot ermöglichen wollen. Ich als Bestandskunde wurde bislang auf keinem Wege kontaktiert. Scharf scheinen sie also nicht darauf zu sein, öffentliche Werbung sehe ich auch nirgends.


    https://www.hannoversche.de/altersvorsorge…er-rente/reform

    So, der Einstieg ist vollbracht! Möge das Sparen mittels ETF beginnen!

    Habe ich das eigentlich überlesen oder war das neue AV-Depot hier im Thread überhaupt kein Thema?

    Das wäre dann die nächste Baustelle ab 2027 - dort kannst du dann ja den All Cap parallel zum normalen ETF Depot besparen, falls das für dich überhaupt interessant sein sollte.

    Weiß jemand, wie das geregelt ist?

    Deiner Frage Nr. 2 möchte sich wohl niemand annehmen. Ich weiß darauf auch keine Antwort, aber hier wären ein paar Anregungen:

    Ich denke, das EStG ist hier dein Freund:

    § 52 Abs. 50a Satz 6 EStG
    Wenn nach dem 31.12.2026 ein neuer zertifizierter Altersvorsorgevertrag abgeschlossen wird, gilt für alle Altersvorsorgeverträge des Zulageberechtigten einheitlich das neue Förderrecht.

    § 84 EStG
    Regelt die Höhe der neuen Grundzulage von bis zu 540 € bei bis zu 1.800 € förderfähigen Eigenbeiträgen.

    § 87 EStG
    Regelt die Zulage bei mehreren Altersvorsorgeverträgen und deren Verteilung auf höchstens zwei Verträge.
    Also Förderung ja, aber nicht auf die vollen 1.800, sofern du im gleichen Jahr auch noch geriestert hast. Dann wird das irgendwie verteilt (?).

    § 82 EStG
    Definiert, welche Beiträge als förderfähige Altersvorsorgebeiträge gelten.

    § 86 EStG
    Regelt den erforderlichen Mindesteigenbeitrag für den Anspruch auf Zulage.

    § 10a EStG
    Regelt den zusätzlichen Sonderausgabenabzug für geförderte Altersvorsorgebeiträge.

    Viel Spaß beim Studieren und Schlüsse ziehen ;)

    Zu Frage 1:
    Vertragsbedingungen deines Riester studieren und mit dem Anbieter telefonieren bzw. Frage schriftlich einreichen, auf jeden Fall würde ich das vorher alles wasserdicht abklären und nicht einfach so die Zahlungen aussetzen.

    Zu deiner Frage 3:
    Ich denke, dass das möglich sein sollte.

    Ggf. auch hier mal einlesen:
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ…rce=chatgpt.com

    wenn man genauer liest

    Zu langes lesen kostet auf jeden Fall Rendite ;) Heute hättest du schon einiges mitnehmen können. Lass das Los oder Umfrage entscheiden und starte asap. Es wird eh nicht bei dieser einen Position bleiben, weil es in Zukunft noch viele weitere interessante Produkte geben wird. Dann einfach liegen lassen und weiterziehen.

    Gestartet bin ich 2023 mit dem Standard MSCI World. Seit 2025 wird der IMI bespart, weil mich die breitere Streuung mehr überzeugt. Nun haben wir 2026 und der All Cap geht an den Start - er ist am billigsten. Vermutlich kann ich nicht anders und werde die künftige Sparrate in den All Cap routen. Wenn das so weitergeht, werden noch viele Zeilen in meinem Depot auf einen ähnlichen Index dazukommen, bis ich irgendwann - so Gott will - Richtung 2050 in Rente gehen werde.

    Als nächstes wird kommen:

    Die 0,00 % TER-Grenze: Der erste komplett kostenlose Welt-ETF (finanziert durch Wertpapierleihe des Anbieters).

    KI-optimierte All-World-Indizes: Welt-ETFs, bei denen künstliche Intelligenz die Neugewichtung der 9.000 Aktien sekündlich und ohne Transaktionskosten vornimmt.

    Direktes Indexing (Direct Indexing): Broker werden es ermöglichen, z.B. die 9.000 Aktien des ACWI IMI direkt als Bruchstücke zu kaufen, ganz ohne den Mantel eines ETF-Anbieters.

    Wer dann immer noch den jetzigen Gral oder den klassischen World bespart, dem ist dann wirklich nicht mehr zu helfen ;)

    Wenn man nur die vagen Angaben des TE verwendet, recherchiere ich folgendes zum Vorteil der betroffenen Person:

    Wenn bei einer Krebserkrankung leider der Fall eintritt, dass sie als unheilbar eingestuft wird, verzichtet die Versicherung ab diesem Moment komplett auf den Selbstbehalt. Sie übernimmt dann jeden Euro der Behandlungskosten sofort, ohne dass etwas dazuzuzahlen wäre. Die Versicherung will sich hier also nicht vor der Leistung drücken, sondern verzichtet in einer extremen Härtefall-Situation freiwillig auf Geld, um den Patienten finanziell zu entlasten.

    Näheres ist sicherlich telefonisch bei der betreffenden Versicherung zu erfragen.

    Du sagst, du besparst bereits ein Kinderdepot - hast dich also schon mal mit der Thematik "Finanzen selber machen" auseinandergesetzt. Weiterhin hast du sämtliche Zahlen vorliegen, um diverse Modellrechnungen anzustellen. Du bist also von der Erleuchtung nicht mehr allzu weit entfernt. Notfalls kopiere deinen Eingangspost mal in einen Chatbot (bitte seid gnädig mit mir) und lass den für dich rechnen - bitte um Analyse und Vergleich mit einem ETF Sparpan bzw. Kinderdepot. Je nach Annahmen und Tiefgang wird er dir über 67 Jahre bis zu 500K Differenz bei bis dato üblicher Marktrendite ausspucken.

    Was mich interessieren würde - welche Beziehung hast du zu diesem Anlage"berater"?
    Fährst du bzw. ihr als Elternpaar auch zweigleisig bei eurer Altersvorsorge? Also Versicherung bei diesem Makler + eigenes freies Depot?? Wie bist du hier gelandet? Über die Seiten von Finanztip? Hier geht es ja grundsätzlich darum, Finanzen selbst zu machen und die Kosten so gering wie möglich zu halten. Vermutlich bestünde hier nach der im Forum verbreiteten Philosophie weiterer Handlungsbedarf - nicht nur bei der AV fürs Kind. Aber nachdem du noch nicht geantwortet bzw. reagiert hast, bist du vermutlich noch am Verarbeiten der Kommentare meiner Vorschreiber ;)

    Spoiler anzeigen

    Wobei der Beitrag auch prädestiniert für einen Troll wäre, er triggert schon enorm :P

    Ich persönlich finde das ja ganz amüsant - aber wenn das jetzt in jedem Thread so ausartet, kann man das Forum eigentlich dicht machen, da es dann keinerlei Mehrwert für andere User mehr bringt, die sich hier in erster Linie nur informieren wollen und keine Schlammschlachten einzelner Poweruser lesen wollen ... Vielleicht findet sich irgendein passender Ort in der Gesprächsecke dieses Forums.

    Avisierte Auslieferung im Juni 2027!

    Erst mal danke für deine Einblicke. Ich plane ähnliches und habe auch diese beiden Autos im Fokus, allerdings eilt es bei mir nicht. Lt. Finanztip könnte die Förderprämie bis 2028 reichen (3 Milliarden Euro). Die Neuzulassungen scheinen aber gerade rasant nach oben zu gehen.

    Es scheint ja so zu sein, dass man die Förderung nur beantragen kann, wenn man das Auto bereits vor der Tür stehen hat und zugelassen hat. Sie wird also erst nach Lieferung bewilligt. Sprich wenn die Fördergelder bei knapp 1 Jahr Wartezeit zu neige gehen, könnte man doof da stehen, sehe ich das richtig?

    Möglicherweise machen die 100K€ bei Deinem flüchtigen Bekannten ja auch nur 2% aus? ;)

    Schwer zu durchschauen dieser Mensch, ich bin aber sehr sicher, dass es deutlich mehr ist ;)

    Danke für den Artikel, den werde ich beim nächsten Zufallstreffen bereithalten. Mal sehen ob er zu schwitzen beginnt.

    Habe ihn hier mal durch KI zusammenfassen lassen, falls da jetzt bei manch einem hier gefährliches Interesse geweckt worden sein sollte:

    Spoiler anzeigen

    In dem Bericht werden vor allem zwei große negative Ereignisse und ein genereller Stimmungsumschwung in der P2P-Branche im zweiten Quartal 2026 beschrieben:

    ⚠️ Das Ventus Energy Desaster (Der größte Rückschlag)

    Dem Blogger ist bei seiner ehemals größten P2P-Cashflow-Position, der unregulierten Plattform Ventus Energy, das Spiel komplett umgegangen.

    • Einschreiten der BaFin: Die deutsche Regulierungsbehörde BaFin hat die Branche in Schockstarre versetzt, weil sie Fehler in den Kreditverträgen von Ventus bemängelt hat.
    • Zahlungsstopp & Restrukturierung: Die Plattform ist nun illiquide. Es wird derzeit ein gerichtlich begleiteter Restrukturierungsplan nach estnischem Recht angestrebt, um eine Insolvenz abzuwenden.
    • Finanzieller Schaden: Seine monatlichen P2P-Einnahmen sind schlagartig von 7.500 EUR auf 6.000 EUR eingebrochen, da er die Ventus-Zinsen nicht mehr mitrechnet. Er muss nun seine Position (ca. 111.000 EUR Basiswert) über die nächsten 5 Jahre monatlich mit rund 1.850 EUR abschreiben. Damit ist sein P2P-Jahresziel von 7.000 EUR monatlich nicht mehr erreichbar.

    📉 Große Rückholungsfälle bei Mintos

    Auch bei der größten europäischen Plattform Mintos laufen die Kredite für ihn derzeit unrund:

    • Mit Nera Capital (61 Millionen EUR) gibt es den größten Rückholungsfall in der Geschichte von Mintos, bei dem völlig ungewiss ist, ob Anleger ihr Geld jemals wiedersehen. Er selbst ist dort mit gut 2.000 EUR betroffen.
    • Zudem wanderte der Kreditgeber Fintech Finance mit 20 Millionen EUR in die Rückholung.

    🔎 Kollateralschäden & Angst bei anderen Plattformen

    Das Ventus-Beben sorgt für Dominoeffekte auf weiteren Plattformen im Portfolio:

    • BaFin-Meldungen bei Asterra Estate & Devon: Da diese unregulierten Plattformen ähnliche Vertragskonstrukte wie Ventus nutzen, wurden sie ebenfalls bei der BaFin gemeldet. Er zieht dort vorerst Gelder ab oder friert Neuinvestitionen ein, obwohl die Plattformen operativ gut laufen.
    • Liquiditätsengpass bei FF Forest: Weil viele Anleger panisch Geld abziehen wollen, kam es bei FF Forest zu Problemen bei der Bedienung von vorzeitigen Ausstiegen (Early Exits).
    • Verbraucherschutz-Probleme bei Twino: Bei Twino gab es Berichte über Probleme mit einem polnischen Verbraucherschutzverband bezüglich des neuen Produkts FLEXI.

    🗒 Fazit des Bloggers

    Der P2P-Boom ist durch die regulatorischen Eingriffe und die Angst vor Verlusten vorerst unterbrochen. Viele Investoren ziehen sich frustriert in Richtung Aktien und ETFs zurück. Der Autor investiert vorerst kein neues Kapital mehr in P2P und empfiehlt scherzhaft eine „P2P-Pause“.