Die Idee im Rentenalter ausschüttende ETFs zu nutzen, klingt im ersten Moment logisch, ist es aber nicht.
Ich sehe in ausschüttenden ETFs eigentlich in keiner Situation irgendeinen Sinn.
Thesaurierende ETFs investieren die Dividenden nachdem sie eingehen wieder in Aktien (oder kurzfristig auch mal Derivate).
Ausschüttende ETFs tun es aber auch! Denn andernfalls käme es zum Cash Drag. Man würde bis zur Ausschüttung nicht investiertes Kapital haben, das an der Performance zieht. Erst zum Ausschüttungstermin wird das Geld zur Auschüttung wieder de-investiert.
Ob nun aber der ETF 2% seiner Positionen auflöst oder du 2% deiner ETF Anteile ist praktisch äquivalent.
Du kannst also auch einfach weiter Thesaurierer nutzen und jährlich ein bisschen was entnehmen. Ist auch flexibler.
Wenn die bisherigen ETFs bereits gut im Plus sind, kann ein neuer Sparplan trotzdem steuerlich Sinn machen.