Beiträge von Mittvierziger

    Meine Hypothek läuft noch über die Sparkasse. Meine Konten sind da schon lange nicht mehr.

    Weiß jemand ob es trotzdem eine Möglichkeit gibt die Hypothek online (kostenlos) zu sehen?

    Ist bei mir genauso. Das Girokonto, mit dem ich mich damals eingeloggt habe, existiert schon seit vielen Jahren nicht mehr. Trotzdem kann ich mich immer noch mit der (nicht mehr existierenden) Kontonummer plus Pin im Onlinebanking einloggen und sehe da den Kredit inkl. Umsätze, usw.

    Musste die Sparkasse aber erst einrichten, dass ich den Kredit im Onlinebanking sehe. War aber nur ein paar Mausklicks für den Bankmitarbeiter.

    Da das mein allererstes Konto war (ursprünglich mal ein Knax-Konto) hab ich diese Nummer immer noch im Kopf. Die hat sich ganz tief ins Langzeitgedächtnis eingebrannt. ^^

    Ganz einfach 8)

    Man gründet einen Verein.
    Jeder zahlt aufs Vereinskonto.
    Vom Vereinskonto wird bezahlt.

    Brauchen die gar nicht. Offensichtlich haben sich mehr als eine Person (Rechtssubjekt) zusammen getan, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dadurch haben die Leute schon eine GbR gegründet.

    Da du so wenig konkret bist:

    Ich würde vorschlagen, der GbR einen Namen zu geben (z.B. "Nachbarschaftsgemeinschaft Musterstraße") das zu erreichende Ziel besprechen und schriftlich fixieren ("Wir möchten uns gemeinschaftlcih eine großen Grill kaufen") und den Ablauf schriftlich festlegen. ("Herbert soll von jedem 50 Euro einsammeln und dann den Grill kaufen."). Damit ist schriftlich fixiert, dass das Geld nicht Herbert gehört, sondern der Gemeinschaft und Herbert es nur verwaltet.

    Wenn es um ein größeres Projekt geht, macht euch halt ein Konto. Wenn es daran schon scheitert, lasst es. Dann ist das Projekt schon zum Scheitern verurteilt.

    Es hat ja sicherlich nicht jeder 50000-60000€ auf dem Tagesgeldkonto, falls das Dach irgendwann kaputt geht als Notgroschen und investiert anschließend erst in ETF?

    Andere Leute haben dafür gar keine Rücklagen und machen sich einen Termin beim Kreditberater, wenn es ins Dach tropft. Da bist du mit entsprechenden Rücklagen auf einem Tagesgeldkonto schon deutlich besser aufgestellt, als viele andere Leute.

    Ein Dach geht ja nicht von heute auf morgen kaputt (von Naturkatastrophen mal abgesehen). Da kannst du auch überlegen, in kurzlaufendes Festgeld zu gehen (z.B. mit einem Jahr Laufzeit). Und falls du dann doch ganz kurzfristig das Geld brauchst, müsstest du das mit einem kurzen Kredit brücken. Aber wie so oft, die Höhere Rendite des Festgeldes ggü. dem Tagesgeld erkaufst du dir mit dem Risiko, das Geld doch früher ungeplant zu benötigen.

    Rechne dir das aus, ob dir die höhere Rendite das höhere Risiko wert ist.

    Meine Frage: Wie realistisch ist es aus eurer Erfahrung, dass ein Kreditgeber zumindest den größeren Kredit vollständig oder größtenteils ablöst?

    Was heißt "ablöst"? Du hast ja einen Kreditvertrag. Dort steht drin, wie viel Du tilgst und wie viel Zinsen Du zahlst. Wenn Du Glück hast, ist auch eine Sondertilgung vereinbart. Wenn Du diese nutzt, bist Du den Kredit schneller los und zahlst in Summe weniger Zinsen (hast das Geld ja nicht so lange in Anspruch genommen).

    Wenn der Kredit zeitlich befristet ist, kannst Du zu dem Zeitpunkt an dem der Kredit ausläuft, dir einen anderen Kreditgeber suchen, der dir hoffentlich einen geringeren Zinssatz anbietet. Oder, wenn Du das Geld zu dem Zeitpunkt hast, auch den Rest einfach zurückzahlen.

    Der Kreditgeber wird auf den Vertrag bestehen und dich nicht früher daraus entlassen. Denn dann würden ihm ja Zinseinnahmen verloren gehen. Solltest Du doch früher aus dem Kredit aussteigen wollen, wird oft eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Das entspricht dann dem, was der Kreditgeber ohne die Kündigung als Zinseinnahmen gehabt hätte -> dabei hast Du also nichts gewonnen.

    Zusammengefasst: Wenn man Umschulden will, muss man erst mal prüfen, wie man aus dem aktuellen Kreditvertrag raus kommt, und was Dich das kostet (Kredit läuft aus, oder man nimmt die Vorfälligkeitsentschädigung in Kauf). Mit der Info überlegt man dann, ob es wirklich günstiger ist, umzuschulden.

    Und ist es üblich, dass bei einer Umschuldung eher der tatsächliche Ablösebetrag übernommen wird, auch wenn man ursprünglich eine niedrigere Summe angefragt hat?

    Die Frage verstehe ich nicht mal ansatzweise.

    Wie machst du das? Nächstes Jahr könnte ich das probieren.

    Hab ich dieses Jahr auch bei 2 KFZ-Versicherungen gemacht, allerdings nicht bei der HUK24, sondern bei anderen Anbietern. Bei Check24 wird einfach die Versicherung gekündigt und beim selben Versicherer ein neuer Vertrag gemacht (so als ob man von einer anderen Versicherung dort hin wechseln würde. SF-Klassen zur Übernahme werden genauso angegeben, als ob man bei einem anderen Versicherer wäre). Hat mich auch gewundert, dass das so einfach geht, war aber bei Versicherern (Admiral und Verti) problemlos.

    Ich glaube, HUK24 ist bei Check24 nicht vertreten, dann müsste man das wohl "manuell" machen (Kündigen, neuen Vertrag machen, als Vorversicherer HUK24 angeben).

    Das Problem mit ein Einstiegszeitpunkten ist, dass man sich an die (normalen) Schwankungen gewöhnen muss. Dass es an der Börse auch abwärts geht, ist normal und wird hier im Forum und bei Finanztip (und anderen seriösen Finfluenzern) gebetsmühlenartig wiederholt.

    Wenn es aber kurz nach dem Einstieg nach unten geht, fühlt sich das einfach schlecht an. Jeder Mensch hat halt eine Verlustaversion. Verluste fühlen sich schmerzhafter an, als gleichhohe Gewinne erfreulich sind.

    Daher ist es gut, mit einem Sparplan und nicht zu großen Summen zu starten. Damit gewöhnt man sich an das Auf und Ab, während das Geld, das im ETF jeder Monat etwas mehr wird. Und wenn man sich mal dran gewöhnt hat, kann man auch größeren Mengen die Schwankungen besser aushalten.

    Zu welchem Zeitpunkt man startet ist aber wirklich egal.

    5. Paypal Friends außerhalb von Freunden & Bekannten nicht verwenden

    Hm, ich kann Deinen Gedankengang nachvollziehen. Aber wenn ich persönlich etwas für 25 EUR verkaufe, möchte ich auch 25 EUR bekommen. Als Verkäufer zahlt man bei Paypal Gebühren, wenn der Käufer nicht Paypal Freunde nutzt. Daher kann ich auch nachvollziehen, dass Verkäufer nur Paypal Freunde akzeptieren. Ansonsten wird Überweisung angeboten und da hab ich als Käufer auch keine zusätzliche Sicherheit.

    Wenn ich als Käufer jetzt sicherstellen will, dass auch 25 EUR beim Verkäufer ankommen (und nicht die Freunde-Option nutze), müsste ich 26 EUR schicken. Da gehe ich lieber das Risiko ein, alle 27 Jahre mal übern Tisch gezogen zu werden.

    Und ich glaube ja an das Gute im Menschen und denke, dass 99% der Verkäufer auch nur ihren Krempel los werden wollen und nicht Leute betrügen möchten.

    Achso, eine Regel würde ich gern für diesen Gesprächsfaden aufstellen:

    Keine Verurteilungen der Fehler, die gemacht wurden.

    Wir wollen hier von einander lernen, damit Fehler nicht wiederholt werden. Sprüche wie "das weiß man doch" oder "selbst Schuld wenn man nicht aufpasst" und Ähnliches sind da nicht weiterführend.

    Tach,

    mich würde interessieren, ob ihr schon mal beim Onlinekauf betrogen wurdet. Ich glaube, ich hab mein Ebaykonto 1998 eröffnet (damals war das noch Alando). Seit dem hab ich immer mal wieder Dinge ersteigert oder auch verkauft. Auch bei Kleinanzeigen kaufe/verkaufe ich hin und wieder mal etwas. Hat immer einigermaßen geklappt.

    Nach all den Jahren ist es mir doch das erste Mal passiert, dass ich um mein Geld betrogen wurde. Klassischer Fall von Gier frisst Hirn. Ein Campingbackofen (ein Omnia, falls das jemandem was sagt) steht schon länger auf meiner Wunschliste. Aber die Dinger sind teuer. Als bei meinem Suchauftrag ein Omnia-Set für schlappe 25 EUR auftaucht, dachte ich, das ist mein Chance. Manchmal kaufen Leute solche Dinge und benutzen sie dann doch nicht. Neu hätte das Set 89 EUR gekostet. Ich muss ein Glückspilz sein. Direkt zuschlagen, bevor jemand schneller ist!

    25 EUR per PayPal Freunde geschickt, direkt danach ist das Angebot gelöscht und von dem Nutzer nichts mehr gehört.

    Im Nachhinein hätten bei mir alle Alarmglocken klingeln müssen:

    1. 25 EUR für ein neues Omnia-Set ist zu billig. Für ein gebrauchtes Set wäre das durchaus ein reeler Preis
    2. Der Verkäufer hatte sich vor wenigen Tagen erst angemeldet
    3. Der Verkäufer hatte nur dieses eine Angebot
    4. Die Kommunikation war freundlich, aber das Deutsch hatte hier und da Fehler

    Gut, ich hab für mich eine Erfahrung gemacht. Die 25 EUR werde ich nicht wieder sehen und ehrlich hab ich auch keine Lust, mich darum weiter zu kümmern. Ist wie ein Strafzettel. Tut weh, wenn man es bezahlen muss und man lernt hoffentlich daraus.

    Ich suche keine Tipps und brauche keine Bestätigungen wie dumm ich wohl war. Das weiß ich selber. Deshalb ist das Thema in der Gesprächsecke. Also, wenn ihr mögt, erzählt, wie man euch über's Ohr gehauen hat und was ihr draus gelernt habt (damit vielleicht auch andere Leute lernen können).