Beiträge von selself

    Welche "hohen Ausstiegskosten" meinst Du da?

    anbei der Screenshot vom Consors Kostenausweis. Mit Ausstiegskosten sind aller Wahrscheinlichkeit nach die Ordergebühren beim Verkauf gemeint.

    Zitat

    Ein für mich gültiges Argument wäre, daß ich die Tranchen (steuerlich) auseinanderhalten kann, wenn ich unterschiedliche ETFs auf den gleichen Index kaufe. Aber letztlich hat das auch keine große Bedeutung.

    Laut der Finanztip 3x10-Strategie ist die Ersparnis jedoch nicht zu verachten. Müsste in meinem Fall, dann (wenn ich es richtig verstehe) aber den zweiten ETF in 10 Jahren anlegen.

    Zitat

    Wenn Dir der MSCI World nicht breit genug ist, könntest Du ja den ACWI erwägen. Ich würde bei Deiner Depotgröße keine Länder-ETFs beimischen.

    Ab welcher Depotgröße kämen Länder - ETFs in Frage? Und wie siehts mit dem EURO STOXX 50 aus? Dachte ehrlich gesagt auch an den DAX-ETF.

    Danke für die Antworten!

    Die Ersparnis für das Investment von 30k Euro belaufen sich auf ~25€ im Jahr! Wenn ich die hohen Ausstiegskosten des SPDR mit einbeziehe, gibt es finanziell überhaupt keinen Unterschied. Broker ist die Consorsbank. Gut möglich dass das bei anderen Brokern anders ausschaut.

    Performance-mäßig habe ich bei beiden keinen Unterschied ausgemacht. Wichtiger wie die TER wäre wohl die Tracking Difference. Da scheint die SPDR die Nase vorn zu haben.

    Einen Wildwuchs wird es nicht geben. Bin der Typ: keep it simple.

    Überlege aber zwecks Diversifikation neben dem MSCI World ETF einen oder zwei weitere ETF anzulegen. Zum Beispiel eine Europäische ETF oder eine Japan ETF.

    PS: In Sachen Steuerersparnis sollen drei ETFs in der Entnahme Phase sogar von Vorteil sein. Lifo statt Fifo. Allerdings wohl nur bei zeitlich großen Abschnitten in der Anlagephase. Näheres hier zu lesen: https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/etf-verkaufen/

    Habe momentan den Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C mit einer TER von 0,19% im Depot. Angelegt sind per Einmalanlage in Tranchen seit einem dreiviertel Jahr 20k Euro. Überlege nun meinen ETF auf 50k Euro aufzustocken. Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich die weiteren 30k Euro (tranchenweise) in den SPDR MSCI World UCITS ETF stecken sollte? Der SPDR hat eine TER von nur 0,12%. Den Xtrackers würde ich passiv beibehalten. Wie steht Ihr zu dieser Idee?

    Hallo miteinander,

    es wird eher der Kauf eine Bestandsimmobilie werden. Einen Neubau traue ich mir organisatorisch ehrlich gesagt nicht zu.

    Aber nochmal zum Thema Geldmarktfond, auch wenn es im Vergleich eigentlich Peanuts sind, so möchte man doch nicht unnötig Geld ausgeben: Ich stelle gerade ziemlich verwundert fest, dass beim A0F426 eine TER von 0,17% im Kostenausweis angezeigt. Ausgewählt als Handelsplatz ist die Fondgesellschaft, dementsprechend fallen keine Ein- und Ausstiegskosten an.

    Dagegen ist die TER beim DBX0AN deutlich geringer, nämlich 0,10% (wg. den 0,95€ Ordergebühren aufgrund Neukundenbedingungen, die ab Oktober aber auslaufen werden) bzw. dann 0,12% bei Verkauf.

    Das macht zwischen Beiden pro Jahr ein TER-Unterschied von ca. 200€ aus. Der Unterschied würde sich aber ab Oktober mit dem Auslaufen der Consors-Neukundenbedingungen schmälern. Dann sind es beim DBX0AN nicht mehr 0,95€ pro Order fällig sondern, 4,95€ + 0,25%.

    Würde beim monatlichen Befüllen vom A0F426 bei mir ca. 10€ pro Monat bzw. 120€ im Jahr an Ordergebühren ausmachen. Ergo läge dann der TER-Unterschied nicht mehr bei 200€, sondern bei ~ 80€.

    Ist die Frage ob sich die 80€ mehr für A0F426 rentiert oder man doch lieber den DBX0AN nehmen sollte? Oder: Ich wechsele zu einem Neobroker (bspw. TradeRepublic) mit Ordergebühren von ~ 1€ und nehme dort den DBX0AN? Die TER-Ersparnis zum A0F426 bei der Consorsbank wären dann die vollen 200€ pro Jahr!

    Ja und die eigentlich Rendite vom A0F426 zum DBX0AN sollte man natürlich auch Beachtung schenken! Minimale Abweichungen machen bei 300k locker mal 200€ im Jahr aus! Für das letzte Jahr zumindest war laut dem fondsweb Chart der A0F426 kurz vor dem DBX0AN. Für die letzten drei Jahre war aber der DBX0AN deutlich vorne! Wie kommt das zu Stande? Wenn man davon ausgeht, dass in nächster Zeit der EZB Zinssatz weiter sinkt, wird dann der DBX0AN oder der A0F426 die Nase vorn haben?

    Apropos Rendite, ich bin noch nicht ganz schlau wie man die Rendite beim Geldmarktfond berechnet. Wenn man sich den Chart vom A0F426 anschaut, so steht der Kurs vor genau einem Jahr am 07.07.2023 bei 98,870 und heute bei 100,340, was über das Jahr einen prozentualen Zuwachs von 1,49% macht. Anfang März fand einen Kursrutsch aufgrund der Ausschüttung von 2,47€ statt, was 3,9% ausmacht. Wie berechnet man dann die gesamt Rendite? Beim DBX0AN ist die Sache einfacher, da nimmt man einfach die Differenz Kursstand vor genau einem Jahr und Stand heute und hat dann die Rendite in Prozent (3,9%) raus.

    Folgende Situation: Bin bei der Consorsbank, dort liegen 300k auf dem Tagesgeldkonto (ja ich weiß die Einlagensicherung liegt bei max. 100k) und 10k sind im Welt ETF investiert. Anfang Oktober läuft meine Zinsgarantie (3,75%) bei der Consorsbank nach dann 12 Monaten aus. Jetzt überlege wie ich für die Zeit danach am besten agieren soll! Ich spiele mit dem Gedanken eine Immobilie zur Eigennutzung zu kaufen (all das Geld in den Welt ETF möchte ich nicht stecken).

    Wenn man es einfach halten will, könnte man einfach bei der Consorsbank bleiben und die 300k in den DBX0AN Geldmarkt ETF oder in meinem Fall noch besser in den A0F426 - DWS ESG Euro Money Market Fund stecken. Denn der A0F426 kann bei der Consorsbank über die Fondsgesellschaft kostenlos gekauft und verkauft werden. Somit kann dieser monatlich mit kleineren Beträgen ohne Transaktionsentgelt weiter befüllt werden und die Rendite ist fast identisch. Hier auch der Vergleich zwischen beiden: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…24,LU0290358497

    Großer Vorteil wäre halt hier die Einfachheit und wahrscheinlich kein Extra Aufwand in Sachen Steuern.

    Oder ich betreibe Tagesgeldhopping und entscheide mich für den nächsthöchsten Tagesgeldanbieter. Bei so einer hohen Summe tue ich mich anders als bei der Consors (BNP Paribas) schwer. Splitten ist mir zu aufwendig.

    Bleibt als nächst sinnvolle Alternative dann wohl TradeRepublic über, wo wahrscheinlich der aller größte Anteil über BlackRock in Geldmarkt ETFs investiert wird und damit als Sondervermögen sicherer untergebracht wären. Nur ist die TR irgendwie nicht so recht vertrauenerweckend mit ihren momentanen technischen Schwierigkeiten und der mangelnden Transparenz. Vorteil beim Wechsel zu TR wäre, dass ich nach 6 Monaten als Neukunde zurück zur Consorsbank könnte. Evtl. bietet Consors dann auch wieder die Option der Verlängerung an wenn man ein Depot im Wert von min. 1k eröffnet.

    Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja bis dahin eine Immobilie und hätte dann eh kein Geld mehr über. Glaube aber, dass sich die Immobiliensuche ganz schön hinziehen wird. Es ist nun mal kein Jeanskauf. Ob es jetzt ein kleines Haus oder eher eine ETW sein soll, da bin ich auch noch nicht im Grünen. Das größte Pro bei einem Eigenheim ist für mich die absolute Ruhe vor möglichen nervenden Nachbarn. Andererseits müsste ich bei Reparaturen oftmals einen Techniker bestellen, da ich handwerklich überhaupt nicht begabt bin. Ich klappere jedenfalls ab sofort die Immobilienseiten regelmäßig ab, was ich in letzter Zeit vernachlässigt habe und ob Eigenheim oder ETW hängt von den Angeboten ab. Vermutlich wird es aber doch eher eine ETW werden. Und ja die Opportunitätskosten ärgern mich auch, aber selbst ohne den Plan eine Immobilie kaufen zu wollen, würde ich mich schwer tun alles Geld zu investieren. Vielleicht max. 100k in den Welt ETF. Aber man könnte das ganze weiter diversifizieren und noch Gold beipacken.

    Über hilfreiche Tipps, Ratschläge und Ideen bedanke ich mich im voraus!