Beiträge von elijah2807

    Eine Frage, die ich noch gar nicht gelesen habe: Was ist Dein Ziel?

    • Ist es Vermögenserhalt + Inflationsausgleich + x?
    • Ist es, was wir hier in den USA "generational wealth" nennen, also Kinder und Kindeskinder sollen nie mehr arbeiten müssen?
    • Ist es zu einem Stichtag X aufhören können zu arbeiten, und dann mit konstantem Lebensstil mit dem letzten Geld auf dem Konto den Grabstein zu bezahlen?
    • Ist es, in 5-10 Jahren mit dem Geld eine Tauchschule in den Malediven kaufen und den Rest des Lebens das machen?

    Die Antwort auf diese Frage bestimmt nicht ganz unwesentlich, was sinnvolle Strategien sein könnten.

    Update:
    Seit diesem Monat bin ich mit Auxmoney in der Renditezone. D.h. es ist mehr Geld zurückgeflossen als ich ursprünglich reingesteckt habe. Dass diese Rendite natürlich nicht risiko-adjustiert ist, ist schon klar. Aber ich kann zumindest sagen, dass ich mit Auxmoney kein Geld verloren habe.

    Von ursprünglich finanzierten 90 Projekten sind 57 komplett abbezahlt, 22 laufen noch (davon 5 in irgendeiner Mahnstufe) und 11 sind gekündigt oder in der Verwertung.

    Wenn also die 17, die noch problemlos laufen, ohne Probleme durchlaufen, dann könnte sogar eine halbwegs attraktive Rendite dabei rumkommen

    Gegenseitige Veräußerung wertloser Aktien zwischen fremden Dritten

    Unter dem Regime der Abgeltungsteuer liegt eine entgeltliche Anteilsübertragung auch dann vor, wenn wertlose Anteile ohne Gegenleistung zwischen fremden Dritten übertragen werden. Das gilt selbst dann, wenn die Veräußerung an die Bedingung geknüpft wurde, dass der Veräußerer im Gegenzug (wertlos gewordene) Aktien des Käufers erwirbt. In einer solchen gegenseitigen Veräußerung wertloser Anteile zwischen fremden Dritten ist nach Erkenntnis des FG München kein Gestaltungsmissbrauch zu sehen, weshalb der entstehende Verlust berücksichtigt werden kann.

    FG München, Urt. v. 17.07.2017, 7 K 1888/16, EFG 2017, S. 1792, Rev. anhängig, Az. BFH: VIII R 9/17

    Na, das ist doch ein tolles Steuersparmodell! Das erinnert ja schon fast am Cum-Ex

    Aber was spricht dagegen, wenn man sowieso mit Bargeld bezahlt, die Kaufsumme dann mit Kleingeld "genau" zu bezahlen? Dazu nimmt man ca. 5-10€ in Münzen mit

    Mein Portemonnaie ist leider nur wenig größer als eine Kreditkarte... Und ich habe einfach auhc keine Lust auf tonnenweise Kleingeld in der Hosentasche. Mache das mit 1 und 2 Euro Stücken ja schon so, aber alles was kleiner ist kommt in die Spardose für meinen Sohn.

    Wenn es nach mir ginge würde ich gar kein Bargeld mehr nutzen.

    Hallo,

    heute, als ich mit ca. 3 kg Münzen in der Filiale stand, musste ich erfahren, dass die Deutsche Bank inzwischen für die Einzahlung von Münzgeld 5€ Gebühren nimmt.

    Ärgerlich, auch wenn ich es ein Stück weit nachvollziehen kann. Ist ein teurer Prozess, der ihnen praktisch nix bringt...

    Also werde ich zukünftig mein Kleingeld wohl dich eher den Straßenmusikanten und so geben...

    Ihh! :thumbdown:

    Naja, ganz ehrlich: Ich habe früher als Berater auch die Nächte und Wochenenden durchgearbeitet - bin aber nicht auf den Gedanken gekommen, diese Regelung zu nutzen.

    • Aber warum sollte ich nicht von einer Regelung profitieren, die für exakt diesen Fall (Nacht- und Wochenendarbeit) gemacht wurde?
    • Nur weil ich mehr verdiene, als diejenigen, die man da ursprünglich im Sinn hatte?
    • Wo ist denn dann da die Grenze ab der man "zuviel" verdient - bei 3000 brutto? 4000? 5374,23?
    • Und wie ist das, wenn man einen Euro mehr verdient als die Grenze - dann ist man ja netto schlechter dran, als derjenige knapp drunter?
    • Ist deren Nacht denn anders als meine Nacht?
    • Deren Schlaf wichtiger als mein Schlaf?

    Fragen über Fragen...

    Für mich ist das ein klassisches Beispiel dafür, dass der Gesetzgeber die Finger davon lassen sollte, Ausnahmetatbestand auf Ausnahmetatbestand zu türmen - immer in dem Ansinnen, einer ganz besonders "bedürftigen" Gruppe etwas Gutes zu tun. Denn damit macht man immer nur Lücken auf, das System "wider den Geist der Regelung" auszunutzen. Und den geist dann wieder in die Flasche zu packen ist schwieriger als ihn rauszulassen...

    Als alternativer Passwortmanager bietet sich auch KeePass an. Ist zwar nicht ganz so umfangreich was die Funktionen angeht, aber dafür kostenlos und open source. Eine mobile App gibt es auch.

    (der Vorteil an Open Source ist, dass der Quellcode offenliegt, das heißt jeder - entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt - kann überprüfen, ob der PW-Manager die Daten nicht vielleicht doch zur NSA oder nach China schickt.)

    Im letzten Heft der Stiftung Warentest wurden Passwort Manager getestet. Leider waren weder 1Password noch KeePass dabei... Hier der Link: https://www.test.de/Passwortmanage…wert-5231532-0/

    @Alska willkommen hier im Forum.

    Ich frage besser nicht, wie Sie die 1,5 Jahre so genau beziffern können. Aber gut, gehen wir mal davon aus, dass es in etwa so kommt.

    Ich schließe mich den Vorrednern an, dass die Jagd nach einem schnellen Gewinn so ziemlich die sicherste Strategie ist, das Geld in den Sand zu setzen.

    Ich möchte daher zwei weitere Denkansätze geben - einen sehr konservativen, einen sehr spekulativen und einen irgendwo in der Mitte:

    • Nutzen Sie das Geld doch als Eigenkapital für eine Immobile. Mit 200 T€ kann man schon ein Darlehen von 700 oder 800 T€ unterfüttern, da bekommt man in mancher deutschen Mittelstadt ein nettes Mehrfamilienhaus mit 6, 8 oder 10 Parteien für. Vielleicht sogar zwei kleinere. Wenn die Netto-Mietrendite stimmt, trägt sich das Ganze selber und wirft vielleicht noch ein bisschen was ab.
    • Wenn Sie wirklich Spaß haben am Zocken und bereit sind Ihr gesamtes Geld zu verlieren, dann werden Sie doch Business Angel und investieren Sie in spannende Startups. Wenn Sie pro Unternehmen 20 oder 25 T€ investieren, können Sie das Risiko zumindest ein bisschen streuen. Vermutlich gehen 80% davon pleite, aber mit ein bisschen (oder eher ziemlich viel) Glück ist das nächste XING, Wunderlist, Runtastic oder so dabei und Sie ver-zigfachen Ihren Einsatz.
      Das ist natürlich hochspekulativ, und man sollte es natürlich nur machen, wenn man tatsächlich was von der Materie versteht, aber es ist aus meiner Sicht der einzige Weg, wie man realistisch sein Geld vervielfachen kann ohne auf Scharlatane oder irgendwelche finanziellen Massenvernichtungswaffen zu setzen...
    • Schauen Sie sich mal nach dem Thema Dividendenprotfolio im Internet um. Gerade wenn man in amerikanische REITs und ähnliches investiert, sind Dividendenrenditen von 5% keine Seltenheit. Wenn man dann noch ein bisschen Kursgewinne hat, dann ist es nicht unrealistisch, dass man jeden Monat einen Tausender an "Grundeinkommen" hat. Das ist zwar noch nicht die vollkommene finanzielle Unabhängikeit, aber schon ein sehr nettes Zubrot, welches einem ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

    Viele Grüße,

    Elias

    Hallo @Moses,

    wenn Sie so an Aktien heran gehen, dann sollten Sie nicht in Aktien investieren.

    • Es gibt nicht den optimalen Zeitpunkt - zumindest kann man den nicht in Vorhinein bestimmen. Teilen Sie Ihr Geld in 5, 6 oder 10 Tranchen auf, die Sie nach und nach alle zwei mOnate oder so investieren. Dann gewöhnen Sie sich an das tägliche Auf und Ab und die Wahrscheinlihckeit, dass Sie den falschesten Zeitpunkt erwischen, sinkt
    • Natürlich können Ihre Aktien auch über Jahre im Minus stehen. Darum sagt man ja auch dass man in Aktien nur investieren soll, wenn man das Geld 10 Jahre lang nicht braucht. Dividendenaktien entschädigen einen immerhin noch mit einer Dividende, die einen Teil des Minus wieder kompensiert
    • Kein Mensch kann Ihnen sagen, ob "die Einzelwerte" aufgeblasen sind. Wenn Sie nach Ihrer persönlihcen Analyse eine Aktie für überbewertet halten, dann kaufen Sie sie halt nicht. Was ist denn "normal"? Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis im DAX liegt derzeit nicht wesentlich über dem langjährigen Durchschnitt. Die Kurse sind auch hoch, weil viele Unternehmen derzeit einfach auch sehr gutes Geld verdienen. Die Frage ist, ob Sie - und die anderen Investoren - glauben, dass das so weiter geht.

    Sie "sollen" gar nichts. Sie sollten das machen, was für Sie richtig ist und sich für Sie richtig anfühlt. Mein Eindruck ist, dass es Aktien nicht sind. Natürlich sind Dividendenaktien über die letzten 50 Jahre eine Anlageform mit einem guten Rendite-Risiko-Verhältnis. Aber wenn Sie nicht gut schlafen, wenn Ihr Depot 20% im Minus steht, dann Finger weg von Aktien.

    Hier im Forum bekommen Sie Tipps darüber, wie andere Leute die Situation sehen. Was für mich funktioniert, muss für Sie noch lange nicht das Richtige sein.

    Viele Grüße,
    Elias

    PS: Wenn Sie es doch machen wollen: Bei 200.000 Euro würde ich ein bißchen breiter streuen als nur 11 Titel. 5.000 pro Einzelaktie, da haben Sie schon ein schön breit aufgestelltes Portfolio.

    So, und jetzt beruhigen wir uns mal alle wieder und kehren zu dem umgänglichen, freundlichen und wir-führen-hier-keine-heiligen-Kriege-wie-in-anderen-Foren-Umgangston zurück, für den wir alle dieses Forum hier schätzen. Und da gehören despektierliche Verballhornungen des Usernamens sicher nicht dazu, mein lieber @Oekonom

    Die Frage von @my2cents wurde glaube ich hinreichend beantwortet:

    • Ganz sicher sind nur Bundesanleihen, Festgeld und Tagesgeld, die bringen derzeit halt nix ein
    • Aktien, breit gestreut, sind über den Zeitraum eine Alternative, die mehr Rendite erwarten lässt, aber natürlich verbunden mit mehr Risiko
    • Immobilien könnten ebenfalls eine Alternative sein. Der Vorteil ist, dass man sie hebeln kann, und damit eine vernünftige Rendite erzielen kann. Aber risikofrei sind sie auch nicht, und sie machen Arbeit.

    Alles weitere muss @my2cents mit sich selbst und vielleicht noch seinem Partner / seiner Partnerin ausmachen.

    Beste Grüße,
    Elias

    PS:
    Und als kleine, bitte nicht ganz ernst zu nehmende Retourkutsche:
    Frage: Wie kann man feststellen, daß ein Oekonom lügt?
    Antwort: Wenn sich seine Lippen bewegen.

    PPS: Bin übrigens selber Volkswirt.

    Was spricht dagegen das Ganze in eine Immobilie, z.B. ein Mehrfamilienhaus oder eine Handvoll Wohnugen zu investieren?

    Wenn es nicht gerade München sein soll kann man 200.000 schon als ganz ordentliches Eigenkapital für ein Haus mit 4 oder 6 Parteien nutzen.

    Natürlich ist auch das nicht absolut sicher, aber mit 4-6 (oder mehr) Wohnungen haben Sie schon ein bißchen Risikostreuung und Sie haben den gewünschten monatlichen Cash Flow.

    wie gut ist die Anlage in Goldminenaktien.

    Das ist ungefähr so wie die Frage: "Wie gut ist eine Anlage in Auto-Aktien?"

    Eine wirklich sinnvolle Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Da spielen so viele Faktoren rein, dass man sich wenn dann jede einzelne Aktie anschauen muss.

    Weil:

    • Nehmen wir mal an, der Gold-Industrie geht es gut. Aber bei der Super-Mining Company hat man in den letzten Jahren 500 Mio in eine Mine in Takatukaland investiert, die sich erst um 3 Jahre verzögert hat und nun nichts abwirft (da fühlt man sich an Thyssen-Krupp erinnert...). Das UNternehmen gerät in ernste Liquiditätsengpässe, die Aktie rauscht 90% in den Keller. Ups!
    • Nehmen wir mal an, die Ultra Mining Co. aus Australien ist ganz dick im Geschäft. Alles richtig gemacht, Rekordgewinne und so. Nun ist sie aber an der Börse in Sydney gelistet. 20% Kursgewinn in einem Jahr! Und aufgrund der agressiven Währungspolitik der australischen Zentralbank hat der australische Dollar gegenüber dem Euro im letzten Jahr um 20% abgewertet. Satz mit X, war wohl nix!

    Die Beispiele zeigen: Eine Aussage über eine globale Industrie zu treffen ist Kaffeesatzleserei, weil die einzelnen Unternehmen immer gut oder schlecht geführt sein können, einzelne Länder sich unterschiedlich entwickeln usw... Daher halt ich auch nichts von Sektoren-Fonds (egal ob gemanagt oder ETF). Da kann am Ende nur bestenfalls Mittelmaß rauskommen - das tut es bei breiten Indizes zwar auch, aber da habe ich zumindest das Sektoren-Risiko eliminiert...


    Was mich immer wieder stutzig macht sind die Finanzberichte der Kreditsuchenden. Hier gibt es meiner Meinung nach oftmals keine plausiblen Angaben (auch deshalb eher manuelle Suche).

    Genau, das ist mir auch schon oft aufgefallen. Wer angeblich 3.000€ Netto-Einkommen hat und 1.000€ Kosten und dann einen Kredit über 10k braucht, der hat entweder sein Leben überhaupt nicht im griff (ist also demnach kein Schuldner, den man haben will) oder da stimmt was nicht...

    Da ist Bondora beispielsweise besser, die geben transparent an, ob sie Einkommen und Kosten verifiziert haben. Sowieso finde ich Mintos und Bondora, was die Transparenz angeht wesentlich besser als Auxmoney

    Fazit: das Risiko, in diesem Sektor Geld zu verlieren, ist vergleichsweise hoch.

    Klar, darum ist ja auch die erwartete Verzinsung entsprechend - denn der spiegelt ja letztendlich das Risko wieder.

    Natürlich ist ein deutliches Ausfallrisiko gegeben. Und bei 20% Ausfällen würde natürlich der Case nicht mehr funktionieren. Ich hoffe darauf, dass es deutlich weniger sind und unter dem Strich was hängen bleibt. Und wenn nicht, fällt das in die Kategorie Lehrgeld.

    Auxmoney ist nicht gut - zumindest für Kreditgeber. Hier fallen weit über 20 Prozent der Forderungen aus

    Woher haben Sie denn diese Zahl? Beruht die auf persönlicher Erfahrung oder soll die allgemeingültig sein? Letzteres glaube ich nämlich aus zwei Gründen nicht:

    1. Wenn tatsächlich "weit über 20%" der Forderungen ausfallen würden, aber selbst die am höchsten verzinsten Kredite nur ca. 17% abwerfen würde kein Mensch dort investieren. Und um ein Schneeballsystem zu sein, sind sie schon zu lange am Markt und zu oft kritisch hinterfragt worden

    2. Meine persönliche Erfahrung deckt sich auch nicht damit. Ich habe ca.100 Investitionen bei Auxmoney getätigt, quer durch alle Riskoklassen. Davon sind derzeit 5 im Inkasso und 5 in irgendeiner Mahnstufe. Also sind derzeit 10% der Kredite im Verzug, was ja noch nicht heißt, dass sie komplett ausfallen, sondern ein Teil dieser Forderungen kann sicher noch eingetrieben werden.