Hallo @Moses,
wenn Sie so an Aktien heran gehen, dann sollten Sie nicht in Aktien investieren.
- Es gibt nicht den optimalen Zeitpunkt - zumindest kann man den nicht in Vorhinein bestimmen. Teilen Sie Ihr Geld in 5, 6 oder 10 Tranchen auf, die Sie nach und nach alle zwei mOnate oder so investieren. Dann gewöhnen Sie sich an das tägliche Auf und Ab und die Wahrscheinlihckeit, dass Sie den falschesten Zeitpunkt erwischen, sinkt
- Natürlich können Ihre Aktien auch über Jahre im Minus stehen. Darum sagt man ja auch dass man in Aktien nur investieren soll, wenn man das Geld 10 Jahre lang nicht braucht. Dividendenaktien entschädigen einen immerhin noch mit einer Dividende, die einen Teil des Minus wieder kompensiert
- Kein Mensch kann Ihnen sagen, ob "die Einzelwerte" aufgeblasen sind. Wenn Sie nach Ihrer persönlihcen Analyse eine Aktie für überbewertet halten, dann kaufen Sie sie halt nicht. Was ist denn "normal"? Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis im DAX liegt derzeit nicht wesentlich über dem langjährigen Durchschnitt. Die Kurse sind auch hoch, weil viele Unternehmen derzeit einfach auch sehr gutes Geld verdienen. Die Frage ist, ob Sie - und die anderen Investoren - glauben, dass das so weiter geht.
Sie "sollen" gar nichts. Sie sollten das machen, was für Sie richtig ist und sich für Sie richtig anfühlt. Mein Eindruck ist, dass es Aktien nicht sind. Natürlich sind Dividendenaktien über die letzten 50 Jahre eine Anlageform mit einem guten Rendite-Risiko-Verhältnis. Aber wenn Sie nicht gut schlafen, wenn Ihr Depot 20% im Minus steht, dann Finger weg von Aktien.
Hier im Forum bekommen Sie Tipps darüber, wie andere Leute die Situation sehen. Was für mich funktioniert, muss für Sie noch lange nicht das Richtige sein.
Viele Grüße,
Elias
PS: Wenn Sie es doch machen wollen: Bei 200.000 Euro würde ich ein bißchen breiter streuen als nur 11 Titel. 5.000 pro Einzelaktie, da haben Sie schon ein schön breit aufgestelltes Portfolio.