Habe gerade mal nachgesehen, was "Die Stuttgarter" für eine Rechtsform hat. Ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG). Hierzu ist auf Wikipedia zu lesen: "Das Prinzip der 'Gegenseitigkeit' unter den Mitgliedern tritt bei großen VVaG eher in den Hintergrund."
Beiträge von Astromax
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Ich kann Bestes von dem Erstattungsverfahren der Schweiz berichten. Es läuft nahezu alles online (bis auf die Ansässigkeitsbescheinigung des deutschen Finanzamts, die doch wieder Papier ist) und die Bearbeitung des Antrags dauerte in meinem Falle nur etwas mehr als 2 Wochen von Antragstellung bis Geldeingang. Ich habe es als völlig unproblematisch wahrgenommen.
Edit: Man benötigt einen sog. "Tax Voucher" der depotführenden Bank. Manche Broker bzw. Banken stellen ihn automatisch aus.
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Mir persönlich wären die Kosten des Produkts "Debeka Global Shares" zu hoch. Bitte prüfe das mal aus Deiner Sicht. Und bitte achte auch darauf, ob es ich um monatliche oder jährliche Kosten handelt. Und achte auch auf die Kosten des Versicherungsmantels und den Rentenfaktor des Dir vorliegenden Angebots (was ich natürlich nicht kenne).
Full disclosure: Ich hatte ganz früher auch mal ein Produkt basierend auf "Debeka Global Shares". Hab ich stillgelegt.
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Es ist nicht verboten, beides zu tun: Sowohl einen Sparplan laufen zu lassen für die regelmäßige, geplante Besparung, als auch zusätzlich manuelle Orders zu platzieren. Etwa wenn man den Kurs für günstig hält, oder schlicht wenn durch die Auszahlung von Zulagen/Überstunden/Weihnachtsgeld zusätzlicher finanzieller Spielraum besteht.
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Ein Aspekt, der in den bisherigen Antworten zwar angeklungen ist, aber meiner Meinung nach hoch zu gewichten ist: Der Themensteller hat Mieter, die einhundertprozentig vertrauenswürdig sind, nämlich seine Eltern. Wenn man sich auf dem freien Markt einen Mieter suchen muss, hat man immer das Risiko, an einen Chaoten oder gar Mietnomaden zu geraten. Somit ist man auch hier wieder bei den allgegenwärtigen Themen "Rendite vs. Risiko" und "Klumpenrisiko". Das ist in den Vergleich gegenüber einer hochdiversifizierten ETF-Anlage einzubeziehen.
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Danke für alle Antworten. Ich werde so verfahren wie ohnehin beabsichtigt.
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Hallo zusammen,
meine Steuersoftware prognostiziert eine kräftige Nachzahlung der Einkommensteuer für das Jahr 2025. Somit ist davon auszugehen, dass mir das Finanzamt eine Vorauszahlung für das laufende Jahr anordnet.
Die kräftige Nachzahlung ist jedoch Folge von Einmaleffekten (keine unterjährige Zahlung von PKV-Beiträgen wegen Vorauszahlung im Vorjahr, unterjährige PKV-Beitragsrückerstattung, hoher Gewinn in der freiberuflichen Nebentätigkeit). Für das laufende Jahr erwarte ich ein normales Jahr, das zu einer Einkommensteuererstattung, nicht -nachzahlung, führen wird.
Somit wäre eine Vorauszahlung für das laufende Jahr eigentlich unbegründet.
Ich beabsichtige, dies im Freitext-Feld der Steuererklärung gegenüber dem Finanzamt zu begründen und um einen Verzicht auf die Vorauszahlung zu bitten. Gibt es noch eine andere Möglichkeit, zum Beispiel ein dafür gedachtes Formular o.ä.? Danke!
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Man kann telefonisch bei der Rentenversicherungs-Hotline eine Version der Rentenauskunft mit sehr detaillierter Rechnung, Erklärung und Beschreibung anfordern. Das habe ich mal gemacht, als ich einen Rechenfehler seitens der DRV vermutete. Das hat mir beim Verständnis der diversen Besonderheiten sehr geholfen. Ich konnte die Berechnung dann in Excel exakt nachvollziehen. (Und die DRV hatte recht.)
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Ich konnte es nun aufklären:
"Altes" F-Secure FI0009801310 wird zu WithSecure FI0009801310. Also Umbenennung mit gleicher ISIN.
Ein "neues" F-Secure lebt zugleich auf, mit ISIN FI4000519236.
Es stellt sich mir jetzt insgesamt so dar:
1) "Altes" F-Secure FI0009801310 gekauft. 258,92 Eur
2) Dann gab es den Split. FI0009801310 wurde zu WithSecure und ich bekam zusätzlich:
"Neues" F-Secure FI4000519236 mit "Pseudo-Anschaffungspreis" 0,00
3) Verkauf WithSecure in 2025 bei der ersten Aufräumaktion im Depot. Gutschrift 158,85 Eur im Konto, Verlustverrechungstopf wird um 100,07 aufgestockt -> passt exakt.
4) Heute verkaufe ich das "neue" F-Secure. 169,25 Eur. Das ist zugleich Gutschrift als auch Gewinn, weil diese Aktien ja einfach so bekommen habe im Split.Es geht ein "Entschuldigung" raus an die Postbank: Es passt ganz offenbar alles.
(Und ja, mit derart kleinen Beträgen zu handeln nehme ich aus meiner heutigen Sicht auch als lächerlich wahr.)
Herzliches Dankeschön an ANDREJ für die Hilfe bei der Aufklärung!
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Danke für den Hinweis! Ich habe dahingehend recherchiert und ja, es gab tatsächlich einen Split. "Altes" F-Secure zu "neuem" F-Secure und WithSecure. Damit könnte es zusammenhängen.
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Es handelt sich um FI4000519236 (F-Secure), gekauft am 31.03.2014, damals noch mit der ISIN FI0009801310. Oh, spannend, hängt das irgendwie mit der ISIN-Änderung zusammen?!
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Hallo zusammen,
ich habe begonnen, mein Postbank-Depot (das ich noch aus der Zeit habe, in der ich Einzelaktien und Stock Picking toll fand) aufzuräumen.
Dazu habe ich heute Aktien verkauft und damit einen Verlust realisiert. Die Postbank hat nun nicht diesen Verlust dem Verlustverrechnungstopf "Aktien" zugeschlagen, wie ich es vermutet hätte. Stattdessen wurde die Gutschrift(!) aus dem Aktienverkauf vom Verlustverrechungstopf abgezogen -- in voller Höhe. Also so, als hätte ich die Aktien zum Kaufpreis 0,00 erworben und somit dick Gewinn gemacht.
Das ist nach meinem Dafürhalten falsch und zu meinen steuerlichen Ungunsten. Auf der anderen Seite kann ich mir aber nicht vorstellen, dass ich der einzige bin, bei dem das passiert und der das merkt.
Deshalb: Ist dieses Buchungsverfahren der Postbank hier im Forum jemandem bekannt? Oder stehe ich nur völlig auf dem Schlauch?
Anmerkung: Diese Aktien wurden ursprünglich auch im Postbank-Depot gekauft, es handelt sich also nicht um ein Artefakt aus Depotübertrag o.ä.
Danke für etwaige Erfahrungsberichte!
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Ich kann aus eigener Erfahrung -- nicht mit der TF-Bank, aber mit anderen Banken -- berichten, dass Umlaute und ß (Scharf-S) sehr mangelhaft implementiert sind. Bei der BBVA wird aus dem ß sogar ein B. Das wirft den Namesabgleich regelmäßig komplett über den Haufen.
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Bitte prüfe ganz genau und vor allem selbst (d.h. Versicherungsbedingungen lesen), ob Du die BU wirklich nicht aus dem Vertrag auskoppeln und als eigenständige Versicherung weiterlaufen lassen kannst. Auf eine mündliche Aussage seitens der Versicherung würde ich nicht vertrauen.
Ich schreibe das wegen eines ähnlich gelagerten Falls, der hier diskuttiert wird:
ThemaDebeka Renten- Lebens- und Berufsunfähigkeits- Kombinationsversicherung kündigen; BU separat neu abschließen
Hallo zusammen,
zu meiner Situation:
Ich bin 31 Jahre alt, ledig und habe keine Kinder. Habe einen Bürojob und bin auf Lebenszeit verbeamtet.
Bei Beginn meiner Ausbildung in 2011 hatte ich ein Gespräch mit einem Debeka-Vertreter und habe seitdem etliche Versicherungen bei der Debeka. Unabhängig davon bespare ich seit 3 Jahren mit monatlich 500 € meinen MSCI-World ETF-Sparplan.
U. a. habe ich bei der Debeka seit 2011 (abgeschlossen in meinem 18. Lebensjahr) eine Kombination aus privater Renten-…Monetenmatrose22. Oktober 2024 um 19:05 -
Meine klare Empfehlung ist anonyme Voranfrage über einen Makler! Ich bin Kunde bei Bierl und kann nur Bestes berichten. Außerdem: Diagnose-Daten bei der Krankenversicherung abfragen. Es gibt nicht selten Phastasie-Diagnosen in der Akte, die böse auf den Fuß fallen können (Stichwort Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht).
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Schreib einfach den Habenzinssatz dazu, den Du für den Vertrag bekommst, damit wir wissen, worüber wir reden.
Natürlich, gerne.
Der Zinssatz ist 3%. Bei Verzicht auf Darlehen, je nach Bewertungszahl, zwischen 3,25% und 3,60%. Das finde ich für das sehr geringe Risiko doch recht akzeptabel. Wie gesagt, nur mit der Denke, dass die Abschluskosten ohnehin verausgabt sind. Neu beauftragen würde ich das nicht.
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Im Grunde könntest Du der Debeka dankbar sein, daß sie Dich zwingt, eine für Dich ausgesprochen nachteilige Geldanlage aufzugeben. Nicht auszudenken, was aus diesem Geld geworden wäre, wenn Du damals schon reagiert, das Geld abgezogen und in einen ETF gesteckt hättest. Stattdessen hast Du offensichtlich den Vertrag treuherzig weiterbespart und Dein Geld somit supersicher bei minimalsten Zinsen bei der Debeka gelagert.
Mit Verlaub: Das kann man auch anders sehen. Sicherlich hat der Debeka-BS1-Tarif, und wohl jeder Bauspartarif, in den vergangenen Jahren nicht so gut rentiert wie ein ETF. Aber das Risiko war ungleich niedriger.
Ich würde auch nicht mehr einen neuen Bausparvertrag abschließen. Aber wenn er nun einmal abgeschlossen ist und die Abschlusskosten zu Beginn des Vertrags ohnehin unwiederbringlich verausgabt sind, kann man sich auch über ein Produkt freuen, dass irgendwo zwischen Tagesgeld (man kommt an sein Geld halbwegs kurzfristig wieder ran) und Festgeld (höhere Zinsen) gelegen ist.
Nochmals: Damit will ich einen Bausparvertrag nicht schönreden, aber nun da sich ihn halt habe, bin ich mit dem Debeka-BS1 als "Pseudo-Tages-Festgeld" zufrieden. Ich nehme an, dass Makua ähnliche Gedanken verfolgt.
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Hallo Makua,
ich kann die Frage zwar nicht seriös beantworten, würde mich aber über einen Scan des Kündigungsschreibens (natürlich anonymisiert) freuen, da ich selbst auch einen BS1-Altvertrag habe (wurde vor Urzeiten mal als VWL-Senke abgeschlossen) und mich das Verhalten der Debeka daher interessiert. Danke.