Beiträge von fotoman

    Mache ich aus euren Sicht alles richtig?

    Du machst halt das, was Du für richtig hälst. Ob das auch in Zukunft für Deine Psyche, Dein Vermögen oder für sonstwas richtig ist/war wirst Du dann sehen.

    Ob es für Dein Leben/Deine Finanzen etwas bring um das "Klumpenrisiko zu mildern", musst Du selber wissen. Wenn ich bei mir sehe, was noch so alles vom EU-Aktienmarkt abhängt, dann reichen mir meine 21% Europanteil im Aktiendepot völlig aus.

    Ich habe aber auch keine Lust auf steuerschädliche Umschichtungen. Änderungen in meinem ETF-Invest geschehen nur durch Änderng meiner Sparpläne oder durch Einmalkäufe (ohne vorherigen Verkauf).

    Anternativ hättest Du auch Teile des Geldes in Dein neue Auto investieren können.

    wäre ein Benzin\Hybrid eine gute Option?

    Gut für was? Ob die Kiste ihren Verbruach mit oder ohne Hybrid schafft, ist mir persönlich vollkommen egal.

    Die üblichen 25km Strecke reichen hoffentlich, um den heute unvermeidlichen DPF/OPF auch wieder freizubrennen.

    Kofferraum eigentlich egal - normale Einkäufe

    Auch das kann wieder alles sein. Der Kofferaum meines Astra PHEV ist immer mal wieder beim Einkaufen voll. Ich fahre halt nur dann zum Kaufen, wenn es sinnvoll ist.

    Budget - Max €20k

    Neuwagen oder darf es auch ein Jahreswagen/Gebrauchtwagen/EU Reimport sein?

    Irgendwelche Markenvorlieben scheinst Du nicht zu haben?

    Als ich vor gut 2 Jahren meinen Jahreswagen gekauft habe, war die erste Voraussetzung, dass ich nicht Stundenlang zur Werkstatt fahren muss. Damit blieben die Händer/Marken, die hier in der Kleinstadt vor Ort sind oder zur Not noch die aus den Nachbardörfern/Städten, wenn mit die Kollegen von einem zuverlässigen Fahrdienst des Händlers berichten konnten.

    Da es ein Verbrenner werden soll und und selten >500km am Stück gefahren werden, dürfte die Reichweite mit einer Tankfüllung nicht so wichtig sein. Eines der größen Mankos an meinem Astra PHEV ist der mickerige Tank, noch vor einigen sinnlosen, aber nicht dauerhaft deaktivierbaren elektronischen Nervereien.

    Schon deshalb würde ich mir aktuell noch überlegen, ob es ein Neuwagen sein muss oder ob ich auch mit einem 2 Jahre alten Gebrauchten zufrieden bin, der dann u.A. keinen Geschwindigkeitswarner haben musste. Die EU wird da immer übergriffiger.

    Weil Du schon ein Auto hast, solltest Du für Dich die nötigen Ausstattungsmerkmale definieren. Ich kann zwar auch ganz ohne elektron. Helferlein in der TG einparken, trotzdem ist eine 360° Kamera mittlerweile ein Muss (beim Kauf waren es mind. Parksensoren vorne und hinten). Genauso könnte ich das Smartphone fürs Navigieren missbrauchen, ein eingebautes Navi war bei mir trotzdem Pflichtaustattung.

    Ich würde mal auf Mobil.de nach einem Neuwagen (wenn es das ist, was Du möchtest) im Preisbereich suchen. Dann kannst Du noch Deine Wunschausstattung angeben, ggf. nach Verbrauch filtern/sortieren und siehst, was die PKWs so kosten bzw. was es überhaupt noch gibt.

    U.U. ist auch ein EU-Reimport oder eine Tageszulassung für Dich etwas.

    Wer mit Dispo kalkuliert, ist in Gefahr die Kontrolle über sein Leben zu verlieren. Kürzungen können Leben retten.

    Das muss nicht sein. Kürzungen des Disporahmens können hier auch Geld kosten.

    Der ein hält über Jahrzehnte 6k€ auf dem Tagesgeld vor, der andere investiert dieses Geld, nutzt alle paar Jahre mal den Dispo (anstatt dem nicht vorhandenen Tagesgeld) für die unerwartet Rechnung und gleicht den Dispo durch das Umleiten der Sparrate innerhalb von ein paar Monaten wieder aus. Oder man gleicht den Dispo gar nach ein paar Tagen aus, weil das Depot, entgegen allen Erwartungen, doch mal wieder im Plus steht und nicht seit dem Tag des Invests bei -50% verblieben ist.

    Dann sind selbst die 10,79% p.A. Dispozins irrelevant. Selbst, wenn ich für den Ausgleich 6 Monate benötige, sind das weniger wie 6% Zinsen auf den Betrag, der vorher in nur 2 Jahren das Doppelte im Depot eingebracht hat.

    Und schon wäre man, wie in solchen Threads, in denen es um die aktuelle Depotaufteilung geht, nicht nur bei der persönlichen Risikotragfähigkeit, sondern m.M.n. auch beim Ziel des Depots und am Ende bei der Frage, warum es bei der Umfrage nur ums aktuelle Depot gehen sollte.

    Ist mein Ziel die Aufbesserung der Rente, ich weiss aber, dass ich zu Rentenbeginn eine größere Einmalzahlung erhalten werde, dann habe ich vor Rente persönlich eine ganz andere Allokation meines Depots wie wenn ich diese Sicherheit nicht habe.

    Ich wüsste nicht, was ich derzeit mit einem schwankungsarmen Anteil meines Depotwertes sollte, welches für meine Rente (Beginn in 7 Jahren, Beginn Depotentnahme eher erst in 10-12) gedacht ist. Außer ich rechne die Lebensversicherung dazu, was ich dann aber auch in der Aufteilung der Sparrate tun müsste.

    Mein TG hat ein ganz anderes Ziel. Daher ist mir auch der prozentuale Anteil egal, mir ist nur die aktuelle Höhe wichtig.

    aber noch viel wichtiger für das Endergebnis

    Vermutlich meinst Du damit den Depotstand zu einem Zieltermin? Was das Ergebnis der Umfarge hier sein soll, außer eine Übersicht über aktuell (teilweise zufällige) Sparplanaufteilungen zu erhalten, erschließt sich mir nicht.

    Wollte ich z.B. eine 70/30 Strategie und könnte die Aufteilung noch ansatzweise mittels Sparplan erreichen, dass liefe der Sparplan halt derzeit u.U. zu 100% in den EM.

    Ich finde das ungerecht, weil mir davon gar nichts gehört.

    Das ist halt das Selbe wie wenn fremde Parteien den Bio- oder Verpackungsmüll als Restmüll missbrauchen und die HV/der Eigentümer das dann kostenpflichtig entsorgen muss.

    Wer soll das sonst zahlen? Der Eigetümer, weil er kein Recht hat, alle Gemeinschaftsbereiche 24/7 per Kamera zu überwachen und den Zugang für alle nicht-Mieter effektiv zu unterbinden?

    Alternative, falls alle Wohnungen vermietet sind: er legt die Kosten nicht um und erhöht bei nächster Gelegenheit die Miete bis an die max. erlaubt Grenze (falls diese nicht schon da liegen sollte).

    Das Leben ist kein Wunschkonzert und bei welchem Arbeitgeber man landet, schon mal gar nicht.

    Bis auf das eine mal, bei dem ich über das Arbeitsamt (damals hieß es noch so) bei einem AG gelandet bin, war das für mich immer eine (mehr oder weniger) freie Wahl.

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden praktisch gar keine Jobs angeboten,

    Ich auch, da war im Umkreis von ca. 200km für mich nichts zu finden. Ein paar Monate später (immer noch innerhalb der ALG Zeiten) gab es dann das Vorstellungsgespräch 700km weiter im Süden. Mangels zahlungskräftiger Partnerin war für mich diese Option besser wie in der Arbetislosenhilfe zu landen.

    Wenn man da einen Job braucht, nimmt man, was man kriegen kann.

    Auch dann ist das Weitersuchen nicht verboten. Es scheint aber eher eine unsinnige Eingeschaft von Informatikern zu sein, sich nicht zwingend dauerhaft mit dem erstbesten Job zufrieden zu geben, wenn einem dieser nicht gefällt.

    Wenn du Geld ins Langzeitkonto einzahlst, wird dieses dann irgendwie verzinst? Das Geld geht dann auch vom Brutto weg oder?

    Es ist keine Anlagemöglichkeit. Das Geld, das aus dem Brutto eingezahlt wird, wird eher schlecht verzinst. Ich kenne nur die "sichere" Anlagemethode, die bei mir in den letzten 5 Jahren rechnerisch 1,2-1,5% p.A. gebracht hat. Das gleicht also weder die Inflation aus (was hier aber irrelevant ist) noch dauerhaft die Gehaltssteigerung im Tarif. Änderungen in der Eingruppierung erst recht nicht.

    Für das Geld, das ich z.B. 2010-2012 mit einer niedrigeren Traifstufe eingezahlt habe, bekomme ich jetzt bei weitem nicht mehr die Stunden heraus, die ich damals dafür gearbeitet habe.

    Schau mal im P&C Protal nach, ob Du überhaupt schon Geld ins Langzeitlkonto eingezahlt hast. Ich habe das anfänglich (ab 2010) nicht richtig verstanden, weiter 40h/Woche gearbeitet und dabei "zwangsweise" die 2,5h/Woche Mehrarbeit gegenüber der Tarifarbeitszeit eingezahlt. Kollegen haben damals direkt auf 37,5h Wochenstunden reduziert.

    Genauso gab es bei mir Kollegen, die sich damit eine Teilzeit vor Rente finanzieren (für den AG aber nicht als Vollzeit gelten mit finanziellen Vorteilen bei Sonderzahlungen oder der alten Betriebsrente und die DRV) oder die sich darüber längeren Zusatzurlaub finanzieren.

    Wichitg ist nur, dass Du das Geld im LZK zwangsweise vor Deinem Rentenbeginn als Freizeit aufbrauchen musst (Auszahlung geht nur Steuer- und Sozialabgabenschädlich durch Kündigung des Arbeitsverhältnisses vor Rente). Hast Du z.B. den Gegenwert von 6 Monaten Freizeit angespart, wirst Du vom AG (nach aktueller Gesetzgebung) zwangsweise spätestens mit 66,5 Jahren in den Voirruhestand geschickt. Außer, Du verbrauchst das Geld für Freistellung auf andere Weise.

    Ich habe keine wirkliche Antwort darauf bekommen, wie ich mich dagegen absichern kann, wenn wir in 10 oder 15 Jahren, also dann, wenn ich in die Entnahmephase komme, wir eine Inflation von 30 oder gar 130 Prozent haben.

    Wenn Du wirklich von 130% Inflation im Jahr ausgehst, wäre für mich die einzige Absicherung Naturalien. Also angefangen von einem (nur für Dich/Deine Familie) zugänglichen fruchtbarem Stück Land. Dazu das Erlernen von Wissen, wie Du es ertragreich bewirtschaftest. Und am Ende auch die Einlagerung (oder bereits ab heute die Anzucht) der entsprechenden Samen, um Dich selber versorgen zu können.

    Dazu die PV auf dem eigenen Dach, den Speicher im Keller für die autake Stromversorgung und einen Ofen, in dem Du das Holz aus Deinem eigenen Wald verheizen kannst. Ggf noch ein trinkwasserfähiger Brunnen oder eine Wasseraufbereitungsanlage.

    Am Ende halt das, was die Leute auf dem Land nicht erst nach dem letzten Krieg auf deutschem Boden gemacht haben.

    Darauf vertrauen, dass Du bei solchen Infaltionsraten jemanden findest, der Dir irgendeinen veräußerbare Sachwert auch garantiert gegen lebensnotwendige Güter eintauscht, würde ich nicht.

    Du kannst auch früh genug alles in exakt das Ausland verbringen, in dem nur eine geinge Inflation herrschen wird. Ist für mich alles genauso Spekulation wie das Halten von größeren Beständen an ausländischem Bargeld.

    Jetzt bin ich neugierig: Welche anderen Wege meinst Du?

    Dass ich von "Einkommen generieren" gesprochen habe und nicht von Vollzeitjob mit gleichem Gehalt wie bisher hast Du sicher gelesen.

    Selbstständigekeit, Versilberung eines bereits vorhandenen Hobbies, Etablierung eines neuen Hobbies, das man (zunächst) als Nebenerwerb zu Geld machen kann.

    Ja, ich belibe imt Absicht so vage, da ich weder Dich noch Deinen Wohnort kenne.

    Mir persönlich ist bewusst, dass ich schon (vor 6 Jahren) mit 50 in meinem erlernten und danach ansatzweise ausgeübten Job nur mit extrem viel Glück (oder guten Beziehungen) irgendwo in Deutschland (ja, Umzug wäre trotz ETW immer eine Opton gewesen, wenn diese mir mein Einkommen absichert) wieder einen Angestelltenjob bekommen hätte. Dafür war ich (als Informatiker) viel zu lange in einem Bereich tätig, der mittlerweile relativ veraltete Technik genutzt hat.

    Zumindest scheint unserem Gesetzgeber das Problem bekannt zu sein, schließlich wird das Arbeitslosengeld für Ältere länger gezahlt.

    Zwei Jahre, dann bist Du 60 und immer noch mind. 3 Jahre von der Rente entfernt.

    Ob Du bis dahin wieder etwas Neues gefunden/aufgebaut hast, das Dir mehr wie Grundsicherung bringt (die mit passendem Eigenkapital keine Lösung sein dürfte) oder Dir wenigstens die Kapitalentnahme etwas abmindert, kann ich nicht abschätzen.

    Das ist schon sehr oberflächlich,

    Klar, soll ich Dir jetzt empfehlen, Dein Fotohobby zu Geld zu machen, beim nächsten Logistigkbetrieb (mit dem u.U. vorhandenen 7.5T Führerschein oder gleich einer Umschulung zum LKW-Fahrer) anzufangen, Autor zu werden, eine YT-Kanal über Deine Hobbies zu starten, in einem Themenbereich, den Du schon kennst und einschätzen kannst, mit Gebrauchtwaren zu handeln oder was es noch an hunderten Möglichkeiten gibt, selbstständig im Nebenerwerb Geld dazu zu verdienen? Nein, dafür muss man die Person schon sehr gut kennen.

    Dein Ausgangsposting hört sich nicht danach an, als ob Du mit 60 (nach dem Ende von ALG1) Grundsicherung beziehen wolltest (oder gar dürftest, wegen fehlendem Eigenkaputal).

    Natürlich rutscht da keiner in die Armut bzw. Bürgergeld.

    Wenn das so "natürlich" ist, hast Du wohl das Geld für Hebelgeschäfte auch noch übrig?

    Ich kenne einige, die einen ATZ-Vertrag (Ende 50 mit ca. 90% Lohn) abgelehnt haben, weil sie dann mit 63 und Abschlägen hätten in Rente gehen müssen und ihnen damit das Geld nicht gereicht hätte.

    Für mich wäre es noch nicht einmal klar, dass ich ohne Job noch einen Kredit über ein paar zehntausen Euro für PV+Speicher+Wallbox+eAuto bekomme. Und ohne hohen Stromverbrauch oder sehr viel Hobby-Fahrerei muss sich das erst einmal rechnen bevor es wieder erneuert werden muss. Wenn Du aber so drauf bist wie mein ehemaliger Chef, dann baust Du das einfach selber aufs/ins eigene Haus und hast nur geringe Materialkosten.

    zum annähernd gleichen Gehalt.

    Leben vom Vermögen oder von etwas weniger Geld ist für mich ein großer Unterschied. Außer das Vermögen reicht für den Lebensstil, der einem vorschwebt.

    im Gegensatz zu einer reinen Spende, bei der man "nichts" bekommt.

    Man könnte die reine Spende sogar von der Steuer absetzen.

    Die Frage ist (jedenfalls bei mir) eher, ob ich exakt diese Organisation mit einer reinen Spende untertsützen würde. Wollte ich den selben Betrag mit einem ähnlchen Ziel spenden, ginge er an eine lokale Organisation.

    Schon die KI nennt mir einige lokale Projekte/Organisationen, die sich hier vor Ort von der Aktion Mensch unterstützt werden.

    Ist doch schön, hier sind einige die Aktion Mensch Lose haben um ihr Gewissen zu beruhigen und was gutes zu tun und gleichzeitig einen MSCI World besparen mit mindestens 60% US Anteil und am besten noch ein bisschen China,

    Kaum zu glauben, dass mein Arbeitgeber weltweit (geldgierig, denn schließlich möchte nicht nur ich, sondern auch meine Kollegen weiterhin ihr Gehalt bekommen) seine Produkte verkauft. Soll ich u.U. kündigen, weil bekannt ist, dass der AG zwar formal seinen Verpflichtungen zur Inklusion (jedenfalls in D, wie das aktuell an den Standorten in den USA oder China aussieht, weiss ich nicht) nachkommt, die Mitarbeiter bei den entsprechenden Werkstätten (oft) noch nicht einmal den Mindestlohn erhalten.

    Was soll das Los oder eine Spende an die Aktion Mensch das mit "Gewissen beruhigen" zu tun haben? Nur weil ich die Welt nicht ändern kann, soll ich also noch nicht einmal lokal damit anfangen?

    Mit einer Direktspende an Aktion Mensch käme allerdings mehr an.

    Das ist bei mir halt wie mit den ausschüttenden ETFs:

    Als reine Spende würde die Aktion Mensch von mir nichts erhalten, da ich bfür sowas keinen Dauerauftrag oder eine Einzugserlaubnis erteile. Über das Los ist er gefühlt etwas anderes.

    Ob ich Anteile des Acc-ETFs verkaufe oder automatisch Ausschüttungen erhalte, kommt am Ende auf das Selbe heraus. Die Ausschüttungen werden aber eher ausgegeben oder zumindest nicht zwingend in den selben ETF investiert, was der Grund für die Wahl der Dist-ETFs war.

    Ich bin ein Leistungesmensch durch und durch,

    Falls sich das nicht nur auf Dein Privatleben bezieht, verstehe ich die Aussage nicht:

    Die Jobaussichten sind extrem mau.

    Mit 58 nochmal etwas Neues anfangen sollte nicht das Problem sein, so lange es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt. Finanziell scheint es nicht zwingend nötig zu sein, womit die Auswahl für Alternativen groß sein sollte.

    Aber klar, wem alles vor der Haustüre präsentiert werden muss ("Jobaussichten"), der findet die anderen Wege nicht. Es gibt genügend andere Wege, Einkommen zu generieren. Einen hast Du schon gefunden mit Deinem Ehrenamt.

    ich habe auch weiterhin nicht vor irgendwelche, viel zu teuren, krediten zu arbeiten, wenn ich dass was ich brauche auch einfach direkt kaufen kann.

    Das habe ich damals beim Kauf der Wohnung leider auch gemacht. Naja, es waren andere Zinszeiten vor 10 Jahren. Damals hätte selbst mir klar sein sollen, dass die Wette (1,5% für den Immokredit gegen Anlage des Geldes im ETF) langfristig für den ETF aufgeht, wenn der Kredit durch andere Einnahmen problemlos abzahlbar ist.

    Gibt es weitere Alternativen?

    Für mich gibt es aktuell die von Dir genannten schon nicht. Selbst mit Einfamilienhaus würde sich die PV fürs Auto bei mir niemals rechnen. Und eine Zinswette für mein Depot, die die bei den aktuellen Zinsen garantiert zu meiem Vorteil ausgeht, sehe ich nicht.

    Die ETW müsste ich mir schönrechnen, wenn ich sowas nötig hätte (dann hätte ich sie aber nicht). Auf mein Auto kann ich verzichten, "kostet" mich dann halt nur viel Zeit und mache ich daher nicht. Ich nuzte es auch nicht als Werbefläche oder vermiete es, wenn ich es gerade nicht benötige.

    Mein fremdfinanziertes Hobby (Kosten für Reisen und Equipment) ist im Vergleich zur Schwankung meines Depots in den letzten Wochen Peanuts.

    Mag sein, dann nehmen wir doch das Beispiel Türkei.

    Schlechtes Beispiel, falls Du Dich im türkischen Recht nicht sehr gut auskennst. Eine sehr kurze Suche liefert mir, dass es in der Türkei exakt eine Börse in Istanbul gibt und dass dort nur inländische Aktien und ETFs auf inländische Indizes gehandelt werden können.

    Wäre man abgesichert, wenn man an als Türkin jetzt einen weltweiten ETF als Altersabsicherung hätte?

    Mal angenommen, dass es keine Gesetze gegen den Handel an ausländischen Börsen in der Türkei gibt, würde der ETF dort auch in ausländischer Währung geführt. Damit bleibt zwar das Wechselkursrisiko, in dem Fall (ohne Steuern, Umtauschkurse und sonstige denkbare Einschränkungen zu betrachten) vermutlich längerfristig eher zum Vorteil des ETF-Besitzenden.

    Ob diese so einfach handelbar sind, dass man sie als Altersabsichdrung nutzen möchte, musst Du jemanden fragen, der in der Türkei lebt oder mind. die dortigen (Finanz-)Gesetze sehr gut kennt.

    Außerdem bleibt natürlich das allgemeine Kursrisiko des ETFs, womit auch dieser "mal eben" 30-50% Kursverlust (in Euro, USD oder was einem noch einfallen mag) bestehen bleibt.

    Ich habe heute im Radio einen Bericht über Japan gehört: die Menschen dort können sich momentan viele Dinge des Alltags nicht mehr leisten, weil sie durch die Inflation sehr viel teurer geworden sind.

    Das hört sich irgendwie nach der selben Aussage an wie man sie fast täglich auf diversen deutschen Newsportalen liest und in diversen Verbrauchermagazinen im TV für Deutschland hört.

    Wenn es Dir persönlich nicht so geht wie Beschäftigten mit Teilzeit- oder Mindestlohnjob oder Rentnern, die sich (entgegen dem Aussagen der Politik der letzten >25 Jahren) nur blind auf die gesetzliche Rente verlassen haben, zur Not noch gepaart mit einem schlchten Riester-Vertrag, dann hast Du m.M.n. schon sehr viels richtig gemacht.

    Das hat mir zu denken gegeben. Wenn ich in 15 Jahren in Rente gehe, was mache ich dann, wenn der Euro nicht viel wert ist und die Inflation hoch ist?

    Schau nach Argentinien oder die Türkei, um nur mal zwei ansatzweise aktuelle "Beispiele" zu nennen.

    Ich habe mich gefragt, wie ist es eigentlich mit meinem ETF. Schützt, der mich vor der Inflation?

    Wie sagt Finanztip immer so schön: erst verstehen, dann investieren.

    Wie hoch Deine Rendite ist (bzw. wie hoch Du sie vermutest) und wie hoch Deine befürchtete Inflaiton ist, weisst nur Du.

    Vor der Infaltion in der Höhe, die ich im Schnitt in den kommenden 15 Jahren für D annehme, schützt mich mein weltweiter Aktien-ETF. Steigt die Inflation aber auf den Stand in der Türkei (ca. 33%), dann müsste man tiefer in die Struktur der ETFs und die Währungsumrechnungen einsteigen um abzuschätzen, wieviel davon beim ETF-Wert in Euro ankommt.

    Mir ikst sowas viel zu kompliziert und aufwändig, aber ich halte auch von Währungsspekulationen nichts.

    Welche Version? 26.6.2? Ggf. updaten.

    Verion wovon? Es ging um Android, nicht um iOS.

    Unter Android schließt man die App ganz trivial, indem man das Hamburgermenü auf dem Startbildschirm öffnet, die App dort im "Taskmanager" auswählt und dann nach oben/unten wischt.

    iOS habe ich nicht mehr und welche Version Android oder die SC-App haben, weiss ich nicht (und boin zu fual zum Nachsehen). Das "nicht Öffnen" der SC App unter Android hatte ich früher mehrmals auf dem Android-Tablet.

    Eben, das hat mit Schließen gar nichts zu tun.

    Das mag jeder sehen, wie er will. Die App sparrt bie mir den Zugriff, wenn sie im Hintergrund ist. Damit ist sie für den Anwender geschlossen, auch wenn sie noch im Speicher liegt.

    Um welches Jahr geht es überhaupt? Willst Du historisch nachrechnen, ob die Renteninformaiton korrekt war (das war sie in der Regel nicht bzw. nur auf Basis des zum Zeitpunkt noch genutzten Vorläufigen Wertes für das jeweils vergangene Jahr).

    Oder willst Du in die Zukunft spekulieren?

    Bei 45 Jahren sind es nur 90 Eingaben.

    45 Jahre in die Zukunft? Viel Spaß, Dir für diese Zeit schon nur ein Durchschnittsentgelt auszudenken.

    Aktuell kannst Du nur historisch bis 2024 die korrekten Werte berechnen. Diese liefert Dir aber auch die jährliche Renteninformation.

    Selbst für 2024 ist der bisherige Rechenfaktor (=Durchschnittsentgelt) noch vorläufig. Für 2025 bis 2039 kann Du anhand des Rentenversicherungsberichtes 2025 spekulieren, wo die Durchschnittsentgalte liegen sollten. Man korrigiere mich gerne, wenn es der Staat bis Ende Mai geschafft haben sollte, seinen Rechenschieber zu nutzen um das endgültige Durchschnittsentgelt für 2025 zu berechnen.

    Die hist. Werte für das Durchschnittsentgelt kannst Du u.A. hier kopieren:
    https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvR…e0001_alle.html

    Für die eigenen Zahlungen an die DRV musst Du halt entweder die jährlichen rentneinfpormationen durchgehen oder Deine jewielige Lohnsteuerbescheinigung ansehen.

    Aber selbst das Abtippen von 45 Zahlen (wenn Du kurz vor der Rente stehen solltest) ist nun nicht das Problem. Ob Du für den Rechner Dein Jahresgehalt abtippst oder für das Excel Deine Zahlung an die DRV, sollte keinen Unterschied machen.

    Bei allen (un)möglichen Sonderleitungen mag es kompliziert werden, wie oben schon erwähnt wurde.

    Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.

    Dafür müsstest Du auch noch statistisch erfassen, wie viele ihre BAV als Einmalbetrag auszahlen lassen und bei wie vielen Personen dies ggf. nicht freiwilig geschieht.

    BAV2: Der Rentenfaktor ist für mich so schlecht, dass ich mehr von einer Einmalzahlung wie von den 154€ Brutto im Monat habe (vermutich mit max. 1% Steigeurng im Jahr).

    BAV3: Fondsgebunden. Da gilt aber "Eine Rentenzahlung ist nur dann wählbar, wenn Dein Gesamt-Versorgungskapital zum Zeitpunkt des Versorgungsfalles das Vierfache der zu diesem Zeitpunkt gültigen monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) (BBG) übersteigt." Das wäre derzeit ein nötiges Kaptal von 33800€

    Wo die BBG in 7 Jahren liegen wird und ob mein Kapital dann überhaupt hoch genug für eine lebenslange Rente wäre, weiss ich heute nicht. Es ist aber irrelevant, sollte sich an den gesetzlichen Bestimmungen nicht noch grundlegend etwas ändern, dann wird auch der Betrag als Einmalbetrag ausgezahlt und er wäre wieder aus der Statistik raus.

    besteht da schon eine gewisse Schieflage zu manchen, die das Glück hatten, beim richtigen Arbeitgeber zu landen

    Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

    Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.

    Eindeutig nicht. Grund für die PKV wäre niemals die Geldersparnis gewesen.

    Rückerstattungen muss man nicht mitmachen, wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt. Und IGEL Leistungen versucht man mir als GKV Versicherter auch immer mla wieder anzudrehen.

    Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren

    Völlig klar, die Frage ist aber, falls man es finanziell rechnen möchte, wieviel mehr Netto man im gesamten Arbeitsleben gehabt hätte. Dieses muss man konsequent als private Rücklage ansparen. Ggf. geht sowas auch teilweise AG-finanziert, falls die PKV dies durch höhere Beiträge als Altersrückstellung anbietet.

    Dazu kommen im Alter ggf. auch noch Einsparungen bei KV-Beiträgen von einer BAV.

    Alleine dadurch, dass man alles vorfinanzieren muss (außer, man möchte den Aufwand treiben, jeder Rechnung sofort einzureichen und zu hoffen, dass die PKV schnell genug überweist) muss schon eine gute Rücklage vorhanden sein. Ich habe das Jahrzehntelang bei meiner Mutter mitbekommen.

    ob das die PKV auch wirklich zahlt

    Wenn ich sehe, was die GKV bei mir die letzten 20 Jahre nicht gezahlt hat, dann kann das bei einer PKV nicht weniger sein.

    Aber am Ende bleibt es Spekulation. Ich kenne weder die PKV-Verträge von ca. 2005 noch weiss ich, was ich damals oder heute für meine PKV zahlen würde. Ich weiss nur, dass ich bei der heutigen BBG lieber den selben Betrag für meine individuelle Versicherung aufbringen würde wie den Betrag in ein Solidarsystem zu zahlen, das (wie anderen Stellen auch) immer mehr von oben nach unten verteilt und wo sich der Staat, der die Leistung einfordert, von seiner Zahlungspflicht entzieht.