Beiträge von fotoman

    Alter 60 Anlagehorizont noch ca. 23 Jahre.

    Nur zur Klarstellung für mich: Die Angaben sind kein Tippfehler? Vertragsende ist also im Alter von 83 Jahren? Damit gibt es wohl zwingend eine Einmalzahlung, so gut kann der Rentenfaktor niemals sein, selbst wenn man mit einem Alter von 100 fest plant.

    Was würdet ihr hier machen?

    Ich würde mir erst einmal überlegen, was das Ziel der LV ist, wenn diese erst mit 83 ausgezahlt werden soll. Also die typische Gesamtplanung der Finanzen und nicht die Betrachtung einer einzelnen Anlage.

    Woher ist bei einem Fondsgebundenen Vertrag die zukünftige Rendite bekannt? Lief der seit 2004 parallel zum ACWI IMI, wenn man die Kosten außer Acht lässt?

    Wenn diese zugesichert ist UND das Geld vererbt oder ggf. fürs Pflegeheim genutzt werden soll, dann würde ich schon deshalb den Vertrag laufen lassen. Das unter der Annahme, dass der Betrag im (zu frühen) Erbfall vollständig an die Erben geht.

    Ich glaube aber nicht an eine zugesicherte Rendite. Dann könnte ich (naja, jedenfalls mit Ende 60, meine Zustand mit Anfang 80 kenne ich genauso wenig wie die Strategie des Fonds) mit dem eigenen ETF darauf reagieren ohne mir dann wieder die Frage von heute zu stellen.

    Ist es aber so, wie ich eine Fondsgebundene Versicherung verstehe, dann ist die Höhe es genauso unplanbar wie beim ACWI IMI. Außerdem frage ich mich unweigerlich, was ich mit 83 mit so einer Summe noch will (== Gesamtplanung der Finanzen im Ruhestand).

    Ich würde aber auch nicht darauf spekulieren, dass ein ACWI IMI in 23 Jahren mind. 5,71% p.A. Nettorendite erwirtschaftet. Genauso wenig werde ich pers. darauf spekulieren, dass ich mit 83 noch problemlos in der Lage bin, mich um die Umschichtung meiner Finanzen kümmern zu können oder wollen.

    Ach so, ich gehe davon aus, dass die Person bis zur Rente keine Sozialleistungen beziehen wird. Sonst sieht es vermutlich wieder anders aus.

    Umschichtung in R+V-Exclusive (100 % Aktien Europa).

    Du vergleichst allen Ernstes einen ACWI IMI mit einem Europa-Fonds? 100% Europa bei dem Betrag mag zur Gesamteallokation der Finanzen passen (u.U. ist ja die Mio im weltweiten Aktien-ETF vorhanden), aber für mich niemals zur bisher erwarteten Rendite in den kommenden 23 Jahren.

    und in den ACWI IMI wechseln?

    Und dann? Wird die Person das Geld dort garantiert liegen lassen und sich eine Auszahlungsstrategie ausdenken, die ab einem Alter von 83 greift? Wieder unter der Annahme, dass das Geld nicht "einfach" nur vererbt/verschenkt werden soll.

    nur das so mancher Anbieter eine Mindesthöhe für Sparpläne vorsieht

    Jeder sucht sich den Broker, der zu einem passt. Es gibt offensichtlich Leute, die für den Handel ohne Sparplan freudestrahlend 0,25% des Handelsvolumens zusätzlich ausgeben.

    Bei Scalable liegt das Limit bei 1 Euro, da könnte man (wenn SC das anbieten würde) auch mehrere Sparpläne am Tag laufen lassen und die 10€ über 10 Stunden verteilen.

    Ich finde das Wöchentliche sehr praktisch für Zeiten, in denen nicht klar ist, welche Tendenz sich durchsetzt.

    Dafür wäre mir die Festlegung der Uhrzeit viel wichtiger. Und das möglichst bis kurz vor der Börsenöffnung am Ausführungstag.

    Leute, überlegt doch mal worum es hier geht: 200€ Sparplan für einen Einsteiger.

    Bei ca. 20 Handesltagen im Monat sind das 10€ mit einem täglichen Sparplan. Oder zweimal 5€, einer morgens um 10 Uhr und einer nachmittags um 16 Uhr.

    Bei Thesaurierer passen die Auszahlungen durch ein Wunder bei jedem!

    Die Stückelung von derzeit 167€ je Acc-ETF-Anteil ist für mich noch unpraktischer wie die unplanbare Höhe der Ausschüttungen.

    Aber was sollen mir die Zwangsverkäufe in der Auszahlphase bringen, wenn ich zusätzlich eh noch mehr verkaufen muss?

    Wenn das bei Dir so ist.

    Bei anderen reichen die monatlichen Renten fürs Leben (aber nicht für neue Sparraten oder die Dezemner-Rente für die VAP), womit die Dividenden der Dist-ETFs die VAP zahlen ohne dass ich extra dafür nochmal Anteile verkaufen muss.

    Nur so kann ich grob die Ideen von Finanztip abbilden, wo das Geld für die VAP immer vom Himmel gefallen kommt und zusätzlich zur Verfügung steht.

    Wow 4 Anpassungen von Sparplänen pro Jahr werden Dich sicher erschöpfen.

    Es lebe die 1-ETF Lösung mit 8 Anpassungen des Sparplans (für die Monate ohne Ausschüttung müsste man die Sparrate wieder zurück setzen). Und wehe, die Sparpläne laufen normalerweise über das Referenzkonto (warum sollte ich dafür auch noch einen Dauerauftrag einrichten), dann wird es noch mehr Aufwand.

    Daher investiere ich die Ausschüttung lieber einzeln (und meist nicht in den ETF, der sie generiert hat) oder nutze sie für anderes.

    Ich möchte noch weitere 60.000 € investieren (in monatlichen Tranchen von je 10.000 €)

    Der Einmalkauf kostete Dich 0€, der Verkauf aber 25,95€?

    Ich komme mit einem Kauf am 05.08. (FTSE All-World Acc) bei ca. 167,80€ und einem aktuellen Kurs von ca. 166,80€ auf ca. 60€ Kursverlust, nicht auf 158€.

    Sollten in den 158€ die Gebühren mit eingerechnet sein, dann sind diese unwiderbringlich verloren.

    Ich würde an Deiner Stelle den FTSE All-Wolrd liegen lassen und den FTSE All-Cap für das nächste Investemtn nutzen. Außer bei einem (m.M.n. zeitgemäßen) Broker, bei dem der Verkauf nur 1-2€ kostet.

    Das ist doch nicht der Punkt. Es geht darum was für ein Auto man sich holt, das einfache oder das doppelt oder 5x so teure als Neuwagen

    Ist das so? Da wird das Budget auf dutzende von Einzelposten aufgeschlüsselt (der Statistiker freut sich darüber), aber die Aufschlüsselung nicht in Frage gestellt und lieber eine Klapperkieste (am Besten noch von Privat ohne Gewährleistung) empfohlen, weil man selber KFZ-Mechatroniker ist und das deshalb mit Sicherheit gesamthaft billiger sein "muss".

    Ich muss wohl überlesen haben, dass die Finanzierung über >10 Jahre lief, um mit dem Geld (dann wären es 20k€ gesesen, Zinsen nicht abgezogen) ansatzweise auf einen Neuwagen zu kommen. Die Versicherungskosten geben auch keine Hinweis, es ist weder die Steuer noch die SF bekannt.

    ein Verlust von 50-60% würde mir persönlich schlaflose Nächte beschweren

    Jeder, wie er/sie will und sich wohl fühlt. Mir ist meine aktuelle Cash-Quote von 21% (wenn ich nur Aktien und Cash als Netto betrachte) viel zu hoch.

    Daher stellt sich mir die Frage, ob ich Teile vom Cash für irgendwas "sinnloses" ausgebe, von dem ich bis vor ein paar Wochen nicht wusste, dass ich es überhaupt will bzw. was mir derzeit zu teuer und nicht zwingend nötig ist. Oder stecke ich Teile davon in eine weltweiten Aktien-ETF, da ich dort sowieso allerfrühestens in 7 Jahren (eher in 15) mit dem Entsparen beginne.

    wie viele von den 100% Aktienetfleuten noch übrig sind

    Schon sind wir wieder bei den angeblich 100% Aktien. Darauf werde ich nie kommen, mehr wie die ca. 92% Aktienquote, die ich Ende 2025 mal hatte (wieder nur mein ETF-Depot und meine Cash-Reserven) ist für mich unrealistisch. Ich spare weder die Instandhalktungs-Rücklage für meine ETW noch das Geld fürs nächste Auot in Aktien.

    Außerdem muss für mich ein Liquiditätspuffer (teils in Geldmarkt-Fonds, teils als Tagesgeld) muss bei mir immer vorhanden sein, auch wenn die Lebenshaltungskosten (heute und in der Rente) anders abgedeckt sind.

    Wenn ich mir den Verlauf meines Aktien-Fonds und Mischfoinds von 2000-2015 (bzw. 2021, als beides umgeschichtet wurde) ansehe, dann war der Aktien-Fonds trotz des unverschämten Ausgabeaufschlages und der hohen TER der bedeutend bessere.

    Aber auch bei höherer Inflation schwanken Anleihen wesentlich weniger als Aktien.

    Und schon ist man m.M.n. wieder bei einer Aussage, die nur dann relevant ist, wenn man so Konstrukte kauft wie Anleihen-ETFs, die stur nach Restlaufzeit ihre Anleihen verkaufen. Egal, ob das im aktuellen Umfeld sinnvoll ist oder nicht. Für mich wird das erst etwas, wenn ich mich nicht mehr um meine Finanzen kümmern kann/will und ich mir davon eine Reduktion eines Kurseinbruches vom Depot erhoffe.

    Aber auch deshalb passt für mich die Ausgangsfrage nicht, da man diese beiden Arten der Anleihen-Nutzung im eigenen Portfolio unterscheiden sollte. Werden die Anleihen blind und unabhängig von der Marktlage, lange vor Laufzeitende getauscht (der typische Anleihen ETF, wie er auch im LifeStrategy ETF enthalten ist) oder werden sie bis zum Laufzeitende gehalten mit der Option, sie vorher verkaufen zu können (im Gegensatz zu Festgeld), wenn man das Geld benötigt.

    Klar, das muss jeder für sich rechen. Dann sollte man aber auch korrekt rechnen und den Teil der Mobilitätskosten, die der Freizeit zuzuordnen sind, dieser zuordnen. Mind. bei den Verbrauchskosten ist das mit beliebig viel Aufwand machbar, bei der Größe/Ausstattung des PKWs ggf. auch.

    Und so geht der (m.M.n. sinnlose) Aufwand dann weiter. Wie viele der Verpflegungskosten sind eher der Freizeit zuzuordnen und nicht der (gesunden) Grundversorgung.

    Das ganze ist für mich bei der Mobilität auch noch mit dem zusätzlichen Zeitaufwand zu verrechnen, den mich eine Reduzierung der Mobilitätskosten an anderer Stelle kosten würde. Freizeit bringt zwar keine Einnahmen, ist für mich aber auch wertvoll.

    Bei 35km Arbeitsweg würde ich mir einen anderen Job suchen oder umziehen.

    Ich nicht und ich ärgere mich mittlerweile, dass ich vor 23 Jahre die falsche Entscheidung getroffen habe (zweimal im Monat die 40km auf eigene Kosten anstatt den Arbeitsweg (davon bei mir 95% nahezu immer freie BAB) in Kauf zu nehmen und an einem attraktiveren Ort, u.U. sogar die letzten Jahre ohne Auto, zu leben.

    Mittlerweile ist mir der Umzug nach München zu teuer. Da reicht auch das Gegenrechnen eines abgeschafften PKW nicht.

    Wieso wird einer der dicksten Kostenblöcke nicht hinterfragt?

    Hinterfragen heißt nicht, dass man sie abschaffen oder grundlegend ändern kann.

    Ich werde hier, wo ich nunmal lebe, so lange es irgendwie geht ein Auto besitzen und fahren und wäre auch bereit, an anderer Stelle dafür Einbußen in Kauf zu nehmen, wenn das nötig sein sollte. Bis es sowohl hier auf dem Land wie auch in München wieder einen akzeptabelen ÖPNV geben sollte, wird es eher noch 20 Jahre dauern (und dann geht die Ausbesserung der Infrastruktur wieder von vorne los). Der nächste Autovermieter ist ca. 1h Fahrzeit mit der Bahn (wenn diese denn fahren sollte) entfernt.

    Wirst Du mit dem Lehramt später verbeamtet? Oder fällt das wegen Vorerkrankung ggf. auch in den Bundesländern flach, in denen die Lehrer verbeamtet sind?

    Als Beamte(r) brauch man m.W.n. eher eine Dienstunfähigkeitsversicherung. Ob es sich dann lohnt, vorher eine klassische BU abzuschließen, weiss ich nicht.

    Ich halte allerdings auch den Beitrag nicht für zu hoch, was aber eher an meiner eigenen (uralten und mittlerweile gekündgiten) BU liegen mag.

    Haltet ihr die BU trotz des hohen Beitrags und des Leistungsausschlusses für ökonomisch sinnvoll, wenn sie für die pure Absicherung nicht zwingend erforderlich (aber natürlich bei früher BU dennoch hilfreich) wäre?

    Womit rechnest Du denn im BU Fall? "Nur" ein paar Jahre BU und danach entweder Rückkehr in den alten Beruf oder in einen Neuen. Oder dem Worst Case, also BU+EM lebenslang in jungen Jahren?

    Wenn Du aus dem Erbe bis an Dein vermutliches Lebensende 2000€ Netto (inkl. Infaltoinsanpassung) im Monat entnahmen kannst, dann halte ich eine BU für sinnlos.

    Dafür muss das Erbe aber (aus meiner Sicht) schon sehr groß sein. Lasse ich es mal 1 Mio sein und Du wirst ohne Verbeamtung mit 30 BU und damit auch EM (sonst könntest Du ggf. einen anderen Job machen, erhälst aber trotzdem die BU Rente). Die EM Rente ist aber minimal.

    Die Mio mit 23 ist mit viel Glück (die Marktlage musst Du selber einschätzen) in 7 Jahren 2 Mio nominal, eher "nur" 1,5 Mio. Bei 2 Mio dürfte es grob reichen, um mit 3% Entnahme im Jahr und einem durchschnittlichen Marktverlauf (also auc den Crash nicht vergessen, der statistisch irgendwann kommen dürfte) in den kommenden 60-70 Jahren Deine 2000€ Netto zu erhalten. Wenn Du Dich intensiv drum kümmerst, vermutlich auch mehr.

    Wenn das Erbe "nur" bei ein paar 100k€ liegt (bitte nicht falsch verstehen, das ist sehr viel Geld, reicht aber nicht, um in 10-15 Jahren Deinen Lebensunerhalt für die kommenden 50-60 Jahre zu finanzieren, eine hohe Rente wirst Du dann noch nicht haben) dann reicht das Geld m.M.n. nicht, um davon den vollständigen Lebensunterhalt ab Anfang 30 oder 40 zu bestreiten.

    Dazu stellt sich natürlich die (vermutlich für Dich derzeit nicht beantwortende) Frage Deiner Zukunfstplanung. Bei Heirat mag die Partnerin im BU Fall den Lebensunterhalt erwirtschaften, ggf. dauert eine BU nur ein paar Jahre oder Du kannst Dir nebenher ein neues Standbein aufbauen.

    Falls Du die 108€ aufbringen kannst und später nicht mit einer Verbeamtung rechnest, würde ich die BU abschließen. Im Zweifel kann man sie kündigen, sobald die eigene Absicherung wirklich gegeben ist (obige Zahlen sind alles nur Spekulatoin von mir).

    Dazu ggf. überlegen, ob die Zahlung bis zur Eigenfinanzierung ausreicht oder ob es ggf. ein dynamischer Vertrag ist. 2000€ heute haben in 15 Jahren nur noch eine Kaufkraft von heuigen 1300-1500€. Im vollständigen BU Fall musst Du nach Ende des Krankengeldes davon auch die Krankenkasse zahlen.

    Der Makler bekommt zu einem Zeitpunkt viele Kleinorder, die in Summe einem sehr großen Auftrag entsprechen. Alleine dieses Volumen wird den Kurs nach oben ziehen.

    Soweit die Theorie.

    Wenn ich mir die Abrechnungen bei Scalable Capital ansehe, seitdem sie selber eine Börse betreiben, dann sind die Abrechnungen entwerde seit Jahresbeginn mit Absicht falsch, oder die Kurse bei Ordererstellung durch SC sind grundsätzlich teurer wie bei Ausführung der Order:
    Sparplan über 500€
    Ordererdstellung 11:14.31: 4,882602 Stück
    Ausführung bestätigt: 11:14:32: 4,892367 Stück

    Ob SC für den selben ETF noch weitere Sparpläne im Mio-Höhe hat (falls das reichen sollte, um die Börse zu beeindrucken), die der Market Maker von SC ggf. sogar schon Tage vorher kennt, wird bei illegalem Handeln wohl die Aufsicht irgendwann heraus finden. Bis dahin bin ich froh, dass mir SC die Arbeit des eigenen Handels abnimmt, auch wenn das ein par Cent kosten sollte.

    U.U. macht sich mal jemand der Aufwand, die Kurse sekundengenau über die SC API zu protokollieren und für die eigenen Sparpläne auszuwerten.

    Mich stört mittlerweile viel mehr die Berechnung des Depotwertes vom Broker auf Basis des Aktienkurses und nicht auf Basis des aktuellen Briefkurses.

    Bei Lebensmitteln zu sparen, um sich beim Auto zu gönnen ist meiner Meinung nach unklug

    Es ist immer die Frage, was Sparen überhaupt heißt. Der eine will jeden Tag frisch kochen, der nächste kocht, bei gleicher Qualität der Lebensmittel und Zubereitung, für 1-2 Tage vor und kombinert die übrig gebliebenen Sachen zu einem neuen, genauso gesunden und guten Essen.

    Nun ja, wieder dazugelernt. Wenn einer so tut als es gäbe nur das Einkommen. Irreführend. Unfair sowas.

    Warum irreführend? Nur, weil mein Einkommen weit oberhalb der 2000€ im Monat lag, muss ich dies nicht für die Lebenshaltungskosten ausgeben ohne auch nur entfernt in die Nähe eines frugalen Lebensstils zu kommen.

    In der Fall käme ich aber nie auf die Idee, einen Konsumkredit für ein Auto aufzunehmen, wenn das nicht zufällig eine nahezu kostenneutrale Finanzierung sein sollte.

    Ich versuche mit dem zu wirtschaften was mtl. an Einkommen reinkommt

    Selbst dann zählt eine Steuererstattung zum Einkommen. Bei 35km Arbeitsweg sollte das als AN dabei locker 600-1000€ im Jahr Rückerstattung geben. Also 50-100€ zusätzlich jeden Monat ob den 2. Kalenderjahr.

    Sollte dieses Geld schon in das monatlich Einkommen eingerechnet sein (genauso wie ggf. Weihnachts- oder Urlaubsgeld), dann frage ich mich schon, ob ich so einen Vollzeit-Job dauerhaft machen würde.

    Meiner hat aktuell noch so ca. Wert von 4k. Normalerweise würde ich jetzt bald verkaufen

    Wie kannst Du einen PKW verkaufen, für den noch eine Finanzierung läuft?

    Oder sind die 200€, die als Finanzierung genannt sind, mittlerweile 200€ Rücklage für den nächsten PKW?

    Immer noch gut. Aber eine Täuschung ist es trotzdem.

    Was heute alles als angebliche Täuschung gilt. Die Konditionen sind ganz klar angegeben, wer nicht rechnen kann oder will, es selber Schuld.

    Mag sein, dass die Werbung etwas anderes sagt, das hat andiii_98 aber nicht genannt.

    Bei mickrigen 2,5% p.A. bleibe ich gleich bei meinem Broker bis der unerwartet ab morgen die Zinsen halbiert. Dagegen sind die 2% p.A. als Bestandskunde bei meinem TG schon fast eine Frechheit, insb. da es quasi keine Einlagensicherung geben dürfe (Frankreich ist ja schon pleite).

    Dann bleibt als Alternative nur ein ETF auf den S&P 500 und dazu ein FTSE All-World ex USA ? Oder ein MSCI World ex USA.

    Wenn Dich die ca. 0,1% SpaceX so sehr stören (und die vermutlich nicht viel mehr an OpenAI und Antropic, wenn die mal an die Börse gehen) dann u.U. ja. Da machen auch die ca. 32% Kurskorrektur (wenn der FTSE All-World zum ATH gekauft hätte) nicht viel aus.

    Dagegen haben die 9-10% Small Cap des FTSE All-Cap einen größeren Einfluss auf den Index/ETF.

    Die Zeiten, wann Index und danach der ETF selber angepasst wurden, sind hinlänglich bekannt. Das war nicht zum IPO. Aber ich suche das nicht im SpaceX Thread wieder raus, das ist mir nämlich egal, daher bespare ich einen ETF, des das Rebalancing für mich übernimmt, und keine 3700 Einzelaktien. Beim All-World (Dist) kann ich sogar grob abschätzen, wieviel Dividende er ausschütten wird. Bis das beim All-Cap bekannt ist, werde ich darein nichts investieren.

    habt ihr Tipps wie man als Single mit einem gesamten Monatsbudget von unter 2000€ einen durchschnittlichen Lebenstil führen kann? Laut KI ist das eher unrealistisch solange man nicht auf Urlaub verzichtet usw.

    Nur weil die KI etwas haluziniuert, muss das nicht stimmen.

    Das geht schon bei den Mietkosten oder dem Urlaub los. Der eine muss jedes Jahr drei Fernreisen machen, der nächste ist damit zufrieden, wenn er im Urlaub in D sein Hobby ausleben kann und sich damit ggf. den Großteil der Reisen finanziert. Genauso, wie der eine in München jedes Jahr umzieht und der andere dort seit 20 Jahren mit einem Altmietvertrag lebt.

    Bei mir sieht es so aus, sogar ohne Urlaubskosten ergibt sich eine Gesamtsumme von 1.900€

    Es ist bei dir halt so, für mich pers. wären einige Kosten viel zu hoch.

    Mir reicht z.B mein Mobilfunkvertrag mit "mickrigen" 15 GB und 5€ im Monat (ohne Roaming in die Schweiz, brauche ich auch nicht), Streamingdienst benötige ich bisher nicht.

    Also wenn hier jemand sagt er hat nur die hälfte an Fixkosten wie ich dann klingt das unvorstellbar es sei denn er wohnt nicht alleine und besitzt kein Auto.

    Ich rechne nicht meine Fixkosten für jede Microkategorie aus, sondern prüfe meinen Verbrauch am Jahresende. Ohne Sparraten (aber mit Versicherungen) und ohne Rücklagen fürs Auto, aber mit allen laufenden Kosten, bin ich seit Jahren unter 2000€ im Monat. Darin sind auch gut 800€ für die Wohnung (warm, umlegbare Nebenkosten dürten unter 40€/Monat sein), 70€ Strom und 50€ Internet enthalten.

    Ach so, ich bin Single und männlich, daher wohl meine geringeren Kleidungs- und Drogeriekosten im Monat. Wohnhaft südlich von München. Selbst mit der max. erlaubten Mieterhöhung (das hat mein Vermieter früher nie gemacht) läge die Kaltmiete für 54qm in meine früheren Wohnung heute bei ca. 730€. Warm kann ich nicht abschätzen, da ich nicht weiss, ob dort heute immer noch mit Öl geheizt wird.

    Aber woher soll ich denn 10k für ein altes Auto ansparen?

    Es wird Dir niemand Deinen Lebensstil auseinander nehmen können, der ist nunmal viel zu individuell. Alleine die 150€ Spritkosten können beruflich zwingend nötig sind (trotz sparsamer Fahrweise) oder vieles ins Freizeitbudget fallen.

    Deine Steuerrückerstattung (wenn es keine 150€ Spritkosten auf Freizeitbudget sind) hast Du vermutlich schon eingerechnet?

    Wenn jemand seinen All-World stoppt und ab September den All-Cap bespart, entsteht doch keinem ein Schaden?

    Das wird man erst in ein paar Jahren/Jahrzehnten wissen, falls man so lange durchhält.

    Auf Jahressicht hat der SPDR ACWI IMI (*) gegenüber den FTSE All-World 0,83% Mehrrendite erwirtschaftet, über die letzten 5 Jahre dagegen eine Unterrendite von 1,56%.

    Alles gemäß justetf mit den Acc-Varianten:
    https://www.justetf.com/de/etf-compari…in=IE00B3YLTY66

    Aus 100k€, die man am 27.08.2021 investiert hätte, wären also entweder 169310€ Brutto (156513€ Netto) oder 170870€ Brutto (157785€ Netto) geworden.
    Ob Du die 1272€ als "Schaden" ansiehst ist genauso offen wie die Frage, was sich die kommenden 5-30 Jahre tut.

    Warum jetzt jemand wechseln sollte, wenn er vorher den FTSE All-World und keinne SC-ETF zusätzlich hatte, ist mir ein Rätsel. Aber die Ideen der Anleger ändern sich u.U. täglich mehrmals.

    (*) ACWI IMI wurde zwangsweise als Vergleich genommen, da es nur für einen ETF darauf reale Daten der letzten 5 Jahre gibt.

    Aber wieder nur stumpf nach Marktkapitalisierung?

    So lange ich keinen ETF finde, in dem ich auch in die nicht börsengelisteten Unternehmen investieren kann (also sowas wie ALDI, Schwarz, Würth, Trigema und wie sie weltweit alle heißen mögen), bleibt die Gewichtung der börsengelisteten Unternehmen nach Marktkapitalisierung für mich die beste Wahl.

    Wer anderes möchte, darf gerne selber basteln und sich am Ergebnis erfreuen.

    Vanguard hätte hier echt eine Möglichkeit gehabt was extrem Günstiges und Ausgewogenes zu bringen.

    Wohl eher das, was Du für Deine Strategie als ausgewogen definieren würdest?

    Was willst Du denn ausgewogen haben: alle Sektoren mit der gleichen Gewichtung, alle Länder mit der gleichen Gewichtung, jede Aktie mit der gleichen Gewichtung.

    Aber was genau ist denn konkret das Problem sich einfach kurz innerhalb ner Minute zu registrieren ?

    Obwohl ich hier nur angemeldet mitlese (und schreibe) finde ich über Google durchaus auch für mich interessante Beiträge. Also am Ende das, was hier schon als Finanzbildung genannt wurde, und zwar auf dem Weg, den ich bevorzuge.

    Wenn FT die Suche (und damit heutzutage halt auch die KI) nicht will, ist es so und ich kann nur hoffen, dass sie dies anhand der Besucher und Regsiterierungen schnell negativ merken.

    Nochmal, es ist so nicht barrierefrei.

    Gilt dieser ..... mittlerweile auch für Foren? Und was soll an einer Anmeldepflich unzulässig sein, hunderte von kommerziellen Nachrichtigenseiten verlangen dies ebenfalls ohne bisher abgemaht zu werden.

    auf der Finanztip Website hat er ja auch alle Infos ohne Anmeldung.

    Ich habe dort zu Frage einer (für mich nicht verständlichen) Besteuerung eines geerbten Immobilienfonds nichts gefunden. Und so gibt es extrem viele Themen, die dort nur allgemeingültig beschrieben sein können, zu denen es dann aber mit einer guten Suche zügig die gesuchten Ergebnisse gibt. Also keine Suche, die nur nach korrekten Zeichen sucht und mir dann 26 Ergebnisse liefert, von denn 25 nicht passen.

    Erst die Suche über Google hat mich zum passenden Thread hier im Forum geführt, um mit der Info und weiteren Infos aus dem Internet zu einer für mich hinreichenden Lösung zu kommen.

    Aber vermutlich soll man demnächst auf 20 Einzelseiten die meist schlechte lokale Suche bemühen, um mit erheblichen Mehraufwand zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen.

    Und noch logischer wird es, wenn man wie ich vermutet, dass im AVD eh nix ausgeschüttet wird.

    Was hat das AVD ab Anfang 2027 mit einer ETF-Emittieurng Ende 08/2026 zu tun?

    Der IE000CVUM3N6 (All-Cap Dist) wird an Xetra und an der Börse Stuttgart bereits gehandelt:
    Xetra 24.08.2026: Tagesumsatz in Stück: 315.359

    Das Problem für die Broker dürfte eher sein:
    Min. Quotierungsvolumen (Xetra): 100.000 EUR
    Und das bei einem Kurs unter 5€/Stück.
    Unter 25.000 Stück ist anscheinend derzeit kein Handel an Xetra möglich, und da auch noch kaum ein Verkäufer Anteile verkaufen dürfte, müsste der Market Makter erst einmal Anteile für 100k€ kaufen ohne das Interesse der Privatanlager abschätzen zu können.

    Also bündeln sie das Interesse erst einmal auf den uninteressanten Acc-ETF. So kann auch keiner auf die Idee kommen sich eine erhoffte Ausschüttungsrendite auszudenken.

    Der IE00B3RBWM25 (FTSE All-World Dist) hat dagegen ein Min. Quotierungsvolumen: 2.500 Shares.

    Sonderwünsche dann ja vielleicht auf Nachfrage.

    Das dürfte, wie bei allen ETFs, die es als Acc und Dist gibt, am Ende der selbe interne ETF sein, von dem einige als Acc und einige als Dist verwaltete werden.

    Sieht man auch schön, wenn man z.B. das Fondsvolumen des FTSE All-World auf extraETF und Finanzfluss vergleicht. FF hat das früher mal in einem ihrer Videos zur ETF-Suche beschrieben.