Jetzt bin ich neugierig: Welche anderen Wege meinst Du?
Dass ich von "Einkommen generieren" gesprochen habe und nicht von Vollzeitjob mit gleichem Gehalt wie bisher hast Du sicher gelesen.
Selbstständigekeit, Versilberung eines bereits vorhandenen Hobbies, Etablierung eines neuen Hobbies, das man (zunächst) als Nebenerwerb zu Geld machen kann.
Ja, ich belibe imt Absicht so vage, da ich weder Dich noch Deinen Wohnort kenne.
Mir persönlich ist bewusst, dass ich schon (vor 6 Jahren) mit 50 in meinem erlernten und danach ansatzweise ausgeübten Job nur mit extrem viel Glück (oder guten Beziehungen) irgendwo in Deutschland (ja, Umzug wäre trotz ETW immer eine Opton gewesen, wenn diese mir mein Einkommen absichert) wieder einen Angestelltenjob bekommen hätte. Dafür war ich (als Informatiker) viel zu lange in einem Bereich tätig, der mittlerweile relativ veraltete Technik genutzt hat.
Zumindest scheint unserem Gesetzgeber das Problem bekannt zu sein, schließlich wird das Arbeitslosengeld für Ältere länger gezahlt.
Zwei Jahre, dann bist Du 60 und immer noch mind. 3 Jahre von der Rente entfernt.
Ob Du bis dahin wieder etwas Neues gefunden/aufgebaut hast, das Dir mehr wie Grundsicherung bringt (die mit passendem Eigenkapital keine Lösung sein dürfte) oder Dir wenigstens die Kapitalentnahme etwas abmindert, kann ich nicht abschätzen.
Das ist schon sehr oberflächlich,
Klar, soll ich Dir jetzt empfehlen, Dein Fotohobby zu Geld zu machen, beim nächsten Logistigkbetrieb (mit dem u.U. vorhandenen 7.5T Führerschein oder gleich einer Umschulung zum LKW-Fahrer) anzufangen, Autor zu werden, eine YT-Kanal über Deine Hobbies zu starten, in einem Themenbereich, den Du schon kennst und einschätzen kannst, mit Gebrauchtwaren zu handeln oder was es noch an hunderten Möglichkeiten gibt, selbstständig im Nebenerwerb Geld dazu zu verdienen? Nein, dafür muss man die Person schon sehr gut kennen.
Dein Ausgangsposting hört sich nicht danach an, als ob Du mit 60 (nach dem Ende von ALG1) Grundsicherung beziehen wolltest (oder gar dürftest, wegen fehlendem Eigenkaputal).
Natürlich rutscht da keiner in die Armut bzw. Bürgergeld.
Wenn das so "natürlich" ist, hast Du wohl das Geld für Hebelgeschäfte auch noch übrig?
Ich kenne einige, die einen ATZ-Vertrag (Ende 50 mit ca. 90% Lohn) abgelehnt haben, weil sie dann mit 63 und Abschlägen hätten in Rente gehen müssen und ihnen damit das Geld nicht gereicht hätte.
Für mich wäre es noch nicht einmal klar, dass ich ohne Job noch einen Kredit über ein paar zehntausen Euro für PV+Speicher+Wallbox+eAuto bekomme. Und ohne hohen Stromverbrauch oder sehr viel Hobby-Fahrerei muss sich das erst einmal rechnen bevor es wieder erneuert werden muss. Wenn Du aber so drauf bist wie mein ehemaliger Chef, dann baust Du das einfach selber aufs/ins eigene Haus und hast nur geringe Materialkosten.
zum annähernd gleichen Gehalt.
Leben vom Vermögen oder von etwas weniger Geld ist für mich ein großer Unterschied. Außer das Vermögen reicht für den Lebensstil, der einem vorschwebt.