Beiträge von Lena33

    Ist es nicht so, dass die BAP eben korrekt begründet werden muss? "Wir holen eine falsch begründete BAP jetzt nach" - ist das eine korrekte Begründung? Das implizierst du ja; hast du einen Verweis oder kannst du mir erläutern, warum das möglich sein sollte?

    Nachtrag: Vielleicht verwechselst du eine generelle BAP für den gesamten Tarif (also alle Mitglieder) mit einer "Strafgebühr" nur für mich? Letzteres wäre unzulässig, ersteres würde die Debeka natürlich machen, wenn genug Mitglieder klagen. Das wäre in der Höhe für den Einzelnen aber wohl vernachlässigbar.

    Bevor du klagst oder irgendetwas machst, setze dich mit dem System PKV auseinander. Da hast du einiges aufzuholen.

    Ist es nicht so, dass die BAP eben korrekt begründet werden muss? "Wir holen eine falsch begründete BAP jetzt nach" - ist das eine korrekte Begründung? Das implizierst du ja; hast du einen Verweis oder kannst du mir erläutern, warum das möglich sein sollte?

    Nachtrag: Vielleicht verwechselst du eine generelle BAP für den gesamten Tarif (also alle Mitglieder) mit einer "Strafgebühr" nur für mich? Letzteres wäre unzulässig, ersteres würde die Debeka natürlich machen, wenn genug Mitglieder klagen. Das wäre in der Höhe für den Einzelnen aber wohl vernachlässigbar.

    Eine BAP "nur für dich" gibt es nicht. Es gibt nur eine, wie du schreibst, "generelle" BAP. Die Begründung der BAP ist ein reiner Formalismus. Die Leistungsausgaben überschreiten die Ausgaben mit denen man gerechnet hat. Dann begründet der Versicherer die BAP beim nächsten mal halt rechtskonform. Trotzdem wird er anpassen. Deine ganze Mühe war dann quasi umsonst, falls du privat versichert bleibst. Der Kampf lohnt sich nur, wenn du in die GKV wechselst und die zukünftigen BAPs dich nicht tangieren.

    Ich würde es an deiner Stelle sein lassen, außer du hast vor in die GKV zu wechseln. Langfristig wirst du die 10k mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückzahlen dürfen. Die Abweichung zur Kalkulation war ja vorhanden, dass sie "formal" nicht ganz korrekt ist, wird eine Anpassung in der Zukunft nicht verhindern. Das holt der Versicherer dann einfach mit den nächsten BAPs nach. Es lohnt sich das Prinzip der BAP zu verstehen und überhaupt das der PKV.

    einmal plus die Beiträge

    Nicht persönlich nehmen, aber der Mythos das diese Gruppe abwandert hält sich hartnäckig, wurde aber schon des öfteren widerlegt. Es ist zwar möglich, aber meistens hat man hier auch Familie, Eigentum, Arbeit, usw. sowas hält den überwiegenden Teil davon ab.

    Das meine Ignoranz jetzt besserverdienende aus dem Land treibt halt ich auch für eine eher waghalsige These.

    Auf dieser Einstellung ruht man sich aktuell aus, weil man Äpfel mit Birnen vergleicht. Deutschland 1980-2015 und 2015-2026 ist nicht zu vergleichen. Man verkennt, dass sich die Parameter drastisch ändern (werden) und es selbstverständlich zu erhöhter Abwanderung von Fachkräften kommen wird. Ist einfach nur eine logische Konsequenz.

    Über solche Bildchen heulen, und den Text dazu zu ignorieren, ist am Ende genau einer der Hauptgründe, wieso solche Bildchen eigentlich immer mehr zum Heulen sind.

    Aber ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass das noch von genügend kapiert wird, bevor der blaue Balken da an 40% kratzt.

    Das Bildchen hatte ich nicht ganz verstanden, da die AfD eine liberale Partei ist, die ganz sicher nicht Geringverdiener verteidigen wird. Es wird eher so sein, dass Gruppen, die ich erwähnt hatte, eher dazu neigen könnten das Kreuzchen bei Blau zu setzen.

    Und der Text zum Bildchen ist goldig. :D

    Hohe Einkommen wurden hier natürlich mitgedacht, da sie keinerlei Förderung benötigen. Das Gehalt erlaubt bereits problemlos ein normales Depot zu eröffnen können und für ihr Alter die Rentenlücke zu schließen.

    Bitte nicht persönlich nehmen, nur diese Paradigmen, die auf Ignoranz und Arroganz beruhen, treiben diese Gruppe dazu an, das Land zu verlassen.

    Ich hab auch noch nicht ganz verstanden, was genau an der AVD-Förderung die 70-120k’ler benachteiligen soll.

    Sie werden nicht benachteiligt, das AV Depot als Produkt ist für diese Zielgruppe nett und kann weg. Die Attraktivität des Produktes für diese Zielgruppe steht in keinem Verhältnis zur Attraktivität für Geringverdiener mit vielen Kindern. Also, hat auch keiner bei der Modellierung des Produktes an sie gedacht...

    Ich finde ja amüsant, wenn hier 70-120k als Einzelperson (nicht als Haushaltseinkommen, aber selbst dann) als Mittelschicht angesehen wird, obgleich das sowohl von der unteren und erst recht von der oberen Grenze weit über dem Median liegt. Etwas anderes ist das freilich, wenn wir hier die Münchener oder Frankfurter Mittelschicht meinen.

    Berlin und Hamburg darfst ruhig dazu zählen :)

    Und das sollte man eben ganzheitlich lösen. "Vermögen" und "Einkommen" ganzheitlich betrachten, Lösungen entwickeln, die für ein Gleichgewicht sorgen. Dafür braucht es halt bessere Strukturen, Daten usw. Das erfordert auch, dass man nicht von 12 bis Mittag denkt und mit der billigsten Lösung wieder nur Löcher stopft.

    Ich denke nicht das Menschen mit 70-120k benachteiligt werden. Glaube da gibt es Förderungen die man mit 30k nicht bekommt die obenrum greifen wie beispielsweise Beitragsbemessungsgrenzen.

    Beitragsbemessungsgrenzen wirken sich doch genau auf diese Gruppe negativ aus. jedes Jahr mehr einzahlen dürfen in das (marode) Sozialsystem ist eine Förderung?

    Ich finde das eine ungehörige Förderung, wenn man selbst Sparraten hat, von denen andere Familien einen Monat lang leben müssen. Aber ich bin auch in einfachen Verhältnissen groß geworden, vielleicht habe ich da ein anderes Empfinden.

    Denken in ganzheitlichen Lösungen ist ungehörig?

    Es müssen alle etwas davon haben. Vor allem darf die Last nicht ständig auf die Mittelschicht abgewälzt werden, nur weil es so einfacher erscheint. Sonst sind diese Menschen irgendwann weg. Ein hohes Einkommen bedeutet im Regelfall auch eine hohe Qualifikation, auf die man im Land angewiesen ist. Ohne den Beruf abzuwerten - eine Kassiererin wird sich am WIrtschaftswachstum wohl kaum signifikant beteiligen können. Irgendwann gibt es halt die Zielgruppe nicht mehr von der man schöpfen kann.

    Wer 70-120k macht sollte nicht auf ein paar hundert Euro Förderung angewiesen sein. Bei mediangehalt (2025) von 45k und durchschnittsgehalt von 52-62k (Google ki als quelle) ist man da schon fast beim doppelten Gehalt.

    Es geht nicht unbedingt um die Förderung, sondern um die sehr hohe Steuerlast. Ein Staat, der sich die Zielgruppe Geringverdiener ausgesucht hat, muss auch mit den damit verbunden Konsequenzen in der Zukunft rechnen.

    Die Steuerlast und die mangelnde Flexibilität schrecken ab. Als Angestellte, Single, ohne Kinder mit Einkommen ab 100k lohnt sich das Ganze nicht. Die Steuerlast im Rentenalter ist zu hoch.

    Es gibt hier auch eine fundierte Analyse von Capscale, wo zusammenfassend angegeben wird, dass sich das Depot wohl eher für Geringverdiener mit vielen Kindern lohnt (die Lieblings-Zielgruppe der Regierung) Altersvorsorgedepot vs. Nettopolice: Die mathematische Abrechnung - YouTube.

    Was bringt dir das genau, wenn du schon im Voraus weißt, dass du nichts abschließen wirst? Reine Zeitverschwendung. Vor allem, wenn dein Kumpel frisch im Thema ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass du Wissen abschöpfen wirst. Es könnte genau andersherum sein. Für dich also im schlimmsten Fall verlorene Zeit und vermeintlicher Ego-Booster und für ihn zwar kein Abschluss, aber dafür gutes Training für weitere Vertriebsgespräche. In allen Konstellationen geht er als Gewinner aus dem Gespräch raus.

    Salopp gesagt: Was nützt mir denn der tollste Übertragungswert, wenn eingereichte Rechnungen nach 5 Monaten wild zusammengekürzt erstattet werden. Wenn man sich im Tarif und beim Versicherer gut aufgehoben sieht, ist die Mitteilung des Übertragungswertes eines dieser eigentlich irrelevanten Infoschreiben, die wir uns in D so gerne hin und her schicken.

    Ich möchte meinen Versicherer nicht verlassen, bin super happy und zufrieden. Mir geht ging es eher darum, den Wert zu nutzen, um abzuschätzen, wie viel zur Seite gelegt wird und ob ordentlich Rückstellungen gebildet werden für die Zukunft. Dadurch, dass der Wert immer auf den Basistarif bezieht, bringt das scheinbar nicht viel bzw. lässt sich nicht ableiten.

    Was mich überrascht ist, dass du bereits jetzt (März 2026) den Übertragungswert zum Stand des nächsten Jahres (1.1.2027) mitgeteilt bekommst.

    Ich habe das Schreiben nochmal geprüft und es steht tatsächlich "Zum 1. Januar 2027"

    Mich würde interessieren, wie ich den Wert von über 28k jetzt bewerten kann? Heißt es, die Versicherung legt wenig, durchn., viel zur Seite?