Alos .... Ich habe VWL studiert. Wie bei allen, oder ich sage mal fast allen Wissenschaften, ist die Komplexität die Schwierigkeit. In der Theorie ist alles völlig rational, erklärbar, nachvollziehbar. Deswegen spricht man auch immer von einer ...-umgebung, sprich man schließt alle möglichen Wechselnwirkungen aus. Mal ein Beispiel aus der Praxis: Billard ist in der Theorie zu 100% berechenbar, schließlich gelten die physikalischen Gesetze, doch in der Realität ist jeder Billardtisch um enige Grad geneigt, wird kein Spieler die Kugel genau mit der berechneten Geschwindigkeit an der berechneten Stelle treffen. Auch hier reichen bereits wenige % Abweichung für größere Abweichungen. Das führt dann zur Chaostheorie. Und jetzt übertragen wir das mal auf 80 Millionen Menschen in Deutschland, dazu noch die Wechselwirkungen mit dem Ausland. Dann kommt sogar das Wetter dazwischen und schon haben wir eine ungeplante Dürre, sinkende Wasserstände mit Auswirkungen auf die Logistik und das sind nur Mini-Wechselwirkungen. Also sind wir wieder bei der Chaostheorie.
Beiträge von ThomasPfister
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Beim Thema Heim bin ich sehr gespalten. Aktuell betrifft das Thema Schwiegermutter. Seit 2018 ist sie in einem betreuten Wohnen untergebracht, vorher hat sie ein eigenes Haus gehabt. Schön ist das im Heim auch etwas geboten wird, Singen, Gymnastik, Film-Nachmittag etc. Allerdings wird ihr zuviel abgenommen. Mittlerweile kommen Aussagen von ihr "Das will ich nicht mehr machen", wie z. B. Briefe von Banken oder Versicherungen, sicher nicht immer das beste Erlebnis, lesen und verstehen zu müssen. Der beste Spruch von ihr kam vor ein paar Tagen "Ich hatte in Erdkunde eine 5 und seitdem will ich nichts mehr lernen". Und bei diesen Aussagen bekommt sie auch noch Unterstützung von den Mitbewohnern.
Gesteigert wurde das noch durch einen kleinen Schlaganfall, den sie vor 3 Jahren hatte. Da laufen die Gespräche mit den Mitbewohnern dann folgendermaßen ab "Ich habe heute wieder alles vergessen." - "Ja, ich auch" Also ziehen die sich gegenseitig nach unten.
Ich frage mich, wie wäre sie, wenn sie noch allein leben würde und quasi die Verantwortung selbst tragen müßte.
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Die konnten halt nicht rechnen, wie viel 6 Jahre Einzahlung bringen können.
Interessant wäre zu wissen, wie viele von denen heute in Führungspositionen sitzen.
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Bei mir spielte VL am Anfang und nun gegen Ende des Berufslebens eine Rolle. Am Anfang, weil ich schon damals durch Ferien-, Studentenjobs in VL eingezahlt habe und nun durch Abfindung verteilt auf zwei Jahre auch wieder.
Noch etwas allgemeines zum Thema: Ich halte die Konzeption der VL für falsch. Nur ein Beispiel, ein Millionärshaushalt durch Kapitaleinkünfte, der nur wenige Stunden in der Woche im Angestelltenverhältnis arbeitet hat Anspruch auf staatliche VL-Leistung. Gilt also umgangsprachlich nach dem Gesetz als arm.
Ein anderer Punkt - da spreche ich aus persönlicher und aus meiner Erfahrung als ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Schuldnerberatung: Vielen ist VL unbekannt und zu kompliziert. Ich kann mich da an meine Studentenjobs erinnern. Kollegen war es zu umständlich, obwohl der Arbeitgeber laut Tarifvertrag einen Anteil zahlen mußte. Und zu den Kollegen gehörten auch Studenten - "Ach, das lohnt sich doch nicht."
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Ich hatte meine VL immer direkt auf einen Hypothekenkredit zahlen lassen. Da ich die Rate nicht erhöhen durfte, war automatisch die Kreditbelastung auf meinem Girokonto um 40 € geringer.
Unter dem Strich habe ich also den AG-Zuschuss immer direkt auf meinem Girokonto gehabt und musste keine zusätzlichen Verträge haben. Das war für mich die beste Lösung.
Dafür gab es aber keine staatliche Förderung, oder?
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Ist die Frage Satire? Man nehme ein Blatt Papier, wenn zu teuer oder nicht vorhanden, dann genügt auch ein gebrauchter Briefumschlag und einen gebrauchten Stift. Notiere das Kündigungsdatum und lege den Zettel an einen Platz, den man regelmäßig aufsucht, evt. neben der Zahnbürste, Besteckschublade, neben den Unterhosen, vorausgesetzt die werden regelmäßig gewechselt.
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Ich sehe das sehr pragmatisch. Wenn die Bedingungen erfüllt sind erhalte ich vom Staat 80,- Euro für 400,- Euro, 20% Rendite, und dafür muß ich irgendwo eine Unterschrift oder eine Legitimation leisten. Das ganze über einige Jahr hinweg, bzw. bei einem Jobwechsel muß ich quasi eine zweite Bankverbindung für die Gehaltszahlung angeben. Dank Digitalisierung läuft die Anrechnung bei der Steuer heute automatisch. Resultat ein gigantisch hoher Stundenlohn.
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Falls Du damit das Unternehmen des großen Flusses meinst, dann
kauft man dort besser gar nichts... Mindestlohn, Unterdrücken der kleinen Händler, Gründung Betriebsrat, US Nähe zu Trump, Schichtarbeit - muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
Diese Beschreibung trifft so gut, wie auf jedes Unternehmen zu. Selbst die kleinste, regionale Dorfbäckerei hat keinen Betriebsrat, zahlt Mindestlohn und arbeitet in Schicht.
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Wie immer im realen Leben - Mitdenken hilft. Konkrete beispiele liefert immer das große A - Besprechungen von Büchern, vor dem Erscheinungstermin.
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Ich sehe das wie einen Vereinsbeitrag. Wenn ich gerne in meinem örtlichen Fußballverein bin, dann zahle ich auch gerne meine Beiträge, Steuern oder wie man das nennen mag.
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Natürlich ist die Zukunft ungewiss. Aber du hast jetzt zwei Varianten:
1. Nvidia weiterhin behalten. Einzelaktien sind sehr ungewiss und dank Mean Reversion ist die Chance auf weiterhin überdurchschnittliche Gewinne recht gering. Falls es nicht klappt, kannst du dich damit trösten, dass du insgesamt immer noch 1000% gemacht hast
2. Verkaufen, Abgeltungssteuer schlucken und in einem breiten ETF die Durchschnittsrendite abgreifen. Nochmal 3000% sind natürlich auf das Geld nicht drin
Ich wüßte, welche Variante ich hier wähle.
Ich auch. Eindeutig 1. Eben Geschmackssache.
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Aber ist das die richtige Frage? Dein Ziel ist ja nicht mit 8% relativ zu anno dazumal rauszukommen. Sondern 8% ab heute
Das ist klar. Nur ist die Zukunft ungewiss, also greift man nach der Vergangenheit und die Werte der Vergangenheit. Und wenn ich sage, ich habe zuletzt ca. 500% pro Jahr mit dieser Aktie gemacht, dann kann die Aktie schon ziemlich einbrechen damit ich morgen quasi nur bei 8% lande. Klar wenn diese eine Aktie nachgibt, muß quasi eine andere das ausgleichen. Daher spricht man ja auch von einem breit aufgestellten Portfolio.
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Meine Erlebnisse mit Nvidia: Ich habe im Jahr 2000 ca. 1.000 Euro in dieses Unternehmen investiert. Heute sind daraus ca. 36.000,- Euro geworden. Das entspricht einen Rendite von ca. 3.000 %, grob gerechnet entspricht das einer Jahresrendite vom ca. 500 %. Also könnte die Aktie bei mir über 90% fallen, und es wäre etwas ein Nullsummenspiel. Meine Zielrendite liegt so bei ca. 8% netto im Jahr. Jetzt kann gerne jemand mal ausrechnen, wie lange könnte ich diese Aktie halten, ohne weitere Kurssteigerung, damit ich nur bei meiner gewünschten Zielrendite liege. Ich will damit sagen, ich bin zufrieden mit dieser Aktie. Natürlich macht Nvidia nur einen kleinen Teil meines Depots aus - eigentlich schade. Natürlich ist alles möglich, und Nvidia kann morgen ein weiteres Wirecard werden.
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Weiß das die GKV?
Ein Teil wird über die GKV abgerechnet, ein anderer sind IGEL-Leistungen.
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Mal etwas zum Nachdenken:
Sind eigentlich Alle, die gegen die Attest-Pflicht ab dem ersten Krankentag sind, auch gegen die Bezahlung ab dem ersten Arbeitstag?
Und wissen eigentlich die Ärzte, die sich über die zusätzlichen Patienten in ihren Praxen beschweren, daß Patienten auch zahlende Kunden sind, die ihr Eigenheim mitfinanzieren?
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Für mich klingt das nach "früher war alles besser". Grundsätzlich fand ich Veränderungen immer spannend. Sie bedeuteten auch für mich, mal wieder über seine eigene Arbeit nachzudenken, raus aus den ausgetretenen Pfaden, Neuland erkunden. Klar, mal war es gut, mal weniger gut. Was ist den die Alternative, immer das gleiche, wie im Tiefschlaf. Das dabei Fehler oder zumindest keine Innovationen entstehen ist klar. Und jetzt bin ich ganz böse, das ist genau der klassische Vorwurf gegen Behörden.
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Ich gehe auf die 60 zu und habe schon so manche Reform erlebt. Mein Erfahrungen mit Änderungen: 1 / 3 befrifft mich nicht, 1 / 3 ist für mich positiv und ein weiteres 1 / 3 ist für mich negativ. Also mall die Füßchen still halten.
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Ähnlich wie bei der Diskussion zur Reform der Krankenkassen gilt: Wir hier gehören zu den finanziell und bildungsmässig Bessergestellten, allerdings zahlenmäßig zu der Minderheit. Entscheidend wird sein, wie treffen die Reformen die anderen und wie wählen diese. Da sehe ich - bitte die entsprechende Farbe ergänzen.