Beiträge von Aermelschoner

    Zusammenveranlagte Paare profitieren dann am meisten, wenn der Einkommensunterschied zwischen beiden Partnern besonders groß ist, oft wenn eine gar nicht arbeitet.

    Das stimmt so nicht.

    Entscheidend ist das zu versteuernde Einkommen der Ehepartner in Summe.

    Dabei spielt es keine Rolle ob einer 0 Euro und der andere 100.000 Euro oder beide 50.000 Euro verdienen.

    Ich hätte eine wahrscheinlich triviale Frage zum Jobticket bzw. Deutschlandticket und dessen steuerlicher Handhabung:

    Wir bekommen von unserem Arbeitgeber ein kostenloses Deutschlandticket zur Verfügung gestellt. Dieses ist ja nach den geltenden Regelungen steuer- und sozialabgabenfrei.

    Die vom Arbeitgeber getragenen Kosten von ca. 720 Euro werden jedoch auf die Entfernungspauschale angerechnet und werden auch auf der Lohnsteuerbescheinigung angegeben.

    Nun ist die Entfernungspauschale als Werbekosten ein Teil des Arbeitnehmerpauschbetrags von 1250 Euro.

    Die Frage ist nun wie sich das kostenlose Deutschlandticket auf das zu versteuernde Einkommen auswirkt.

    Wenn ich bisher mit den Werbungskosten inkl. Entfernungspauschale unterhalb des Pauschbetrags liege, dürfte es keine Auswirkungen haben. Oder liege ich da falsch?

    Ich finde, dass die PHV zum Schutz der Geschädigten eine Pflichtversicherung sein sollte, so wie es bei der KFZ Haftpflich und (teilweise) Tierhalterhaftpflicht ist. Denn die stehen im Zweifel ziemlich dumm da, wenn der Schädiger nicht zahlen kann und keine PHV hat. Da kann das Leben des Geschädigten unverschuldet ruiniert sein. Und dass das durchaus passieren kann, sieht man am TE.

    Für solche Fälle kann man in der eigenen PHV eine Forderungsausfalldeckung mitversichern. Kostet nur ein paar Euro mehr.

    Du vermutest richtig: inklusive Pflegeversicherung.

    Das Einbeziehen ist aber auch sachgerecht, denn Krankenversicherung ohne daneben bestehende Pflegeversicherung gibt es grundsätzlich ja nicht, zumindest seit 1995 nicht mehr.

    Berücksichtigt ist der Pflege-Beitragssatz "ohne Kind", also 4,2 % neben den offiziell durchschnittlichen 17,5 % für Kranken.

    Auch das ist grundsätzlich ok, da man "ohne Kind" im Zweifel eher über den Wechsel nachdenkt als "mit Kind".

    Aber hier ergänzend: Mit einem Kind (auch wenn schon aus der Mitversicherung draußen) wäre der Vergleichswert dann 1.226,44 € statt 1261,31 €.

    Das mag zwar zusammenhängen, es ist dennoch intransparent das zu darzustellen.

    Ich hatte erst den Eindruck keine GKV erhöht sich von knapp 950€ auf 1.261€.

    Wie errechnen sich die 7,42%?

    5.812,50 : 5. 512,50 = 1,0544

    Die BBG steigt um 5,44%

    Was die KK erhöhen müssen, ist sicherlich unterschiedlich.

    Wie die absolute Zahl von 1.261,31 € zu Stande kommt ist auch unklar. Das kann eigentlich nur inkl. Pflegeversicherung sein.

    Die GKV wird teuer, keine Frage. Aber ich werde hier den Eindruck, dass man hier reißerisch eine hohe Zahl in den Raum stellt, um PKVs zu verkaufen.

    Dabei sind die anderen Beiträge von Dr. Schlemann meistens sehr informativ, aber diesen hätte er sich in dieser Form sparen können.

    Ich habe jetzt schon mehrfach Geld per Wero gesendet und angefordert bzw. empfangen.

    Funktioniert einwandfrei, läuft alles über die ING-App und das Geld ist direkt auf dem Girokonto.

    Ich find's gut und bevorzuge es, weil ich so alles in einer App habe und mir das Handling auch einfacher erscheint als bei PayPal. Weiterer Pluspunkt ist für mich, dass es eine europäische Lösung ist und man eine Alternative zu den US-Playern hat.

    Was leider noch fehlt ist die Einbindung in Onlineshops.

    Die eventuell Steuerersparnis bei einer ETF-Police wird in aller Regel durch Kosten und damit geringerer Rendite aufgefressen. Wird dann noch eine lebenslange Rente gezahlt, wird's wegen der fragwürdigen Rentenfaktoren noch schlimmer.

    Mit diesem Video ist dazu eigentlich alles gesagt:

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    Den Eltern meiner Freundin hat die Kreissparkasse ihr Haus zu einem schlechten Preis abgekauft und ihnen dafür eine Wohnung verkauft, die nicht behindertengerecht war, so dass sie dort garnicht einziehen konnten. Der Sohn hat alles versucht, um den Kauf rückgängig zu machen, leider ohne Erfolg. Ich hoffe, in diesem Fall hat der TE mehr Erfolg!

    Da kann man die Eltern aber auch nicht komplett rausnehmen. Wer kauft bitte eine nicht behindertengerechte Wohnung, wenn er eine solche braucht. Da geht es ja nicht nur um ein paar Euro Invest. Das schaut man sich doch vorher genau an.

    Hallo Pumphut,

    das würde bedeuten, daß ich eine genaue Abrechnung darüber erhalte, was verbaut wurde

    und nicht die vorab geschätzte Menge.

    Ich warte also die Endrechnung ab.

    Was hast du denn bestellt? Dach zum Pauschalpreis oder nach Aufwand bis auf die letzte Schraube?

    Letzteres ist eher unüblich.

    Da die Frage war wie Unternehmer bei ihren Überweisungen damit umgehen:

    Wir (große Verwaltung) haben die Empfängerprüfung ausgeschalten. Ansonsten würde ein fehlerhafter Empfänger dazu führen, dass einen Sammelüberweisung mit mehreren hundert Empfänger hängen bleibt und nicht raus geht. Das ist in der Praxis nicht handlebar.

    Unser Rechenzentrum hat die Empfängerprüfung daher standartmäßig ausgeschaltet.

    Danke, aber wenn auch die BaV nichts taugt welche Möglichkeiten gibt es sonst? :/
    bei den ETFs fallen ja auch 27 % Steuern an und eventuell will man den Prozentsatz noch erhöhen.
    Das mit den 15% ist wirklich blöd. Ich hab mal gehört erst ab 50% macht es Sinn.
    Die Kosten für den Vertrag sind auch extrem. Wäre eine Private Altersvorsorge besser zu wählen, oder ist das dasselbe, nur ohne Steuerersparnis jetzt?
    Danke

    Dein Fokus auf eventuelle Steuer ist der falsche.

    Schau dir an was am Ende in Summe raus kommt. Da ist sehr oft der ETF-Sparplan die bessere Lösung.

    Hinzu kommt bei der bAV noch der Verrentungszwang mit oft unterirdischen Sterbetafeln.

    Ab 7.000eur wird's schon kritisch wegen der Krankenversicherung. Das ist sogar auch bei der PKV relevant für die Pflegeversicherung meines Wissens.

    Da wir dort nicht Geld überweisen und kaufen sondern unsere Anteile mit den höchsten Gewinnen übertragen kommt da schnell was zusammen.

    Danke für den Hinweis mit der Pflegeversicherung. Das war mir bisher nicht bekannt. Dann sind wir bei einer Grenze von ca 6400€/Jahr.

    Da wir einen Sparplan für die Kids laufen lassen und sich die Rate im Rahmen hält, steht ein Verkauf zur Steueroptimierung nicht jährlich an.

    Wenn ihr Anteile von euch übertragt, sieht das natürlich im Zweifelsfall anders aus.