Beiträge von Similaun

    Hallo zusammen,

    wollte euch Mal erzählen wie es ausgegangen ist. Ich habe mich dafür entschlossen, einfach zu kündigen.

    Das habe ich dann am 29.10.2024 über das Onlineportal von der Continentale auch getan. Das wurde dann erstmal hart von der Continentale ignoriert und im November wurden sogar noch weitere Beiträge abgebucht.

    Empört habe ich dann Anfang November eine Email geschrieben mit Erinnerung an der Kündigung. Es kam dann am 13.11.2024 (!) einen Brief von der Continentale, dass sie die Kündigung am 29.10.2024 erhalten haben. (Was ja bestätigt, dass Kommunikation über das Onlineportal aus Sicht der Continentale rechtssicher ist - könnte ja für einige Interessant sein).
    Das Schreiben ging dann mit 1,5 Seiten geschwurbel weiter, dass die Versicherung doch eine gute Wahl ist und dass ich doch über andere Möglichkeiten mit der Continentale Kontakt aufnehmen soll.

    Aus meiner Sicht zeigt alleine diese Reaktion schon, wie dreist die Continentale agiert und wie unantastbar sie sich fühlt. Sie bestätigt eine Kündigung per Briefpost, schreibt aber in den gleichen Brief durch die Blume, dass sie die Kündigung erstmal ignorieren wird, was ein krasser Verstoß gegen die Vertragsbedingungen ist.

    Ich habe dann eine längere Antwort geschrieben, wo ich um Zurückzahlung der Beiträge ab November verlangt habe, nochmals auf die Vertragsbedingungen hingewiesen hab und mit meiner Rechtschutzversicherung gedroht habe. Das Schreiben habe ich vorher nochmal von der Online Rechtsschutz Service der WGV abklären lassen (kann ich wirklich empfehlen, ist auch eine Empfehlung von Finanztip).

    Da kam erstmal Wochenlang wieder keine Antwort, bis dann Anfang Dezember das Guthaben der Versicherungen überwiesen wurde und noch eine Woche später kam dann per Briefpost die genaue Abrechnung. Jetzt am 30.01.2025 kamm eine erste Rückzahlung der widerrechtlich abgebuchte Novemberbeiträge...

    Die ganze Odyssee bestätigt für mich folgendes:
    - Rentenversicherungen sind nur attraktiv für die Versicherung, sonst würden sie Kündigungen nicht so schwer machen (war ja schon vorher klar, aber trotzdem)
    - Die Kundenservice der großen Versicherer in Deutschland steckt noch im letzten Jahrhundert und ist unangemessen langsam

    - Die Versicherer fühlen sich anscheinend so unantastbar, dass sie widerrechtliches Verhalten schriftlich bestätigen und ankündigen! =O

    Also finger Weg von dieser Abzocke mit den RVs!

    Hallo zusammen,

    meine Freundin hat eine Riesterversicherung und zwei Rentenversicherungen bei der Ergo. Diese wurden früher bei der Hypovereinsbank abgeschlossen, sind dann auf die Ergo übergegangen. Alles erstmal so weit egal, dachte ich.

    Da diese Versicherungen ein ziemliches Verlustgeschäft sind, wollte ich zusammen mit ihr das ganze Kündigen. Beim Riestervertrag natürlich nicht ohne weiteres, weil sie dann evt. Zuschüsse zurückzahlen muss. Daher wollte ich erstmal die Verträge einsehen. Problem: Sie hat keine genaue Unterlagen, deswegen haben wir uns bei der Ergo online angemeldet um da die Verträge einzusehen.

    Ich habe erfolglos versucht beim Onlineportal von der Ergo die Verträge einzusehen. Falls jemand Tipps dazu hat, wie das geht, bitte gerne. Anfragen über das Onlineportal werden eine Woche später (!) per Briefpost (!) lapidar abgeschmettert das diese Verträge "nicht in dem Onlineportal eingesehen werden können".

    Anfragen bei Ergovertreter laufen ins Leere, weil die sich rauswinden weil die Verträge "ja mit der Hypo abgeschlossen wurden". Aus meiner Sicht eine Frechheit und rechtlich nicht haltbar, weil die Verpflichtungen auf die Ergo übergegangen sind und die Beitragszahlungen ja auch an die Ergo gehen.

    Heißt, ich habe das Gefühl, dass hier absichtlich Hinhaltetaktik angewendet wird.

    Wenn die Versicherung kein Vertrag mit einem Beitragszähler vorlegen kann, ist aus meiner Sicht der Vertrag unwirksam und müssen die gesamte Beiträge ohne Abzug, ggf. zuzüglich Zinsen, zurückgezahlt werden. Oder sehe ich das falsch?

    Wie würdet ihr hier vorgehen? Ich habe die Vermutung das weitere Anfragen an die Ergo ins Leere laufen werden. Es gab jetzt schon mehrere Kontaktversuche über unterschiedlichste Kanäle. Sollten wir eine Beschwerde bei der Bafin einreichen oder mit Rechtschutzversicherung drohen?

    Vielen Dank für Eure Tipps!

    Ich habe es oben schon geschrieben: Mit 6 MBit/s kann man schon eine ganze Menge im Internet machen. Der größte Sprung ist von kein Internet zu überhaupt mal Internet.

    Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er es kann.

    Achim Weiss ganz schön anmaßend zu behaupten dass ein bedarf oberhalb von 6Mbit/s nur durch reiner Hedonismus zu erklären ist. Woher weißt du was meine Anforderungen an eine Internetverbindung sind und meinst das für mich bestimmen zu können?

    Zitat

    Warum läßt man sich das Influencer-Video in 4k-Auflösung auf den briefmarkengroßen Handy-Bildschirm streamen, wenn man in der Straßenbahn fährt? Weil man es kann, weil es das Netz und der Tarif hergeben.

    Es geht hier nicht um das Influencervideo in der Straßenbahn und das habe ich vorher auch an einem Beispiel deutlich gemacht. Es geht um die Internetverbindung Zuhause, wo man von Clouddiensten gebraucht macht, im Home Office arbeitet und 4K Videos auf einem großen Display anschaut. Ich verwende zum Beispiel Onedrive als Speicherplatz für meine Bilder und Videos sowohl vom Handy als auch von meine DSLR. Da wird man definitiv nicht mit 10mbit/s glücklich, weil die Darstellung eines 5Mbyte Bildes dann schon 4s (5*8/10) dauert. Bei 100mbit/s sind das 0,4s was noch immer als leichte Verzögerung wargenommen wird.

    In der Firma arbeiten wir mit große Datensätze die ausgewertet werden müssen und da reichen 10Mbit/s für effizientes arbeiten nicht aus, schon ganz und gar nicht wenn man parallell eine Videokonferenz hat.

    Zitat

    In meinem Alltag stellt nicht etwa die Datenrate eine wesentliche Beschränkung dar, sondern die Tatsache, daß es viele Dienstleistungen nicht in digitaler Form gibt bzw. daß sie schlecht umgesetzt sind, wenn es sie gibt.

    Genau, in deinem Alltag. Bitte projiziere das nicht auf andere Leute.

    Richtig. Warum soll man sich dann ständig rechtfertigen wenn man eine schnellere Internetverbindung braucht? Deine Argumente sind auch nichts anderes wie "Das muss doch wohl reichen".

    Ich habe in der Niederlande, Belgien und Frankreich gelebt und in keinem dieser Länder ist die Reaktion auf diese Diskussion "Braucht man doch nicht" oder muss man sich rechtfertigen warum man mehr will, sondern die Leute begrüßen den Fortschritt, suchen und finden neue Anwendungen die damit möglich sind.

    Achim Weiss

    Ich finde die Werbung der Telekom auch verwerflich, vor allem weil diese Wert der theoretisch maximale Wert ist der vielleicht bei 1% der Nutzer ankommt.

    Ich selber habe 5G Hybrid weil hier sonst nur 6Mbit/s über DSL verfügbar wäre. Ich schaffe damit manchmal 200Mbit/s down und 90 Mbit up. Die 5G Verbindung wird zugeschaltet, wenn die Leitung nicht ausreicht. Bei mir also immer. Bei besseren Verbindungen kommt es on top und könnte für Newbie341 die Lösung sein. Es gibt auch Nutzer die in der Nähe von einem 5G Sender >300Mbit/s haben.

    Bei Fahrzeugummeldung macht es tatsächlich keinen Unterschied. Sehr wohl aber wenn man Cloud als Backup Lösung für Foto und Video hat. Da gehen schnell 10 GByte hin und her.

    Newbie341,

    wie die anderen schon geschrieben haben, 175 mbit/s ist die Mindestgeschwindigkeit. Sieht also aus, als ob dir zu viel versprochen wurde, hilft aber alles leider nix, weil Vertrag > mündliche zusage.

    Ich kann aber deine Frustration verstehen. Eine Möglichkeit wäre noch, dass du 5G Hybrid dazubuchst. Am besten im Telekom Forum nachfragen, bei mir ging es erst auch nicht, nachdem ich mich da erkundigt habe, ging es dann doch.

    Balu ich finde es nicht hilfreich, zu hinterfragen ob er wirklich diese Geschwindigkeit braucht. Erstens geht uns das nichts an, zweitens wirbt die Telekom damit, drittens steigt der Bedarf an Bandbreite jährlich und viertens ist so eine Geschwindigkeit für jemand der hauptsächlich in der Cloud arbeitet (Homeoffice, Backup, etc) angemessen. Diese Mentalität "braucht man eh nicht" ist eins der Gründe warum Deutschland im internationalen Vergleich weit abgeschlagen ist was Performance und Kosten der Internetverbindungen angeht.

    Pantoffelheld ,

    nein würde ich nicht. Die Steuer ist mir auch relativ wurst. Aber wie Horst schon sagt, wer weiß was die Versicherung noch an Kosten für den Verkauf berechnet usw. Und 0,75% Kosten sind jetzt auch nicht die Welt, es sind ja auch Index nachbildende Fonds.

    Das Geld was die Versicherung verdient hat, schreibe ich ab als Lehrgeld. Gottseidank sind meine ETF Positionen um ein vielfaches mehr als was ich hier "investiert" habe.

    Hallo zusammen,

    ich habe zwei Fondsgebundene Rentenversicherungen der Continentale.

    1) Läuft seit 2014. Rentenfaktor 34,47. 4780€ eingezahlt, ist momentan 4451€ wert. :(

    2) Läuft seit 2017. Rentenfaktor 31,94. 7777€ eingezahlt ( :S ), ist momentan 7841€ wert. ?(

    Ich will da raus. Beitragsfrei stellen ist wahrscheinlich nicht attraktiv, weil die Kosten dann irgendwann alles auffressen.

    Verkaufen geht wahrscheinlich nicht?

    Also würde ich gerne kündigen, laut Vertrag betragen die Kosten dafür 60€. Ich habe Anfang des Jahrens das Fondsvermogen bei beiden auf 50% Pictet - USA Index - R USD und 50% Pictet - Europe Index - R EUR umgeschichtet, weil die laufende Kosten mit 0,74% sensationell günstig waren (hust) in vergleich zu allem anderen was die Continentale angeboten hat. Außerdem war es so einigermaßen diversifiziert. Nicht so günstig wie ein ETF, aber ganz OK. Sind auch ganz gut gelaufen und haben dieses Jahr sogar einiges an Kosten wettgemacht.

    Pictet Asset Management (Europe) S.A. Fonds • Pictet - USA Index - R USD ACC (694232 | LU0130733172) • onvista

    Pictet Asset Management (Europe) S.A. Fonds • Pictet - Europe Index - R EUR ACC (694230 | LU0130731713) • onvista

    Daher meine Frage, wäre es bei Kündigung möglich die Fonds einfach zu meinem bereits existierenden Depot bei der 1822Direkt zu übertragen? Vertragswerk sagt nichts über diese Option, schließt es aber auch nicht aus. Wenns möglich ist, seht ihr eventuell andere Nachteile?